Gemeinschaft lehren: Didaktische Methoden zur Förderung des Gemeinschaftsgefühls

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Didaktik, politische Bildung, Note: 2,0, Universität Kassel (Fachbereich Gesellschaftswissenschaften), Veranstaltung: Einführung in die Didaktik der politischen Bildung, Sprache: Deutsch, Abstract: „Gemeinsam sind wir stark!“ - ein viel zitierter Spruch, der mit regelmäßigen Abständen immer wieder Verwendung findet. Das gerade dieser Gemeinschaftsbegriff einen starken Pfeiler des Konstrukts einer funktionierenden demokratischen Gesellschaft darstellt, gerät gerade vor dem Hintergrund der Begriffe wie dem Individualismus und einer stärker werdenden Ellenbogen-Mentalität schnell in Vergessenheit. Insbesondere die Schule als bildende Institution, die sich immer mehr dem zeitlichen Druck des Arbeitsmarktes und der reinen fachlichen Wissensvermittlung unterwirft, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, durch das Schaffen von Konkurrenzdenken eben jenem Gemeinschaftsgefühl entgegen zu wirken, obgleich es sich doch als derart wichtig herausstellt. Die vorliegende Arbeit soll nun der Fragestellung nachgehen, welche didaktischen Methoden insbesondere der Rahmen des politischen Unterrichts bietet, um entweder das nicht mehr vorhandene Gefühl eines gemeinschaftlichen Seins innerhalb einer Lerngruppe zurück zu holen, oder das bereits Existierende weiter auszubauen. Dabei werden zunächst die allgemeinen Lehrziele des politischen Unterrichts illustriert, um im Anschluss daran den Wert eines Gemeinschaftsgefühls für das Leistungsvermögen einer Lerngruppe zu hinterfragen und abschließend alle didaktischen Zugänge hinsichtlich ihrer Effektivität zu untersuchen und abzuwägen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jun 9, 2010
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Pages
15
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ISBN
9783640639977
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Best For
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Language
German
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Genres
Political Science / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Didaktik Spanisch, Note: 1,0, Universität Kassel (Romanistik), Veranstaltung: Evaluation, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenngleich insbesondere im schulischen Sektor das Erlernen einer oder mehrerer Fremdsprachen heutzutage obligatorisch ist, so kann jedoch davon ausgegangen werden, dass viele Fremdsprachenlerner ein grundlegendes Interesse teilen: die Freude an der Kommunikation mittels einer Sprache, die sie nicht in dem Maße beherrschen, wie ihre Muttersprache. Dabei hat gerade der Fremdsprachenunterricht vielfältige Wandel erfahren, die in ihrer Quintessenz Veränderungen von Zielsetzungen und Methoden zur Aneignung größerer kommunikativer Fähigkeiten beinhalten. Fallbeispiele, in denen Fremdsprachenlerner zwar auf schriftlicher Ebene grammatikalisch und sprachlich völlig korrekte Strukturen re- und auch produzieren, aber in einer realen Kommunikationssituation schnell „versagen“, sind absolut nicht unbekannt und haben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch ihren Teil zu einer „Erneuerung“ des fremdsprachlichen Unterrichts beigetragen. Wer dabei nicht ständig in Übung ist, wird „[...] gerade beim aktiven Sprechen vermehrt Probleme haben [...]“ (Vielau, 1997, S. 245). Da im Schulsektor beinahe jede Unterrichtsform zugleich mit einem Evaluierungsgebot einhergeht, um zum Ende eines Jahres oder Halbjahres Zensuren zu vergeben, erwächst aus dieser Entwicklung der Bedarf an speziellen Überprüfungsmöglichkeiten mündlicher Kompetenzen in der Fremdsprache, mit denen sich die vorliegende Arbeit beschäftigt. Dabei möchte ich insbesondere diverse Ansätze zur Leistungskontrolle darstellen und hinsichtlich ihrer vermeintlichen Vor- und Nachteile abwägen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,0, Universität Kassel (Fachbereich Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Theorien der Entwicklungspsychologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Theorien, welche die menschlische Entwicklung aus psychologischer Sicht zu beschreiben versuchen, gibt es viele. Die einen sehen das Leben eines Menschen in mehrere Phasen der Entwicklung geteilt, während andere wiederum zum Beispiel das ganze Leben als eine einzige Entwicklung betrachten. Es gibt eben jene Theorien, die eher aus der psychoanalytischen Idee heraus entwachsen sind und ebenso solche Theorien, die Entwicklung eng in einem Verbund mit dem verhaltensorientierten Ansatz interpretieren. Als dritte Kraft sieht sich zwischen ihnen ein weiteres Modell, das sich humanistische Entwicklungspsychologie nennt. Obwohl es die gleichen Phänomene wie ihre „Mitspieler“ zu erklären versucht, grenzt sie sich doch ein Stück weit von ihnen ab. Demgegenüber entstand aus dem indischen Buddhismus eine Strömung, die sich kurz „Zen“ nennt und ihre Wiege im feudalen Japan hat. Wenngleich es strittig ist und bleibt, ob bei Zen-Buddhismus nun von einer Philosophie, einer Religion oder einfach nur von einer Haltung gesprochen werden kann, liefert auch das Zen mehr oder weniger „ungewollt“ Erklärungen und hauptsächlich Ratschläge, wie sich ein menschliches Wesen ihrer Natur gemäß angemessen entwickeln kann, obwohl dies absolut nicht der so genannte „Hintergedanke“ ist. Aufgabe dieser Ausarbeitung soll es nun sein, die wissenschaftlich ausgelegte humanistische Entwicklungspsychologie und die eher intuitive Anschauung des Zen- Buddhismus als Weg der Selbsterfahrung gegenüberzustellen und so eventuelle Gemeinsamkeiten oder Kontraste zu illustrieren.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: keine, Universität Kassel (Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften (Romanistik)), Veranstaltung: Spanisch in Amerika, Sprache: Deutsch, Abstract: Spanien bietet – dank seiner vielen Varietäten – für Linguisten einen interessanten Untersuchungsgegenstand. Was die Entwicklung der „kastilischen Norm“, wie die spanische Sprache oft in der Literatur genannt wird, betrifft, ist sich die Wissenschaft bis auf ein paar ungeklärte Detailfragen sicher. Es herrscht die belegte Überzeugung, dass die kastilische Sprache, welche später die Nationalsprache der spanischen Krone wurde, sich aus dem so genannten „Vulgärlatein“, also dem mündlich übertragenen Latein der Soldaten und des Volkes, entwickelt hat. Hinzu kamen noch die Einflüsse des Arabischen, das beinahe 700 Jahre die iberische Halbinsel bis zur „Wiedereroberung“ durch die Christen prägte. Etwas weniger eindeutig wird jedoch hingegen die Verbreitung der spanischen Sprache in der „Neuen Welt“, also dem amerikanischen Kontinent, gesehen. Sicher ist hingegen, dass viele in Lateinamerika verbreitete linguistische Phänomene große Ähnlichkeiten mit der andalusischen Varietät des Kastilischen aufweisen. So existieren in der linguistischen Wissenschaft – etwas vereinfacht formuliert – zwei Strömungen, die jeweils für oder gegen einen andalusischen Ursprung argumentieren, wobei hierbei auch immer die Frage nach der Beeinflussung durch indigene Sprachen gestellt wird. Es ist allerdings stets die Vorsicht geboten, das lateinamerikanische Spanisch nicht zu verallgemeinern, da zum Teil große Unterschiede bei der lokalen Verbreitung der linguistischen Phänomene herrschen. Eine weitgehend akzeptierte Unterteilung, die eine Kategorisierung einfacher gestaltet, ist die Gruppierung der Phänomene in „tierras bajas“ und „tierras altas“, worauf aber noch näher eingegangen wird. Die vorliegende Arbeit untersteht somit dem Versuch, die Argumentationen beider „Lager“ genauer zu untersuchen. Dabei soll zu allererst die andalusische Varietät als solche im Fokus sein, um später die Gemeinsamkeiten stärker illustrieren zu können. Das Augenmerk liegt diesbezüglich hauptsächlich auf dem phonetischen Bereich, da dort die meisten Abweichungen zur kastilischen Norm vorzufinden sind. Letztendlich soll auf diesem Wege eine abschließende Aussage zur Fragestellung gefunden werden, ob ein andalusischer Ursprung in der Geschichte des hispanoamerikanischen Spanisch angenommen werden kann, oder nicht.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 3,0, Universität Kassel (Fachbereich Gesellschaftswissenschaften), Veranstaltung: Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) kann als eine jener politischen Gruppierungen angesehen werden, die in unserer heutigen Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland (BRD) polarisieren. Gerade vor dem Hintergrund stetig neuer Meldungen rechtsradikaler Gewalt gegen Ausländer erscheint die Frage nach einem erneuten Parteiverbotsverfahren dabei so aktuell wie nie. Die NPD steht am Pranger der Öffentlichkeit, die sich von einem Verbot eine teilweise Lösung rechtsradikaler Problematiken verspricht. „Zu kurzsichtig“ entgegnen dabei Politiker und Wissenschaftler, die auf tiefer gehende Erklärungen zurückgreifen, dabei aber keine „schnellen“ Antworten liefern, wie sie der politische Stammtischbürger gerne hat. Nicht wenige sehen dabei die Demokratie als solche in der Pflicht, die nicht ohne weiteres vor dem Problem des Rechtsradikalismus kapitulieren oder gar ganz zurückweichen darf. Andere wiederum entgegnen, dass den „kahlköpfigen Schlägern“ nicht anders begegnet werden kann. Mithilfe dieser wissenschaftlichen Arbeit möchte ich versuchen, gerade unter Berücksichtigung möglichst vieler Aspekte und genauer Betrachtung der daraus resultierenden Problemstellungen eine Antwort auf die Frage zu bekommen, ob ein generelles NPDParteiverbot im Rahmen der Eindämmung rechtsradikaler Entwicklung in der BRD erstrebenswert ist. Hierbei gibt es eine große Anzahl von diskussionswürdigen Argumenten, die sowohl für, als auch gegen ein solches Verbot sprechen. Diese möchte ich im Anschluss an eine kurze parteigeschichtliche Zusammenfassung und einer Erklärung zu den formalen Voraussetzungen eines solchen Verfahrens, gerade vor dem Hintergrund des bereits gescheiterten ersten Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG), diskutieren.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 2,0, Universität Kassel (Fachbereich Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Lehrerkompetenzen und Lehrerhandeln, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff des Frontalunterrichts scheint – sowohl unter Schülern, als auch unter vielen Studenten und nicht zuletzt unter einigen Lehrern – stets in einem negativen Licht zu stehen. Was „schlechte“ Erfahrungen mit lehrerzentriertem, nur minimal individualistisch ausgerichtetem oder gar autoritärem Unterricht angeht, so kann ich mich selbst davon nicht frei sprechen, auch wenn es trotzdem gleichzeitig positive Erlebnisse gab. Es trieb mich nun somit auch ein großes Eigeninteresse dazu an, mich mit der Thematik und der Diskussion rund um den Frontalunterricht zu beschäftigen. Diese Arbeit soll zunächst den relativ unklaren Begriff des Frontalunterrichts als eine Sozialform enger definieren und zugleich seine historischen Ursprünge und Wurzeln aufzeigen, da vor diesem Hintergrund seine Einführung, Umsetzung und vor allem seine angestrebten Ziele besser zu verstehen sind. Des Weiteren werden im Folgenden die Gründe aufgezeigt, die den Frontalunterricht insbesondere seit dem Ende des 20. Jahrhunderts so massiv in die Kritik und in die pädagogische Diskussion geraten ließen. Sowohl Vor- als auch Nachteile werden beleuchtet, sodass von der zentralen Fragestellung dieser Arbeit ausgehend, ob der Frontalunterricht mit den Inhalten der „Schule der Zukunft“ vereinbar ist, ein möglicher Lösungsansatz in der Integration von „offenen“ und „geschlossenen“ Unterrichtsmethoden zu finden versucht wird. Als wichtige Autoren stellen sich in dieser Thematik die Professoren Dr. Herbert Gudjons und Dr. Johannes Bastian heraus, die – nicht nur in beidseitiger Zusammenarbeit, sondern auch für sich allein – einen Großteil der frontalunterrichtlichen Literatur stellen und beeinflussen, wobei diese Arbeit dem stetigen Versuch unterliegt, Argumentationen, Definitionen und Aussagen aus vielen Perspektiven unter der Bezugnahme jeglicher Quellenbereiche zu beleuchten und zu überprüfen, um somit eine größtmögliche Wissenschaftlichkeit, Überprüfbarkeit und Objektivität zu gewährleisten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Sonstige Themen, Note: 3,0, Universität Kassel (Fachbereich Gesellschaftswissenschaften), Veranstaltung: Einführung in das politikwissenschaftliche Arbeiten, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) kann als eine jener politischen Gruppierungen angesehen werden, die in unserer heutigen Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland (BRD) polarisieren. Gerade vor dem Hintergrund stetig neuer Meldungen rechtsradikaler Gewalt gegen Ausländer erscheint die Frage nach einem erneuten Parteiverbotsverfahren dabei so aktuell wie nie. Die NPD steht am Pranger der Öffentlichkeit, die sich von einem Verbot eine teilweise Lösung rechtsradikaler Problematiken verspricht. „Zu kurzsichtig“ entgegnen dabei Politiker und Wissenschaftler, die auf tiefer gehende Erklärungen zurückgreifen, dabei aber keine „schnellen“ Antworten liefern, wie sie der politische Stammtischbürger gerne hat. Nicht wenige sehen dabei die Demokratie als solche in der Pflicht, die nicht ohne weiteres vor dem Problem des Rechtsradikalismus kapitulieren oder gar ganz zurückweichen darf. Andere wiederum entgegnen, dass den „kahlköpfigen Schlägern“ nicht anders begegnet werden kann. Mithilfe dieser wissenschaftlichen Arbeit möchte ich versuchen, gerade unter Berücksichtigung möglichst vieler Aspekte und genauer Betrachtung der daraus resultierenden Problemstellungen eine Antwort auf die Frage zu bekommen, ob ein generelles NPDParteiverbot im Rahmen der Eindämmung rechtsradikaler Entwicklung in der BRD erstrebenswert ist. Hierbei gibt es eine große Anzahl von diskussionswürdigen Argumenten, die sowohl für, als auch gegen ein solches Verbot sprechen. Diese möchte ich im Anschluss an eine kurze parteigeschichtliche Zusammenfassung und einer Erklärung zu den formalen Voraussetzungen eines solchen Verfahrens, gerade vor dem Hintergrund des bereits gescheiterten ersten Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG), diskutieren.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: keine, Universität Kassel (Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften (Romanistik)), Veranstaltung: Spanisch in Amerika, Sprache: Deutsch, Abstract: Spanien bietet – dank seiner vielen Varietäten – für Linguisten einen interessanten Untersuchungsgegenstand. Was die Entwicklung der „kastilischen Norm“, wie die spanische Sprache oft in der Literatur genannt wird, betrifft, ist sich die Wissenschaft bis auf ein paar ungeklärte Detailfragen sicher. Es herrscht die belegte Überzeugung, dass die kastilische Sprache, welche später die Nationalsprache der spanischen Krone wurde, sich aus dem so genannten „Vulgärlatein“, also dem mündlich übertragenen Latein der Soldaten und des Volkes, entwickelt hat. Hinzu kamen noch die Einflüsse des Arabischen, das beinahe 700 Jahre die iberische Halbinsel bis zur „Wiedereroberung“ durch die Christen prägte. Etwas weniger eindeutig wird jedoch hingegen die Verbreitung der spanischen Sprache in der „Neuen Welt“, also dem amerikanischen Kontinent, gesehen. Sicher ist hingegen, dass viele in Lateinamerika verbreitete linguistische Phänomene große Ähnlichkeiten mit der andalusischen Varietät des Kastilischen aufweisen. So existieren in der linguistischen Wissenschaft – etwas vereinfacht formuliert – zwei Strömungen, die jeweils für oder gegen einen andalusischen Ursprung argumentieren, wobei hierbei auch immer die Frage nach der Beeinflussung durch indigene Sprachen gestellt wird. Es ist allerdings stets die Vorsicht geboten, das lateinamerikanische Spanisch nicht zu verallgemeinern, da zum Teil große Unterschiede bei der lokalen Verbreitung der linguistischen Phänomene herrschen. Eine weitgehend akzeptierte Unterteilung, die eine Kategorisierung einfacher gestaltet, ist die Gruppierung der Phänomene in „tierras bajas“ und „tierras altas“, worauf aber noch näher eingegangen wird. Die vorliegende Arbeit untersteht somit dem Versuch, die Argumentationen beider „Lager“ genauer zu untersuchen. Dabei soll zu allererst die andalusische Varietät als solche im Fokus sein, um später die Gemeinsamkeiten stärker illustrieren zu können. Das Augenmerk liegt diesbezüglich hauptsächlich auf dem phonetischen Bereich, da dort die meisten Abweichungen zur kastilischen Norm vorzufinden sind. Letztendlich soll auf diesem Wege eine abschließende Aussage zur Fragestellung gefunden werden, ob ein andalusischer Ursprung in der Geschichte des hispanoamerikanischen Spanisch angenommen werden kann, oder nicht.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,0, Universität Kassel (Fachbereich Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Theorien der Entwicklungspsychologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Theorien, welche die menschlische Entwicklung aus psychologischer Sicht zu beschreiben versuchen, gibt es viele. Die einen sehen das Leben eines Menschen in mehrere Phasen der Entwicklung geteilt, während andere wiederum zum Beispiel das ganze Leben als eine einzige Entwicklung betrachten. Es gibt eben jene Theorien, die eher aus der psychoanalytischen Idee heraus entwachsen sind und ebenso solche Theorien, die Entwicklung eng in einem Verbund mit dem verhaltensorientierten Ansatz interpretieren. Als dritte Kraft sieht sich zwischen ihnen ein weiteres Modell, das sich humanistische Entwicklungspsychologie nennt. Obwohl es die gleichen Phänomene wie ihre „Mitspieler“ zu erklären versucht, grenzt sie sich doch ein Stück weit von ihnen ab. Demgegenüber entstand aus dem indischen Buddhismus eine Strömung, die sich kurz „Zen“ nennt und ihre Wiege im feudalen Japan hat. Wenngleich es strittig ist und bleibt, ob bei Zen-Buddhismus nun von einer Philosophie, einer Religion oder einfach nur von einer Haltung gesprochen werden kann, liefert auch das Zen mehr oder weniger „ungewollt“ Erklärungen und hauptsächlich Ratschläge, wie sich ein menschliches Wesen ihrer Natur gemäß angemessen entwickeln kann, obwohl dies absolut nicht der so genannte „Hintergedanke“ ist. Aufgabe dieser Ausarbeitung soll es nun sein, die wissenschaftlich ausgelegte humanistische Entwicklungspsychologie und die eher intuitive Anschauung des Zen- Buddhismus als Weg der Selbsterfahrung gegenüberzustellen und so eventuelle Gemeinsamkeiten oder Kontraste zu illustrieren.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 2,0, Universität Kassel (Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften (Romanistik)), Veranstaltung: Literatur und Gewalt – Camilo José Cela: La familia de Pascual Duarte, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Roman „La familia de Pascual Duarte“ wurde von dem Schriftsteller Camilo José Cela verfasst und erschien im Jahre 1942 (vgl. Neuschäfer, 2006, S. 378). Es handelt sich hierbei um das weltweit am zweithäufigsten übersetzte spanische Werk (vgl. Bauer-Funke, 2009, S. 82). Als Textgrundlage für die vorliegende Arbeit und die zur Thesenbelegung herangezogenen Zitate soll die erste im Verlag Seix Barral erschienene Ausgabe vom April 1984 dienen (siehe Literaturverzeichnis). Im literaturgeschichtlichen Kontext ist der Roman in der Anfangszeit der Franco-Ära und somit nur wenige Jahre nach dem Ende des spanischen Bürgerkriegs anzusiedeln. Nachdem „La familia de Pascual Duarte“ 1942 in Burgos gedruckt wurde, unterlag er später der franquistischen Zensur (vgl. Bauer-Funke, 2009, S. 82). Jene zwang Autoren und Regisseure zu einer wenigstens oberflächlichen Anpassung an die ideologischen Kriterien der Diktatur, obwohl es einigen mit viel literarischer Finesse gelang, die Lücken der Zensur zu nutzen und sie zu unterlaufen (vgl. Stenzel, 2005, S. 222). Das Erscheinen des Romans bedeutete nicht nur „[...] den Beginn einer kritischen Literatur, die das Bürgertum [...]“ erschütterte, sondern stellte gleichzeitig auch mehrere Tabubrüche dar (Bauer-Funke, 2009, S. 82). Auf der einen Seite schuf Cela mit seinen schonungslosen, exzessiven und detaillierten Darstellungen von Gewalt, Brutalität und Mord eine fortan als „Tremendismo“ bekannte literarische Erzählform (vgl. Bauer-Funke, 2009, S. 82). Auf der anderen Seite brach er „[...] den franquistischen Mythos eines in Frieden lebenden und glücklichen Volkes, indem er die sozialen Missstände in der Provinz [...]“ und das Landleben der Bauern realitätsnah und fern der diktatorischen Idealisierung beschrieb (Bauer-Funke, 2009, S. 82). Die vorliegende Arbeit möchte nun insbesondere der Fragestellung nachgehen, inwiefern sich Cela in „La familia de Pascual Duarte“ eines speziellen Identifikationsmodus bedient und welche Wirkungen dieser auf die Leser hat. Es gilt, die Behauptungen, dass sowohl Distanz als auch Nähe zum Protagonisten hergestellt werden sollen (vgl. Bauer-Funke, 2009, S. 83), zu überprüfen.
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