"Olympiade der Unterhaltung"? - Das Kulturkonzept der Weltausstellung neuen Typs EXPO 2000 Hannover

diplom.de
1
Free sample

Inhaltsangabe:Einleitung: Von „Kultur als zentraler Frage“ war in der Frühphase der EXPO 2000 Planung einst die Rede. Die Arbeit analysiert den Begriff ‚Kultur‘ in seiner Bedeutung für die EXPO 2000: In welcher Form, Quantität und Qualität ist Kultur auf der EXPO 2000 zu finden? Eine Gegenüberstellung zeigt die Differenzen zwischen ‚einstigem‘ und aktuellem Kultur-Konzept auf. Das frühe Konzept wird anhand des Exposés von Prof. Dr. Peter Düwel, bis 1994 EXPO-Kulturbeauftragter der niedersächsischen Landesregierung, dargestellt. Besonderes Augenmerk der Analyse liegt auf dem Interessengegensatz zwischen Kommerz und Kunst, den die EXPO GmbH in ihrem Kultur- und Ereignisprogramm zu überbrücken sucht. Weiterhin sind die anderen inhaltlichen „Säulen“ der EXPO - der Themenpark, die Nationenbeiträge und die Weltweiten Projekte – Gegenstand der Betrachtung von kulturwissenschaftlichem Standpunkt aus. Das Resümee der Arbeit diskutiert die Frage, inwieweit die Transformation der Weltausstellungen von industriellen Leistungsschauen zu postmodernen „Edutainment-Events“ geglückt ist und wie realistisch die idealistischen Ansprüche an einen „Neuen Typ“ EXPO angesichts der gegenwärtigen gesellschaftlichen Tendenzen sind. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einleitung: Problemaufriss und Entwicklung der Fragestellungen dieser Arbeit5 1.1Anspruch der EXPO als Weltausstellung „neuen Typs“5 1.2EXPO-Konzeption und Kultur7 1.3Der Vergleich zwischen EXPO und Olympiade10 1.4Kontext Kultur11 1.5Forschungsstand und Literatur13 2.Zur Morphologie von „Kultur“- eine Begriffsbestimmung15 2.1Die zwei generellen Bedeutungsebenen von Kultur15 2.2EXPO-bezogene Überlegungen17 2.2.1Interkulturelle Ansätze17 2.2.2Differenzierung von „Kultur auf der EXPO“17 2.2.3Teilbereich Architektur18 2.2.4Kultur-Bezug der EXPO 2000 Thementrias19 3.Die EXPO 2000 als Kulturveranstaltung?! - Prof. Dr. Peter Düwels Exposé22 3.1Kerngedanken24 3.1.1Die EXPO als Stätte kultureller Bildung – zu Düwels Kulturverständnis24 3.2Die Einbindung von Stadt und Region Hannover in die EXPO27 3.2.1Konzept eines kulturorientierten Tourismus in Niedersachsen zur EXPO 200031 3.2.2Soziokultur32 3.2.3Bürgerbeteiligung34 3.3Finanzierung37 3.4Zur Aktualität Düwels als Vertreter der Neuen Kulturpolitik38 4.„Verrat an einem Motto“?40 4.1Motto- und Konzeptkorrekturen seit 199240 5.Die Rolle der Kultur auf der EXPO 200045 5.1EXPO-Kultur im Spannungsfeld unterschiedlicher [...]
Read more
Collapse
5.0
1 total
Loading...

Additional Information

Publisher
diplom.de
Read more
Collapse
Published on
Oct 24, 2000
Read more
Collapse
Pages
150
Read more
Collapse
ISBN
9783832427948
Read more
Collapse
Read more
Collapse
Best For
Read more
Collapse
Language
German
Read more
Collapse
Genres
Social Science / Anthropology / Cultural & Social
Social Science / Ethnic Studies / General
Read more
Collapse
Content Protection
This content is DRM free.
Read more
Collapse
Eligible for Family Library

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Diplomarbeit entstand als Abschluss meines Magisterstudiums an der Universität Wien im Fach Theaterwissenschaft. Sie befasst sich mit drei für Wien typischen Phänomenen: der österreichischen Kaiserin Elisabeth, dem Musical und dem Tod in Text und Bild. Dass Elisabeth weit mehr ist als die Kitschfigur aus den Sissi-Filmen mit Romy Scheider und Karlheinz Böhm erfährt jeder, der sich in Wien mit der historischen Persönlichkeit beschäftigt und man begegnet ihr in der Hauptstadt auf Schritt und Tritt. Das Musical von Michael Kunze (Buch und Libretto) und Sylvester Levay (Musik) geht dem Mythos Elisabeth nach und stellt die Figur in Beziehung zum Tod. Der Tod als personifizierte Gestalt, dem die Wiener auch noch heute sehr nahe stehen auf dem Wiener Zentralfriedhof liegen mehr Tote als Wien Einwohner hat... Elisabeth hatte am 3. September 1992 im Theater an der Wien Uraufführung und machte von dort aus seinen Weg in die Welt. Für ein Musical zu der Zeit, als Andrew Lloyd Webber die Szene beherrschte, ein ungewöhnliches Unterfangen. Kunze und Levay gaben die Rechte an ihrem Stück frei, ließen sehr unterschiedliche Inszenierungen zu, schrieben sogar neue Songs, je nach Aufführungsort. Die Diplomarbeit befasst sich zum ersten mit dem Genre Musical an sich, von seiner Zeit am New Yorker Broadway über das Londoner Westend bis nach Deutschland und Österreich. Die Enstehungsgeschichte, wie es dazu kam, dass das Stück in Wien und nicht wie ursprünglich geplant am Heilbronner Theater seine Weltpremiere feiern konnte, leitet den Hauptblock ein. Dieser beinhaltet einen Vergleich der literarischen Vorlagen mit dem Libretto Michael Kunze hält sich dabei eng an die Elisabeth-Biografie von Brigitte Hamann. Außerdem werden die einzelnen Rollen, Musik, Kostüme und Bühnenbild (mit vielen Farbfotos!) analysiert. Anhand der einzelnen Inszenierungen (Wien, Japan, Ungarn, Schweden, Niederlande, Deutschland) wird die Entwicklung gezeigt, die das Stück innerhalb von gut zehn Jahren durchgemacht hat. Jede Inszenierung ist auch im Zusammenhang mit dem Ort zu sehen, mit dem Land, dem Theater, der Mentalität der Zuschauer. So gibt es ein Extra-Kapitel zum japanischen Takarazuka-Theater, das nur aus Frauen besteht und wodurch die androgyne Tod-Rolle eine besondere Note erhalten hat. Ein Exkurs beschäftigt sich mit dem Genre Musiktheater speziell in Wien, von den Ausstattungsstücken Emanuel Schikaneders über Cats bis Jekyll & [...]
©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.