Homeland Security in Europa - Ein mögliches Konzept oder Utopie?

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: Sehr Gut, Universität Wien (Politikwissenschaft), Veranstaltung: Forschungsseminar, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 wurde die Öffentlichkeit auf den Begriff von Homeland Security aufmerksam. In den USA wurde nach diesen Anschlägen die "National Strategy for Homeland Security" eingeführt und anschließend das Department of Homeland Security aufgebaut. Mit diesen beiden Schritten wurde eine Entwicklung eingeleitet, die man als einen der größten Schritte zur Reform des Sicherheitssektors seit 50 Jahren bezeichnen kann. Damit wurde das Konzept Homeland Security auch in Europa eine Begriff, und man begann nachzudenken, ob dieses Konzept auch für Europa sinnvoll anzuwenden ist. In dieser Arbeit wird das Konzept Homeland Security als Konzept "Vernetzter Sicherheitspolitik" vorgestellt. Es wird zu Beginn auf die "Neuen Bedrohungen" eingegangen, die die Sicherheitsarchitekturen der Staaten auf eine völlig neue Art und Weise herausfordern. Im Folgenden wird auf den Begriff selbst eingegangen, wobei hier die Auffassungsunterschiede Europa und den USA beleuchtet werden. Anschließend wird in Bezug auf die neuen Bedrohungen und den Besonderheiten der EU die Notwendigkeit eines solchen Konzeptes dargestellt, da es innerhalb der EU zwar eine Menge an durchaus leistungsfähigen Einzelmaßnahmen gibt, die Vernetzung dieser Systeme jedoch (noch) nicht erfolgte. Anschließend wird eine Reihe dieser Maßnahmen vorgestellt. Weiters gibt der Autor einen Überblick auf eine Reihe von "tasks to be accomplished" durch die EU um in Europa ein adäquates Konzept von Homeland Security zu erreichen, und dabei die Besonderheiten der EU als supranationale Organisation zu beachten.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Dec 27, 2006
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Pages
41
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ISBN
9783638583121
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Language
German
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Genres
Political Science / International Relations / General
Political Science / Security (National & International)
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Bernhard Richter
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: Gut, Universität Wien (Politikwissenschaft), Veranstaltung: Seminar 'Governance, Staatlichkeit, Demokratie - geschlechterkritische Zugänge', 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gender Mainstreaming - Dieser Begriff hat die Geschlechterpolitik der letzen Jahre durchaus revolutioniert. Gender Mainstreaming ist in erster Linie als eine langfristig wirkende Strategie zu verstehen, mit der versucht wird, Ziele zu erreichen, und nicht als Selbstzweck - oder Ziel an sich - zu verstehen. Denn obwohl die Frauenpolitik in den letzten Jahrzehnten durchaus beachtliche Fortschritte erzielt hat, so sind doch immer noch geschlechtspezifische Benachteiligungen vorhanden, die sich durch die gesamte Gesellschaft ziehen. So wird Chancengleichheit sehr oft als Gleichbehandlung verstanden, wenn auch mittlerweile ein Konsens darüber besteht, dass diese nicht zu einer Gleichstellung führt. Auch wird die Gleichstellung der Frauen sehr oft als spezifische Angelegenheit von Frauen ausgelegt - und nicht als ein Ziel, dass den Einsatz und das Zutun von Mann und Frau verlangt. Entstanden ist diese Strategie aus der bitteren Erkenntnis, dass die Empfehlungen der ersten drei Weltfrauenkonferenzen von den Regierungen der beteiligten Länder zwar in umfangreichen Dokumenten festgehalten wurden, aber es änderte sich nicht wirklich viel, um die Lage der Frauen zu verbessern. Man wollte aus der Lage des Bittstellers gegenüber den Regierungen herauskommen. 1 Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Begriff von Gender Mainstreaming, seinem Entstehungshintergrund, sowie mit der Frage der Umsetzung dieses sehr umfangreichen Komplexes in konkrete Projekte. Auch soll die Frage der Umsetzung von Gender Mainstreaming in die Praxis und der Zusammenhang von Gender Mainstreaming mit Governance Prozessen beleuchtet werden. Zentrale Fragestellungen der vorliegenden Arbeit sind: • Wie ist das Prinzip Gender Mainstreaming im Rechtsbestand der Europäischen Union und Österreichs manifestiert. • Ist Gender Mainstreaming eine völlig eigenständige Strategie die traditionelle, „herkömmliche“ Frauenpolitik ersetzt. • Wie erfolgt die Umsetzung dieser sehr komplexen Materie in die Praxis. Zuallererst soll jedoch eine kurze Vorstellung bzw. Darstellung der zentralsten Begriffe dieses Komplexes vorgenommen werden: [...]
Fabian Richter
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,3, Universität Erfurt (Fakultät für Staatswissenschaften), Veranstaltung: Strategischer Wandel bei der Suche nach einer Regelung des Kurdenproblems seit 1991, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit fast einem Jahrhundert kämpfen die Kurden in der Türkei. Der Kampf war zu beginn noch ein Kampf um Autonomie oder um einen eigenen kurdischen Nationalstaat. Natürlich war es auch immer ein Ziel die Diskriminierung und Leugnung der kurdischen Bevölkerung zu stoppen. Gerade seit den 70er und mit dem Aufkommen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK), war das Bestreben nach einem kurdischen Nationalstaat zu einem gewaltsamen Konflikt geworden. Die PKK orientierte sich hierbei ideologisch am Sozialismus und stand somit konträr zum westlichen Liberalismus, dem sich die Türkei angeschlossen hatte. Abdullah Öcalan, der ideologische und politische Anführer der PKK, entwickelte immer wieder neue Theorien zum Erreichen des ausgegebenen Zieles. In den 90er Jahren wechselte die Stimmung jedoch. Noch vor der Festnahme Öcalans durch türkische Sicherheitskräfte, bekannte sich eben dieser zu einem Verbleib der Kurden innerhalb der Grenzen der Türkei. Diese Forderung wurde jedoch an die Bedingung einer Demokratisierung der Türkei geknüpft und Öcalan entwickelte die Theorie der radikalen Demokratie. Erstmals erwähnte er diese in einem, im Jahr 2000 auf deutsch veröffentlichten Buch „Zur Lösung der kurdischen Frage“ als Verteidigungsschrift bei seiner Anklage. Dieses Buch bildet das Fundament seiner Theorie zur Radikal Demokratie. Seine weiteren Fortführungen sind allerdings noch nicht auf deutscher oder englischer Sprache verfügbar, weshalb sich in dieser Arbeit auf Sekundärliteratur bezogen werden wird. Die Theorie der Radikalen Demokratie besteht dabei im Wesentlichen aus drei Punkten. So kann man diese aufteilen in die Demokratisierung des Staates, die demokratische Konföderation sowie die demokratische Autonomie. Dieser Hausarbeit soll daher im ersten Schritt die Modelle der Konföderation und der Autonomie im Allgemeinen darstellen. Hierfür soll auf Werke von Murray Bookchin, sowie Thomas Sempf, für eine juristische Sichtweise der Konföderation, zurückgegriffen werden um einen ersten allgemeinen Überblick über die Konzepte zu erhalten.
Marian Stüdemann
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Südosteuropa, Balkan, Note: 2,0, Philipps-Universität Marburg (Institut für Gesellschaftswissenschaften), Veranstaltung: Failed States, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der vierte jugoslawische Erbfolgekrieg hat erneut gezeigt, dass Europa noch weit entfernt ist von einer stabilen Friedensordnung, die Kriege wie im ehemaligen Jugoslawien undenkbar macht. Der Kosovo-Krieg 1998 bis 1999 wurde aus vielen Gründen von einer Krise zu einem Krieg. Ethnische, religiöse, nationale, sozio- ökonomische und demographische Faktoren sind im Kosovo mit einer doppelten Mehrheit- Minderheiten- Problematik verwoben. Schon vor der Intervention der North Atlantic Treaty Organisation (NATO) mit Luftangriffen auf Serbien wurde diskutiert, ob einzelne Staaten sowie die Organisation gegen das festgeschriebene Völkerrecht verstoßen haben und welche Legitimationen für bestimmte Rechte für einflussreiche Staaten gelten. Diese Konfliktanalyse soll die Internationalisierung des Konfliktes in den Vordergrund stellen, dabei vor allem die Organisation der NATO. Nach einem kurzen geschichtlichen Überblick möchte ich erst einmal eine allgemeine Konfliktanalyse durchführen und den Kosovo im Kontext des jugoslawischen Zerfallsprozess darstellen. Nach dieser Beschreibung des Einflusses und der Handlungsblockaden der internationalen Organisationen wie UNO, OSZE und EU, möchte ich auf die NATO detaillierter eingehen. Bei der thematischen Behandlung der NATO versuche ich eine Verbindung zwischen der Organisation, dem Völkermord und der Gewaltspirale im Kosovo sowie die internationale Politik in der Kosovo-Krise, darzustellen. Außerdem soll die Diskussion eines möglichen Völkerrechtsbruchs durch die NATO-Intervention wieder gegeben werden. Im letzten Punkt versuche ich auf die Strategien und Präventionen der NATO sowie auf alternative Strategien und Präventionsmöglichkeiten einzugehen.
Bernhard Richter
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: Gut, Universität Wien (Politikwissenschaft), Veranstaltung: Seminar 'Governance, Staatlichkeit, Demokratie - geschlechterkritische Zugänge', 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gender Mainstreaming - Dieser Begriff hat die Geschlechterpolitik der letzen Jahre durchaus revolutioniert. Gender Mainstreaming ist in erster Linie als eine langfristig wirkende Strategie zu verstehen, mit der versucht wird, Ziele zu erreichen, und nicht als Selbstzweck - oder Ziel an sich - zu verstehen. Denn obwohl die Frauenpolitik in den letzten Jahrzehnten durchaus beachtliche Fortschritte erzielt hat, so sind doch immer noch geschlechtspezifische Benachteiligungen vorhanden, die sich durch die gesamte Gesellschaft ziehen. So wird Chancengleichheit sehr oft als Gleichbehandlung verstanden, wenn auch mittlerweile ein Konsens darüber besteht, dass diese nicht zu einer Gleichstellung führt. Auch wird die Gleichstellung der Frauen sehr oft als spezifische Angelegenheit von Frauen ausgelegt - und nicht als ein Ziel, dass den Einsatz und das Zutun von Mann und Frau verlangt. Entstanden ist diese Strategie aus der bitteren Erkenntnis, dass die Empfehlungen der ersten drei Weltfrauenkonferenzen von den Regierungen der beteiligten Länder zwar in umfangreichen Dokumenten festgehalten wurden, aber es änderte sich nicht wirklich viel, um die Lage der Frauen zu verbessern. Man wollte aus der Lage des Bittstellers gegenüber den Regierungen herauskommen. 1 Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Begriff von Gender Mainstreaming, seinem Entstehungshintergrund, sowie mit der Frage der Umsetzung dieses sehr umfangreichen Komplexes in konkrete Projekte. Auch soll die Frage der Umsetzung von Gender Mainstreaming in die Praxis und der Zusammenhang von Gender Mainstreaming mit Governance Prozessen beleuchtet werden. Zentrale Fragestellungen der vorliegenden Arbeit sind: • Wie ist das Prinzip Gender Mainstreaming im Rechtsbestand der Europäischen Union und Österreichs manifestiert. • Ist Gender Mainstreaming eine völlig eigenständige Strategie die traditionelle, „herkömmliche“ Frauenpolitik ersetzt. • Wie erfolgt die Umsetzung dieser sehr komplexen Materie in die Praxis. Zuallererst soll jedoch eine kurze Vorstellung bzw. Darstellung der zentralsten Begriffe dieses Komplexes vorgenommen werden: [...]
Bernhard Richter
Bernhard Richter
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Allgemeines und Theorien, Note: Sehr gut, Universität Wien (Politikwissenschaft), Veranstaltung: Forschungsseminar, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt eine Reihe von Autoren, die sich mit dem Wandel von Gewalt und Krieg im ausgehenden 20. Jahrhundert bis hinein ins 21. Jahrhundert beschäftigten. Jedoch werden in den meisten dieser Arbeiten die Entwicklungen per se betrachtet, die Gründe für diese Entwicklungen werden jedoch nur am Rande betrachtet. Diese Arbeit geht der Frage nach, welchen Charakter Gewalt und Krieg annehmen werden, und was die Gründe dafür sind. Der Analyserahmen dieser Arbeit beschränkt sich auf globale strategische Entwicklungen, so genannte globale Trends. Globale Trends sind Entwicklungen, die die gesamte Weltbevölkerung betreffen, und außerhalb des Gestaltungsanspruchs von Staaten oder Regionalverbänden bzw. anderen Staatengruppen stehen. Diese globalen Entwicklungstrends haben hauptsächlich nicht-militärischen Charakter, besitzen aber das Potenzial zu sicherheitspolitischen und militärischen Bedrohungen zu werden. Dazu wurden folgende Trendfelder in einem zeitlichen Rahmen bis 2030 analysiert: Demographische Entwicklungen, Umwelt & Ressourcen, Wissenschaft & Technologie, wirtschaftliche Entwicklungen, kulturelle & gesellschaftliche Entwicklungen sowie politische Entwicklungen. Aus diesen Trendfeldern wurden zentrale Bedrohungen abgeleitet. Bei einer Überlagerung der historischen Trendanalyse mit einer geographischen Trendanalyse können auch mögliche Krisenräume analysiert werden. Dabei wurde rasch ersichtlich, dass diese globalen strategischen Entwicklungstrends, die in sechs Trendfelder zusammengefasst wurden, zwar auf den ersten Blick einen relativ unmilitärischen „weichen“ Charakter haben, bei genauer Analyse jedoch ein hohes Konfliktpotential in den nächsten 25 bis 30 Jahren entwickeln werden. Der Charakter des Krieges geht hin zu einem veränderten Kriegsbild, und asymmetrischen Formen des Krieges, wenn auch die Gefahr eines zwischenstaatlichen Krieges nicht völlig ausgeschlossen werden kann. Auch kann aus der Trendanalyse eine Kommerzialisierung und Entmilitarisierung von Gewalt und Krieg abgeleitet werden. Bei genauer Betrachtung wird klar, dass die Begriffe Gewalt und Krieg immer mehr jene Ausprägung annehmen, die sie vor der Verstaatlichung des Krieges im frühneuzeitlichen Europa aufwiesen.
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