Die Zähmung des Drachens: Führt der globale Schock zu einer ökologischen Wende?

Springer-Verlag
Free sample

Wer im Marchen dem Drachen begegnet, hat eine klare Aufgabe: ihn zu toten. Die Realitat der heutigen Weltwirtschaft ist nieht weniger eindrucks voll als die Drachen der Marchen. Und in mancher Hinsicht ist sie ebenso furchterregend. Ganze Nationen konnen zugrunde gehen, wenn sie sieh einbilden, der Obermacht der globalen Markte trotzen zu konnen. Kriege von unerhorter Grausamkeit werden mitbestimmt von wirtschaftlichen Interessen. Lokale und globale Okosysteme sind durch den aktuellen Lauf der Weltwirtschaft in ihrem Bestand bedroht, und ihre Schiidigung fallt auf uns Menschen zurtick. Da mag schon der Wunsch autkommen, der Realitat der Weltwirtschaft ein Ende zu setzen, den Drachen zu tOten. Doch die heu tige Situation stellt, so die These dieses Buches, eine andere Aufgabe: Es gilt, die marktwirtschaftlichen Institutionen so zu transformieren, daB der Nut zen, den sie stiften, nicht mehr mit ungeheurer ZerstOrung einhergeht. Es gilt, den Drachen zu zahmen. Dazu ist es notig, den Drachen Weltwirtschaft besser zu verstehen. Das ist tiber weite Strecken eine wissenschaftliche Aufgabe. Ohne die Wirt schafts- und Sozialwissenschaften konnten wir die Realitat der globalen Okonomie kaum wahrnehmen, geschweige denn verandern. Doch der heu tige Stand dieser Wissenschaften gibt erstaunlich wenig Hilfestellungen, wenn es darum geht, die bestehenden Institutionen der Marktwirtschaft weiterzuentwickeln. Urn dieser Aufgabe nieht hilflos gegentiberzustehen, gilt es, neue Erkenntnisse zu gewinnen. Diesem Ziel ist die vorliegende Studie zur Humanokologie verpflichtet Sie umfaBt, nahezu unvermeidlich, eine Mischung aus Irrttimern und Einsichten.
Read more

Reviews

Loading...

Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
Read more
Published on
Jul 1, 2013
Read more
Pages
387
Read more
ISBN
9783322836717
Read more
Read more
Best For
Read more
Language
German
Read more
Genres
Social Science / General
Read more
Content Protection
This content is DRM protected.
Read more

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Henryk M. Broder
Henryk M. Broder verteidigt das gute alte Europa der Freiheit und Vielfalt

In »Die letzten Tage Europas« beschreibt Henryk M. Broder die Tragödie, wie aus der großen europäischen Idee eine kleinteilige, Europa in Frage stellende Ideologie geworden ist. Mit einem brandgefährlichen Hang zur totalen Bevormundung von allem und jedem.



Mit seiner Polemik outet sich Henryk M. Broder als wahrer Europäer, der die europäische Vielfalt schätzt und deswegen der totalen Gleichmacherei durch die europäischen Bürokraten den bösen Spiegel vorhält. Wie kann es beispielsweise sein, dass ein europäischer Spitzenpolitiker freimütig erklärt, Europa könne wegen seiner strukturellen Demokratiedefizite niemals Mitglied der EU werden? Wie kommt es, dass es für jede unmaßgebliche Bagatelle detaillierte Regeln gibt (vom Gemüse bis zum Kondom), aber nicht für den Umgang mit Diktaturen? Kann es angehen, dass die spanische Polizei „europaskeptische“ Demonstranten niederprügelt wie weiland unter Franco? Broder entlarvt das Europa der Bürokraten und der Gleichschaltung als geprägt von einem neuen Totalitarismus, erfunden und propagiert von einer Politikerkaste, die die europäischen Völker in Geiselhaft genommen hat: Das uns verordnete Europa sei alternativlos, heißt es, wer es ablehnt, gefährde den Frieden.

Da ist Broder doch sehr viel optimistischer und gibt all denen eine Stimme, die an Europa glauben, aber vom geldvernichtenden Merkel-Barroso-Draghi-Europa und dessen Alarmismus genug haben. Im Übrigen plädiert er für deutsche Solidarität mit den Armen in Europa, wenn das Geld auch bei denen ankommt, die es wirklich nötig haben.

©2017 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.