Abhängigkeit und Missbrauch psychotroper Medikamente im Hinblick auf Sedativa/Hypnotika unter besonderer Berücksichtigung der Familie der Benzodiazepine

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,9, Theologische Hochschule Friedensau (Institut für christliches Sozialwesen), Veranstaltung: Spezielle Sozialmedizin, Sprache: Deutsch, Abstract: Medkikamentenabhängigkeit ist weiter verbreitet als angenommen wird. Es wurde geschätzt, dass in westeuropäischen Ländern 10-30 % der Bevölkerung bereits Tranquilizer genommen haben und 2 % davon abhängig sind (vgl. Elsesser/Sartory 2001). Medikamentenabhängigkeit als Begriff selber ist eher als Oberbegriff zu verstehen, welcher die Form der Abhängigkeit zu anderen Suchtstörungen wie Drogen oder Alkohol verdeutlichen soll. In der Mehrzahl handelt es sich hier um Schlaf- und Beruhigungsmittel aus der Familie der Benzodiazepine. Medikamentensucht wird häufig auch als Altersucht, heimliche Sucht, Frauensucht oder iatrogene Abhängigkeit bezeichnet. Damit werden bereits einige ätiologische Merkmale dieser Störung hervorgehoben. So sind zum einen Frauen häufiger betroffen als Männer und die Tendenz der Abhängigen mit dem zunehmenden Alter her steigend. Ebenso sind die Betroffenen im Vergleich zu Drogen- oder Alkoholabhängigen unauffälliger und in der Regel sozial integriert. Das Schlagwort der iatrogenen Abhängigkeit hingegen verdeutlicht, dass eine Abhängigkeit in hohem Maße durch die ärztliche Verordnungspraxis hervorgerufen wird(vgl. Elsesser/Sartory 2001).
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
May 5, 2004
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Pages
16
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ISBN
9783638273909
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Language
German
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Genres
Education / General
Education / Philosophy, Theory & Social Aspects
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen, 69 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Industrialisierung und ihren langsam aufkeimenden technischen und medizinischen Möglichkeiten begann auch der gesellschaftlich flächenübergreifende Drang, Mittel und Wege zu erforschen dem Alter in seinem Verlauf Einhalt zu gebieten. Jedoch ist der Traum der ́ewigen Jugend ́ kaum ein neuzeitliches Phänomen. Menschen aller Zeitalter philosophierten und befassten sich mit der Frage nach lebensverlängernden Möglichkeiten. In seiner steigenden Qualität und immer stärker werdenden und breit streuenden Intensität ist dieses Phänomen jedoch zunehmend als moderne Erscheinung zu betrachten. Alleine der Blick auf mediale Werbeinhalte und expandierender ́verjüngender ́ Pharmakologie und Kosmetik zeigt zumindest den aktuellen Trend. Kein Wunder, dass somit der Facettenreichtum des Alterns lange Zeit nur aus dem Bereich der medizinischen und pharmakologischen Forschung betrachtet wurde mit dem Ziel, den Vollbesitz der Kräfte möglichst lange erhalten zu können, Krankheit in ihre Schranken zu weisen, bis hin zur Suche nach Möglichkeiten einer erfolgreichen Verjüngung. Die professionelle Erforschung des Prozesses von Altern auf dem ebenso elementaren sozialen Bereich genießt dagegen erst wenige Jahrzehnte. Spricht man heute von ́Altern ́ und ́älteren Menschen ́, so wird in der Regel der zeitliche Abschnitt nach dem Durchschreiten des 60. bis 65. Lebensjahres darunter verstanden. Dies bringt meist die Vorstellung mit sich, ältere Menschen als einheitliche Gruppe zu betrachten. Jedoch sollte auch hier bedacht werden, dass die unterschiedlich zu bewältigenden Aufgabenstellungen des späteren Lebensalters durchaus differieren. Steht beispielsweise im ersten Jahrzehnt nach dem konventionellen Berufsausstieg vielmehr die individuelle Problematik des ́ungewohnten Nichtstun ́, der Neugestaltung der finanziellen Grundlage und der allgemeinen Umorientierung der bisherigen Lebensart etc. im Vordergrund so kristallisiert sich in Folgejahren eher eine Problemgestaltung durch Vereinsamung, Multimorbidität und Pflegeabhängigkeit heraus. Vor allem bei ätiologischen Betrachtungen depressiver Erscheinungsformen im Alter muss somit dem individuellen Status des alternden Menschen Beachtung entgegengebracht werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Ravensburg-Weingarten, Veranstaltung: Suchthilfe, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 1 2 Geschichte, Herkunft 2 3 Begriffsbestimmungen 3 3.1 Sucht 3 3.2 Abhängigkeit 3 3.3 Drogen/ Illegale Drogen 4 3.4 „Designer Drogen“ 4 3.5 Konsummuster 5 4 Substanz 5 4.1 GHB (Gamma-Hydoxybutyrat = Gamma-Hydoxybuttersäure) 5 4.2 GBL (Gamma - Butyrolactan) und BDO (Gamma - Hydroxybutanol) 6 5 Dosierung und Effekte 7 5.1 GHB 7 5.2 GBL 8 5.3 BDO 9 6 Konsumformen 9 7 Risiken und Suchtgefahren 10 8 Rechtliche Würdigung 11 9 Fazit/ Schlusswort 12 10 Literaturverzeichnis 14 11 Abbildungsverzeichnis 15 12 Anlagen 16 1 Einleitung Zwei Jugendliche kollabieren auf einem Fest und sind nicht mehr ansprechbar. Zwei Rettungswagen kommen vor Ort. Es stellt sich heraus, dass beide Jugendliche Atemstillstände haben und intubiert werden müssen. Die zwei gerufenen Notärzte kämpfen um das Leben der Jugendlichen, ihr Zustand ist zunächst sehr kritisch, doch sie überleben. Es stellt sich im nachhinein heraus, dass beiden Jugendlichen „Liquid Ecstasy“ in ihr Getränk gemischt wurde. (eigene Darstellung nach einem Expertengespräch mit einem Polizist der Polizeidirektion Ravensburg, der dieses Geschehen miterlebt hat). In letzter Zeit genoss „Liquid Ecstasy“ in den Medien den Ruf einer Modedroge oder „Vergewaltiger-Droge“, letzteres weil der Konsument dieser Droge sehr kontaktfreudig wird, sowie Müdigkeit und das Bedürfnis nach körperlicher Nähe verspürt. So war in der Biberacher Presse vom 23.05.2006 über GHB folgendes zu lesen: „Experten bezeichnen jeglichen Konsum als Spiel mit dem Leben. Nach einer anfangs stimulierenden Wirkung treten totale Verwirrung und ein Filmriss ein, weswegen auch von K.O-Tropfen die Rede ist. Im überregionalen Bereich sollen mit dieser Droge Frauen ungewollt in Bewusstlosigkeit versetzt und anschließend missbraucht worden sein“ (www.biberach-presse.de/news. Zugriff: 14.04.2007).
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen (Fakultät für soziale Arbeit und Gesundheit), Veranstaltung: Altenhilfe im Wandel der Jahrhunderte, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Die Betroffenen wurden also weitestgehend entrechtet und ́fremdverwaltet ́. Dieser Mangel an, mittlerweile grundgesetzlich verankerter, menschenwürdiger Fürsorge, drängte somit den Gesetzgeber zu eine r Anpassung bzw. Neuregelung der Betreuung dieser Klientel. Das neue Betreuungsrecht regelt nun die rechtlichen Verantwortlichkeiten für einen anderen Menschen, der selber nicht mehr in der Lage ist, seine eigenen Angelegenheiten adäquat in Anspruch zu nehmen und auch gerecht zu werden. Im Mittelpunkt stehen hier das Wohl des Betroffenen, die persönliche Betreuung und die Stärkung der persönlichen Fürsorge mit dem Ziel, dem Betreuten ein Leben zu gewährleisten, welches sich im wesentlichen nicht von dem unterscheidet, welches ihm (evtl.) vorher möglich war. Der zweite Aspekt des Betreuungsrechtes ist es, im Gegensatz zur früheren Vormundschafts- und Gebrechlichkeitspflegschaft, den Betroffenen eine solche Hilfe zu offerieren, dass sie ihre eigenen Angelegenheiten zum bestmöglichen Maße selber erledigen und mitbestimmen können um das Gefühl der Eigenständigkeit und somit auch die Lebensqualität in entscheidendem Maße zu erhalten. Jedoch haben sich bereits einige Jahre nach diesen gesetzlichen Änderungen zum Wohle des Betreuten, einige tief greifende Problemfelder aufgetan, welche die Weiterführung des Betreuungsgesetzes im aktuellen Sinn erheblich erschweren. Diese sind u. a. - die konstante demographische Verschiebung und somit - die erhebliche Zunahme an Betreuungen und die dadurch konstant gestiegenen finanziellen Aufwendungen zur Bewerkstelligung dieser durch Berufsbetreuungen - die teilweise stark schwankenden Interpretationen der Auslegung und Handhabung des Vergütungsrechtes - fehlende Definierungen von Qualifikation und des allg. Berufsbildes des Berufsbetreuers (vgl. BT-Drucksache 13/10331, S. 4/5) Diese und weitere Problemfelder drängen nun wiederum den Gesetzgeber zu einer erneuten Überarbeitung der bestehenden gesetzlichen Verhältnisse innerhalb des Betreuungsrechtes wie beispielsweise durch das Betreuungsrechtsänderungsgesetz (BtÄndG). Neben diesen neuerlichen Entwicklungen innerhalb des BtG, sollen in dieser Hausarbeit ein geschichtlicher Grundriss über die Entwicklung des Betreuungssystems in Deutschland sowie ein Querschnitt durch die aktuelle Betreuungslage in ihrer Durchführung und Aufbau sowie ein Ausblick auf mögliche Perspektiven des Betreuungswesens und dessen rechtlicher Praxis in Zukunft gegeben werden.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: gut, Fachhochschule Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Diplomarbeit geht es um den medikamentösen Schwangerschaftsabbruch durch Mifegyne in Verbindung mit Prostaglandinen. Dieser medikamentöse Schwangerschaftsabbruch ist in Frankreich bereits seit 1988 möglich. Im Laufe der Jahre erfolgte die Zulassung von Mifegyne, dem Mittel, das einen medikamentösen Schwangerschaftsabbruch ermöglicht, in verschiedenen anderen Ländern. In Deutschland schuf erstmalig der Regierungswechsel 1998 von der Christlich Demokratischen Union auf die Sozialdemokratische Partei Deutschlands die politischen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Zulassungsantrag. Die sich anschließende öffentliche Diskussion um Mifegyne wurde sehr emotional geführt und weckte bei mir erstmalig das Interesse, mich mit dem Thema des medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs näher zu beschäftigen. Vordergründig ging es in der öffentlichen Diskussion um die vermeintlich schonendere und bessere Methode eines Schwangerschaftsabbruchs. Sie wurde aber auch dazu benutzt, das Recht der Frauen auf Abbruch einer ungewollten Schwangerschaft grundsätzlich in Frage zu stellen. Mir wurde schnell klar, dass zu der Diskussion um den medikamentösen Schwangerschaftsabbruch auch die Geschichte des Schwangerschaftsabbruchs generell gehört. Im Folgenden werde ich deshalb zur Einführung die Geschichte des Schwangerschaftsabbruchs kurz darstellen. Die Debatte um den Schwangerschaftsabbruch hat eine über Jahrtausende alte Geschichte. Der Schwangerschaftsabbruch selbst ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit. (Vgl. Jütte 1993, S. 27 und 28) In allen Kulturen und Gesellschaften wurde das Wissen zum Thema der Geburtenkontrolle überliefert. Es waren pflanzliche und mechanische Mittel zur Empfängnisverhütung bekannt und es gab ebenfalls verschiedene Methoden eine Schwangerschaft abzubrechen. (Vgl. Jerouschek 1988, S. 26) Als Beispiel möchte ich hier den Sadebaum nennen. Er steht heute als Immergrünpflanze auf vielen Friedhöfen. Das Gift des Strauches hat eine zweitausend Jahre alte Geschichte als Mittel eine Schwangerschaft abzubrechen. Es wurde aus den frischen Zweigtrieben gewonnen und als Trank eingenommen. In falscher Dosierung getrunken, konnte das Mittel wie viele andere jedoch tödlich sein. In alten Kräuterbüchern wird es, neben anderen Möglichkeiten, mit Anleitung zur Herstellung, als Abortivum (lateinisch = Abtreibungsmittel) genannt. Das Wissen um nahezu alle diese Mittel ist allmählich verlorengegangen. (Vgl. Jerouschek 1993, S. 14 und 17) [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2.0, HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen (Fachbereich soziale Arbeit und Gesundheit), Veranstaltung: Systemische Beratung - Trainingskurs A, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit möchte ich mich dem systemisch-lösungsorientierten Therapieansatz widmen und einen vertiefenden Focus auf eine der Zellen dieses Ansatzes, der lösungorientierten Kurztherapie, richten. Der lösungsorientierte Ansatz besitzt für mich den Reiz des Interesses darin, dass er in seinem Vorgehen ein Umdenken erforderlich macht, welches in seinen Grundprinzipien denkbar einfach gestaltet und doch verwirrender Art ist. Dies mag seinen Ursprung dahingehend besitzen, dass lösungsorientiertes Denken oftmals den verallgemeinerten Kognitionen des Menschen bezüglich seiner, wohl auch gesellschaftlich induzierten und internalisierten, Problemwahrnehmungen, ja eigentlich sämtlicher negativ empfundener Kognitionen, entgegen spricht. Anstatt der Vertiefung von Problemen und Problembewusstsein, von akribisch betrachteter Ursachenerkundung sowie einer ausgedehnten Problemanalyse, wird hier das Augenmerk auf das rein elementar förderliche eines angestrebten, erfreulicheren Lebensgefühls und Wahrnehmungseinstellung gerichtet: den immer vorhandenen Ressourcen und Eigenkompetenzen eines Menschen und einer Fokussierung auf die, oftmals gar nicht registrierten, positiven und bereits funktionierenden allgemeinen Lösungen, die ein Mensch kontinuierlich, wenn auch oftmals erst einmal unbewusst, für sich erfindet und erfolgreich nutzt. Denn tatsächlich verhält es sich doch oftmals so, dass ein Problem schon dadurch gelöst werden konnte, in dem Dinge an anderer Stelle des Lebens als bewusst erfolgreich und gemeistert empfunden wurden, wodurch dieses, an anderer Stelle empfundenes Problem sich parallel dazu ins Nichts auflöst ohne dass es im speziellen angegangen wurde. Subjektive Wahrnehmung nun also dahingehend zu richten, in Eigenregie bereits entwickelte, Kompetenzen zu registrieren und sein Bewusstsein dahingehend zu schulen ohne, schon bereits im Vorfeld als schmerzhaft empfundene, Probleme tiefgehend zu behandeln, besitzt meiner Meinung nach ein Höchstmaß an menschlich wertschätzendem Charakter, den eine Therapieform darzulegen vermag. Lösungsorientierte Kurztherapie zielt darauf, effektiv und vor allem, wie der Name bereits sagt, schnell Symptome aufzulösen aber auch durchaus aufgrund der Ressourcenvermittlung präventiv zu wirken, bei problematischen Situationen, welche in naher und ferner Zukunft sich manifestieren könnten.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen, 69 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Industrialisierung und ihren langsam aufkeimenden technischen und medizinischen Möglichkeiten begann auch der gesellschaftlich flächenübergreifende Drang, Mittel und Wege zu erforschen dem Alter in seinem Verlauf Einhalt zu gebieten. Jedoch ist der Traum der ́ewigen Jugend ́ kaum ein neuzeitliches Phänomen. Menschen aller Zeitalter philosophierten und befassten sich mit der Frage nach lebensverlängernden Möglichkeiten. In seiner steigenden Qualität und immer stärker werdenden und breit streuenden Intensität ist dieses Phänomen jedoch zunehmend als moderne Erscheinung zu betrachten. Alleine der Blick auf mediale Werbeinhalte und expandierender ́verjüngender ́ Pharmakologie und Kosmetik zeigt zumindest den aktuellen Trend. Kein Wunder, dass somit der Facettenreichtum des Alterns lange Zeit nur aus dem Bereich der medizinischen und pharmakologischen Forschung betrachtet wurde mit dem Ziel, den Vollbesitz der Kräfte möglichst lange erhalten zu können, Krankheit in ihre Schranken zu weisen, bis hin zur Suche nach Möglichkeiten einer erfolgreichen Verjüngung. Die professionelle Erforschung des Prozesses von Altern auf dem ebenso elementaren sozialen Bereich genießt dagegen erst wenige Jahrzehnte. Spricht man heute von ́Altern ́ und ́älteren Menschen ́, so wird in der Regel der zeitliche Abschnitt nach dem Durchschreiten des 60. bis 65. Lebensjahres darunter verstanden. Dies bringt meist die Vorstellung mit sich, ältere Menschen als einheitliche Gruppe zu betrachten. Jedoch sollte auch hier bedacht werden, dass die unterschiedlich zu bewältigenden Aufgabenstellungen des späteren Lebensalters durchaus differieren. Steht beispielsweise im ersten Jahrzehnt nach dem konventionellen Berufsausstieg vielmehr die individuelle Problematik des ́ungewohnten Nichtstun ́, der Neugestaltung der finanziellen Grundlage und der allgemeinen Umorientierung der bisherigen Lebensart etc. im Vordergrund so kristallisiert sich in Folgejahren eher eine Problemgestaltung durch Vereinsamung, Multimorbidität und Pflegeabhängigkeit heraus. Vor allem bei ätiologischen Betrachtungen depressiver Erscheinungsformen im Alter muss somit dem individuellen Status des alternden Menschen Beachtung entgegengebracht werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen (Fakultät für soziale Arbeit und Gesundheit), Veranstaltung: Altenhilfe im Wandel der Jahrhunderte, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Die Betroffenen wurden also weitestgehend entrechtet und ́fremdverwaltet ́. Dieser Mangel an, mittlerweile grundgesetzlich verankerter, menschenwürdiger Fürsorge, drängte somit den Gesetzgeber zu eine r Anpassung bzw. Neuregelung der Betreuung dieser Klientel. Das neue Betreuungsrecht regelt nun die rechtlichen Verantwortlichkeiten für einen anderen Menschen, der selber nicht mehr in der Lage ist, seine eigenen Angelegenheiten adäquat in Anspruch zu nehmen und auch gerecht zu werden. Im Mittelpunkt stehen hier das Wohl des Betroffenen, die persönliche Betreuung und die Stärkung der persönlichen Fürsorge mit dem Ziel, dem Betreuten ein Leben zu gewährleisten, welches sich im wesentlichen nicht von dem unterscheidet, welches ihm (evtl.) vorher möglich war. Der zweite Aspekt des Betreuungsrechtes ist es, im Gegensatz zur früheren Vormundschafts- und Gebrechlichkeitspflegschaft, den Betroffenen eine solche Hilfe zu offerieren, dass sie ihre eigenen Angelegenheiten zum bestmöglichen Maße selber erledigen und mitbestimmen können um das Gefühl der Eigenständigkeit und somit auch die Lebensqualität in entscheidendem Maße zu erhalten. Jedoch haben sich bereits einige Jahre nach diesen gesetzlichen Änderungen zum Wohle des Betreuten, einige tief greifende Problemfelder aufgetan, welche die Weiterführung des Betreuungsgesetzes im aktuellen Sinn erheblich erschweren. Diese sind u. a. - die konstante demographische Verschiebung und somit - die erhebliche Zunahme an Betreuungen und die dadurch konstant gestiegenen finanziellen Aufwendungen zur Bewerkstelligung dieser durch Berufsbetreuungen - die teilweise stark schwankenden Interpretationen der Auslegung und Handhabung des Vergütungsrechtes - fehlende Definierungen von Qualifikation und des allg. Berufsbildes des Berufsbetreuers (vgl. BT-Drucksache 13/10331, S. 4/5) Diese und weitere Problemfelder drängen nun wiederum den Gesetzgeber zu einer erneuten Überarbeitung der bestehenden gesetzlichen Verhältnisse innerhalb des Betreuungsrechtes wie beispielsweise durch das Betreuungsrechtsänderungsgesetz (BtÄndG). Neben diesen neuerlichen Entwicklungen innerhalb des BtG, sollen in dieser Hausarbeit ein geschichtlicher Grundriss über die Entwicklung des Betreuungssystems in Deutschland sowie ein Querschnitt durch die aktuelle Betreuungslage in ihrer Durchführung und Aufbau sowie ein Ausblick auf mögliche Perspektiven des Betreuungswesens und dessen rechtlicher Praxis in Zukunft gegeben werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,9, Theologische Hochschule Friedensau (Institut für christliches Sozialwesen), Veranstaltung: SH 352 Persönlichkeitsstörungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Jede Epoche entwickelt ihre eigenen, besonderen Krankheitsbilder, die in übersteigerter Form eigene zugrunde liegende Charaktereigenschaften besitzen. Zur Zeit Freuds waren es die Hysterie und Zwangsneurosen, welche ins Extrem gesteigerte Charakterzüge darstellten, die von den damaligen Gesellschaftsordnungen herrührten, wie stark idealisierte Arbeitsfelder oder die Unterdrückung der Sexualität. In unserer Zeit sind es wohl die Schizophrenien, sowie die Vorstufe der Schizophrenie, das Borderline-Syndrom und eben auch die Persönlichkeitsstörungen zu deren Familie sich der Narzissmus zählt. Heutzutage fallen Frauen nicht mehr bei einem hysterischen Anfall mit Griff zur Stirn in Ohnmacht, genauso wie die Zwänge, beispielsweise der Waschzwang oder auch Phobien in den Hintergrund geraten. Stattdessen betrifft Menschen in unserer heutigen Gesellschaft eine ́Ich und Du Empfindungslosigkeit ́, eine Empathiestörung zu sich selbst sowie in der Interaktion mit dem Anderen, die mit einem starken Gefühl der Leere und einer Störung der Selbstachtung einhergeht. Dieser Zustand bildet den optimalen Brutplatz für Schizophrenien und Persönlichkeitsstörungen, wie eben der des Narzissmus. Von anderen Menschen gesehen, beachtet, anerkannt und geliebt zu werden ist ein Grundbedürfnis eines jeden von uns. Der Narzissmus thematisiert dieses Grundbedürfnis in das Pathologische hinein. Wenn man von einem Narzissten hört, so denkt man in der Regel in dem stark verflachten Bild eines Menschen, der in sich selbst verliebt ist und mit diesem Zustand und seinem egozentrischen Dasein mehr als glücklich ist. Das der Narzissmus allerdings eine tiefgehende Reaktion auf ein Trauma in der Vergangenheit hinweist und Narzissten keineswegs glückliche ́Selbstverliebte ́ sind, geht in der allgemeinen gesellschaftlichen Vorstellung oftmals unter. Ich möchte somit in dieser Arbeit, das Störungsbild des Narzissmus tiefgehender betrachten und das komplexe pathologische Selbstbild des Narzissten versuchen in seinen, eigentlich tragischen Facetten, zu beleuchten. Ebenso werde ich zwei verschiedene Ansätze in der Therapie ansprechen und kurz erläutern, in Art und Sinnfindung der jeweiligen Behandlung.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,8, Theologische Hochschule Friedensau (Institut für christliches Sozialwesen), 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Hausarbeit möchte ich nicht die makroperspektivischen Auswirkungen des Alkoholmissbrauches vorstellen, sondern mich mikroperspektivisch den Folgen des Alkoholabusus in der Familie zuwenden. Dazu werde ich mich jedoch im ersten und zweiten Teil allgemeinen Punkten widmen, welche den Alkohol an sich und seine Wirkungsweisen im Großen betreffen. Ebenso werde ich kurz die möglichen Ursachen einer entstehenden Alkoholkrankheit streifen. Ursächlich möglichst genau zu sein, würde jedoch den Rahmen dieser Arbeit sprengen und soll auch nicht ausführlich fokussierte Thematik sein. In den folgenden Teilen werde ich dann spezifisch, problembezogen auf die Familie eingehen. Vor allem sollen hier die sozialisationstechnischen Auswirkungen, Prägungen der kindlichen Entwicklung sowie Bewältigungsreaktionen der Betroffenen, vorgestellt werden. Ebenso wird die Problematik des Trinkens der Mutter in der Schwangerschaft Gegenstand dieser Arbeit sein, ebenso wie die Situation der erwachsenen Alkoholikerkinder thematisch behandelt werden wird. Wie muss sich beispielsweise ein Kind fühlen, dass gegenüber Dritten zugeben muss: „Mein Vater/Mutter ist Alkoholiker.“ Wie sieht es mit den Verhaltensdefiziten, den psychischen und sozialen Folgen aus? Oder wie steht es mit der Problematik der Weitergabe des Alkoholismus an die Kinder. Was geschieht, wenn die Mutter es nicht schafft in der Schwangerschaft dem Alkohol gegenüber genügend Abstinent zu bleiben? Diese Fragestellungen und weitere sollen nun in der folgenden Arbeit behandelt werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen (Institut für soziale Arbeit), Veranstaltung: Das Alter - Multidisziplinäre Annäherung an einen Begriff, Sprache: Deutsch, Abstract: Nur einem verschwindend geringem Teil von uns bleibt es vergönnt, ein unbeschadetes, hohes und höchstes Alter zu erfahren. Neue medizinische Fortschritte sowie fortführender Erfolg in lebenserhaltenden Maßnahmen und technischen Errungenschaften versuchen unserem, durch Dystress, Hektik und ungesunder Lebensweise gekennzeichneten Alltag und der dadurch allgemein nicht gut bestellten Lebenserwartung entgegen zu wirken. Tatsächlich ist auch, in den letzten Jahrzehnten, eine konstant ansteigende Lebensspanne in unserer modernen Gesellschaft beobachten. Jedoch bedeutet hohes und höchstes Alter auch ein steigendes Ausmaß an Erkrankungen, insbesondere von Hirnleistungsstörungen wie den verschiedenen dementen Erscheinungsformen. In dieser Arbeit möchte ich mich diesen dementen Hirnleistungsstörungen, vor allem der Alzheimer ́schen Erkrankung, zuwenden, welche in der Bundesrepublik als eine der Hauptursachen für Pflegebedürftigkeit im Alter zählen. ́Unvernunft ́ oder ́ohne Geist ́, bedeutet die wörtliche Übersetzung des Begriffes der Demenz aus dem lateinischen Ursprung.(vgl. Füsgen, S.21) Dies deutet bereits auf die wesentlichen Merkmale dieser Erkrankung hin. Eine Demenz ist jedoch weit mehr als eine einfache Gedächtnisstörung. Sie zieht in der Tat das ganze Sein des Menschen in Mitleidenschaft, also seine Wahrnehmung, sein Verhalten sowie seine Erlebniswelt. Für die Betroffenen bedeutet die Diagnose einer Demenz somit zunehmende Unselbstständigkeit durch den schleichend voranschreitenden Gedächtnisverlust und sie sind mehr und mehr auf die Hilfe anderer angewiesen. Ungefähr 80 % (Angabe des Ministeriums für Gesundheit und soz. Sicherung) der Demenzerkrankten werden von Angehörigen gepflegt. Eine äußerst schwierige Aufgabe an der so mancher zerbricht, denn Pflegende sind, vor allem bei fortgeschrittener Erkrankung rund um die Uhr gefordert. Somit kommt mit der Diagnose ́Demenz ́ nicht nur auf den Betroffenen sondern auch auf die Angehörigen große Belastungen zu, denn die ganz Familie und auch Freunde werden nun hinsichtlich des Verständnisses, des Einfühlungsvermögen und der Pflegekompetenz gefordert. Auf der einen Seite darauf angewiesen, eine enge Gefühlsbindung zu dem kranken Menschen aufrecht zu erhalten, so müssen sie doch andererseits täglich auch ein kleines Stück von dem Menschen Abschied nehmen, der der dement Erkrankte einmal war. [...]
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