Mein Kirchentraum

Diplomica Verlag
Free sample

Trotz einschl giger Werke der Kirchenp dagogik stehen nicht nur Lehrer vor einer gro en Herausforderung, wenn sie mit Sch lern eine Kirche erkunden wollen. Kindern und Jugendlichen Kirche nahe bringen - aber wie? Diese Frage stellt den Ausgangspunkt zu vorliegendem Buch dar mit dem Ziel, einen ganzheitlichen Begriff von Kirche, ihrem Auftrag und ihrer Eigenart zu vermitteln und Glaubensgeschichte anschaulich werden zu lassen. Dieses Werk bietet didaktisch-methodische Anregungen und konkret ausgearbeitete Anleitungen zur praktischen Umsetzung im Hinblick auf die Planung, Durchf hrung und Nachbereitung einer Kirchenerkundung, sodass das Erleben und Lernen vor Ort nachhaltig zum Erfolg wird. So stehen Mehrdimensionalit t und Dynamik im Mittelpunkt, wobei der Blick von Kirche als au erweltlicher, unver nderlicher Gr e hin auf ihre Lebendigkeit gelenkt und ein individueller Zugang im Sinne von Geb ude, Gemeinde und Ort gelebten Glaubens gefunden wird. Kognitive, affektive und pragmatische Aspekte werden dabei gleicherma en ber cksichtigt. Im engeren Sinne werden Verbindungen zwischen der Lebenswirklichkeit der Sch ler und der Kirche aufgezeigt, die es zu kn pfen, zu festigen und zu erweitern gilt. Im Idealfall kann damit ein (kleiner) Beitrag zur Entwicklung eines religi sen Selbstverst ndnisses sowie zum Hineinwachsen in die christliche Glaubenstradition geleistet werden.
Read more

About the author

Brunhild Arnswald, Realschullehrerin, Lehramtsstudium an der Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg sowie der Johann Wolfgang Goethe-Universitat in Frankfurt am Main. Abschluss 2003.
Read more
Loading...

Additional Information

Publisher
Diplomica Verlag
Read more
Published on
Jul 31, 2008
Read more
Pages
96
Read more
ISBN
9783836661270
Read more
Read more
Best For
Read more
Language
German
Read more
Genres
Education / General
Read more
Content Protection
This content is DRM free.
Read more
Eligible for Family Library

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Inhaltsangabe:Einleitung: „Dass Lernende ihre eigenen Lehrer sein sollten, ist eine alte pädagogische Forderung und ein aktueller Trend in der pädagogisch-psychologischen Diskussion.“ Dabei vermischen sich nicht selten ideologische (autonomes Lernen als Wert an sich), gesellschaftliche (die Notwendigkeit lebenslangen Lernens aufgrund des ständigen Wandels der Umweltbedingungen erfordert die Entwicklung entsprechender Fähigkeiten bzw. Schlüsselqualifikationen) und pädagogisch-psychologische Argumente (günstige kognitive, motivationale und volitionale Rückwirkungen dieser Methode auf den Lernenden). Ebenso werden computergestützte Lernformen im erziehungswissenschaftlichen und pädagogisch-psychologischen Bereich aktuell heftig diskutiert; sie werfen Fragen der Organisation und Effizienz von Bildungsprozessen bezüglich neuer Chancen für den Wissenserwerb, der Möglichkeiten einer gezielten Variation von Merkmalen der Lernumgebung sowie der Kontrolle von Bedingungen des Lernprozesses auf. Gang der Untersuchung: Die vorliegende Arbeit nun soll diese beiden Aspekte zusammenführen. Sie beschäftigt sich mit der Frage, ob und inwieweit selbstorganisiertes Lernen in der schulischen Praxis durch computergestützte Projekte umgesetzt werden kann. Hierzu werden zunächst in einem ersten Teil Thematik und Grundlagen des selbstgesteuerten bzw. selbstorganisierten sowie des multimedialen Lernens theoretisch erörtert. Auf dieser Grundlage wird ein Kriterienkatalog der für selbstorganisiertes Lernen relevanten Bedingungen erstellt und im folgenden als Basis zur Evaluation zweier konkreter, computergestützter Schulprojekte im Hinblick auf den Grad an Selbstorganisation herangezogen. Für seine Anregungen, Hilfestellungen, die Durchsicht des Manuskripts und insbesondere seine Geduld danke ich Jürgen Großmann, der mich trotz einer Vielzahl anderweitiger Verpflichtungen bei meiner Arbeit unterstützt hat. Ebenfalls zu danken habe ich Johann Wolfgang Reiling und Helmut Kohorst, die mir ihre Aufzeichnungen zu den von ihnen durchgeführten Projekten zur Verfügung gestellt haben. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.VORÜBERLEGUNGEN 1.1Einführung4 1.2Historischer Bezug5 1.3Eine neue Lernkultur6 2.THEORETISCHE GRUNDLAGEN 2.1Lerntheoretische Grundlagen für selbstgesteuertes Lernen9 2.1.1Behaviorismus - Ansatz der traditionellen Lernpsychologie10 2.1.2Kognitivismus12 2.1.3Konstruktivismus14 2.1.4Zusammenfassung und Relevanz für den Wissenserwerb im [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: „Dass Lernende ihre eigenen Lehrer sein sollten, ist eine alte pädagogische Forderung und ein aktueller Trend in der pädagogisch-psychologischen Diskussion.“ Dabei vermischen sich nicht selten ideologische (autonomes Lernen als Wert an sich), gesellschaftliche (die Notwendigkeit lebenslangen Lernens aufgrund des ständigen Wandels der Umweltbedingungen erfordert die Entwicklung entsprechender Fähigkeiten bzw. Schlüsselqualifikationen) und pädagogisch-psychologische Argumente (günstige kognitive, motivationale und volitionale Rückwirkungen dieser Methode auf den Lernenden). Ebenso werden computergestützte Lernformen im erziehungswissenschaftlichen und pädagogisch-psychologischen Bereich aktuell heftig diskutiert; sie werfen Fragen der Organisation und Effizienz von Bildungsprozessen bezüglich neuer Chancen für den Wissenserwerb, der Möglichkeiten einer gezielten Variation von Merkmalen der Lernumgebung sowie der Kontrolle von Bedingungen des Lernprozesses auf. Gang der Untersuchung: Die vorliegende Arbeit nun soll diese beiden Aspekte zusammenführen. Sie beschäftigt sich mit der Frage, ob und inwieweit selbstorganisiertes Lernen in der schulischen Praxis durch computergestützte Projekte umgesetzt werden kann. Hierzu werden zunächst in einem ersten Teil Thematik und Grundlagen des selbstgesteuerten bzw. selbstorganisierten sowie des multimedialen Lernens theoretisch erörtert. Auf dieser Grundlage wird ein Kriterienkatalog der für selbstorganisiertes Lernen relevanten Bedingungen erstellt und im folgenden als Basis zur Evaluation zweier konkreter, computergestützter Schulprojekte im Hinblick auf den Grad an Selbstorganisation herangezogen. Für seine Anregungen, Hilfestellungen, die Durchsicht des Manuskripts und insbesondere seine Geduld danke ich Jürgen Großmann, der mich trotz einer Vielzahl anderweitiger Verpflichtungen bei meiner Arbeit unterstützt hat. Ebenfalls zu danken habe ich Johann Wolfgang Reiling und Helmut Kohorst, die mir ihre Aufzeichnungen zu den von ihnen durchgeführten Projekten zur Verfügung gestellt haben. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.VORÜBERLEGUNGEN 1.1Einführung4 1.2Historischer Bezug5 1.3Eine neue Lernkultur6 2.THEORETISCHE GRUNDLAGEN 2.1Lerntheoretische Grundlagen für selbstgesteuertes Lernen9 2.1.1Behaviorismus - Ansatz der traditionellen Lernpsychologie10 2.1.2Kognitivismus12 2.1.3Konstruktivismus14 2.1.4Zusammenfassung und Relevanz für den Wissenserwerb im [...]
Inhaltsangabe:Einleitung: Wir leiten unseren Begriff „Kirche“ vom griechischen kyriaké (ecclesia) ab, was „dem Herrn gehörig(e Versammlung)“ bedeutet. Das Wort „ekklesia“ (latinisiert = ecclesia und so in die theologische Sprache übernommen) bezeichnete in der klassischen Antike ursprünglich die Bürgerversammlung einer Polis, also die „Volksversammlung“ (vgl. Apg 19, 39). Ab dem ersten Jahrhundert übertrugen die neutestamentlichen Glaubenszeugen diesen Begriff im geistlichen Sinne auf die Christengemeinde (lokale Gemeinschaft) und in der Folgezeit auf die Gemeinschaft aller Christen (universelle Kirche). Sie benannten damit nicht nur den Ort der Versammlung der Gläubigen, sondern entwickelten daraus ihr Selbstverständnis als ein Leib, der aus vielen Gliedern besteht (vgl. Paulus, 1. Kor 12, 12-21 und 24f). Die Gemeinde Jesu wurde damit als das aus der Welt „herausgerufene“ Volk Gottes gesehen, das sich in seinem Namen versammelt. Kirche in ihrer Ganzheit wird heute im Wesentlichen in drei Dimensionen erfahrbar: als Sakralbau, d. h. als reales Gebäude, das „[...] das geistige Gebäude des Glaubens sichtbar macht“. Es dient nicht nur der Versammlung der Mitglieder einer christlichen Gemeinde, sondern bietet den „Grundformen christlichen Lebens vor Gott“ Raum im Sinne einer Stätte, an der Menschen Gott nahe sein und ihm begegnen können. Architektur, Raumdimensionen und Inventar unterstützen dieses Geschehen durch symbolische Verdichtung und spiegeln die Glaubensvorstellungen und das Gottesbild einer Zeit oder Gemeinde wider. Die Kirche wird in diesem Zusammenhang als Heilsort verstanden, an dem Glaube real stattfindet und die Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen transparent wird, als Ort, an dem sich Sichtbares und Unsichtbares verbinden. Kirche als Zusammenfassung dessen, was in der Kirche geschieht im Sinne der „[...] mittelbaren Fortsetzung des Wirkens Jesu und der Gestaltwerdung der Liebe“, wie sie in Gottesdienst, Sakramenten, Seelsorge, Feiern, Diakonie usw. umgesetzt wird. Kirche als organisierte Gemeinschaft von Menschen, die zu Jesus gehören. Sie gestalten christliches Leben in konkreten Situationen und bringen damit die Identität des christlichen Glaubens zum Ausdruck, wobei sie um den Fortbestand der christlichen Religion bemüht sind. Kirche in dieser Hinsicht meint Menschen, die in den Erfahrungen mit ihrer Gemeinde religiöse Bedürfnisse befriedigen, menschliche Zuwendung erfahren oder erbringen und ihren Lebensalltag in den Rahmen, [...]
©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.