Die ottonische Politik gegenüber Venedig

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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: sehr gut, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Osteuropäische Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: Venedig - Istrien - Dalmatien im Mittelalter., Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Mit dem Vordringen der deutschen Könige über die Alpen im 10. Jahrhundert in das alte langobardische, später karolingische Regnum Italiae trafen sie in den Lagunen am Nordufer der Adria auf ein Herrschaftsgebiet, das in Europa einzigartig war. Durch die Ereignisse der Völkerwanderungszeit hatten sich die Untertanen Ostroms in die Reichweite des Schutzes der byzantinischen Flotte auf die Inseln und lidi der Lagune geflüchtet, um vor den landgebundenen Truppen eindringender germanischer Herrscher in Sicherheit zu sein. Nach dem Fall Ravennas verblieben diese Lagunengebiete als die letzten Herrschaftsbereiche der italischen Halbinsel, die zumindest nominell noch unter dem Regiment Konstantinopels standen. Das Archipel Rialto hatte sich im Laufe des 9. Jahrhunderts zum Hauptort eines Gemeinwesens entwickelt, das in jeder Hinsicht doppelgesichtig war: in seiner Lage, dem Meer und dem Überseehandel zugewandt aber gleichermaßen auf stabile Verhältnisse auf dem umgebenden Festland angewiesen; in der politischen Verfassung, die ihm einen dux bescherte, der kein Herzog im westlich-feudalen Sinne und kein hypatos im byzantinischen Sinne war, da Byzanz seine Wahl nur noch zu bestätigen hatte; in seiner kirchlichen Organisation, nicht mehr der Orthodoxie zugeneigt, aber ebenso wenig bereit, sich dem römischem Patriarchen zu beugen. Diese Scharnierfunktion hatte Verträge mit den Herrschern des Festlandes zur Folge, die die Rechtssicherheit und den Modus des Handels gewährleisten sollten. Garant dieser Abkommen wurde im Jahre 840 unter dem Eindruck der schwindenden Macht Konstantinopels der Kaiser des Abendlandes und Herrscher über das Regnum Italiae. Mit dem so genannten Pactum Lotharii wurde eine ganze Reihe ähnlicher Pakta eröffnet, die in ihren Bestimmungen grundlegend für das Verhältnis zwischen Herrscher und Dogat wurden. Ziel dieser Arbeit soll es sein, die Rolle zu beleuchten, die Venedig in der Politik der Ottonen spielte, die als erste transalpine Herrscher nach dem Niedergang der karolingischen Dynastie wieder politische Ziele in Italien verfolgten. Wie nutzten sie die besonderen Gegebenheiten, die der Dogat, am Rande der europäischen Feudalwelt gelegen, zu bieten hatte?
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Aug 21, 2004
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Pages
27
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ISBN
9783638301756
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Language
German
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Genres
History / Europe / General
History / Europe / Medieval
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Content Protection
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,0, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg, 51 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 26. Januar 2006 fand der offizielle Start des vom amerikanischen Starregisseurs Steven Spielberg gedrehten Kinofilms „München“ statt. In seinem Film erzählte Spielberg die Geschichte der Ereignisse nach der Olympia-Geiselnahme durch die palästinensische Terrorgruppe "Schwarzer September" von 1972. Durch dessen Film inspiriert und aus der Notwendigkeit ein passendes Thema für meine Diplomarbeit zu finden entschied ich mich, über die Ereignisse des Olympiaattentates zu recherchieren. Das Ergebnis der Literaturrecherche diesbezüglich war überraschend. Anstatt mit einer Anzahl von Büchern sprichwörtlich erschlagen zu werden, gab es lediglich drei Bücher, die sich tatsächlich mit der Thematik auseinandersetzten. Das erste, welches bereits im Jahre 1973 in französischer und zwei Jahre später in englischer Sprache erschien, war das Buch von Groussard Serge „The blood of Israel“. Hierin wurden in romanhafter Erzählweise die Ereignisse wiedergegeben, so wie sie sich zugetragen haben könnten. Quellenangaben oder Originaldokumente standen dem Autor nicht zur Verfügung. Bis 1999 gab es bezüglich des Attentats keine neuen Forschungsergebnisse, wie dies die promovierte Historikerin Angelika Fox bei ihren Recherchen zu einer Olympia-Dokumentation feststellen musste. So tauchten bis dato immer neue Varianten und Berichte auf, in denen der Ablauf und die Geschehnisse falsch wiedergegeben wurden. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf den zum Teil oberflächlichen und plakativen Journalismus, der es mit der Wahrheit nicht so genau nahm. Aber die Ereignisse ließen sich nur schwer rekonstruieren, solange die wichtigsten Polizeiakten weiterhin unter Verschluss lagen. Vereinzelte Zeitzeugenberichte beteiligter Personen, die sich nach Jahren zu den Vorkommnissen vor der Öffentlichkeit dazu äußerten, waren und sind problematisch, da diese immer nur einen subjektiven Teil der Geschehnisse wiedergeben konnten. Dies wird dadurch verstärkt, dass Augenzeugenberichte oft den Nachteil haben, besonders wenn das Erlebte vor längerer Zeit in extremen Situationen stattfand, die Sachverhalte unbewusst falsch dargestellt und wiedergegeben werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: sehr gut, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Didaktik der Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: Zur Geschichte und Kultur der eurasiatischen Steppenvölker, Sprache: Deutsch, Abstract: Zwischen den Grenzen der antiken europäisch-vorderasiatischen und der alt- chinesischen Welt erstreckt sich die mittelasiatische Steppen- und Wüstenregion. Sowohl im Westen wie im Osten musste man sich mit den aus der Steppe in die Kulturlandschaft eindringenden Nomaden auseinandersetzen. Diese Auseinandersetzung fand nicht nur kriegerisch oder wirtschaftlich statt, auch Historiographen, religiöse Kommentatoren und andere „Sinnstifter“ sahen sich genötigt, den ganz anderen, nicht mit sesshaften Völkern gleichsetzbaren Eindringlingen ihren Platz in der Weltgeschichte zuzuweisen. Die Arbeit soll untersuchen, wie die Hunnen in Ost und West wahrgenommen wurden, in welchen Punkten sich die Beschreibungen gleichen und unterscheiden und in wie weit die Aussagen der antiken Autoren durch die Ergebnisse archäologischer Forschungen gedeckt sind. Vor diesem Hintergrund können dann Vermutungen über die Gründe von Fehleinschätzungen angestellt werden. Dabei soll die durchaus strittige Frage der Gleichsetzung der Hsiung-nu mit den Hunnen irrelevant sein: so wie „die Hunnen“ ein Exempel in Ost und West sein konnten, ist der Konflikt zwischen sesshafter und nomadischer Welt an ihnen exemplarisch zu erkennen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: sehr gut, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Abteilung für Westfälische Landesgeschichte), Veranstaltung: Hauptseminar zur Fachdidaktik: Störtebeker - 600 Jahre nach seiner Hinrichtung, Sprache: Deutsch, Abstract: Geschichte läuft immer Gefahr, im Rahmen von Gegenwartsdeutung missbraucht zu werden. Dieser Umstand begründet sich in verschiede- nen menschlichen Grundbedürfnissen, die den Rahmen des Ge- schichtsbewusstseins des Individuums bilden. Historische Neugier, die die Quelle jedweder Beschäftigung mit Geschichte ist, Historische Iden- tität des Subjekts, das dieses im Abwägen kollektiver Erinnerungen ge- geneinander entwickelt und sich damit seines eigenen Platzes in der Geschichte vergewissert, sowie Historische Legitimation und Argumen- tation zur gezielten Beeinflussung anderer und zur Erklärung von be- stimmten Verhaltensweisen im Großen wie im Kleinen. Die Ge- schichtswissenschaft soll in der Erwartung der Öffentlichkeit in diesem Rahmen eine regulierende Funktion einnehmen und Instanz für die his- torische Wahrheit sein. Problematisch am Verhältnis zwischen Ge- schichtswissenschaft und öffentlichen Erwartungen ist, dass das öffent- liche Bedürfnis nach einfachen Symbolen, Gewissheiten und Wahrheiten durch die Geschichtswissenschaft, deren „Produkt“ der Diskurs und der Austausch von Argumenten ist, nicht gestillt werden kann.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: sehr gut, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Seminar für Alte Kirchengeschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: Minucius Felix, Octavius: Lektüre und Interpretation, Sprache: Deutsch, Abstract: Der ‚Octavius’ des Minucius Felix ist ein in seiner Zielrichtung, der Bekehrung, erstaunliches Werk. Der Heide Caecilius und der Christ Octavius führen, mit Minucius Felix als „Schiedsrichter“, ein Streitgespräch über die richtige Weltanschauung. Caecilius vertritt in diesem Dialog zunächst sämtliche zur damaligen Zeit in Umlauf befindlichen Vorurteile des gebildeten antiken Mannes gegen Christen und die christliche Lehre, während Octavius diese zu entkräften und der Gegenseite ebenfalls Verfehlungen und Unwahrheiten nachzuweisen versucht. Ungewöhnlich wird das Werk aber erst durch die Art und Weise, in der Octavius gleichzeitig für seinen Glauben wirbt. Er bezieht sich in seiner Verteidigung nicht ein einziges Mal auf die jüdisch-christliche Überlieferung, sondern versucht, die christlichen Wahrheiten der antiken Philosophie so weit als möglich anzugleichen, so nah, dass, wie er sagt „... nunc Christianos philosophos esse aut philosophos fuisse iam tunc Christianos.“ Caecilius zeigt sich zum Schluß des Dialoges überzeugt, erklärt Octavius zum Sieger in der Sache und sich selbst zum Sieger über den Irrtum und bekehrt sich zum Christentum, indem er dem Octavius in den Punkten de providentia, de deo und de sectae sinceritate zustimmt. Ziel dieser Arbeit soll es sein, die Szenerie dieses Dialoges zu beleuchten. Dazu gehören neben den Fragen nach der Historizität der Dialogpartner und des Ortes des Streitgesprächs auch Überlegungen bezüglich der Vorbilder des Werkes und wie sich damit die Position des ,Octavius’ in der antiken Literatur darstellt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: sehr gut, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Didaktik der Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: Zur Geschichte und Kultur der eurasiatischen Steppenvölker, Sprache: Deutsch, Abstract: Zwischen den Grenzen der antiken europäisch-vorderasiatischen und der alt- chinesischen Welt erstreckt sich die mittelasiatische Steppen- und Wüstenregion. Sowohl im Westen wie im Osten musste man sich mit den aus der Steppe in die Kulturlandschaft eindringenden Nomaden auseinandersetzen. Diese Auseinandersetzung fand nicht nur kriegerisch oder wirtschaftlich statt, auch Historiographen, religiöse Kommentatoren und andere „Sinnstifter“ sahen sich genötigt, den ganz anderen, nicht mit sesshaften Völkern gleichsetzbaren Eindringlingen ihren Platz in der Weltgeschichte zuzuweisen. Die Arbeit soll untersuchen, wie die Hunnen in Ost und West wahrgenommen wurden, in welchen Punkten sich die Beschreibungen gleichen und unterscheiden und in wie weit die Aussagen der antiken Autoren durch die Ergebnisse archäologischer Forschungen gedeckt sind. Vor diesem Hintergrund können dann Vermutungen über die Gründe von Fehleinschätzungen angestellt werden. Dabei soll die durchaus strittige Frage der Gleichsetzung der Hsiung-nu mit den Hunnen irrelevant sein: so wie „die Hunnen“ ein Exempel in Ost und West sein konnten, ist der Konflikt zwischen sesshafter und nomadischer Welt an ihnen exemplarisch zu erkennen.
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