Koptische Zeugen der Auferstehungsberichte

Walter de Gruyter
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Der vorliegende Band widmet sich der koptischen Überlieferung der neutestamentlichen Auferstehungsberichte (Mt 28,1-8; Mk 16,1-8; Lk 24,1-12; Joh 20,1-10 sowie dem ältesten Zeugnis der Auferstehung 1Kor 15,3-5). Dabei werden in einem umfangreichen textkritischen Apparat nahezu alle der derzeit zugänglichen, großteils unedierten sahidischen Handschriften (4.-13. Jh.) berücksichtigt und die Textvarianten dargestellt, kommentiert und in Gruppen geordnet. In einem zweiten Schritt werden syntaktische Unterschiede zwischen dem griechischen und koptischen Text anhand einer propositionsweisen Gegenüberstellung und mit Hilfe der erstmals für die koptische Sprache angewandten Dependenzgrammatik ausfindig gemacht sowie kommentiert. Besondere Beachtung erhält dabei die Wiedergabe griechischer Verba im Koptischen. Absicht dieses Bandes ist es, in einem bisher noch ausstehenden umfangreichen Ausmaß die koptische Überlieferung der Auferstehungsberichte darzustellen und neben Textvarianten im Koptischen auch syntaktische Unterschiede zum griechischen Text auszumachen, die nicht auf eine bloße Übersetzung zurückgeführt werden können.
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About the author

Christina M. Kreinecker, Universität Salzburg, Österreich.

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Publisher
Walter de Gruyter
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Published on
Dec 19, 2008
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Pages
286
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ISBN
9783110211184
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Best For
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Language
German
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Genres
Bibles / General
Foreign Language Study / Ancient Languages
Religion / Biblical Criticism & Interpretation / New Testament
Religion / Biblical Studies / General
Religion / Christianity / General
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English summary: The Papyrological Commentary on 2 Thessalonians investigates the use of ancient documentary papyri to illuminate the text, language, society, thought and contemporary background of 2Thess. German text. German description: Im Papyrologischen Kommentar zum 2. Thessalonikerbrief werden weltweit veroffentlichte dokumentarische Papyri und Ostraka aus der Zeit vom 3. Jh. v.Chr. bis zum 3. Jh. n.Chr. auf die neutestamentliche Schrift hin ausgewertet und kommentiert. Vor dem Hintergrund der dokumentarischen Zeugnisse geht Kreinecker zusatzlich zur Kommentierung der in der Forschung umstrittenen Frage nach dem Autor nach. Dabei vergleicht die Autorin nicht nur die brieflichen Formeln mit den typischen Wendungen der Papyrusbriefe, sondern stellt im Rahmen eines Exkurses auch die stilistischen Eigenheiten in antiken Papyrusarchiven dar. Spezielle Untersuchungen erfolgen ausserdem zu methodischen Fragen der Vergleichbarkeit von agyptischen und ausseragyptischen Texten anhand von Sklavenkaufvertragen und anhand einer Darstellung des gemeinsamen Denkhorizontes in griechischen und lateinischen dokumentarischen Texten des Imperium Romanum. Die fur die Forschung wesentlichsten Ergebnisse betreffen zum einen die Feststellung, dass die Verwendung von Formeln und Phrasen in 2Thess starke Abweichungen zu Papyrusprivatbriefen aufweist, und zum anderen die Beobachtung, dass auffallig viele Wendungen des 2. Briefes an die Thessaloniker in den dokumentarischen Belegen primar oder ausschliesslich im Rechtskontext zu finden sind. Damit weicht die Sprache in 2Thess nicht nur von den unbestrittenen Paulusbriefen (Rom, 1/2 Kor, Gal, Phil, 1Thess, Phlm) ab, sondern auch von den dokumentarischen Privatbriefen der relevanten Zeitspanne. Gerade an diesen Bruchen - so die Hypothese - verrat sich 2Thess als ein pseudepigraphisches Schreiben.
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