Der Volksgerichtshof

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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: gut / 15 Punkte, Ruhr-Universität Bochum, Veranstaltung: Seminar f. Verfassungsgeschichte, 67 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie kaum eine andere Institution in der Justiz des Dritten Reiches verkörperte der Volksgerichtshof Unrecht und Willkürherrschaft. Nicht mehr „in dubio pro reo“, sondern „pro duce“ lautete die ausgegebene Prozeßmaxime, die insbesondere von Freisler, einem ebenso leidenschaftlichen wie willfährigen Präsidenten des Volksgerichtshofs, verfolgt wurde. Dieses Gericht, das im Jahre 1934 als Provisorium geschaffen wurde, wandelte sich zu einer Institution, deren Richter zum Werkzeug politischer Führung gemacht wurden und die daher nicht mehr als „Gericht“ bezeichnet werden kann. Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist es, diese Entwicklung aufzuzeigen. Dabei soll trotz der vornehmlich „juristischen“ Betrachtungsweise und Einordnung des Volksgerichtshofs dessen menschenverachtende Prozeßpraxis in den letzten Kriegsjahren nicht unberücksichtigt bleiben. Abschließend wird beleuchtet, inwiefern der Volksgerichtshof Einfluß auf die Nachkriegsrechtsprechung und gesellschaftliche Diskussion in jüngerer Zeit hat.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Dec 21, 2004
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Pages
25
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ISBN
9783638333689
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Best For
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Language
German
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Genres
Law / General
Law / Legal History
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: 16,0 Punkte, Justus-Liebig-Universität Gießen, Veranstaltung: Seminar , 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Johannes Althusius wurde 1557 als Sohn eines Hofpredigers in Diedenshausen (Wittgenstein-Berleburg) geboren1. Diedenshausen gehörte zu dieser Zeit zu einem reformiert calvinistischen Gebiet. Außer einer vermutlich bäuerlichen Abstammung ist über seine Herkunft nicht viel bekannt. Da er jedoch möglicherweise auch das uneheliche Kind eines Fürsten sein konnte, bekam Johannes Althusius eine intensive Förderung durch den Grafen von Sayn und Wittgenstein. Nach Besuch der Kölner Artistenfakultät studierte Althusius Rechtswissenschaft in Genf und Basel, wo er auch promovierte. Aufgrund seiner Leistungen übernahm er 1586 den Lehrstuhl an der juristischen Fakultät an der bis dahin rein theologischen gräflich nassauischen Akademie in Herborn. 1601 wurde er Lehrer am Gymnasium illustre Arnoldinum in Steinfurt, dann rechtskundiges Mitglied der gräflichen Kanzlei in Dillenburg. Während dieser Zeit erschien auch seine Schrift Politica, auf die später eingegangen wird. I.: Johannes Althusius - Leben und Werk 3 1.: Leben 3 2.: Werk 3 II.: Calvinismus in Deutschland 5 III: Der Begriff der Internationalität um 1600 6 B: Der internationale Calvinismus, Politik und politische Kultur 7 I. Der Calvinismus und internationale Verbindungen 7 II: Außenpolitische Unionsversuche 9 III: Außenpolitische Konzepte 10 IV: Radikalisierung der Calvinisten 11 V: Emden als Model des internationalen Calvinismus 12 C.: Schlusswort 14
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