Geschichte und Entwicklung des VfL Bochum in der Bundesliga

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sport - Sportgeschichte, Note: Gut, Deutsche Sporthochschule Köln, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Obwohl der VfL Bochum erst 1938 seinen endgültigen Vereinsnamen erhielt, gibt der Klub sein Gründungsjahr mit 1848 an. Der Verein bezieht sich mit dieser Jahreszahl auf die Gründung des TV Bochum, der als Ursprung des VfL Bochum gilt. Der TV Bochum ist einer von drei Vereinen, die 1938 zusammengeschlossen und zum VfL Bochum umgewandelt wurden. Die Vereinsgründung des TV Bochum im Jahr 1848, die Entwicklung der beiden anderen Bochumer Klubs und der letztendliche Zusammenschluss zum VfL Bochum unter Berücksichtigung des gesamthistorischen Kontextes der jeweiligen historischen Epoche sind Thema des ersten Teils der Arbeit und werden anhand einer Literaturrecherche dargestellt. Der zweite Teil der Arbeit erfasst die Entwicklung des VfL Bochum nach dem Zweiten Weltkrieg und beschreibt den sportlichen Aufstieg von einem drittklassigen Verein zu einem langjährigen Mitglied der Fußball-Bundesliga. Trotz der mangelnden Perspektive, die dem Verein in der höchsten nationalen Spielklasse von vielen Experten prophezeit wurde, blieb der VfL Bochum 22 Jahre lang Mitglied der Bundesliga. Bis zum ersten Abstieg aus der Bundesliga war diese Phase durch erhebliche finanzielle Nachteile gegenüber der Konkurrenz geprägt. Die fehlenden Einnahmen führten zu einer starken Förderung der Jugendarbeit. Allerdings beeinträchtigten die ständigen Spielertransfers zur Aufrechterhaltung der Liquidität des Klubs die sportliche Entwicklung. Anknüpfend an die Dokumentation der ersten Phase des VfL Bochum in der Bundesliga vertiefen zwei Experteninterviews den Werdegang des Klubs in diesen Jahren. Mit Ottokar Wüst als Präsident und Heinz Formann als begleitender Journalist werden Zeitzeugen befragt. In einer Schlussbetrachtung kommt es zum Vergleich der gewonnenen Erkenntnisse aus beiden Interviews und zum Transfer auf den deskriptiven Teil.
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Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jun 18, 2007
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Pages
80
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ISBN
9783638726399
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Language
German
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Genres
Sports & Recreation / History
Sports & Recreation / Reference
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sport - Sportgeschichte, Note: 1,0, Georg-August-Universität Göttingen (Sportinstitut), Veranstaltung: Sport in der modernen Gesellschaft, 50 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Meine Bachelor-Arbeit im Fach Sport bezieht sich auf das Thema des DDR-Hochleistungssports als Mittel zum Zweck. In dem oben angeführten Zitat wird deutlich, dass es schon wenige Jahre nach Gründung der DDR zu einer politischen Instrumentalisierung des Sports kommen sollte. Der Sport als populärster gesellschaftlicher Bereich diente somit als Medium, um die staatlichen Ziele zu verwirklichen. Die Leistung im Sport stand nun im Mittelpunkt, um die politischen Ideologien der DDR durchzusetzen und jeder Sportler hatte sich dem – stark an der Sowjetunion orientierten – Sportsystem anzupassen, wenn er längerfristig erfolgreich sein wollte. Um bestmögliche Leistung zu erbringen, war das System des Hochleistungssports in der DDR auf „weitgehende relative operative Autonomie“ angelegt, welche nur annähernd erreicht werden konnte, sobald das Sportsystem dem der Gesellschaft gerecht wurde oder dieses sogar übertraf. Das Erbringen perfekter sportlicher Leistungen stellte eine weitere Möglichkeit dar, die eben erwähnte Autonomie zu erreichen. Im Dezember 1948 stellte das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) eine Forderung, mit der man die sowjetische Sportwissenschaft in den darauf folgenden Jahren identifizieren sollte: „Körperkultur und Sport in jeden Winkel des Landes zu verbreiten und das Fertigkeitsniveau in einer solchen Weise anzuheben, dass sowjetische Sportler weltweite Überlegenheit in den wesentlichen Sportarten in der unmittelbaren Zukunft erbringen“ (Riordan 1977, S. 165 in: Buss/Becker, 2001, S. 539). Die absolute Leistungssteigerung, die sogenannte „Anthropomaximologie“, wurde als Ziel gesetzt (vgl. Krüger, in: Buss/Becker, 2001, S. 539). Wichtig war es nun, zur richtigen Zeit in Bestform zu sein und nicht nur einfach zu einem beliebigen Zeitpunkt in seiner Sportlerlaufbahn. Walter Ulbricht und sein Nachfolger Erich Honecker sahen den Sport als ein „Instrument des Klassenkampfes“, der die Überlegenheit des gesamten sozialistischen Systems zum Ausdruck bringen sollte. Auch der langjährige Minister für Staatssicherheit in der DDR, Erich Mielke, verstand den Sport als eine „wichtige politische Waffe [...] die wir zur Stärkung unserer sozialistischen Heimat, zur Erhöhung des internationalen Ansehens des Sozialismus, zur Erhaltung des Friedens und zur Völkerverständigung einsetzen“ (Holzweißig, 1988, S. 7)
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sport - Sportgeschichte, Note: 12 Punkte (einfach), Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding, Sprache: Deutsch, Abstract: „Von den Völkern zu verlangen, dass sie einander lieben, ist eine Art von Kinderei. Von ihnen zu fordern, einander zu achten, ist keines-wegs Utopie; aber um einander zu achten, muss man sich erst kennen lernen.“ Dieses Zitat von Pierre de Coubertin gibt in wenigen Sätzen den Grundgedanken der Olympischen Idee wieder. Coubertin, der als Begründer der neuzeitlichen Olympischen Spiele gilt, sah diese als einen Ort, bei dem verschiedene Kulturen aufeinander treffen. Durch sie soll es zu einer Völkerverständigung kommen. In Anlehnung an die Waffenruhe, die während der Olympischen Spiele der Antike herrschte, wollte er einen Frieden für die Spiele erreichen. Erst im Laufe der Zeit wurde aus der Aussage „Frieden für die Spiele“ die Aussage „Frieden durch die Spiele“. Durch die äußerst umstrittene Vergabe der Olympischen Spiele 2008 nach Peking, „in den weltweit inzwischen mächtigsten Hort von Menschenrechtsverletzungen, Demokratiefeindlichkeit und Umweltverschmutzung“ , versuchte das IOC diesen Grundgedanken zu verwirklichen. China sollte sich durch dieses mediale Großereignis für die Welt öffnen und durch die Sorge um das eigene Image empfänglicher für Kritik an ihrer Menschenrechtspolitik werden. Aber können durch Olympische Spiele die Verhältnisse in einem von Diktatur geprägten Land überhaupt verbessert werden? Das Beispiel der Olympischen Spiele 1988 in Seoul zeigt, dass dies durchaus möglich ist. „Die einstige Militärdiktatur ist heute eine lebendige, gefestigte Demokratie. Der Durchbruch aber kam mit einem sportlichen Ereignis. Die überaus erfolgreichen Olympischen Spiele von 1988 waren Südkoreas erster gewaltiger Schritt in die Welt, heraus aus dem tiefen Schatten Japans und des Koreakriegs.“ Doch welchen Einfluss hatten die Olympischen Spiele 2008 in Peking auf Gesellschaft und Politik in China?
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sport - Sportgeschichte, Note: 1,7, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Sportwissenschaft), Veranstaltung: Sportgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Lange Zeit war das Thema Fußball im Dritten Reich ein Tabuthema in der deutschen Sportgesellschaft, wie auch in der Medienlandschaft. Erst spät begannen Rekonstruktionsarbeiten dieser 12 Jahre dauernden Phase des Terrors und der Diktatur. Der DFB wurde der Aufgabe der kritischen Vergangenheitsaufarbeitung lange Zeit nicht gerecht. Erst im Jubiläumsband „100 Jahre DFB“, erschienen im Jahre 2000, wurde eine Auseinandersetzung mit dem damaligen Präsidenten des DFB Felix Linnemann vorgenommen. Im Jahre 2005 erschien dann eine vom DFB in Auftrag gegebene Studie, die die Zeit von 1933 bis 1945 kritisch und objektiv hinterleuchten und analysieren sollte. Beauftragt wurde Nils Havemann, der als Dr. phil., Geschichte, Romanistik und Politische Wissenschaft studierte und heute als Lektor arbeitet. Er verfasste seine Studie unter Zuhilfenahme umfangreicher Archive und Nachlässe, die bis dato verschossen waren. Der DFB stellte sich damit circa 60 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs auf direkte Weise dem Fehlverhalten seiner Funktionäre während des 3. Reichs. Auf Grund der Tatsache, dass die Rekonstruktion der Geschehnisse unter der NS- Diktatur erst wenige in Angriff genommen haben und folglich wenig Forschungsmaterial gibt, basiert diese Arbeit vornehmlich auf die Werke von Havemann, Nils (Fußball unterm Hakenkreuz, Frankfurt/Main, 2005), sowie von Fischer, Gerhard in Zusammenarbeit mit Lindner, Ulrich (Stürmer für Hitler, Vom Zusammenspiel zwischen Fußball und Nationalsozialismus, Verlag die Werkstatt,1999). Da dieses Gebiet der Sportgeschichte erst wenig untersucht wurde, spornte es mich geradezu an, einen zusammenfassenden Einblick in diese Thematik zu geben. In dieser Arbeit wurde versucht, anhand der Forschungsergebnisse der einschlägigen Literatur, eigenständige Schlüsse und Interpretationen zu ziehen und auf problematische und kritische Geschehnisse hinzuweisen. Der Fußball entwickelte sich seit seiner Gründung am 28. Januar 1900 in Deutschland zu einem wahren Massenphänomen. Im Jahre 1933, also im Jahr der Machtergreifung Hitlers und der Nationalsozialisten, zählte der DFB zu den größten Verbänden in der deutschen Sportgesellschaft mit circa 3 Millionen Mitgliedern. Nach der Machtübernahme kam es zu einer grundlegenden Umstrukturierung und Verstaatlichung des Sportes. Dieser Umwälzung konnte sich der DFB nicht entziehen und wurde Stück für Stück in den NS-Apparat eingegliedert. [...]
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sport - Sportgeschichte, Note: 14,00 Punkte (sehr gut -), Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung Brühl - Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung, 62 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Die Welt zu Gast bei Freunden“ - unter diesem Motto lädt Deutschland im Jahr 2006 zur Fußballweltmeisterschaft im eigenen Land ein. Zu erwarten ist weit mehr als nur ein bloßes Medienspektakel - dieses Ereignis steht seit jeher, einmal völlig bereinigt von ökonomischen Aspekten, für überstaatliche Werte wie Völkerverständigung, interkulturelle Kommunikation und - dies lässt sich wohl ohne Hang zur Übertreibung behaupten - für die Ausprägung des kulturellen Selbstverständnisses einer Nation. So erscheint die Wahl des Mottos zur FIFA Fußballweltmeisterschaft nur prägnant gewählt, denn Deutschland will vor allem gastfreundlich, fröhlich, weltoffen, modern und tolerant. Eine nicht nur sportliche Maßgabe, sondern gleichwohl auftreten auch eine politische - Deutschland präsentiert sich als Ganzes -und so findet ein derartiges Ereignis nicht nur auf dem grünen Rasen, sondern auch außerhalb der Stadien und nicht zuletzt in den Köpfen der Menschen statt. „Aber ist Fußball in seinem Wesen nicht per se unpolitisch?“ Grundsätzlich wird man hier wohl zunächst einmal konstatieren müssen, dass sich der Fußball als Sportart naturgemäß immer dann auch im politischen Raum bewegen wird, wenn es um ganz konkrete existenzielle Interessen geht. So sind es doch spätestens erforderliche Subventionen für den Bau neuer Sportstätten oder für die Förderung der Jugendarbeit und des Breitensports, die der politischen Unterstützung und somit der entsprechenden Lobbyarbeit von Sportfunktionären bedürfen und einen Schulterschluss zwischen Sport und Staat erfordern. In seinem Wesen ist der Fußball allerdings kein Politikum; er besitzt keinen objektiven Wert, sondern nur jenen subjektiven für den einzelnen Sportler oder Sportbegeisterten. Außerdem weist er keine Tendenz auf, eine politische Gemeinschaft zu bilden und so Der muss er letztlich im Geist verändert, um politisch zu werden. Sport im Allgemeinen und der Fußball im Besonderen können also nur durch die Beeinflussung von außen einen politischen Sinn erhalten.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entstanden auch im Nordosten Deutschlands neue sportliche Strukturen. Die Regierung der gerade gegründeten DDR wollte internationale Anerkennung auch durch sportliche Erfolge erlangen. Der Motorsport wurde gefördert, um die internationale Reputation zu beschleunigen. Der Kult um Rennmaschinen und -boote faszinierte schnell Jung und Alt. In vielen Regionen der Republik gründeten sich Motorsport-Clubs, in denen engagierte Sportler bald internationale Erfolge feierten. Dieses Buch erzählt die Geschichte von der Entwicklung und Blüte des Motor-Rennsports in der damaligen Bezirksstadt Schwerin bis Ende der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts. INHALT: "Rund um den Pfaffenteich" - Rennen auf zwei, drei und vier Rädern Auf Dreieckskurs im Schlossgarten - Die kürzeste Straßenrennstrecke der DDR "Rennpantoffel", Dreipunkter und Proprider - Mitreißende Regatten auf dem Ziegelsee "Parforcejagd" in den Lankower Bergen - Moto-Cross-Weltelite gibt sich ein Stelldichein LESEPROBE: 1960 Es war gewissermaßen der „Ritterschlag“, als die Organisatoren der Regatta auf dem Ziegelsee mit der Ausrichtung des Europameisterschaftslaufs in der Klasse A beauftragt wurden. Vielleicht mag auch das Stadtjubiläum – 800 Jahre waren seit der Gründung durch Heinrich den Löwen vergangen – eine Rolle. Auf jeden Fall verdiente Anerkennung für die rührigen Veranstalter, die in der Vergangenheit schon viel Lob von Fahrern für gelungene Rennen empfangen durften. Pflichtschuldig stattete die ADMV-Bezirksleitung im Vorwort des Programms der „Regierung unter Führung der Partei der Arbeiterklasse“ den „Dank für die großartige Förderung und Unterstützung“ ab. Doch lieber zum sportlichen Teil: Die Voraussetzungen am Samstag waren denkbar ungünstig; Ölzeug und Gummistiefel die wichtigsten Utensilien. Böse Zungen lästerten gar über das „typische Schweriner Regattawetter“. Gottlob sollte sich das am Renntag ändern. So war es zumindest von oben trocken, als pünktlich um 11 Uhr der Vorbereitungsschuss die fast 20 Piloten der Klasse J an den Vorstart rief. Die besondere Aufmerksamkeit der vielen Tausend Zuschauer galt vor allem den beiden aussichtsreichsten Anwärtern auf den Tagessieg. Sowohl Dieter König (Westberlin) als auch Hans Schulz (Neuruppin) hatten den „Petermänken“-Preis bereits einmal gewonnen. Schulz jagte mit dem neu entwickelten Zimmermann-Motor als Erster über die Start- und Ziellinie;
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