Rechtliche Risiken autonomer und vernetzter Systeme: Eine Herausforderung

Walter de Gruyter GmbH & Co KG
Free sample

Dieses Buch untersucht die Softwarekrise "neuer Art", die derzeit im Spannungsfeld wichtiger Entwicklungslinien der Softwaretechnik entsteht: der Virtualisierung sowie dem Übergang von der Automation zur Autonomik. Neue Generationen intelligenter Werkzeuge und Systeme sollen sich zukünftig eigenständig, autonom, via Internet vernetzen, sich wechselnden Einsatzbedingungen anpassen und Entscheidungen dabei situationsabhängig auf die eigenen Ziele ausrichten können – und zwar ohne direkte menschliche Mitwirkung. Die Technologie der Autonomik umfasst z. B. Logistiksysteme in Häfen, autonome Kraftfahrzeuge und Roboter. Ausgehend von den technologischen Grundlagen behandelt das Buch die wesentlichen rechtlichen Aspekte, die durch neue Technologien, wie etwa virtualisierte Netzstrukturen, und die Autonomie kooperativ-intelligenter Softwareagenten entstehen. Es stellt sich die Frage, ob die Handlungen und Entscheidungen von vernetzten Systemen und intelligenten Softwareagenten dieselbe rechtliche Qualität haben wie die einer natürlichen oder juristischen Person? Was bedeutet die Autonomie von Softwareagenten für die gegenwärtigen rechtlichen Regelungen für Verschulden und Haftung? Zeichnen sich neue Haftungsstrukturen ab?
Read more

About the author

Prof. Dr. Stefan Kirn (Universität Hohenheim, Stuttgart); Prof. Claus D. Müller-Hengstenberg (Universität Hohenheim, Stuttgart)

Read more

Reviews

Loading...

Additional Information

Publisher
Walter de Gruyter GmbH & Co KG
Read more
Published on
Mar 21, 2016
Read more
Pages
382
Read more
ISBN
9783110431520
Read more
Language
German
Read more
Genres
Business & Economics / Business Law
Business & Economics / General
Business & Economics / Industries / Automobile Industry
Computers / Enterprise Applications / Business Intelligence Tools
Computers / Security / General
Law / Corporate
Law / Public
Read more
Content Protection
This content is DRM protected.
Read more
Read Aloud
Available on Android devices
Read more

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Stefan Kirn
Die Finanzberatung gehOrt zu den Anwendungsbereichen, in denen die Verarbeitung von Information die zentrale Rolle spielt. Deshalb besitzen gerade Finanzdienstleister eine Schrittrnacherfunktion bei der Unterstiitzung betrieblicher Prozesse durch Infonna tionstechnologie. Wiihrend fUr den Einsatz konventioneller Technologien vor allem Ra tionaIisierungsaspekte im Back Office-Bereich, also bei internen Leistungsprozessen, im Vordergrund standen, wird heute allgemein erwartet, daB wettbewerbsorientierte Kun denanalyse-und -beratungsprozesse durch den Einsatz von Methoden der Kiinstlichen Intelligenz (KI) besser als bisher auf Kundenbedurfnisse und Unternehmensziele ausge richtet werden konnen. Die erhofften Vorteile werden dabei vor allem im strategischen Bereich erwartet, sie umfassen die Wissensmultiplikation und -verfugbarkeit ebenso wie die Verbesserung der Konsistenz der Bearbeitung, indem zum Beispiel die Steuerung von Gesprachs-und Infonnationsflussen intelligent unterstutzt und damit menschliche Schwachen wie die Tagesfonn des Beraters zu einem gewissen Teil ausgeschaltet wer denkonnen. Empirische Untersuchungen zeigen jedoch, daB die Finanzberatung bei Entwicklung und Einsatz von KI-Anwendungen Hingst nicht so innovativ ist wie bei der Einfiihrung konventioneller DV-LOsungen. So liegt der Bankensektor nach Untersuchungen von Mertens et. al. weltweit mit ca. 8% der Prototypen wissensbasierter Systeme im Ver gleich zur Industrie (ca. 80%) weit zurilck. Einer der wichtigsten Griinde fOr dieses De fIzit diirfte darin bestehen, daB die Methodendiskussion bisher weder auf Seite der KI noch auf Seite der Finanzberatung einen nennenswerten Raum einnimmt. Diese ist je doch erforderlich, urn KI-Methoden ganz gezielt fUr bestimmte Anwendungen auswiihlen zu konnen, urn die Entwicklung domiinenspezijischer Shells zu initiieren bzw.
Thomas Korenke
Im Unterschied zu den herkömmlichen Konzepten, die sich allzu strikt an die Aufteilung der Bücher des BGB halten, wird hier eine integrative Darstellung des Allgemeinen Teils sowie des Schuld- und Sachenrechts gewählt. Überdies werden Bezüge zum Handels- und Gesellschaftsrecht hergestellt. Diese Vorgehensweise erleichtert es, Querverbindungen zwischen den ersten drei Büchern des BGB aufzuzeigen und das typische Zusammenspiel wichtiger Normen zu verdeutlichen. Nur so wird man der Praxis gerecht, die zur Lösung von Fällen oftmals Vorschriften aus den verschiedensten Ecken des BGB sowie des Wirtschaftsprivatrechts heranzuziehen hat. Die systematische Darstellung des Pflichtstoffs wird anhand einprägsamer Fallbeispiele vertieft. Fragen und Antworten zur Wiederholung der wichtigsten Regeln und Definitionen runden die Darstellung des jeweiligen Kapitels ab. Inhaltliche Schwerpuntke bilden die Ansprüche sowie ihre Prüfung, die Rechtsgeschäfts- und Vertragslehre, das Verhältnis von Verpflichtungs- und Verfügungsgeschäften sowie rechtsmethodische Grundlagen, wie etwa die Auslegung und analoge Anwendung gesetzlicher Vorschriften.

Am Ende eines jeden Kapitels werden anhand von Fragen und Antworten die wichtigsten Inhalte und Definitionen wiederholt.

Aus dem Inhalt:
Das Bürgerliche Recht als Teil der Rechtsordnung. Ansprüche und ihre Prüfung. Das gesetzliche Schuldverhältnis der unerlaubten Handlung. Personen (Rechtssubjekte). Sachen. Die Willenserklärung. Die verschiedenen Rechtsgeschäfte. Das Verhältnis zur Verpflichtung und Verfügung. Die Delikts- und Geschäftsfähigkeit. Nichtigkeit wegen Formmangels sowie Nichtigkeit des Scheingeschäfts. Das Wirksamwerden von Willenserklärungen. Annahme und Angebot (§§ 145 ff.). Auslegung und analoge Anwendung gesetzlicher Vorschriften. Das Recht der Anfechtung. Das Recht der Stellvertretung.
Andreas Schlecker
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Aktiengesellschaft als Rechtsform für zumeist große Wirtschaftsunternehmen erlangt in der heutigen Zeit eine immer größere Bedeutung. Sie entspricht einerseits als Organisations- bzw. Finanzierungsform für Unternehmen, wie andererseits als unternehmerische Kapitalanlage für Sparer einem unabweisbaren Bedürfnis. Heute ist die AG bedeutender denn je, vor allem weil die Börsengängigkeit der Aktie immer wieder für die Attraktivität dieser Rechtsform sorgt. Außerdem hat die Novellierung des Aktiengesetzes im Jahr 1994 auf die Sonderbelange der „kleinen AG“ Rücksicht genommen. Damit hat der Gesetzgeber ein Angebot an die Praxis gemacht, das die Attraktivität der AG- Form für Nicht- Publikumsgesellschaften, insbesondere für relativ kleine Unternehmen erhöhte. Die AG stellt ein äußerst komplexes wirtschaftliches und juristisches Gebilde dar. Innerhalb ihres Gesamtgefüges besteht eine beträchtliche Anzahl unterschiedlicher bzw. divergierender Interessenlagen. Gleichsam als Machtblöcke stehen sich Vorstand, Aufsichtsrat und Hauptversammlung gegenüber, die jeweils versuchen ihre Interessen und wirtschaftlichen Belange in die Unternehmenspolitik einzubringen. Aus diesem Grund rückt das Verhältnis jener drei Gesellschaftsorgane zueinander in den Mittelpunkt, und es besteht das dringende Bedürfnis die Rechtmäßigkeit des Organverhaltens zu kontrollieren. Die Rechtmäßigkeitskontrolle ist auf der einen Seite sinnvoll und notwendig, weil das Verhältnis der Organe untereinander, insbesondere ihre Handlungs- und Entscheidungsaufgaben durch eine weitgehend zwingende Zuständigkeitsordnung bestimmt ist. Diese im einzelnen komplizierte Zuständigkeitsordnung der AG ist jedoch spannungsreich, und es sollten umfassende Kontrollmöglichkeiten in bezug auf die Einhaltung der Organkompetenzen und die Rechtmäßigkeit der Handlungen und Unterlassungen der Organe vorhanden sein. Nur dann ist ein effektiver Rechtsschutz für die Gesellschafter gewährleistet, und deren Vertrauen in ein wirtschaftsrechtskonformes Verhalten der Organe wird gestärkt. Auf der anderen Seite kann aufgrund der als notwendig erachteten Rechtssicherheit die damit verbundene gerichtliche Überprüfung der Organtätigkeiten erheblich den Funktionsablauf des Unternehmens beeinträchtigen. Angesichts des erhöhten Konfliktpotentials in AG’s werden bei Organstreitigkeiten in neuerer Zeit weit mehr als bisher Rechtsschutzmöglichkeiten vor den staatlichen Gerichten anerkannt. Damit entsteht [...]
Nilmini Wickramasinghe
Pervasive healthcare is an emerging research discipline, focusing on the development and application of pervasive and ubiquitous computing technology for healthcare and wellness. Pervasive healthcare seeks to respond to a variety of pressures on healthcare systems, including the increased incidence of life-style related and chronic diseases, emerging consumerism in healthcare, need for empowering patients and relatives for self-care and management of their health, and need to provide seamless access for healthcare services, independent of time and place. Pervasive healthcare may be defined from two perspectives. First, it is the development and application of pervasive computing (or ubiquitous computing, ambient intelligence) technologies for healthcare, health and wellness management. Second, it seeks to make healthcare available to anyone, anytime, and anywhere by removing locational, time and other restraints while increasing both the coverage and quality of healthcare. This book proposes to define the emerging area of pervasive health and introduce key management principles, most especially knowledge management, its tools, techniques and technologies. In addition, the book takes a socio-technical, patient-centric approach which serves to emphasize the importance of a key triumvirate in healthcare management namely, the focus on people, process and technology. Last but not least the book discusses in detail a specific example of pervasive health, namely the potential use of a wireless technology solution in the monitoring of diabetic patients.
Ralph Bergmann
For the sixth time, the German special interest group on Distributed Arti?cial Intelligence in cooperation with the Steering Committee of MATES organized the German Conference on Multiagent System Technologies – MATES 2008. This conference, which took place during September 23–26, 2008 in Kaisersla- ern, followed a series of successful predecessor conferences in Erfurt (2003, 2004, and 2006), Koblenz (2005), and Leipzig (2007). MATES 2008 was co-located with the 31st German Conference on Arti?cial Intelligence (KI 2008) and was hosted by the University of Kaiserslautern and the German Research Center for Arti?cial Intelligence (DFKI). As in recent years, MATES 2008 provided a distinguished, lively, and - terdisciplinary forum for researchers, users, and developers of agent technology to present and discuss the latest advances of research and development in the area of autonomous agents and multiagent systems. Accordingly, the topics of MATES 2008 covered the whole range: from the theory to applications of agent and multiagent technology. In all, 35 papers were submitted from authors from 11 countries. The accepted 16 full papers included in this proceedings volume and presented as talks at the conference were chosen based on a thorough and highly selective review process. Each paper was reviewed and discussed by at least three Program Committee members and revised according to their c- ments. We believe that the papers of this volume are a representative snapshot of current research and contribute to both theoretical and applied aspects of autonomous agents and multiagent systems.
Stefan Kirn
Die Finanzberatung gehOrt zu den Anwendungsbereichen, in denen die Verarbeitung von Information die zentrale Rolle spielt. Deshalb besitzen gerade Finanzdienstleister eine Schrittrnacherfunktion bei der Unterstiitzung betrieblicher Prozesse durch Infonna tionstechnologie. Wiihrend fUr den Einsatz konventioneller Technologien vor allem Ra tionaIisierungsaspekte im Back Office-Bereich, also bei internen Leistungsprozessen, im Vordergrund standen, wird heute allgemein erwartet, daB wettbewerbsorientierte Kun denanalyse-und -beratungsprozesse durch den Einsatz von Methoden der Kiinstlichen Intelligenz (KI) besser als bisher auf Kundenbedurfnisse und Unternehmensziele ausge richtet werden konnen. Die erhofften Vorteile werden dabei vor allem im strategischen Bereich erwartet, sie umfassen die Wissensmultiplikation und -verfugbarkeit ebenso wie die Verbesserung der Konsistenz der Bearbeitung, indem zum Beispiel die Steuerung von Gesprachs-und Infonnationsflussen intelligent unterstutzt und damit menschliche Schwachen wie die Tagesfonn des Beraters zu einem gewissen Teil ausgeschaltet wer denkonnen. Empirische Untersuchungen zeigen jedoch, daB die Finanzberatung bei Entwicklung und Einsatz von KI-Anwendungen Hingst nicht so innovativ ist wie bei der Einfiihrung konventioneller DV-LOsungen. So liegt der Bankensektor nach Untersuchungen von Mertens et. al. weltweit mit ca. 8% der Prototypen wissensbasierter Systeme im Ver gleich zur Industrie (ca. 80%) weit zurilck. Einer der wichtigsten Griinde fOr dieses De fIzit diirfte darin bestehen, daB die Methodendiskussion bisher weder auf Seite der KI noch auf Seite der Finanzberatung einen nennenswerten Raum einnimmt. Diese ist je doch erforderlich, urn KI-Methoden ganz gezielt fUr bestimmte Anwendungen auswiihlen zu konnen, urn die Entwicklung domiinenspezijischer Shells zu initiieren bzw.
Stefan Kirn
1 Multiagent Engineering: A New Software Construction Paradigm Multiagent systems have a long academic tradition. They have their roots in distributed problem solving in Artificial Intelligence (AI) from where they emerged in the mid-eighties as a distinctive discipline. Research in multiagent systems owes much to the work of Rosenschein on rationality and autonomy of intelligent agents, the European MAAMAW workshop series, and last but not least the famous readings of Bond & Gasser (1988) and Jacques Ferber ́s book on multiagent systems (1991). It gained further by a public discussion via the Distributed AI mailing list in summer 1991, when the pioneers of the field compared in much detail the concepts of distributed problem solvers to multiagent systems. Within only five years, a new exciting field of research had been established. Now, 15 years later, the field has matured to a degree that allows the - sults of academic research to be passed on to practical use and commercial exploitation. This potential coincides with a need for much larger flexib- ity of our IT infrastructure in light of its highly distributed character and extreme complexity, but also the global character of the business processes and the large number of business partners due to outsourcing and specia- zation. Many experts claim that multiagent systems are the right software technology for the needed IT infrastructure at the right time. The appeal has much to do with the broad perspectives of multiagent systems research.
©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.