Globalisierungsstrategien — Der Weg von Novartis

Springer-Verlag
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Was bedeutet Globalisierung? Am Beispiel der größten Pharmakonzerne - der Firma Novartis und ihrer Vorgänger Ciba-Geigy und Sandoz - entschlüsselt der Autor das Phänomen der Globalisierung.
- Die ökonomisch-räumliche Logik hinter den Umstrukturierungsprozessen großer Pharma-Unternehmen
- Praxisbezogene Analyse der Expansion von der Exportorientierung über die Multi-Nationalisierung bis hin zur globalen Integration von F&E und Produktion
- Fundierte Dokumentation mit Tabellen, Karten, Stichwortregister, Personen- und Produktnamen

Der Weg von Novartis ist das eindrucksvolle Beispiel einer erfolgreichen Globalisierungsstrategie. Die Erkenntnisse bieten allen, die an der pharmazeutischen Industrie interessiert sind, praktische Orientierungshilfen.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Mar 7, 2013
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Pages
702
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ISBN
9783642566684
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Management
Medical / Pharmacy
Science / Earth Sciences / Geography
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: “[The] problem of depression-prevention has been solved, for all practical purposes.” (Robert Lucas 2003, S. 1) Mit dieser Meinung war Robert Lucas wohl nicht allein bis zum Jahr 2007. Hinsichtlich der makroökonomischen Stabilität, die man seit dem Ende der letzten größeren Rezession im Jahr 1984 in den USA beobachten konnte sprach man von der „Great Moderation“. Im Jahr 2004 gab Ben Bernanke, der derzeitige Notenbankchef der USA, drei mögliche Gründe für die Erscheinung dieses Phänomens an: Erstens eine verbesserte Geldpolitik, zweitens strukturelle Veränderungen wie die Computerisierung, die bspw. effizientere Lagerhaltung ermöglichte und drittens Glück. In seinen weiteren Ausführungen betonte Bernanke dann eine verbesserte Geldpolitik als wesentliche Ursache der Great Moderation.1 Seit dem Platzen der Vermögensblase im Jahr 2007 gibt es gute Gründe dieser Einschätzung skeptisch gegenüber zu stehen. Die USA sehen sich dem massivsten Nachfrageeinbruch seit der großen Depression der 1930er gegenüber. Als adäquate Antwort hat die US-amerikanische Zentralbank, die Federal Reserve, den Leitzins im Dezember 2008 bis auf Null gesenkt2 und befindet sich damit in der Liquiditätsfalle. Das Land, das sich als letztes in solch einer Situation befand, war Japan während der 1990er Jahre. Damals ist es Japan trotz eines Nominalzinses von Null und einer aggressiven Fiskalpolitik nicht gelungen, die Nachfrage merkbar anzuregen; auch eine Deflation konnte nicht vermieden werden. Heute spricht man von Japans verlorener Dekade und nicht wenige sorgen sich darüber, dass der USA Ähnliches bevorsteht.3 Jedoch ist man heute auch gemeinhin der Ansicht Japan habe nicht all seine Möglichkeiten (vor allem seine geldpolitischen) zur Verbesserung der Lage genutzt.4 In der vorliegenden Arbeit werden makroökonomische Maßnahmen vorgestellt, die den USA in ihrer jetzigen Situation helfen können. Ein wesentliches Ergebnis wird die Einsicht sein, dass die Federal Reserve selbst nachdem sie den Leitzins auf Null gesetzt hat, noch lange nicht ihre gesamten Interventionsmöglichkeiten ausgeschöpft hat. Einige dieser Maßnahmen lassen die Grenzen von Geld- und Fiskalpolitik verwischen, aber es wird auch gezeigt, dass die Nullnominalzinsgrenze ein starkes Argument für klassische, diskretionäre Fiskalpolitik beinhaltet. Darüber hinaus wird dargelegt, wie man expansive Fiskalpolitik auch ohne auch ohne Budgetdefizite betreiben kann...
Vor 40 Jahren war noch vieles anders: Auf der Erde lebten etwa halb so viele Menschen wie heute, McDonald's gab es nur in Amerika, ein Ozonloch existierte nicht und Milton Friedmans Auffassung, dass die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen einzig darin liege, die Gewinne zu maximieren, erntete weitgehende Zustimmung in Wissenschaft und Unternehmenspraxis. Heute ist die Gesellschaft in vielerlei Hinsicht ein gutes St ck weiter, und auch die Erkenntnis, dass insbesondere multinationale Unternehmen neben der Gewinnmaximierung weitere Ziele zu verfolgen haben, setzt sich zunehmend durch. Nicht zuletzt die Tatsache, dass die Medien die Aufmerksamkeit weiter auf wirtschaftliche Verfehlungen richten, w hrend gleichzeitig die Forderung der Konsumenten und Interessengruppen immer lauter wird, dass Unternehmungen ihre Gesch fte zunehmend auch nach sozial und kologisch vertr glichen Gesichtspunkten gestalten sollen, f hrt auf Managerseite zu der Erkenntnis, dass es gut f r das Gesch ft ist, wenn das Unternehmen als gesellschaftlich verantwortlich gilt. International hat sich der Terminus Corporate Social Responsibility (CSR) etabliert, um Konzepte, Initiativen und Forschungsarbeiten zu beschreiben, die sich mit der sozialen, konomischen und kologischen Verantwortung von Unternehmen ber den reinen Wirtschaftsbetrieb hinaus befassen. Aber was genau verbirgt sich hinter dem Konzept Corporate Social Responsibility und wie wird es in Theorie und Praxis verstanden und angewandt? Obwohl CSR inzwischen einen hohen Status innerhalb der Managementforschung erreicht hat, fehlen international einheitliche Definitionen und Standards und in vielen Unternehmungen herrscht weitgehende Unkenntnis ber Inhalt, Bedeutung und Wirkung von CSR-Ma nahmen. Ziel dieser Studie ist es, einen aktuellen Einblick in wichtige Facetten der internationalen CSR-Debatte und -Forschung sowie angrenzender Konzepte zu liefern. Dar ber hinaus sollen Instrumente erl utert werden, die das theoretische
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: “[The] problem of depression-prevention has been solved, for all practical purposes.” (Robert Lucas 2003, S. 1) Mit dieser Meinung war Robert Lucas wohl nicht allein bis zum Jahr 2007. Hinsichtlich der makroökonomischen Stabilität, die man seit dem Ende der letzten größeren Rezession im Jahr 1984 in den USA beobachten konnte sprach man von der „Great Moderation“. Im Jahr 2004 gab Ben Bernanke, der derzeitige Notenbankchef der USA, drei mögliche Gründe für die Erscheinung dieses Phänomens an: Erstens eine verbesserte Geldpolitik, zweitens strukturelle Veränderungen wie die Computerisierung, die bspw. effizientere Lagerhaltung ermöglichte und drittens Glück. In seinen weiteren Ausführungen betonte Bernanke dann eine verbesserte Geldpolitik als wesentliche Ursache der Great Moderation.1 Seit dem Platzen der Vermögensblase im Jahr 2007 gibt es gute Gründe dieser Einschätzung skeptisch gegenüber zu stehen. Die USA sehen sich dem massivsten Nachfrageeinbruch seit der großen Depression der 1930er gegenüber. Als adäquate Antwort hat die US-amerikanische Zentralbank, die Federal Reserve, den Leitzins im Dezember 2008 bis auf Null gesenkt2 und befindet sich damit in der Liquiditätsfalle. Das Land, das sich als letztes in solch einer Situation befand, war Japan während der 1990er Jahre. Damals ist es Japan trotz eines Nominalzinses von Null und einer aggressiven Fiskalpolitik nicht gelungen, die Nachfrage merkbar anzuregen; auch eine Deflation konnte nicht vermieden werden. Heute spricht man von Japans verlorener Dekade und nicht wenige sorgen sich darüber, dass der USA Ähnliches bevorsteht.3 Jedoch ist man heute auch gemeinhin der Ansicht Japan habe nicht all seine Möglichkeiten (vor allem seine geldpolitischen) zur Verbesserung der Lage genutzt.4 In der vorliegenden Arbeit werden makroökonomische Maßnahmen vorgestellt, die den USA in ihrer jetzigen Situation helfen können. Ein wesentliches Ergebnis wird die Einsicht sein, dass die Federal Reserve selbst nachdem sie den Leitzins auf Null gesetzt hat, noch lange nicht ihre gesamten Interventionsmöglichkeiten ausgeschöpft hat. Einige dieser Maßnahmen lassen die Grenzen von Geld- und Fiskalpolitik verwischen, aber es wird auch gezeigt, dass die Nullnominalzinsgrenze ein starkes Argument für klassische, diskretionäre Fiskalpolitik beinhaltet. Darüber hinaus wird dargelegt, wie man expansive Fiskalpolitik auch ohne auch ohne Budgetdefizite betreiben kann...
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