Gegenüberstellung der Corporate Governance-Systeme: USA versus Deutschland

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 2,3, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Corporate Governance gilt als eines der diskussionsträchtigsten Themen der jüngeren Betriebswirtschaftslehre. Dies liegt nicht zuletzt an den im Zuge der Globalisierung immer stärker international agierenden Unternehmen und Investoren sowie dem in spek-takulären Bilanzskandalen aufgetretenen Machtmissbrauch seitens des Managements und der Kontrollinstanzen. Hieraus ergibt sich die Frage, wie in einer komplexen Welt ein nachhaltiges Wirtschaften im Sinne aller Interessengruppen gewährleistet werden kann. Die Zielsetzung dieser Arbeit ist es, die Corporate Governance-Systeme der USA und Deutschlands zu vergleichen. Hierbei sollen verschiedene Facetten aufgegriffen werden, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Systeme herauszuarbeiten. Es soll insbe-sondere gezeigt werden, dass zwischen den beiden Systemen trotz landesspezifischen Regelungen eine starke Konvergenz besteht. Dabei verlief die Entwicklung der Corporate Governance-Systeme in den betrachteten Ländern sehr unterschiedlich. So hat die Corporate Governance-Diskussion in den Ver-einigten Staaten eine lange Tradition, die sich zunächst in der gesellschaftsrechtlichen Gesetzgebungskompetenz der Einzelstaaten äußerte. Bilanzskandale um Enron oder WorldCom und der daraufhin im Jahr 2002 unterzeichnete Sarbanes-Oxley-Act (SOA) führten jedoch zu einer bundesrechtlichen Regelung der Corporate Governance-Themen. In Deutschland handelt es sich dagegen um ein vergleichsweise junges Thema, das seit knapp zwei Dekaden diskutiert wird und im Jahr 2001 in einem von einer Regierungskommission entworfenen Leitfaden, dem Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK), mündete. Zunächst soll der Begriff und die Bedeutung der Corporate Governance unter Bezug-nahme des deutschen und amerikanischen Verständnisses abgegrenzt werden. Weiter werden in Kapitel drei die von Corporate Governance angesprochenen Rechtsnormen beider Länder dargestellt. Auf Basis dessen werden die beiden Systeme in Kapitel vier einem Vergleich mit Schwerpunkten in Leitung/Kontrolle, Vergütung, Kapitalstrukturen und Treuepflichten unterzogen, ehe in Kapitel fünf auf aktuelle Entwicklungen ein-gegangen wird. Abgeschlossen wird diese Arbeit durch ein Fazit samt Ausblick.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jan 13, 2012
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Pages
24
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ISBN
9783656100713
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Accounting / General
Business & Economics / General
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Anatoliy Matviychuk
Inhaltsangabe:Einleitung: Immer mehr deutsche Unternehmen neigen dazu, für ihre Mitarbeiter – zumeist dem Führungspersonal – die Vergütungsmodelle auf Aktienbasis einzuführen. Diese Art der Entlohnung ist in den USA seit langem eine Tradition. Besonders die Unternehmen, die einen Zugang zum US-amerikanischen Kapitalmarkt anstreben, müssen den Erwartungen der dortigen institutionellen Anleger stellen, die ihre Investitionsentscheidungen u.a. vom Vorhandensein solcher Entlohnungssysteme abhängig machen. Durch eine an den Aktienkurs gekoppelte Vergütung von Führungskräften soll der bei Kapitalgesellschaften befürchtete Principal-Agent-Konflikt entschärft und den berechtigten Interessen der Anteilseigner an einer Steigerung des Unternehmenswerts Rechnung getragen werden. Mit Erlass des KonTraG haben sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für solche Aktionspläne grundlegend gewandelt, so dass heutzutage Top-Manager dieser Form der Vergütung voraussetzt. Die deutschen Gesellschaften können sich diesem Trend faktisch nicht mehr entziehen. Allerdings ist die wissenschaftliche Diskussion noch im Gange, da es noch vieles ungeklärt ist. Auch in Deutschland bestehen weder verbindliche Rechnungsgrundsätze, noch wurde eine herrschende Meinung etabliert. Zwischenzeitlich verfügen fast alle namhaften großen Unternehmen über Long-Term Incentive Pläne und bei Gründungsunternehmen der New Economy stellen begleitende Beteiligungsmodelle einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar. Insbesondere junge wachstumsstarke, jedoch liquiditätsschwächere Unternehmen des Neuen Marktes setzen Stock-Options-Pläne dazu ein, dringend benötigte Mitarbeiter und ihr Know-how im Unternehmen zu gewinnen, ohne große Gehälter zahlen zu müssen und stattdessen das Geld für Unternehmensinvestitionen verwenden zu können. Aufgrund der damit gestiegenen Bedeutung von Aktienoptionen im allgemeinen und bei Neuen-Markt-Unternehmen im besonderen soll ein Bilanzierungsstandard geschaffen werden, der die Vergleichbarkeit der Abschlüsse herstellt. Außerdem werden die Angemessenheit und Marktüblichkeit sichergestellt, um über die Höhe der Vergütung urteilen zu können. Die hiermit verbundenen Vorschriften nach internationalen Rechnungslegungen wie US-GAAP- und IAS, die 1997 durch die Deutsche Börse AG als Pflichtbilanzierungsrichtlinien für Unternehmen am Neuen Markt festgelegt wurden, gewinnen angesichts der Anforderungen des Regelwerks des Neuen Markts, der Aufstellung befreiender internationaler [...]
Clemens Kaesler
Vorwort und Anmerkungen zur Verwendung dieses Buches Dieses Werk soll Ihnen eine gezielte Vorbereitung auf die anspruchsvolle Bila- buchhalterprüfung im Fach Kosten- und Leistungsrechnung ermöglichen. Neben der fachsystematischen Gliederung ist das Buch in insgesamt 7 Lerneinheiten aufgeteilt. Diese Lerneinheiten sind nach didaktischen Gesichtspunkten so eingeteilt, dass sie zügig durchgearbeitet werden können. Jede Lerneinheit schließt mit Wissensfragen und Übungsaufgaben ab. Die Lösungen dazu sind direkt dahinter angeordnet, um Ihnen lästiges Suchen im Buch zu ersparen. Die Lerneinheiten bauen aufeinander auf, weshalb Sie zunächst die Lerneinheiten 1-6 nacheinander bearbeiten sollten. Als Abschluss (und als „Generalprobe“) ist die Lerneinheit 7 gedacht. Dort finden Sie P- beklausuren, die in Umfang und Niveau den IHK-Prüfungen angeglichen sind. In den einzelnen Kapiteln sind gezielte Prüfungstrainingsaufgaben eingebaut, die Sie direkt zu Ihrer schriftlichen Abschlussprüfung führen sollen. Diese sind wie Übun- und Prüfungsaufgaben aufgebaut, d.h. Sie haben einen Fall, den Sie lösen sollen. Lesen Sie sich zunächst diese Trainingsaufgaben mit der jeweiligen Lösung durch. Versuchen Sie dann, noch bevor Sie in der Lerneinheit fortschreiten, die Aufgabe selbständig zu lösen. Damit bauen Sie sich prüfungsrelevantes Handlungswissen auf und räumen Verständnisschwierigkeiten direkt „vor Ort“ aus dem Weg. An bestimmten Punkten im Buch werden auch Prüfungstipps gegeben. Sie sollen Sie für bestimmte Fehlerquellen oder besondere Fragestellungen zu dem Thema sensi- lisieren. Ich wünsche Ihnen bei der Arbeit mit dem Buch und den anstehenden Prüfungen viel Erfolg.
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