Attraktive Gesichter, der orbitofrontale Cortex und Geschlechterunterschiede

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Psychologie - Allgemeine Psychologie, Note: 2,0, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Abteilung für Allgemeine Psychologie), Veranstaltung: Seminar Emotion und Motivation, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Aussehen von Gesichtern hat einen großen Einfluss auf soziale Interaktionen und psychologische Studien zeigen, dass nicht nur Erwachsene, sondern auch Kleinkinder die Tendenz haben, ästhetisch schöne Gesichter zu bevorzugen. Darüber hinaus haben Gesichter einen Einfluss auf die Partnerwahl. So werden strukturelle Eigenschaften eines Gesichtes bevorzugt, die mit physischer Gesundheit in Verbindung gebracht werden. Insofern geben Gesichter Hinweise über die genotypische und phänotypische Qualität ihres Trägers. Zudem deutet eine wachsende Anzahl bildgebender Studien darauf hin, dass Regionen des menschlichen Gehirns bei der Betrachtung attraktiver Gesichter gegenüber unattraktiven Gesichter mit unterschiedlichen Aktivierungen einhergehen. Neuere Meta-Analysen zeichnen ein konsistentes Bild dahingehend, dass es sich dabei um Regionen handelt, die dem »Belohnungssystem« zugeschrieben werden. Es handelt sich im Zusammenhang mit attraktiven Gesichten namentlich um den medialen orbitofrontalen Cortex (mOFC), den anterioren cingulären Cortex, den linken Nucleus Caudatus und, bei überdurchschnittlich schönen Gesichtern, um das ventrale Striatum, das den Nucleus Accumbens beinhaltet. Im Rahmen dieser Hausarbeit soll zunächst auf die Ergebnisse bisheriger, bildgebender Studien unter Berücksichtigung eines Geschlechterunterschiedes eingegangen werden. Nach einer kritischen Wertung dieser Ergebnisse sollen abschließend offene Forschungsfragen formuliert werden.
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Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Feb 13, 2017
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Pages
11
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ISBN
9783668396128
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Best For
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Language
German
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Genres
Psychology / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Psychologie - Kognitive Psychologie, Note: 1,7, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Lehrstuhl für Biologische Psychologie), Veranstaltung: Kognition (Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Wie ist es, sich in einem Körper zu befinden und Besitzer dieses Körpers zu sein? Diese Frage zielt auf das für uns als selbstverständlich erlebte körperliche Selbstbewusstsein ab. Aufgrund jüngster Erkenntnisse sind die klinische und kognitive Neurowissenschaft im Begriff, eine Antwort auf die Frage nach den physiologischen Grundlagen des körperlichen Selbstbewusstseins geben zu können. Neben neurologischen Störungen wie der Somatoparaphrenie und Autoskopie haben behaviorale Experimente mit perzeptuellen, körperbezogenen Illusionen dazu beigetragen, das Wissen über die Mechanismen, die dem Erleben des körperlichen Selbstbewusstseins zu Grunde liegen, zu erweitern. Die aus ihnen gewonnen Erkenntnisse legen nahe, dass multisensorische Integrationsprozesse visueller, somatosensorischer, propriozeptiver, viszeraler, vestibulärer, motorischer Informationen für das Erleben eines körperlichen Selbstbewusstseins wesentlich sind. Im Rahmen dieser Arbeit wird deshalb zunächst auf den Begriff des körperlichen Selbstbewusstseins eingegangen. In dessen Anschluss sollen Studien vorgestellt werden, in denen entweder lokale oder gar globale Aspekte des körperlichen Selbstbewusstseins manipuliert wurden. Nach einer Wertung der bisherigen Erkenntnisse schließt die Arbeit mit einem Ausblick auf eine mögliche, zukünftige Forschung.
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