Werbung für die Realität: Ein Essay in fünf Teilen

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Das Netz hält mittlerweile alles umschlungen. Viele wollen da raus. Die junge Philosophin Birthe Mühlhoff untersucht in ihrem erzählerischen Essay fünf Aspekte des Netz-Skeptizismus und zeigt stilistisch gekonnt, was dem Netz entgeht – und was dem Skeptizismus. Birthe Mühlhoff, geboren 1991, kommt aus Dinslaken. In Hamburg und Paris hat sie Philosophie studiert. Sie schreibt und übersetzt unter anderem für Zeit Online, die Süddeutsche, Merkur, Edit, die epilog. Zuletzt gab sie mit Danilo Scholz und Svenja Bromberg den Band „Euro Trash“ im Merve Verlag heraus.
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Birthe Mühlhoff, geboren 1991, kommt aus Dinslaken. In Hamburg und Paris hat sie Philosophie studiert. Sie schreibt und übersetzt unter anderem für Zeit Online, die Süddeutsche, Merkur, Edit, die epilog. Zuletzt gab sie mit Danilo Scholz und Svenja Bromberg den Band Euro Trash im Merve Verlag heraus.

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Additional Information

Publisher
mikrotext
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Published on
May 18, 2018
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Pages
15
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ISBN
9783944543581
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Language
German
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Genres
Computers / Programming / Algorithms
Philosophy / Free Will & Determinism
Philosophy / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: keine, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Richard Rorty – Politik und Pragmatismus, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinem autobiografischen Essay „Wilde Orchideen und Trotzki“ aus dem Jahre 2000 skizziert der amerikanische Philosoph Richard Rorty den Weg seiner denkerischen Entwicklung vom infantilen Trotzkisten über die Platonliebe des Pubertierenden hin zum unorthodoxen Pragmatismus, in dessen Rahmen er heute für ein praxisorientiertes und säkulares Denken eintritt, welches in philosophischer Hinsicht den Objektivismus oder einen Glauben an nicht-weltliche Autoritäten rundweg ablehnt, und sich politisch der, mit dem deutschen Begriff der Sozialdemokratie zu charakterisierenden, Tradition Deweys verpflichtet sieht. Als vorrangigen Grund für die essayistische Retrospektive seines intellektuellen Werdegangs, welche en Gros an die eigenhändig gezogene Lebens- und Werksbilanz Friedrich Nietzsches im „Ecce Homo“ erinnert, gibt Rorty eingangs die Notwendigkeit einer politisch-philosophischen Rechtfertigung und einer damit einhergehenden Erklärung seiner Position an, die, vom intellektuellen Standpunkt her, „von der Rechten und Linken gleich weit entfernt“ sei. Während die konservative Kritik in bezug auf Rortys philosophische Argumente mit Ismen wie „Relativismus“, „Irrationalismus“ und „Dekonstruktivismus“ operiert, seiner „zynischen und nihilistischen Anschauung“ eine Untauglichkeit für die öffentliche demokratische Sprache attestiert und diese im Kampf gegen die Feinde der Demokratie für undienlich hält, so ist auch die Linke vom „Vokabular des Ironikers“ abgestoßen. Rorty, der sich zur solidarischen Initiative und zur Aktionsgebundenheit einer (von ihm) so genannten, bis in die 1960er Jahre existenten, „politischen Linken“ in der Nachfolge Whitmans und Deweys bekennt, subsumiert seine postmodernen sowie –marxistischen Kritiker unter dem Oberbegriff der „kulturellen Linken“ und etikettiert sie vorwurfsvoll mit den Siegeln „kontemplativ“ und „untätig“. Linke Gegner, wie Richard Bernstein, ordnen Rorty – entgegen seinem Selbstverständnis - dem Postmodernismus ironischerweise zu, werfen ihm den „Liberalismus eines kalten Kriegers“ vor, wohingegen Rorty selbst eben jenen vagen Terminus verwendet, um unter anderen den Politdenker und Linguisten Noam Chomsky zu brandmarken, der Amerika von einer faschistischen und korrupten Elite regiert sieht.
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