Nähesprache in Comics am Beispiel von Claire Brétechers "Agrippine"

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Linguistik, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für französische Sprachwissenschaft), Veranstaltung: Gesprochene Sprache in der Romania, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Nähesprache wird meist vor allem die gesprochene Form einer Sprache bezeichnet. Jedoch ist sie, ebenso wenig wie die Distanzsprache an das Medium „geschrieben“, an das Medium „gesprochen“ gebunden. So gibt es durchaus auch nähesprachlich hoch markierte Literatur. Die literarische Gattung des Comic scheint für Nähesprache in Schriftform besonders geeignet und beliebt zu sein, da Comics in der Regel nähesprachliche Kommunikationssituationen darstellen. So wird der Text schließlich meist in sogenannten „Sprechblasen“ wiedergegeben, die Mündlichkeit erkennen lassen sollen. Durch die den Text meist dominierenden Zeichnungen wird das Verständnis gewährleistet und die Nähesprachlichkeit des Textes, wie zum Beispiel stilistische Einfachheit und Textkürze unterstützt. Jedoch darf man nicht außer acht lassen, dass es sich trotz allem um fingierte Mündlichkeit handelt. Anhand einer Korpusanalyse habe ich versucht, herauszufinden, inwieweit hier der Nähesprache entsprochen wurde und inwieweit die Schriftlichkeit immer noch den Tribut distanzsprachlicher Normen fordert. Meine Analyse beschränkt sich auf Band 1 der Comic-Serie Agrippine von Claire Brétecher, “die seit Mitte der achtziger Jahre im Nouvel Observateur erscheint und von der bisher vier Bände von je 50 Seiten im Eigenverlag der Verfasserin publiziert worden sind.“ 1 Die Ergebnisse meiner Analyse möchte ich in folgendem darlegen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Apr 16, 2004
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Pages
16
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ISBN
9783638268790
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Best For
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Language
German
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Genres
Foreign Language Study / French
Foreign Language Study / Romance Languages (Other)
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Daniela Kilper-Welz
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,7, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl Englische Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Interpretationen zur englischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: George Bernard Shaw wuchs als Sohn eines Kornhändlers und einer Musikerin in mehr oder weniger ärmlichen und chaotischen Verhältnissen im viktorianischen Dublin auf. Seine Schulbildung ließ zu wünschen übrig, aber er betrieb, aufgrund seines ausgeprägten Wissensdranges, ausreichend Autodidaktik. Im Alter von 15 Jahren beendete er seine Schullaufbahn, machte eine Ausbildung zum kaufmännischen Angestellten und zog im Alter von 20 Jahren zu seiner Mutter nach London, die sich von seinem Vater getrennt hatte. Als Gegner von Armut und sozialen Ungleichhe iten im allgemeinen, vertrat Shaw vehement sozialistische Ansichten und schloss sich der „Fabian Society“, einer Gemeinschaft, die eine sozialistische Gesellschaftsform erreichen wollte, an. Hauptanliegen seiner schriftstellerischen Tätigkeit, die er ab 1885 professionell ausübte und die ihm 1925 den Literaturnobelpreis einbrachte, war es demnach, insbesondere mit seinen Kommentaren, Kritiken und Stücken seine sozialistischen Ansichten einer breiten Masse nahezubringen und den Menschen die sozialen Missstände vor Augen zu führen. Das Theater war für ihn somit ein Medium, um die gesellschaftlichen Verhältnisse zu verbessern. Dieser Anspruch der sozialen Gerechtigkeit findet sich in all seinen über 70 Werken wieder, und deshalb wurde Shaws revolutionäres neues Genre auch als „play of ideas“, „problem or discussion play“, „comedy of ideas“ oder „corrective comedy“ bezeichnet. 1 „Sein Ziel war der vernünftige, urteilsfähige, freie Fortschrittsmensch gegenüber einer starren bürgerlichen Gesellschaftsordnung...“ 2 mit ihren vorgegebenen moralischen Normen, Werten und Konventionen, welche die Kluft zwischen den Klassen nur noch größer werden ließen.
Daniela Kilper-Welz
Referat (Handout) aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Englisch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Didaktik für englische Sprache und Literatur), Veranstaltung: Repetitorium, Sprache: Deutsch, Abstract: Lektüre: längerer, zusammenhängender Text, der zusätzlich zum oder im Anschluss an das Lehrbuch gelesen wird. · 19. Jahrhundert: - literarische Texte spielen bereits große Rolle im EU, aber weitestgehend nur Behandlung großer Werke der engl. Literaturgeschichte in gymnasialer Oberstufe - primär allgemeinbildende statt sprachdidaktische Ziele: Bsp.: Shakespeare im Original lesen, aber auf Deutsch besprechen - Auffassung bis in die 70er-Jahre (20.Jh.): Das Lesen geistiger Tradition stellt so hohe Anforderungen, dass die Besprechung nur in der Muttersprache möglich ist. Eine funktionale Verbindung zwischen Literatur- und Sprachunterricht ist nicht möglich. ( ® vgl. Gutschow (1979): „Literaturunterricht ist nicht Sprachunterricht“) - G-Ü-Methode; kein Zusammenspiel zwischen Leser und Text, d.h. ausschließlich textimmanente Aspekte spielen eine Rolle · 20. Jahrhundert: - 50er-/60er-Jahre: fester Lektürekanon - ab Ende 60er-Jahre: auch systematische Einbeziehung von Sachtexten als Quellen des authentischen (und aktuellen) Sprachgebrauchs; Themen- und Textvorschläge zu literarischen Texten traten an die Stelle eines Literaturkanons - seit Beginn der 70er-Jahre: Paradigmawechsel (NISSEN = theoretischer Begründer einer modernen Text- und Gesprächsdidaktik für den EU in Deutschland): auch funktionale (sprachdidaktische) Rolle von Literatur im EU; Doppelfunktion von Texten: 1. Inhalt als Artikulationsanlass, 2. Vokabular und Ausdrucksmittel als Artikulationsmodell. Auch „dynamischer“ Textbegriff: Texte als Zwischenstationen zur Schaffung weiterer Texte und andererseits als Ausgangspunkt für die rezeptive Verarbeitung textuell basierten Wissens. - ab 80er-Jahre: Miteinander von literarischen Texten und Sachtexten; Hören und Lesen als Interaktion zwischen Lernendem und Text [...]
Daniela Kilper-Welz
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Didaktik, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Didaktik der Französischen Sprache und Literatur), Veranstaltung: Aufgabenformen im Französischunterricht, Sprache: Deutsch, Abstract: Die in den siebziger Jahren von Goodman und Smith entwickelte Theorie vom Lesen als Ratespiel oder Vorhersageprozess wird häufig als das „psycholinguistische Modell“ des Leseprozesses schlechthin bezeichnet. Dies ist jedoch nicht korrekt, da schon Anfang der achtziger Jahre neuere Forschungsergebnisse der Psycholinguistik über das Lesen veröffentlicht wurden, die die Auffassung des Lesens als Prozess der Vorhersage widerlegten. Die auf dem Gebiet der Leseerforschung sehr engagierte Wissenschaftlerin Madeline Lutjeharms etwa, fand bei einem Versuch mit intelligenten, über ein bestimmtes Maß an Fachwissen verfügenden, eine verwandte Muttersprache sprechenden und fremdsprachenerfahrenen Studenten heraus, dass das kontextuelle Raten “nur auf der Kollokationsebene und bei sehr bekannten Textinhalten“ meist erfolgreich ist. Der Rateerfolg blieb aber eher frustrierend. Deshalb suchte und kam sie zu einer anderen Theorie des Leseprozesses.1 Diese neue Theorie über das Leseverstehen unterstützten in mehr oder weniger abgewandelter Form auch noch weitere Wissenschaftler und so kam es zu einem Wandel in der Lesetheorie. In folgendem sollen nun die neuen Erkenntnisse über den Leseprozess genauer erläutert werden. Des weiteren soll dargestellt werden, welche Möglichkeiten und Aufgaben der fremdsprachliche Unterricht unter Berücksichtigung der neuen Theorie über das Leseverstehen hat, dieses besser zu fördern. 1 vgl. Lutjeharms, M. “Auffassungen über das Lesen als psycholinguistischer Prozeß und die Konsequenzen für Unterrichten und Testen der Lesefertigkeit“, in: ZD (1988) 3, S. 11f.
Daniela Kilper-Welz
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Gérard de Nerval wurde am 22.Mai 1808 unter dem bürgerlichen Namen Gérard Labrunie als Sohn eines Arztes in Paris geboren. De Nerval ist folglich nur der Künstlername des Schriftstellers, den er von einem Familienbesitz in der Ile de France, der Gegend in der er aufwuchs, übernommen hat. Seine Mutter starb schon 1810 während der Napoleonischen Feldzüge in Schlesien. Der frühe Tod der Mutter im Zusammenhang mit Deutschland erklärt sein traumatisches Verhältnis zu diesem Land. 1 Als Halbwaise wuchs er bei einem Großonkel auf dem Lande in Mortefontaine auf. Die Eindrücke seiner Kindheit scheinen sehr prägend gewesen zu sein, da er sich in seinen Werken immer wieder darauf bezieht. 2 Bereits im Alter von 18 Jahren veröffentlichte er die « Elégies nationales » als erste lyrische Versuche. Zwei Jahre später übersetzte er Goethes Faust I und 1840 Faust II. Er erntete dafür das hohe Lob Goethes. 1832 bis 1834 studierte Gérard, dem Vorbild seines Vaters folgend, Medizin und half ihm während einer Choleraepidemie in Paris. 1833 bis 1838 war er mit der Schauspielerin Jenny Colon befreundet, die er sehr verehrte. Sie heiratete allerdings 1838 einen Musiker und starb bereits 1842. Jenny übte einen prägenden Einfluss auf Nervals Werk und insbesondere auf Aurélia aus. Gérard gab 1835 die kurzlebige Zeitschrift Le Monde dramatique heraus und arbeitete an den bekanntesten Pariser Zeitungen und Zeitschriften mit. Jedoch war er erst 1848 in den literarischen Zirkeln der französischen Hauptstadt als Dichter anerkannt. Er war mit Heinrich Heine befreundet und veröffentlichte 1848 die Übersetzungen größerer Abschnitte seiner Werke und eine Studie über den deutschen Dichter. Mit Aurélia stand Nerval insbesondere der deutschen Romantik am nähesten; vor allem Novalis und E.T.A. Hoffmann. 3 Nerval unternahm ab 1834 zahlreiche Reisen, die ihn wiederholt nach Italien und Deutschland führten. 1843 verbrachte er sogar fast ein ganzes Jahr im Orient, der wiederum einen prägenden Einfluss auf sein Werk hatte. 1841 jedoch bekam er erste Anfälle einer Geisteskrankheit, die ihn immer wieder befiel. Schwere Krisen hatte er insbesondere in den Jahren 1841, 1851 und 1853/54. Von diesen ist in Aurélia die Rede.
Daniela Kilper-Welz
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Französisch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Didaktik Französisch), Veranstaltung: Internet und Französischunterricht, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Da der seit 1974 durchgeführte kommunikative Fremdsprachenunterricht nicht die erwünschten Lernergebnisse erbringt, was durch verschiedene Studien, wie etwa die kürzlich durchgeführte PISA-Studie, immer wieder belegt wird, bringt die Fremdsprachendidaktik beständig neue methodische Vorschläge und innovative Schlagwörter hervor. Eines dieser Schlagwörter ist seit geraumer Zeit der Konstruktivismus als Gegenpol zum traditionell praktizierten Instruktivismus. Die konstruktivistische Didaktik stellt im Gegensatz zur instruktivistischen Didaktik den Lerner in den Mittelpunkt und geht davon aus, dass Lernprozesse individuell sind und “von außen nur dadurch beeinflusst werden können, dass man dem Lernenden hilft, den eigenen Lernweg zu finden“. Damit in Zusammenhang stehen Prozessorientierung, autonomes Lernen, komplexe authentische Lerninhalte und kooperatives Lernen. Diese Begriffe tauchen zwar auch vereinzelt in anderen post-kommunikativen fremdsprachendidaktischen Ansätzen auf, aber nicht kompakt und derart extrem. Im folgenden soll ein genauerer Einblick in den Konstruktivismus und die konstruktivistische Didaktik gegeben werden. Anschließend geht es um den Einsatz der Neuen Medien, insbesondere des Internets, zur Verwirklichung eines konstruktivistischen Französischunterrichts.
Daniela Kilper-Welz
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Didaktik, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Didaktik der Französischen Sprache und Literatur), Veranstaltung: Aufgabenformen im Französischunterricht, Sprache: Deutsch, Abstract: Die in den siebziger Jahren von Goodman und Smith entwickelte Theorie vom Lesen als Ratespiel oder Vorhersageprozess wird häufig als das „psycholinguistische Modell“ des Leseprozesses schlechthin bezeichnet. Dies ist jedoch nicht korrekt, da schon Anfang der achtziger Jahre neuere Forschungsergebnisse der Psycholinguistik über das Lesen veröffentlicht wurden, die die Auffassung des Lesens als Prozess der Vorhersage widerlegten. Die auf dem Gebiet der Leseerforschung sehr engagierte Wissenschaftlerin Madeline Lutjeharms etwa, fand bei einem Versuch mit intelligenten, über ein bestimmtes Maß an Fachwissen verfügenden, eine verwandte Muttersprache sprechenden und fremdsprachenerfahrenen Studenten heraus, dass das kontextuelle Raten “nur auf der Kollokationsebene und bei sehr bekannten Textinhalten“ meist erfolgreich ist. Der Rateerfolg blieb aber eher frustrierend. Deshalb suchte und kam sie zu einer anderen Theorie des Leseprozesses.1 Diese neue Theorie über das Leseverstehen unterstützten in mehr oder weniger abgewandelter Form auch noch weitere Wissenschaftler und so kam es zu einem Wandel in der Lesetheorie. In folgendem sollen nun die neuen Erkenntnisse über den Leseprozess genauer erläutert werden. Des weiteren soll dargestellt werden, welche Möglichkeiten und Aufgaben der fremdsprachliche Unterricht unter Berücksichtigung der neuen Theorie über das Leseverstehen hat, dieses besser zu fördern. 1 vgl. Lutjeharms, M. “Auffassungen über das Lesen als psycholinguistischer Prozeß und die Konsequenzen für Unterrichten und Testen der Lesefertigkeit“, in: ZD (1988) 3, S. 11f.
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