Die Konstruktion von Männlichkeit in der Anzeigenwerbung

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1.3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Department für Psychologie - Bereich Reflexive Sozialpsychologie), Veranstaltung: Hauptseminar: Männlichkeiten, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wer den Fernseher einschaltet oder eine Zeitschrift aufschlägt, wird zwangsläufig mit Werbung konfrontiert. Sie wird selten gern gesehen, ist aber ein notwendiges Übel eines vom Werbemarkt finanzierten Mediensystems. Aber auch wenn man wegschaltet oder weiterblättert, die Botschaften der Werbung bleiben (auch wegen ihrer stetigen Wiederholungen) hängen. Jeder kann Werbespots mitsprechen oder -singen, kann Slogans und Logos identifizieren und teilweise schon vor deren Einblendung erraten, für welche Marke hier gerade geworben wird. Anscheinend kann die Werbung genügend Aufmerksamkeit schaffen, um ihre Inhalte dauerhaft im Gedächtnis der Medienrezipienten zu verankern. Ganz abgesehen davon, ob das Werbeziel erreicht wird, dass die Rezipienten der Werbebotschaft das beworbene Produkt kaufen, hat die Werbung auch noch eine andere Wirkung: Sie vermittelt, ebenso wie die eigentlichen, nicht-werbenden Inhalte der Massenmedien, Darstellungen der Wirklichkeit. In der Werbung, wo es um Verkürzung, Akzentuierung, Zuspitzung und Vereinfachung geht, gerät diese Darstellung oft zu einer Vermittlung von Stereotypen. Auch Geschlechtsrollen werden stereotyp dargestellt, Frauen und Männer auf eine Art inszeniert, die zumeist den traditionellen Rollenvorstellungen und Klischees über die Geschlechter entsprechen. Wenn es um Medieninhalte zum Kontext Geschlecht geht, liegt der Forschungsschwerpunkt meist auf den Darstellungen von (unterrepräsentierten) Frauen. Diese Arbeit beschäftigt sich dagegen mit der Darstellung von Männern und der Konstruktion von Männlichkeiten in der Werbung, speziell in der Printanzeigenwerbung. Zunächst werden einige Grundlagen zur sozialen Konstruktion von Männlichkeit sowie zum Thema Massenmedien, Werbung und ihrer Wirkung vorgestellt. Dann erfolgt eine Zusammenstellung einiger Forschungsergebnisse im Bereich der Printanzeigenwerbung, bevor im Ausblick eine Einschätzung für einen Wandel in der Männerdarstellung gegeben wird.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Feb 8, 2007
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Pages
24
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ISBN
9783638607032
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Language
German
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Genres
Psychology / Applied Psychology
Psychology / Social Psychology
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien, Note: 1.5, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung), 159 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Dieses Buch beschäftigt sich mit Filesharing im Internet, speziell mit dem Austausch von Musikdateien. In sogenannten Tauschbörsen schließen sich Internetnutzer mit Gleichgesinnten zu Netzwerken zusammen, um Filesharing zu betreiben, d.h. digitale Inhalte, vornehmlich Musik und Filme, über das World Wide Web zu tauschen bzw. voneinander zu kopieren. Die Teilnehmer der Netzwerke stellen dafür jeweils Dateien zur Verfügung, die sie auf ihren Computern gespeichert haben. Wer eine bestimmte Datei sucht, kann über die Tauschbörse herausfinden, wer diese hat und dann eine Verbindung mit dem Anbieter aufbauen, um sich die Datei auf den eigenen Computer zu kopieren. Diese Art der Datenübertragung bezeichnet man als Peer-to-Peer (P2P), denn sie findet direkt zwischen den beiden Teilnehmern statt, also von Nutzer zu Nutzer. Noch bis vor ein paar Jahren konnten die Musik-Tauscher ihr Treiben weitgehend unbehelligt ausleben. Inzwischen gehen aber die Musikindustrie und in deren Auftrag Staatsanwälte und Richter vermehrt gegen die Betreiber von Tauschbörsen und auch gegen deren Nutzer vor, weil die meisten der Inhalte dieser Tauschnetzwerke urheberrechtlich geschützt sind und als Raubkopien in Umlauf geraten. Über Filesharing und digitale Musikpiraterie wird momentan heftig debattiert, aber über die Piraten selbst ist wenig bekannt. Welche Motive bewegen sie zur Nutzung von Tauschbörsen, außer der offensichtlichen Kostenersparnis? Warum sind so viele bereit, ihre Musik im Internet für andere anzubieten, obwohl sie keinen ökonomischen Nutzen daraus ziehen können? Wie reagieren sie auf die zunehmende Gefahr, rechtlich belangt zu werden? Welche Rolle spielen ethische Überlegungen? Die vorliegende Studie will versuchen, einen Beitrag zur Schließung dieser Wissenslücke zu leisten und Einblicke in die Motive, Einstellungen und das konkrete Download- und Angebotsverhalten der Nutzer von Tauschbörsen 2006 in Deutschland zu geben. Außerdem wird eine Typologisierung vorgenommen, um herauszufinden, ob es einzelne Gruppen von Nutzern gibt, die sich im Hinblick auf diese Faktoren voneinander unterscheiden. Zur Datenerhebung wurde eine explorative Internetbefragung durchgeführt. Diese konzentrierte sich auf das Herunterladen von Musikdateien, denn diese machen einen sehr großen Teil der Inhalte von Tauschbörsen aus und haben in Hinsicht auf die ökonomischen Auswirkungen die größte Relevanz.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1.3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung), Veranstaltung: Proseminar I: Theorien und Modelle der Massenkommunikation, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit einem wichtigen sozialpsychologischen Aspekt von Elisabeth Noelle-Neumanns Theorie der Schweigespirale, mit der Isolationsfurcht. Bei der Literatursuche zeigte sich, wie auch Noelle-Neumann feststellte, dass dieses Thema bisher nicht zum Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung geworden war. Außer ihr hatten sich lediglich ihre Studenten damit beschäftigt; Hinweise findet man nur noch in der Sozialpsychologie. Es soll im folgenden versucht werden, einen Einblick in die Bedeutung der Isolationsfurcht innerhalb der Schweigespirale zu geben. Zunächst wird der Begriff der öffentlichen Meinung aus sozialpsychologischer Perspektive definiert, dann folgt eine kurze Zusammenfassung der Theorie der Schweigespirale. Im dritten Teil gehe ich näher auf das eigentliche Thema, die Isolationsfurcht, auf ihre Rolle in der Theorie sowie auf Bedingungen und Ursachen für ihre (Nicht-) Wirksamkeit ein. Dem schließt sich die Erläuterung drei verschiedener Vorgehensweisen zum Testen der Isolationsfurcht an. Nachdem auf verschiedene zum theoretischen Konzept der Schweigespirale geäußerten Kritikpunkte eingegangen wurde, werden in einer Schlussbetrachtung einige abschließende Überlegungen (zu dieser Thematik) aufgestellt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Forschung und Studien, Note: 1.3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung), 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Die Proteste gegen die in der dänischen Zeitung Jyllands-Posten veröffentlichten Mohammed-Karikaturen, zeigen wieder einmal, welche Wirkung Medieninhalte – selbst über Kontinente hinweg – haben können. Sehr viel stärkeres Wirkungspotential wird allerdings meist dem Fernsehen als audiovisuellem Medium zugesprochen. In der Kommunikationswissenschaft beschäftigt sich die Medien-wirkungsforschung mit zahlreichen Hypothesen und Theorien zum Einfluss von Medieninhalten auf die Rezipienten. Neben dem tatsächlichen Einfluss ist hierbei auch interessant, wie Menschen diesen Einfluss selbst einschätzen und wahrnehmen. Denn bereits eine angenommene Beeinflussung durch Medieninhalte kann Verhaltens-änderungen hervorrufen, etwa wenn Menschen sich einer Meinung anschließen, die sie – aufgrund der Medienberichterstattung – irrtümlich für die Mehrheitsmeinung in der Gesellschaft halten. Außer dieser Theorie der sogenannten „Pluralistic Ignorance“ gibt es noch einige andere Phänomene, die beschreiben, dass Menschen häufig verzerrte oder falsche Vorstellungen davon haben, wie, bei wem und wie stark Medien eigentlich wirken, beispielsweise „Looking Glass“ oder „Hostile Media“. Ein vielfach untersuchtes Phänomen verzerrter Wahrnehmung ist der „Third-Person-Effekt“, demzufolge Menschen annehmen, die Medien würden andere stärker beeinflussen als sie selbst. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Gleichberechtigung von Frau und Mann in den Medien ist seit etwa 30 Jahren ein Thema der Forschung, sowohl in den Medienwissenschaften als auch in der Sozialpsychologie. Speziell der Hörfunk wurde dabei aber vernachlässigt, es gibt nur wenige Untersuchungen zu diesem Gebiet: Zwei Studien, die sich mit der Umsetzung des Gleichstellungsauftrags beim Hörfunk in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen beschäftigten, dienten als Anregung für diese Arbeit. Dabei soll nun die Darstellung der Geschlechter bei einem kleinen Lokalsender in Bayern, bei dem Aus- und Fortbildungskanal M94,5 untersucht werden. Die Methode dieser Arbeit war eine Inhaltsanalyse mehrerer Ausgaben der Sendung Uniq, die das Herzstück des M94,5-Sendeprogramms darstellt. Ziel der Untersuchung war es, zu erforschen, ob bei M94,5 Frauen und Männer die gleiche Chance haben, im Programm berücksichtigt zu werden. Zunächst werden einige Grundlagen für die Analyse erarbeitet: Organisation, Programm und Mitarbeiterstruktur von M94,5, die rechtlichen Grundlagen für den Hörfunk in Bayern und der bisherige Forschungsstand zur Geschlechterdarstellung in den Medien. Dann folgt die Darstellung der Untersuchung und die Erkenntnisse darüber, in welchem quantitativen und qualitativen Maße Frauen und Männer im Programm von M94,5 berücksichtigt werden. Schließlich werden die Ergebnisse zusammengefasst und im Licht bisheriger Untersuchungen betrachtet.
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