Stadtanlage und Befestigung von Danzig (zur Zeit des Deutschen Ordens)

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: Sehr Gut, Universität Wien (Institut für Kunstgeschichte), Veranstaltung: Seminar 'Mittelalterliche Burgen des Deutschen Ordens in Preußen' (Prof. Mario Schwarz), 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Stadtanlage und Entwicklung Danzigs während der Herrschaft des Deutschen Ordens. Nach einem Überblick über die Geschichte der Stadt und einer Erörterung der chronologischen Entwicklung der Stadtteile und Befestigungsanlagen zur Deutschordenszeit, werden die Voraussetzungen für die Entwicklung Danzigs sowie die Strukturen der Stadtteile und Befestigungen (unter anderem im Hinblick auf Vorbilder und Vorstufen) analysiert.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jul 31, 2005
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Pages
24
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ISBN
9783638404419
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Best For
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Language
German
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Genres
Architecture / General
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Christa Harlander
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Kunst - Malerei, Note: sehr gut, Universität Wien (Institut für Kunstgeschichte), Veranstaltung: Proseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Die „Himmelfahrt des Evangelisten Johannes“ gehört zu einem sechsteiligen Zyklus von Wandbildern in der Peruzzi-Kapelle der Frankziskanerkirche Santa Croce in Florenz. Während sich die Kunsthistoriker fast einhellig darüber einig sind, dass die Ausmalung ein Werk Giottos (1267?-1337) ist, gibt es über die genaue Datierung unterschiedliche Ansichten. Borsook nimmt zum Beispiel an, dass der Zyklus zwischen 1325 und 1330 entstanden ist, wohingegen Gosebruch3) davon ausgeht, dass die Wandbilder nach 1317 und vor 1328 gemalt wurden. Schwarz4) wiederum nennt das Jahr 1310 als frühesten und 1337 (Giottos Todesjahr) als spätesten Entstehungszeitpunkt. Ungeachtet des Problems einer exakten Datierung gelten die Bilder in der Peruzzi-Kapelle jedenfalls als Spät- bzw. Reifewerk Giottos. Bedauerlicherweise wurden sie im Laufe des 18.Jahrhunderts übertüncht und Grabmäler sowie Epitaphien an der Wand angebracht. 1841 wurden die Bilder wieder entdeckt und dem Brauch der Zeit entsprechend restauriert, indem man fehlende Teile ergänzte und die verblichenen originalen den neuen anpaßte. In den Jahren 1958 bis 1961 wurden die Übermalungen des 19.Jahrhunderts schließlich entfernt, die Bilder gereinigt und das ursprüngliche Giotto-Werk weitgehendst wieder hergestellt. Im Zuge der Arbeiten wurde deutlich, dass die Bilder wohl schon vor dem 18.Jahrhundert einen sehr schlechten Erhaltungszustand aufgewiesen hatten, was vor allem auf die von Giotto in Santa Croce verwendete Technik zurückzuführen ist: Er hat den Zyklus nicht auf frischen Putz ("a buon fresco") gemalt, sondern das das trockene ("a secco") oder halbnasse ("a mezzo-fresco") Verfahren angewendet.
Christa Harlander
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1, Universität Wien (Institut für Kunstgeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Schloss Prugg in Bruck an der Leitha, Niederösterreich, wurde um etwa 1240 im damaligen Grenzgebiet zu Ungarn errichtet. Die Anlage befand sich über Jahrhunderte hinweg in landesfürstlichem Besitz und hatte im Zusammenhang mit ihrer Situierung lange Zeit offensichtlich eine nicht unwesentliche strategische Funktion. Diese beschränkte sich keineswegs auf reale Wehraufgaben, sondern bestand auch in der demonstrativen Darstellung von Herrschaftsmacht. Für eine einstmals besondere Bedeutung der Burg spricht unter anderem, dass sie ursprünglich offenbar als Kastellburg mit vier Türmen konzipiert wurde, von denen nach einer Planänderung allerdings nur zwei zur Ausführung kamen. Der Kastelltypus war auch für eine Reihe weiterer Grenzburgen vorgesehen, mit denen Schloss Prugg allem Anschein nach eine „Wehrkette“ bilden sollte. Im Lauf der Zeit wurden an der mittelalterlichen Anlage von Schloss Prugg - das sich seit 1625 im Eigentum der Familie Harrach befindet - immer wieder bauliche Erneuerungen und Veränderungen vorgenommen. Diese zum Teil mit beträchtlichen Kosten verbundenen Arbeiten waren mit unterschiedlichen Absichten verbunden: Neben reinen Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten waren geänderte Anforderungen an das Gebäude ausschlaggebend, sei es in praktischer, militärischer oder ästhetischer Hinsicht. Die massivsten Eingriffe in die Bausubstanz der Burg erfolgten zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als sie durch Johann Lucas von Hildebrandt zu einem Barockschloss umgestaltet wurde. Kurz nach der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Anlage schließlich im Sinne des Historismus adaptiert, wovon jedoch hauptsächlich die Fassaden betroffen waren. Fast gänzlich verschont von den verschiedenen Umbauten blieb über die Jahrhunderte hinweg nur der sogenannte „Heidenturm“ – er ist somit der einzige, bis heute annähernd unveränderte Teil der originären Architektur des Schlosses. In der vorliegenden Dissertation werden die bauliche Entwicklung von Schloss Prugg sowie die Funktionen, welche die Burg im Lauf der Zeit hatte, vor dem Hintergrund der historischen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im Detail untersucht und aufgezeigt, wobei nicht nur der allmähliche Wandel der Baugestalt sondern auch die dafür relevanten Voraussetzungen, Motive, Vorbilder und Querverbindungen dargestellt werden.
Christa Harlander
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1, Universität Wien (Institut für Kunstgeschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Schloss Prugg in Bruck an der Leitha, Niederösterreich, wurde um etwa 1240 im damaligen Grenzgebiet zu Ungarn errichtet. Die Anlage befand sich über Jahrhunderte hinweg in landesfürstlichem Besitz und hatte im Zusammenhang mit ihrer Situierung lange Zeit offensichtlich eine nicht unwesentliche strategische Funktion. Diese beschränkte sich keineswegs auf reale Wehraufgaben, sondern bestand auch in der demonstrativen Darstellung von Herrschaftsmacht. Für eine einstmals besondere Bedeutung der Burg spricht unter anderem, dass sie ursprünglich offenbar als Kastellburg mit vier Türmen konzipiert wurde, von denen nach einer Planänderung allerdings nur zwei zur Ausführung kamen. Der Kastelltypus war auch für eine Reihe weiterer Grenzburgen vorgesehen, mit denen Schloss Prugg allem Anschein nach eine „Wehrkette“ bilden sollte. Im Lauf der Zeit wurden an der mittelalterlichen Anlage von Schloss Prugg - das sich seit 1625 im Eigentum der Familie Harrach befindet - immer wieder bauliche Erneuerungen und Veränderungen vorgenommen. Diese zum Teil mit beträchtlichen Kosten verbundenen Arbeiten waren mit unterschiedlichen Absichten verbunden: Neben reinen Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten waren geänderte Anforderungen an das Gebäude ausschlaggebend, sei es in praktischer, militärischer oder ästhetischer Hinsicht. Die massivsten Eingriffe in die Bausubstanz der Burg erfolgten zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als sie durch Johann Lucas von Hildebrandt zu einem Barockschloss umgestaltet wurde. Kurz nach der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Anlage schließlich im Sinne des Historismus adaptiert, wovon jedoch hauptsächlich die Fassaden betroffen waren. Fast gänzlich verschont von den verschiedenen Umbauten blieb über die Jahrhunderte hinweg nur der sogenannte „Heidenturm“ – er ist somit der einzige, bis heute annähernd unveränderte Teil der originären Architektur des Schlosses. In der vorliegenden Dissertation werden die bauliche Entwicklung von Schloss Prugg sowie die Funktionen, welche die Burg im Lauf der Zeit hatte, vor dem Hintergrund der historischen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im Detail untersucht und aufgezeigt, wobei nicht nur der allmähliche Wandel der Baugestalt sondern auch die dafür relevanten Voraussetzungen, Motive, Vorbilder und Querverbindungen dargestellt werden.
Christa Harlander
Die Studie behandelt einerseits die bauliche Entwicklung von Schloss Prugg in Bruck an der Leitha, Niederösterreich, von der Entstehung der Anlage im Mittelalter und ihrem Umbau zum Barockschloss durch Johann Lucas von Hildebrandt bis zu ihrer Adaptierung im Sinne des Historismus im 19. Jahrhundert. Andererseits werden die mit dem Typus und der architektonischen Gestaltung des Komplexes verbundenen Funktionen und deren Wandel im Laufe der Jahrhunderte untersucht. Die politisch-historischen Rahmenbedingungen und die topographische Lage der Burg lassen darauf schließen, dass der Bau, dessen Grundsteinlegung vermutlich um 1240 erfolgte, anfangs vor allem im Dienste der (Macht-)Symbolik und Verteidigung stehen sollte. Nach Fertigstellung der Anlage wurden bis ins letzte Viertel des 16. Jahrhunderts hauptsächlich Erhaltungs- und Verbesserungsarbeiten im Hinblick auf die Verteidigungsfunktion durchgeführt. Ab den 1580er Jahren stieg auch das Interesse an der Bewohnbarkeit. Umfassende bauliche Veränderungen und massive Eingriffe in die Bausubstanz erfolgten schließlich ab 1706: Unter der Leitung von Johann Lucas von Hildebrandt wurde der Baukomplex zu einem repräsentativen, barocken Wohn- und Lustschloss umgebaut. 1854 bis 1859 wurde die Fassade des Schlosses im Sinne des Historismus nach Vorbildern der englischen Tudor-Architektur und Bauwerken im „Jacobean Style“ neu gestaltet. Das Äußere von Schloss Prugg nach dieser Umgestaltung entspricht im Wesentlichen seinem heutigen Erscheinungsbild.
Christa Harlander
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Kunst - Bildhauerei, Skulptur, Plastik, Note: 1 (sehr gut), Universität Wien (Inst. für Kunstgeschichte), Veranstaltung: Proseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Barberini-Diptychon (Abb. siehe Titelblatt) entstand in der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts 1) in Konstantinopel. Es ist aus Elfenbein gefertigt und hat das Format 34,2 x 26,6 cm. Das Diptychon ist fünfteilig, wobei nur einer der beiden Flügel erhalten ist und von diesem das originale rechte Seitentäfelchen fehlt. Nach Richard Delbrueck 2) handelt es sich bei der erhaltenen Tafel um die hintere des Diptychons. Das Relief war vermutlich bemalt und mit Edelsteinen, die jedoch größtenteils ausgefallen sind, besetzt. Der Name des Diptychons bezieht sich auf die Sammlung Barberini in Rom, in der es sich bis zum Ende des 19. Jh. befand. Kardinal Barberini erhielt das Diptychon im Jahr 1625 von einem Gelehrten namens Nicolas-Claude Fabri de Peiresc aus Aix-en-Provence als Geschenk. Man nimmt an, dass sich das Diptychon schon im 7. Jahrhundert in der Provence befunden hat, da sich auf seiner Innenseite eine Liste mit Namen von Bischöfen des 4.-7. Jahrhunderts und Königen aus der Zeit von 612-675 aus dieser Region befindet 3). 1899 wurde das Diptychon bei der Versteigerung der Sammlung Barberini in Paris für den Louvre erworben, wo es sich auch heute noch befindet (Inv.-Nr. OA. 9063). Das Wort Diptychon kommt aus dem Griechischen und bedeutet "doppelt gefaltet". Seit der Antike bezeichnete man damit zweiflügelige, zusammenklappbare Schreibtafeln aus Holz, Metall oder Elfenbein. Die beiden Flügel solcher Diptychen wurden mit Schnüren, Riemen oder (in späterer Zeit) mit Scharnieren verbunden. Geschrieben wurde mit Griffeln auf einer Wachsschicht, mit der die Innenseiten der Diptychen überzogen waren. [...] 1) Über die genaue Datierung gibt es leicht differierende Meinungen: Zum Beispiel nennt P. Metz das Datum 527 n. Chr., während W. Telesko 540 n. Chr. angibt: Peter Metz, Elfenbein der Spätantike, München, 1962, S. 32; Werner Telesko, Studien zu den Bildquellen des sogenannten Barberini- Diptychons in Römische Historische Mitteilungen, 41. Band, Wien 1999, S. 371. 2) Richard Delbrueck, Die Consulardiptychen und verwandte Denkmäler, 1929, S 20; S 193; S 188, N48: "Der Deckel war der hintere eines Diptychons, da auf der linken Seite unter der Mitte sein Rahmen leicht eingezogen und an der oberen Kante abgerundet ist; das Scharnier saß also an dem verlorenen rechten Teilstück.“ 3) Wolfgang Fritz Volbach, Elfenbeinarbeiten der Spätantike und des frühen MA, 1976, S. 47; Peter W.Hartmann, Elfenbeinkunst, Wien, 1998, S. 41
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