Frauenarbeit in der Schweiz während der Industrialisierung

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 2,3, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frauenarbeit in der Schweiz während der Phase der Industrialisierung, also seit etwa 1800 bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges. Dabei wurde die Frau besonders im 19. Jahrhundert sozial benachteiligt, für ihre Arbeit entweder gar nicht oder minderwertig entlohnt, während auf ihr eine doppelte Belastung anhaftete. Die Doppelbelastung war die Erledigung der Hausarbeit und zugleich die Arbeit z.B. in einer Fabrik. Dahingegen blieben die Männer weitestgehend von dieser Doppelbelastung verschont, sie konzentrierten sich ausschließlich auf ihren Beruf (Arbeiter oder Angestellter, etc.). Die industrielle Revolution in der Schweiz, aber auch in anderen Ländern, bewirkte eine „Trennung von Arbeits- und Familienbereich“1, da die Fabrikarbeit eingeführt wurde und eine Urbanisierung stattfand. Vor allem im Textilsektor arbeiteten Frauen vermehrt, da er sich als leitende Branche der Industrialisierung der Schweiz herauskristallisierte und Frauen von den Fabrikbesitzern vorgezogen wurden. „Frauen waren an diesem Industrialisierungsprozess von Anfang an beteiligt“3, da „Textilarbeit [...] auch in der vorindustriellen Wirtschaft Frauenarbeit“4 war. „Fabrikarbeit stellte also für sie die Fortführung der Textilproduktion in einem anderen Arbeitszusammenhang dar“5. Aber auch andere Erwerbstätigkeiten waren vorhanden, nämlich vermehrt auch die Tätigkeit in der Landwirtschaft oder als Hausdienstmagd, wobei diese Tätigkeiten meist nicht entlohnt wurden oder zumindest in den Volks- und Betriebszählungen nicht als erwerbsfähig auftauchten. Hier gilt es also zu diskutieren, in welchem Verhältnis Fabrikarbeit zu anderen Formen des Erwerbs stand. Folglich lautet nun die zentrale Fragestellung dieser Hausarbeit, die durch die Diskussion um die Frauenarbeit in der Schweiz bearbeitet werden soll: „Wie hat sich die Lage und soziale Rolle der Frauen bzw. Arbeiterinnen seit dem Beginn der Industrialisierung in der Schweiz bis zum Ersten Weltkrieg verändert?“.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Oct 25, 2012
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Pages
28
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ISBN
9783656296263
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Language
German
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Genres
History / Europe / General
History / Modern / 16th Century
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Content Protection
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Christina Kornelsen- Teichrieb
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 2,0, Universität Paderborn, Veranstaltung: Klassenleitung, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Hausarbeit ist Beratung in der Schule. Um eine kleine Anfangsdefinition vorzunehmen, bedeutet Beratung allgemein das Erteilen von Rat und Auskunft auf einem Gebiet (siehe Wörterbuch Microsoft Encarta- Enzyklopädie 2007). Daraus folgt, dass Beratung in der Schule ebenso verstanden werden kann. Allerdings ist diese Definition noch nicht hinreichend, da das System Schule viel komplexer ist (siehe weiter auf dieser Seite). Die Begrenzung des Themas ist hierbei die Institution, in der beraten wird. Es geht nämlich nicht um die Beratung in Berufsschulen, in der Sekundarstufe 2, in Betrieben oder in öffentlichen Beratungsstellen außerhalb der Schule. Die Hausarbeit bezieht sich also auf die Grundschule und auf die Sekundarstufe 1. Außerdem werden nicht alle Beratungspersonen angesprochen, sondern nur der Lehrer als Berater (nicht der Schulleiter oder die Eltern als Berater). Als Klassenlehrer ist man angewiesen die Klasse zu leiten, die Schüler zu beobachten, zu beurteilen und diese auch zu beraten. Die Beratungstätigkeit in der Schule ist grundsätzlich ebenso wie Unterrichten, Erziehen und Beurteilen Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer (vgl. Planungsgruppe ‚Beraten in der Schule bei der Bezirksregierung Köln 2004, S. 29). „So beschäftigt sich pädagogische Beratung mit Lernvoraussetzungen, Lernbedürfnissen, Lern- und Leistungsproblemen, Lernstörungen und Lernbarrieren. [...] Sie bietet zudem beispielsweise individual-psychologische, sozialpädagogische sowie Eltern- und Lehrerberatung an. Zu den verbreiteten Formen der pädagogischen Beratung zählen u. a. die Erziehungsberatung, die Schullaufbahnberatung und die Berufsberatung“ (Rusch: Pädagogische Beratung 2007). Teilweise ist die Beratungsrolle an den Schulen von Beratungslehrern vertreten, doch wenn dies nicht der Fall ist, dann sollte der Klassenlehrer diese Rolle übernehmen. Das heißt, der Klassenlehrer hat mehrere Aufgabenbereiche, die er bewältigen soll. Es kommen zum Teil solche Tätigkeiten wie Sozialarbeiter, Sozialpädagoge, Psychologe oder Polizist zu dem normalen Lehrerberuf hinzu. Speziell ausgebildete Beratungslehrer, die es an manchen Schulen gibt, haben die Aufgabe, den Schülern, die in persönliche Krisen, Leistungstiefs oder andere Schwierigkeiten geraten sind, aufzuhelfen sowie auch den Schulentwicklungsprozess insgesamt zu unterstützen. [...]
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