Chemische und enzymatische Synthese modifizierter Nukleinsäuren für die Analytik mit Hilfe der MALDI-TOF Massenspektrometrie

GRIN Verlag
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Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Chemie - Makromolekulare Chemie, Polymerchemie, Note: 1.0, Universität Hamburg (Fachbereich Chemie), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Desoxyribonukleinsäure (DNA) ist eine der wichtigsten Substanzen überhaupt: Da die genetische Information aller lebender Organismen in ihrer Struktur kodiert wird, ist sie das Molekül des Lebens 1,2 . Beim Menschen besteht das komplette Genom aus etwa 300,000 Genen auf insgesamt 24 Chromosomen 3 . Jedes Gen kodiert dabei ein bestimmtes Protein, das nach seiner Expression via Transkription und Translation eine bestimmte biochemische Aufgabe in der lebenden Zelle ausübt. Mutationen, d. h. Veränderungen der DNA Sequenz, können in klinisch manifesten Krankheitsbildern resultieren, indem sie zur Expression von Proteinen führen, die eine veränderte biochemische Aktivität zeigen, oder in einigen Fällen diese sogar komplett verlieren. Man unterscheidet verschiedene Arten von Mutationen; diese umfassen Nukleotiddeletion, -insertion oder -austausch (d.h. Punktmutation). Mehr als 3,000 genetisch bedingte Krankheiten sind inzwischen bekannt 4 , darunter z.B. Alzheimer 5 , Mukoviszidose (zystische Fibrose 6,7,8 ), sowie bestimmte Arten der Hämophilie oder der Muskeldystrophie 9 . Neben vererbbaren Krankheiten, die auf die Mutation bestimmter Gene zurückzuführen sind, können auch bestimmte Geburtsfehler auf chromosomalen Abnormalitäten beruhen wie z.B. die recht verbreitete Trisomie 21 (eines von 700 Lebendgeborenen betroffen) oder das auf einer Aneuploidie der Geschlechtschromosomen beruhende Klinefelter-Syndrom (XXY, einer von 590 lebendgeborenen Männern). Darüber hinaus gibt es zunehmend Hinweise, daß das Vorhandensein bestimmter DNA-Sequenzen ein Individuum für eine Reihe von Krankheiten besonders prädisponieren kann. So zum Beispiel für Diabetes, Arteriosklerose, Obesitas, eine Reihe von Autoimmunkrankheiten und auch verschiedene Krebsarten wie z.B. Brust-, Gebärmutter- und Lungenkrebs. Die vollständige Entschlüsselung des menschlichen Genoms ist die Basis, um die Ursachen solcher Krankheiten, die auf genetischen Defekten beruhen, zu verstehen. Dieser enormen Herausforderung für die Naturwissenschaft stellen sich zahlreiche Forschungsgruppen auf der ganzen Welt, die ihre Bemühungen im Rahmen des sogenannten humanen Genom-Forschungsprogramms (Humane Genome Project, HUGO 10,11,12 ) institutionalisiert haben.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
May 21, 2004
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Pages
197
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ISBN
9783638277549
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Best For
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Language
German
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Genres
Science / Chemistry / Industrial & Technical
Science / Chemistry / Inorganic
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Volker Münch
Patentrecht, Markenrecht und Designschutz bilden einen Bereich, der stï¿1⁄2ndigem Wandel unterworfen ist. Selbst fï¿1⁄2r Spezialisten ist es zur Herausforderung geworden, Rechte und Forschungsergebnisse zu schï¿1⁄2tzen in einem internationalen Umfeld, das tï¿1⁄2glich komplexer wird.
Basierend auf dem 1991 erschienenen erfolgreichen Werk "Patentbegriffe von A bis Z" und ergï¿1⁄2nzt um ein dreisprachiges Fachwortverzeichnis, fï¿1⁄2hrt das hoch vernetzte Glossar durch den Dschungel der Begrifflichkeiten und berï¿1⁄2cksichtigt dabei alle aktuellen rechtlichen ï¿1⁄2nderungen wie: einheitliche Marken fï¿1⁄2r die EU, Auswirkung von EU-Richtlinien auf nationale Patentsysteme, EPï¿1⁄2 ab Dezember 2007, weltweite Harmonisierung des gewerblichen Rechtsschutzes (TRIPS-Abkommen) inklusive Asien unter besonderer Berï¿1⁄2cksichtigung Japans, ï¿1⁄2nderung des US-Patentrechts, Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Rechts in verschiedenen Lï¿1⁄2ndern.
Mit eingï¿1⁄2ngigen Beispielen und kompetenten Erklï¿1⁄2rungen werden Begriffe erlï¿1⁄2utert, mit denen Erfinder und Patentanmelder am hï¿1⁄2ufigsten konfrontiert werden. Tabellen und Formulare im Anhang geben dem Leser einen ï¿1⁄2berblick ï¿1⁄2ber den typischen Lebenslauf einer Anmeldung und helfen ihm, das Zahlen- und Begriffswerk auf den Deckblï¿1⁄2ttern von Patentschriften zu verstehen. Den Umgang mit den entscheidenden Begriffen im nationalen und internationalen Umfeld klï¿1⁄2rt ein Verzeichnis von Fachbegriffen in deutscher, englischer und franzï¿1⁄2sischer Sprache.






Peter Welzbacher
Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Chemie - Anorganische Chemie, Note: 1,0, , Sprache: Deutsch, Abstract: Das erste Drittel des Hauptteiles der Seminararbeit beschäftigt sich mit Eisen und beginnt mit den natürlichen Vorkommen auf der Erde sowie den wichtigsten natürlichen Verbindungen. Es folgt eine ausführliche Beschreibung der Roheisenherstellung im Hochofen und den damit verbundenen Reaktionen und chemischen Prozessen. Anschließend werden die Merkmale des Roheisens und die Unterscheidung zwischen grauem und weißem Roheisen erläutert. Der erste Absatz des Hauptteiles schließt mit den Weiterverarbeitungsmöglichkeiten des Roheisens. Das zweite Kapitel des Hauptteiles widmet sich dem Stahl und dessen Herstellung. Roheisen als Ausgangsmaterial wird mittels verschiedener Verfahren gereinigt um es für die Weiterverarbeitung vorzubereiten. Die drei bekanntesten und verbreitetsten Stahlherstellungsverfahren - das OBM-Verfahren, das LD-Verfahren und das Elektrostrahlverfahren - werden anschließend beschrieben und miteinander verglichen. Der letzte Schritt der Stahlherstellung ist das Modifizieren mit verschiedenen Legierungselementen um den Stahl an die verschiedenen Einsatzgebiete anzupassen. Im dritten Abschnitt des Hauptteiles werden Eisen und Stahl anhand markanter Eigenschaften und Merkmale verglichen. Die Seminararbeit endet mit einem Ausblick auf die Zukunft von Eisen und Stahl und deren industrieller Bedeutung in Deutschland. Gegenwärtig ist ein Bedeutungsverlust und somit ein Ende des Siegeszuges von Eisen- und Stahl nicht erkennbar, im Gegenteil, es werden immer neue Einsatzgebiete entdeckt und erforscht die gegen Ende erläutert werden.
Carsten Siegert
Intermediate Examination Paper from the year 2004 in the subject Economics - International Economic Relations, grade: A, University of Applied Sciences Essen (Institute for Economics and Management), language: English, abstract: In December 1991 at a summit in Maastricht the twelve nations, which constituted the European Community at that time, agreed on a treaty to transform the European Community into an European Union (EU). This Treaty was signed 1992 and came effective on November 1st of 1993 as an amendment to the treaty of Rome, the treaty the European Community was build on. Four years later the treaty of Amsterdam put the treaty of Maastricht into more concrete terms. The contracting parties agreed in Article B of this treaty that the Union will set itself (among others) the objective to promote economic and social progress through the establishment of an economicand monetary union (EMU), ultimately including a single currency. Under title V and VI of this treaty the countries also agreed to build up common, foreign- and security policies as well as to intensify their cooperation in fields of justice und home affairs. Title VII defines the ideas of a common economic and monetary policy. The treaty of Amsterdam was signed on October, 2nd 1997. Since all the Member States had to ratify the treaty by their respective legislative procedures, it did not come into effect until the end of May 1999. The European treaties, taken together, form the primary legislation and have characteristics of a constitution of the Community. The treaties provide the legal basis for all secondary legislation, i.e. regulations, directives and decisions of the institutions of the Community. 1 Peichl, Andreas (2003), p. 1-3. 2 Cowgill, Anthony and Andrew (2003b), p. 2.
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