Die Beschäftigung mit Musik in der Jugendarbeit unter sozialpädagogischen Aspekten

GRIN Verlag
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,7, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Sozialpädagogik hat es mit Menschen unterschiedlichen Alters zu tun, die sich vor allem in Problem- und Randlagen befinden. Um diese Personen zu erreichen, sie zu verstehen und zu fördern, kann Musik auf dem Weg dorthin hilfreich sein. Neben den theoretischen und praktischen Kenntnissen im Umgang mit Musik in der Vergangenheit waren die medienpädagogischen Seminare an der KFH für Sozialpädagogik in Aachen für mich wertvoll. Die dort vermittelten Möglichkeiten, wie man Musik in der Sozialpädagogik einsetzen kann, waren u.a. für die Wahl meines Diplomarbeitsthemas ausschlaggebend. Auch war es eine starke Motivation für mich, dieses Thema zu wählen, da ich selbst von klein an musiziert und Freude an Musik habe. Bei der Beschäftigung mit diesem Thema stellten sich mir folgende Fragen: Weshalb setzt man Musik in der Sozialpädagogik ein? Welche Zielgruppen erreicht sie? Was sind die Ziele? Welcher Zusammenhang besteht zwischen musikalischer Sozialpädagogik und Musikerziehung bzw. Musiktherapie? Welche Wirkungen hat Musik (Beispiel – Rockmusik) auf Jugendliche und welche Funktionen kann sie übernehmen? Welche Möglichkeiten gibt es, Musik in der Jugendarbeit einzusetzen? Diese Fragen werden im theoretischen Teil behandelt. Im praktischen Teil berichte ich von einem Rockprojekt, das ich während eines Praktikums in einem Jugendhaus durchgeführt habe.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Nov 27, 2013
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Pages
88
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ISBN
9783656549253
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Best For
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Language
German
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Genres
Education / General
Education / Philosophy, Theory & Social Aspects
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Forschungsarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Veranstaltung: Forschungsprojekt, Sprache: Deutsch, Abstract: Die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) wurde im Mai 2001 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verabschiedet. Die WHO richtet damit einen erweiterten Blick auf Probleme der Gesundheit und Einschränkungen der Teilhabe. Die WHO verfolgt mit der ICF unter anderem Ziele, wie das Schaffen einer wissenschaftlichen Grundlage für das Verstehen und das Studium des Gesundheitszustandes und den Aufbau einer Basis zur Umsetzung von rehabilitativen Interventionsmodellen. Grundsätzlich soll die ICF einen Rahmen für die Beseitigung oder den Abbau von gesellschaftsbedingten Hindernissen bieten und die soziale Unterstützung verbessern. Durch die Wahrnehmung und Beachtung von Partizipationsmöglichkeiten sowie Umwelt- und personenbezogener Faktoren soll der sozialen Dimension des Menschen stärker Rechnung getragen werden. Mit der Einführung der ICF in die Praxis der psychiatrischen Eingliederungshilfe im Wohnverbund und Betreuten Wohnen der A B GmbH vor etwa 2 Jahren steht den Mitarbeitern/Innen ein Instrument zur Verfügung, das eine umfassendere Orientierung zur individuellen Teilhabeplanung ermöglichen soll. Insbesondere die Teilhabeperspektive mit einem Verständnis von Behinderung als bio-psycho-soziales Gesundheitsproblem unter Einbeziehung beruflicher und sozialer Ressourcen sowie förderlicher und hemmender Kontextfaktoren spielt in der Betreuung der Klienten eine zentrale Rolle. Wie können Mitarbeiter/Innen in der Praxis die ICF nutzen und davon profitieren? Mit etwa 1400 Kategorien und 30 Kapiteln weist die ICF eine komplexe Struktur und eine Vielzahl von Anwendungsgebieten auf, die die Handhabung im praktischen Alltag erschwert. In der vorliegenden Arbeit wird der Transfer der ICF in der psychiatrischen Rehabilitation am Beispiel des Wohnverbunds und Betreuten Wohnens der AB GmbH untersucht. Dazu wurden vier Sozialarbeiterinnen, ein Sozialarbeiter und ein Gesundheits- und Krankenpfleger befragt. Das vorrangige Forschungsinteresse bestand darin, durch Befragungen von Experten (Experteninterviews) herauszufinden, wie der Kenntnisstand und die Grundeinstellungen zur ICF sind und welche Chancen das Modell bietet bzw. wo die Schwierigkeiten im Umgang damit liegen. Die Erhebung des Status Quo seit der Einführung der ICF sollte der Auseinandersetzung im Rahmen der Professionalitäten der Teammitglieder und der Reflexion und Weiterentwicklung der Anwendungsmöglichkeiten des Instruments dienen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen (Fakultät für Soziale Arbeit und Gesundheit), Veranstaltung: Theorien in der Sozialen Arbeit, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Sozialen Arbeit wird zur theoretischen Begründung der praktischen Arbeit häufig das Wort „systemisch“ gebraucht. Es ist die Rede von „systemischer Beratung“, „systemischer Therapie“ und „systemischem Arbeiten“. Dabei wird Bezug genommen auf Systemtheorien. Diese theoretische Beschreibung der menschlichen Realität anhand der gegenseitigen Beeinflussung von Systemen wird von einem ihrer bekanntesten Vertreter, Niklas Luhmann, sehr komplex geschildert, abstrahiert und ist nicht ganz einfach zu verstehen. In dieser Arbeit wird sehr anschaulich und in einfachen Bildern und Worten Luhmanns Systemtheorie veranschaulicht und begreifbar gemacht. Es wird erklärt, was genau Systemtheorie ausdrücken soll und wie sich das Wissen darüber auf die Soziale Arbeit anwenden lässt. Im ersten Teil dieser Arbeit wird die Bedeutung dieser Theorie und deren geschichtlicher Ursprung geklärt. Im zweiten Kapitel geht es um Niklas Luhmann, einen der wichtigsten Autoren auf dem Gebiet der Systemtheorie. Die Autoren setzen sich ausführlich mit den Grundgedanken und Grundbegriffen seiner Theorie auseinander. Dabei werden möglichst viele praktische Anwendungsbeispiele beschrieben und an Bildbeispielen verdeutlicht, damit die Übertragbarkeit seiner Theorie auf die Praxis einfacher wird. Im dritten Kapitel geht es um die konkrete Umsetzung von Luhmanns Systemtheorie in der heutigen Sozialen Arbeit.
Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Psychologie - Beratung, Therapie, Note: 1,7, Katholische Hochschule NRW; ehem. Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Entwicklung von neuen Methoden und Handlungsansätzen der Sozialen Arbeit ist angesichts der sich verändernden sozialen gesellschaftlichen Bedingungen von großer Bedeutung, um auf aktuelle Problemlagen angemessen reagieren zu können. Die Gesundheitsversorgung ist ein von medizinisch-naturwissenschaftlichen Disziplinen dominierter Sektor, in dem Therapien und Behandlungsansätze bei psychisch behinderten Menschen überwiegend auf der Grundlage ärztlicher und psychologischer Gutachten erfolgen. Gegenstand klinisch-therapeutischer Sozialer Arbeit (KlinThSa1) als ein Spezialgebiet der Sozialen Arbeit ist die Gesundheit. In der Psychiatrie, einem für die KlinThSa relevanten Arbeitsfeld, gewinnt die bio-psycho-soziale Sichtweise zunehmend an Bedeutung. KlinThSa knüpft an die soziale Dimension der psychischen Erkrankungen an, d.h. sie befasst sich mit sozialen Aspekten psycho-sozialer Störungen unter Berücksichtigung der Lebenslagen der Betroffenen. Eine bio-psycho-soziale Diagnostik ist hierbei die Voraussetzung für die Interventionsgestaltung (z.B. psycho-soziale Beratung und Sozialtherapie). In der vorliegenden Arbeit richtet sich der Blick auf spezifische, personenbezogene Interventionen sowie auf intrapsychische und interpersonelle Konstellationen in der Beratung und Therapie. In der theoretischen Einführung in die Thematik werden geschichtliche Aspekte der Psychiatrie, psychische Störungen und deren Erscheinungsformen sowie die Definition der KlinThSa und Begriffsbestimmungen von Beratung, Therapie und Behandlung und deren Zuordnung bzw. Abgrenzung zur/von der KlinThSa angesprochen. In Kapitel 2 werden die Terminologie und Theorieansätze der KlinThSa erläutert. Kapitel 3 behandelt die Strategien und Interventionen. Schrittweise werden die zentralen Komponenten der beratenden und therapeutischen Vorgehensweisen dargestellt. Schwerpunkt dieses Kapitels sind ein persönlich konzipiertes Manual für eine psycho-soziale Diagnostik, zwei spezifische Handlungsansätze für die Praxis und Verfahrensweisen zur Überprüfung der Qualität und Evidenz von beratenden und therapeutischen Handlungsweisen. Im vierten Kapitel werden auf der einen Seite die Wirkfaktoren in der Beratung und Therapie von Menschen mit psychischen Störungen vorgestellt und zum anderen die Prinzipien und Anforderungen der KlinThSa beschrieben. 1 eigene in der Thesis verwendete Abkürzung für "Klinisch-therapeutische Soziale Arbeit"
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Veranstaltung: Profession Soziale Arbeit - Leitung und Organisation, Analyse und Intervention, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit beschäftige ich mich mit Interventionsansätzen der Klinisch-therapeutischen Sozialen Arbeit in der psychiatrischen Rehabilitation am Beispiel des Wohnverbunds und Ambulant Betreuten Wohnens in der ABC GmbH. Der Eingliederungsbereich der ABC GmbH umfasst stationäre Integrationseinrichtungen (Wohnheime) und Ambulant Betreutes Wohnen in verschiedenen Sozialräumen. In den Sozialräumen Zentrum, West und Süd gibt es sowohl Wohnheime als auch Betreutes Wohnen. Im Sozialraum Nord bestehen ausschließlich ambulante Unterstützungsangebote. Mein Einsatzbereich sind 5 Außenwohngruppen und das Betreute Wohnen im Sozialraum Zentrum. Zielgruppe des Wohnbereichs sind erwachsene psychisch behinderte Frauen und Männer, die zum Zeitpunkt der Aufnahme aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung/Behinderung nicht in der Lage sind, selbstständig in einer eigenen Wohnung oder bei ihrer Familie zu leben. In den stationären Wohnungen wird umfassende Hilfestellung und Betreuung für Menschen mit einem hohen Unterstützungsbedarf in unterschiedlichen Lebensbereichen (Wohnen, Arbeit/Beschäftigung, Soziale Beziehungen, Freizeit) angeboten. Durch die Nähe zum Krankenhaus ist in Krisensituationen eine schnelle medizinische und therapeutische Versorgung gewährleistet. Unter „Außenwohngruppen“ ist kein Wohnheim mit z.B. mehreren Wohnebenen oder Etagen zu verstehen, sondern eine Ansiedlung von einzelnen Wohnungen am Randgebiet des Krankenhauses im Sinne einer „dezentralen“ Versorgungsstruktur. Es stehen zurzeit 11 Wohnplätze zur Verfügung. Die Betreuung der Klienten des Betreuten Wohnens erfolgt in der Regel in deren Wohnungen. Betreutes Wohnen hat die Aufgabe, seelisch behinderte, chronisch erkrankte Menschen im Lebensalltag zu unterstützen und in die Gemeinde zu integrieren. Im Sozialraum Zentrum werden derzeit 50 Klienten ambulant betreut. Ich habe die Fallverantwortung für 4 Klienten. Die vorliegende Arbeit soll einen Einblick in Denk- und Handlungsweisen der klinisch-therapeutischen Sozialarbeit geben. In Kapitel 2 gehe ich auf ausgewählte Störungsbilder der Klienten, mit denen ich in meiner praktischen Tätigkeit häufig konfrontiert bin, ein. Kapitel 3 befasst sich mit psycho-sozialen Behandlungsmöglichkeiten mit dem Schwerpunkt auf Beratungskonzeptionen und sozialtherapeutischen Interventionsmöglichkeiten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Veranstaltung: Profession Soziale Arbeit - Leitung und Organisation, Analyse und Intervention, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit beschäftige ich mich mit Interventionsansätzen der Klinisch-therapeutischen Sozialen Arbeit in der psychiatrischen Rehabilitation am Beispiel des Wohnverbunds und Ambulant Betreuten Wohnens in der ABC GmbH. Der Eingliederungsbereich der ABC GmbH umfasst stationäre Integrationseinrichtungen (Wohnheime) und Ambulant Betreutes Wohnen in verschiedenen Sozialräumen. In den Sozialräumen Zentrum, West und Süd gibt es sowohl Wohnheime als auch Betreutes Wohnen. Im Sozialraum Nord bestehen ausschließlich ambulante Unterstützungsangebote. Mein Einsatzbereich sind 5 Außenwohngruppen und das Betreute Wohnen im Sozialraum Zentrum. Zielgruppe des Wohnbereichs sind erwachsene psychisch behinderte Frauen und Männer, die zum Zeitpunkt der Aufnahme aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung/Behinderung nicht in der Lage sind, selbstständig in einer eigenen Wohnung oder bei ihrer Familie zu leben. In den stationären Wohnungen wird umfassende Hilfestellung und Betreuung für Menschen mit einem hohen Unterstützungsbedarf in unterschiedlichen Lebensbereichen (Wohnen, Arbeit/Beschäftigung, Soziale Beziehungen, Freizeit) angeboten. Durch die Nähe zum Krankenhaus ist in Krisensituationen eine schnelle medizinische und therapeutische Versorgung gewährleistet. Unter „Außenwohngruppen“ ist kein Wohnheim mit z.B. mehreren Wohnebenen oder Etagen zu verstehen, sondern eine Ansiedlung von einzelnen Wohnungen am Randgebiet des Krankenhauses im Sinne einer „dezentralen“ Versorgungsstruktur. Es stehen zurzeit 11 Wohnplätze zur Verfügung. Die Betreuung der Klienten des Betreuten Wohnens erfolgt in der Regel in deren Wohnungen. Betreutes Wohnen hat die Aufgabe, seelisch behinderte, chronisch erkrankte Menschen im Lebensalltag zu unterstützen und in die Gemeinde zu integrieren. Im Sozialraum Zentrum werden derzeit 50 Klienten ambulant betreut. Ich habe die Fallverantwortung für 4 Klienten. Die vorliegende Arbeit soll einen Einblick in Denk- und Handlungsweisen der klinisch-therapeutischen Sozialarbeit geben. In Kapitel 2 gehe ich auf ausgewählte Störungsbilder der Klienten, mit denen ich in meiner praktischen Tätigkeit häufig konfrontiert bin, ein. Kapitel 3 befasst sich mit psycho-sozialen Behandlungsmöglichkeiten mit dem Schwerpunkt auf Beratungskonzeptionen und sozialtherapeutischen Interventionsmöglichkeiten.
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Veranstaltung: Forschungsprojekt, Sprache: Deutsch, Abstract: Die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) wurde im Mai 2001 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verabschiedet. Die WHO richtet damit einen erweiterten Blick auf Probleme der Gesundheit und Einschränkungen der Teilhabe. Die WHO verfolgt mit der ICF unter anderem Ziele, wie das Schaffen einer wissenschaftlichen Grundlage für das Verstehen und das Studium des Gesundheitszustandes und den Aufbau einer Basis zur Umsetzung von rehabilitativen Interventionsmodellen. Grundsätzlich soll die ICF einen Rahmen für die Beseitigung oder den Abbau von gesellschaftsbedingten Hindernissen bieten und die soziale Unterstützung verbessern. Durch die Wahrnehmung und Beachtung von Partizipationsmöglichkeiten sowie Umwelt- und personenbezogener Faktoren soll der sozialen Dimension des Menschen stärker Rechnung getragen werden. Mit der Einführung der ICF in die Praxis der psychiatrischen Eingliederungshilfe im Wohnverbund und Betreuten Wohnen der A B GmbH vor etwa 2 Jahren steht den Mitarbeitern/Innen ein Instrument zur Verfügung, das eine umfassendere Orientierung zur individuellen Teilhabeplanung ermöglichen soll. Insbesondere die Teilhabeperspektive mit einem Verständnis von Behinderung als bio-psycho-soziales Gesundheitsproblem unter Einbeziehung beruflicher und sozialer Ressourcen sowie förderlicher und hemmender Kontextfaktoren spielt in der Betreuung der Klienten eine zentrale Rolle. Wie können Mitarbeiter/Innen in der Praxis die ICF nutzen und davon profitieren? Mit etwa 1400 Kategorien und 30 Kapiteln weist die ICF eine komplexe Struktur und eine Vielzahl von Anwendungsgebieten auf, die die Handhabung im praktischen Alltag erschwert. In der vorliegenden Arbeit wird der Transfer der ICF in der psychiatrischen Rehabilitation am Beispiel des Wohnverbunds und Betreuten Wohnens der AB GmbH untersucht. Dazu wurden vier Sozialarbeiterinnen, ein Sozialarbeiter und ein Gesundheits- und Krankenpfleger befragt. Das vorrangige Forschungsinteresse bestand darin, durch Befragungen von Experten (Experteninterviews) herauszufinden, wie der Kenntnisstand und die Grundeinstellungen zur ICF sind und welche Chancen das Modell bietet bzw. wo die Schwierigkeiten im Umgang damit liegen. Die Erhebung des Status Quo seit der Einführung der ICF sollte der Auseinandersetzung im Rahmen der Professionalitäten der Teammitglieder und der Reflexion und Weiterentwicklung der Anwendungsmöglichkeiten des Instruments dienen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Katholische Hochschule NRW; ehem. Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Motivierende Gesprächsführung (MI = "Motivational Interviewing") wurde im Kontext der Beratung und Behandlung von substanzabhängigen Menschen von William R. Miller und Stephen Rollnick entwickelt und fand mit der Publikation des Standardwerks "Motivational Interviewing" eine schnelle Verbreitung. In Deutschland wird das Verfahren seit etwa 15 Jahren eingesetzt und breitet sich zunehmend in den Bereichen Führung, Beratung, Therapie und Pflege aus. Das Beratungskonzept baut auf den humanistischen Therapieschulen auf und integriert verschiedene Konzepte und Methoden unterschiedlicher Therapierichtungen. Humanistische Ansätze der Motivierenden Gesprächsführung finden sich in der Persönlichkeitstheorie von Carl Rogers wieder. Rogers Leitgedanken sind das Streben des Menschen nach Selbstverwirklichung und Selbstaktualisierung. Eine Integration der gemachten Erfahrungen kann nur dann gelingen, wenn diese Erfahrungen mit dem Selbst kongruent sind. Gelingt diese Anpassung nicht, entsteht Spannung und der Mensch reagiert mit Ängsten und Verteidigungsstrategien. Ziel des Beratungsprozesses ist, die lebensweltlichen Erfahrungen dem Selbst anzupassen in einem von positiver Wertschätzung, emotionaler Wärme, Akzeptanz und einfühlendem Verstehen geprägten beraterischen und therapeutischen Stil. Sozialpsychologische Bezüge der Motivierenden Gesprächsführung lassen sich zu den Grundgedanken der sozial-kognitiven Lerntheorie von Albert Bandura herstellen. Selb
Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Psychologie - Beratung, Therapie, Note: 1,7, Katholische Hochschule NRW; ehem. Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Entwicklung von neuen Methoden und Handlungsansätzen der Sozialen Arbeit ist angesichts der sich verändernden sozialen gesellschaftlichen Bedingungen von großer Bedeutung, um auf aktuelle Problemlagen angemessen reagieren zu können. Die Gesundheitsversorgung ist ein von medizinisch-naturwissenschaftlichen Disziplinen dominierter Sektor, in dem Therapien und Behandlungsansätze bei psychisch behinderten Menschen überwiegend auf der Grundlage ärztlicher und psychologischer Gutachten erfolgen. Gegenstand klinisch-therapeutischer Sozialer Arbeit (KlinThSa1) als ein Spezialgebiet der Sozialen Arbeit ist die Gesundheit. In der Psychiatrie, einem für die KlinThSa relevanten Arbeitsfeld, gewinnt die bio-psycho-soziale Sichtweise zunehmend an Bedeutung. KlinThSa knüpft an die soziale Dimension der psychischen Erkrankungen an, d.h. sie befasst sich mit sozialen Aspekten psycho-sozialer Störungen unter Berücksichtigung der Lebenslagen der Betroffenen. Eine bio-psycho-soziale Diagnostik ist hierbei die Voraussetzung für die Interventionsgestaltung (z.B. psycho-soziale Beratung und Sozialtherapie). In der vorliegenden Arbeit richtet sich der Blick auf spezifische, personenbezogene Interventionen sowie auf intrapsychische und interpersonelle Konstellationen in der Beratung und Therapie. In der theoretischen Einführung in die Thematik werden geschichtliche Aspekte der Psychiatrie, psychische Störungen und deren Erscheinungsformen sowie die Definition der KlinThSa und Begriffsbestimmungen von Beratung, Therapie und Behandlung und deren Zuordnung bzw. Abgrenzung zur/von der KlinThSa angesprochen. In Kapitel 2 werden die Terminologie und Theorieansätze der KlinThSa erläutert. Kapitel 3 behandelt die Strategien und Interventionen. Schrittweise werden die zentralen Komponenten der beratenden und therapeutischen Vorgehensweisen dargestellt. Schwerpunkt dieses Kapitels sind ein persönlich konzipiertes Manual für eine psycho-soziale Diagnostik, zwei spezifische Handlungsansätze für die Praxis und Verfahrensweisen zur Überprüfung der Qualität und Evidenz von beratenden und therapeutischen Handlungsweisen. Im vierten Kapitel werden auf der einen Seite die Wirkfaktoren in der Beratung und Therapie von Menschen mit psychischen Störungen vorgestellt und zum anderen die Prinzipien und Anforderungen der KlinThSa beschrieben. 1 eigene in der Thesis verwendete Abkürzung für "Klinisch-therapeutische Soziale Arbeit"
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