"Die Chinesen kommen!" Chinas Outbound-Tourismus / Incoming-Service Europa

GRIN Verlag
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 1,3, Hochschule Heilbronn, ehem. Fachhochschule Heilbronn, Veranstaltung: Touristik, 97 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: China, das „Reich der Mitte“, wurde vom Westen im Laufe seiner langen Geschichte zeitweise bewundert, zeitweise verachtet. Lange Zeit war China eine Weltmacht, die umgeben war von Tributstaaten. Dann wurde es zum Spielball der imperialistischen Mächte. Die Weltmacht China genügte sich selbst und schottete sich ab. Heute ist das Bild des Westens von China geprägt von scheinbaren Widersprüchen - kommunistische Staatsführung und marktwirtschaftliche Entwicklung, Buddhismus und staatlicher Atheismus, Tradition und Moderne, ein Land – zwei Systeme, arme Bauern und reiche Unternehmer. Aber der Übergang zwischen beiden Gegensätzen ist fließend, wie es das Yin-Yang Prinzip der chinesischen Philosophie beschreibt. Dem Ausland präsentiert sich China heute gerne als ein weltoffenes Land, das sich dem Weltmarkt öffnet. Ausländische Touristen können nach China reisen und Chinesen können ins Ausland reisen, auch wenn für sie noch mehr Beschränkungen existieren. War China früher fast ausschließlich Empfängerland, wird es nun allmählich zum Entsenderland. Um es in den Worten der Medien zu formulieren – der Drache erwacht, der Riese erhebt sich. Napoleon hatte einst gesagt: „Wenn China erwacht, erzittert die Welt!“ Der chinesische Outbound-Reisemarkt ist ein Sektor, der seit Jahrzehnten wächst und dem ausgezeichnete Zukunftsperspektiven eingeräumt werden. Doch der Outbound-Reisemarkt, der sich in die zwei großen Bereiche der Geschäftsreisenden und der klassischen Urlauber aufteilen lässt, ist eng verknüpft mit der wirtschaftlichen und politischen Zukunft Chinas. Schätzungen der WTO rechnen bis 2020 damit, dass jährlich 100 Millionen Chinesen ins Ausland reisen werden – soviel wie heute aus ganz Asien. Im Jahre 2003 reisten 20,2 Millionen Chinesen ins Ausland,1 2004 waren es 28,85 Millionen, was einem Plus von 42,8% gegenüber dem Vorjahr entspricht.2 Voraussetzungen für diese Prognose ist eine positive Entwicklung verschiedener Faktoren, wie etwa der politischen Stabilität und des wirtschaftlichen Wachstums. Viele Autoren sehen das Land im Fernen Osten als die kommende Wirtschaftsmacht schlechthin... --- 1 Vgl.: “Chinese to travel Europe from September”, 11.07.2004 in http://www.chinadaily.com.cn, 03.01.2005 2 Vgl.: ”What’s New”, 13.01.2005 in http://www.itehk.com, 24.02.2005
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Mar 2, 2006
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Pages
345
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ISBN
9783638475099
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Industries / Hospitality, Travel & Tourism
Travel / Maps & Road Atlases
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Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (Berlin) ermittelte erstmals 1999 in einem sogenannten Tourismus-Satellitenkonto den Anteil der Tourismuswirtschaft an der Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik Deutschland. Demnach kommt der Tourismus auf einen Anteil von ca. 8 % am BIP. Dieses Instrument in Anlehnung an die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung erlaubt zwar aufgrund mittlerweile erfolgter Harmonisierungsbestrebungen internationaler Organisationen wie zum Beispiel WTO, OECD und EUROSTAT, Vergleiche auf zwischenstaatlicher Ebene, jedoch wurde eine entsprechende Datengrundlage für Entscheidungsträger auf regionaler Ebene bislang in größerem Umfang nicht realisiert. Solche Daten sind aber essentiell für eine zielgerichtete und effiziente Vermarktung von touristischen Regionen, vor allem vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Konkurrenz im In- und Ausland. Auch sich ständig ändernde Rahmenbedingungen, der internationale Terrorismus und globale Epidemien machen schnell verfügbare und aktuelle Daten zur angemessenen Reaktion notwendig. Einen Vorstoß in diese Richtung unternahm 1981 das österreichische Bundesland Vorarlberg mit dem sogenannten Vorarlberger Tourismusbarometer. Seitdem gab es zahlreiche Ansätze in mehreren Staaten, die alle das Ziel verfolgten, ein über die Beherbergungsstatistik hinausgehendes Datenset zu ermitteln und kontinuierlich fortzuschreiben. Problematisch hierbei ist jedoch die Tatsache, dass fast alle als Tourismusbarometer bezeichneten Projekte eine unterschiedliche Herangehensweise aufweisen, verschiedene Daten erheben und voneinander abweichende Zielvorstellungen haben. Nach einer eingehenden Betrachtung der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus (u. a. Tourismussatellitenkonto für Deutschland des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, touristische Wertschöpfungsstudien) sowie der Darstellung der touristischen Datenlage (amtliche Tourismusstatistik, DIHK Saisonumfrage Tourismus, Erhebungen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, u. a.) in Deutschland, ist es das Ziel dieser Arbeit, aufbauend auf einer Stärken Schwächen - Analyse bestehender Tourismusbarometer (z.B. S-Tourismusbarometer Ostdeutschland, IHK Freizeitbarometer, FIF Tourismusbarometer (Schweiz), le Baromètre Tourisme (Côte d`Azur) u. a.) (Teil A), ein entsprechendes Modell Barometer für das Allgäu (Teil B) zu entwickeln. Hierbei wird die Struktur der Tourismusdestination Allgäu [...]
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 1, Hochschule München (FB 14 Tourism Management), 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Entaros Al’Azreth stand breitbeinig auf dem Kiesboden und hielt sein etwas klobiges Langschwert mit erstaunlicher Leichtigkeit in der rechten, sein Schild in der linken Hand. Neben ihm standen etwa 30 Kampfgefährten und versuchten, wie er selbst möglichst grimmig dem Feind ins Gesicht zu sehen. Und der Feind war eine Phalanx aus bestimmt 40 bis 50 schwer bewaffneten Kriegern, die unter lautem Gesang Schritt für Schritt auf sie zukam. Mit einem lauten Aufschrei stürzte Entaros mit seinen Kameraden los. Mit dem Schild wehrte er einen feigen Angriff des gegnerischen Pikenträgers ab und verfehlte den Kettenpanzer eines feindlichen Wikingers nur knapp. Neben ihm wurde einer seiner Mitstreiter am Kopf getroffen, doch was ist das? Kein Blut war zu sehen, statt dessen hörte er: „Stop! Meine Kontaktlinsen!“ Plötzlich änderte sich die Szenerie schlagartig, Entaros war wieder ein in alberner Kleidung steckender Student mit einem Schaumstoffschwert in der Hand. Und als solcher half er kurz bei der Suche nach den Kontaktlinsen. Live-Rollenspiele, im folgenden auch Larp (Live Action Role Play, oder Live Adventure Role Play) genannt, erfreuen sich weltweit wachsender Beliebtheit. Von Kalifornien bis Tschechien, von Skandinavien bis Italien, überall in der westlichen Welt scheint diese Form der Freizeitbeschäftigung stark zuzunehmen. Herauszufinden, wie sich die Larp- Szene in Deutschland entwickelt, ob man von einem touristischen Freizeittrend sprechen kann, wie diese Szene organisiert ist, welche Marktmechanismen wirken, kurz welche Formen der Kommerzialisierung festzustellen und überhaupt denkbar sind, soll Aufgabe dieser Arbeit sein. Ein Larper ist Tourist, da er für die Ausübung seines Hobbies touristischer Aktivitäten bedarf. Um dies verständlicher auszudrücken: er plant eine Reise, bucht eine Leistung, entscheidet sich für ein Transportmittel, fährt von A nach B, verbringt dort oft mehrere Übernachtungen, nimmt ein Unterhaltungsangebot wahr, konsumiert Lebensmittel und fährt wieder nach A zurück. Dass sich kein Larper aus seinem Selbstverständnis heraus als Tourist fühlt, ist dabei zweitrangig und ein oft beschriebenes Phänomen., das uns häufig im Tourismus begegnet. Dennoch ist die Larp-Szene in Deutschland mit den Methoden und Erkenntnissen der Tourismusforschung nur schwer zu beschreiben. In dieser Arbeit wurde deshalb versucht, die Szene auch mit den Ergebnissen der Trendforschung und der Soziologie zu untersuchen. [...]
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Fremdenverkehrsgeographie, Note: 1,0, Universität Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Vietnam – ein faszinierendes Land Asiens mit einer tragischen Geschichte. Einer Geschichte, die noch immer mehr mit diesem Land in Verbindung gebracht wird als der Gedanke an eine Urlaubsdestination. Denn das Thema Tourismus in Vietnam ist relativ neu. Nach dem zweiten Indochinakrieg isolierte sich das Land und der internationale Tourismus reduzierte sich auf wenige Besucher aus den COMECON1 – Partnerländern. Das Aufkommen des Binnentourismus war gering und die Wirtschaft brach langsam zusammen. Erst seit den Wirtschaftsreformen des Jahres 1986, als Doi Moi (=Erneuerung) bekannt geworden, wurde der Tourismus Hoffnungsträger des Staates. Die Zahlen der Touristenankünfte haben sich seitdem rasant erhöht und bis Mitte der neunziger Jahre selbst eigene Erwartungen übertroffen. Vietnam, das sich schrittweise dem Ausland öffnet und auf dem Wege zu einem Schwellenland der dritten Generation ist (vgl. WESSEL 1998:166), empfing im Jahre 2001 bereits über 2,3 Mio. internationale Besucher. Worauf basiert der Erfolg dieses jungen Tourismuslandes ? Liegen die Gründe in der Authentizität und Exotik des Landes, stellen sich die Fragen, wie lange das Land diese Potentiale halten kann, und ob das Land der Rolle als Destination bereits gewachsen ist. Diese Fragen sollen im Verlauf der Arbeit geklärt werden. Welche Voraussetzungen bilden den Rahmen für die Tourismusentwicklung in Vietnam ? Wie weit ist die touristische Infrastruktur avanciert und was hat das Land in touristischer Hinsicht zu bieten ? Die Antworten werden in den ersten beiden Kapiteln des praktischen Teils gegeben, um als Verständnisgrundlage für die nachfolgenden Kapitel zu dienen. Im Anschluß folgt die Darlegung des abgeleiteten Angebots und der staatlichen Tourismuspolitik. Nach den Grundlagen des vietnamesischen Tourismussystems wird in Kapitel Sieben die touristische Klientel in Hinblick auf ihre Reiseentscheidung und –vorbereitung untersucht. Den Faktoren Image und Medien wird dabei eine besondere Rolle zugesprochen. Welche Bedeutung haben Reiseinformationen für die Urlauber ? Wie sieht das Angebot touristischer Informationen über Vietnam aus ? Das durch Veranstalterkataloge, Reiseführer und TV-Reisesendungen entstehende öffentliche Bild, welches die Reiseentscheidung beeinflussen kann, soll untersucht werden. Schließlich werden die Strukturen der touristischen Nachfrage erklärt und auf die Bedeutung des Tourismus für Vietnam eingegangen.
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