Das Timing von Analystenschätzungen

GRIN Verlag
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,7, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Analystenprognosen sind im Rahmen der Kapitalkostenschätzung von hoher Bedeutung. Finanzanalysten liefern mit ihren Prognosen die Inputparameter für Bewertungsmodelle wie das Dividenden-Barwert Modell, das Residual Income Model oder das Capital Asset Pricing Model. Unter dem Begriff Kapitalkosten versteht man dabei die Mindestrendite, die ein Investor auf das in der Unternehmung investierte Kapital erwar-tet. Durch die Prognosen werden Finanzinvestoren Informationen zur Verfügung gestellt, die diese im Rahmen des Portfolio-Management-Prozesses benötigen, um Unternehmen zu bewerten und ihre Investmententscheidung zu treffen. Die Aufgabe von Finanzanalysten besteht heute schwerpunktmäßig in der Beschaffung, Überprüfung, Verarbeitung, Auswertung und strategischen Einordnung der von den Unternehmen veröffentlichten quantitativen Informationen. Diese vergleichen sie mit den Werten der am Markt konkurrierenden Unternehmen. Ziel der Suche und Analyse dieser Informationen ist die Veröffentlichung von Gewinnschätzungen und die Bereitstellung konkreter Anlageempfehlungen, also die Auskunft darüber, ob Käufe oder Ver-käufe der untersuchten Wertpapiere vorteilhaft sind. Hieraus ergibt sich eine große ökonomische Bedeutung, die Finanzanalysten für andere Marktteilnehmer haben. Finanzanalysten sind bei ihrer Arbeit einer Vielzahl von Interessenkonflikten ausgesetzt, die Einfluss auf die Qualität ihrer Prognosen haben. Interessenkonflikte sind ins-besondere dann möglich, wenn Finanzanalysten für Institutionen arbeiten, die neben Brokerdiensten auch Investmentbanking betreiben oder in anderen geschäftlichen Beziehungen zu den Emittenten der untersuchten Wertpapiere stehen. In der vorliegenden Arbeit werden theoretische und empirische Arbeiten ausgewertet, die den Zeitpunkt der Analystenschätzung endo-genisieren.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Apr 8, 2011
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Pages
73
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ISBN
9783640887736
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Finance / General
Business & Economics / General
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Content Protection
This content is DRM protected.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,3, Universität zu Köln (Seminar für ABWL und Finanzierungslehre), Veranstaltung: Hauptseminar in Betriebswirtschaftliche Finanzierungslehre, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Lücke-Theorem stellt eine Verbindung her zwischen der Kapitalwertberechnung auf Basis von Zahlungsströmen und der Berechnung auf Basis von Periodenerfolgsgrößen. Es formuliert die Bedingungen, die gelten müssen, damit Kapitalwertberechnungen auf Basis dieser beiden Ansätze zu den gleichen optimalen Investitionsentscheidungen führen. Im deutschsprachigen Raum wurde diese Barwertidentität erstmals 1955 von Wolfgang Lücke aufgezeigt. Im US-amerikanischen Raum hingegen wurde sie bereits früher, nämlich 1937 von Gabriel Preinreich beschrieben. Die Namensgebung ist dadurch zu erklären, dass die Theorie erstmals öffentlich von Lücke vorgetragen wurde. Vielfach werden in der Literatur aber auch die Begriffe „Preinreich-Lücke-Theorem“ oder „Clean Surplus Relation“ verwendet. Das Lücke-Theorem liefert eine theoretische Fundierung für verschiedene Anreiz- und Kontrollsysteme, die auf Basis von Erfolgsgrößen versuchen, Vermögensmaximierung zu betreiben. Solche Systeme sind in den vergangenen Jahren in Wissenschaft und Praxis verstärkt diskutiert und implementiert worden, wodurch sich auch die hohe Aktualität des Lücke-Theorems erklären lässt. Diese Hausarbeit stellt zunächst das Dividendenbarwertmodell in allgemeiner Form dar. Anschließend wird das Lücke-Theorem hergeleitet, ausführlich erläutert und gezeigt, inwiefern Residual Income Modell und Dividendenbarwertmodell gleichwertig sind, wenn die Annahmen des Lücke-Theorems erfüllt sind. Dabei wird auch auf die Problematik der Annahmen des Lücke-Theorems eingegangen und gezeigt, welche Konsequenzen einer Verletzung dieser Annahmen hat. Anschließend wird anhand dreier empirischer Studien erläutert, inwiefern sich das Dividendenbarwertmodell und das Residual Income Modell als Schätzer für die Kapitalkosten eignen. Schließlich werden die Ergebnisse der Hausarbeit kurz zusammengefasst und die Hausarbeit mittels eines Resümee abgeschlossen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,3, Universität zu Köln (Seminar für ABWL und Finanzierungslehre), Veranstaltung: Hauptseminar in Betriebswirtschaftliche Finanzierungslehre, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Lücke-Theorem stellt eine Verbindung her zwischen der Kapitalwertberechnung auf Basis von Zahlungsströmen und der Berechnung auf Basis von Periodenerfolgsgrößen. Es formuliert die Bedingungen, die gelten müssen, damit Kapitalwertberechnungen auf Basis dieser beiden Ansätze zu den gleichen optimalen Investitionsentscheidungen führen. Im deutschsprachigen Raum wurde diese Barwertidentität erstmals 1955 von Wolfgang Lücke aufgezeigt. Im US-amerikanischen Raum hingegen wurde sie bereits früher, nämlich 1937 von Gabriel Preinreich beschrieben. Die Namensgebung ist dadurch zu erklären, dass die Theorie erstmals öffentlich von Lücke vorgetragen wurde. Vielfach werden in der Literatur aber auch die Begriffe „Preinreich-Lücke-Theorem“ oder „Clean Surplus Relation“ verwendet. Das Lücke-Theorem liefert eine theoretische Fundierung für verschiedene Anreiz- und Kontrollsysteme, die auf Basis von Erfolgsgrößen versuchen, Vermögensmaximierung zu betreiben. Solche Systeme sind in den vergangenen Jahren in Wissenschaft und Praxis verstärkt diskutiert und implementiert worden, wodurch sich auch die hohe Aktualität des Lücke-Theorems erklären lässt. Diese Hausarbeit stellt zunächst das Dividendenbarwertmodell in allgemeiner Form dar. Anschließend wird das Lücke-Theorem hergeleitet, ausführlich erläutert und gezeigt, inwiefern Residual Income Modell und Dividendenbarwertmodell gleichwertig sind, wenn die Annahmen des Lücke-Theorems erfüllt sind. Dabei wird auch auf die Problematik der Annahmen des Lücke-Theorems eingegangen und gezeigt, welche Konsequenzen einer Verletzung dieser Annahmen hat. Anschließend wird anhand dreier empirischer Studien erläutert, inwiefern sich das Dividendenbarwertmodell und das Residual Income Modell als Schätzer für die Kapitalkosten eignen. Schließlich werden die Ergebnisse der Hausarbeit kurz zusammengefasst und die Hausarbeit mittels eines Resümee abgeschlossen.
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