Employer Branding: Strategischer Prozess beim Aufbau einer Arbeitgebermarke

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Inhaltsangabe:Einleitung: Mitarbeiter der Schlüssel zum Erfolg . Unternehmen sehen sich im heutigen Wettbewerb einem stetig zunehmenden globalen Druck ausgesetzt. Erfolge am Markt werden nur diejenigen Unternehmen erzielen, welche die Fähigkeit besitzen die technologischen, wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Herausforderungen der Gegenwart sowie der Zukunft rechtzeitig zu erkennen und zu bewältigen. Die Mitarbeiter stellen hierbei den wesentlichen Erfolgsfaktor eines Unternehmens dar. Sie sind die Träger der Kompetenz, des Wissens und der tätigkeitsspezifischen Erfahrung, ohne die kein Unternehmen langfristig auf dem Markt erfolgreich bestehen kann. In der globalen Wirtschaft spielen materielle Vermögenswerte eine immer geringere Rolle und das Humankapital wird zur wichtigsten Quelle eines Wettbewerbsvorteils. Der Wettbewerb der Zukunft entscheidet sich auf den Personalmärkten , so Reinhard Sprenger, Great Place to Work® Jahreskongress 2003. In den nächsten Jahren wird sich die Bedeutung des Humankapitals noch um einiges steigern. Unternehmen stehen vor den Herausforderungen des soziodemographischen Wandels und einer zunehmend internationalisierten sowie globalisierten Arbeitswelt. Trotz des konjunkturellen Abschwungs den die Weltwirtschaftskrise mit sich gebracht hat und dem damit prognostiziertem Anstieg der Arbeitslosigkeit, beklagen Unternehmen in wichtigen Basis- und Zukunftsfeldern einen immer größer werdenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fehlen aktuell bereits mehr als 60.000 Fachkräfte. Aufgrund der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung in Deutschland, werden sich die Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung noch verstärken. Die allgemeine Reduktion der Bevölkerung in Deutschland geht mit einem Rückgang der Personen im erwerbsfähigen Alter einher. Die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften wird in den kommenden Jahren zunehmend zum Engpassfaktor werden. Des Weiteren entwickelt sich unsere Gesellschaft angesichts des Strukturwandels, welcher durch die Internationalisierung sowie dem Anstieg des Dienstleistungsanteils am Bruttosozialprodukt bedingt ist, zunehmend zu einer Wissensgesellschaft. Unternehmen werden verstärkt hochqualifizierte Mitarbeiter benötigen, um die stetig anspruchsvolleren, komplexeren und wissensintensiveren Aufgaben zu bewältigen. Diese Entwicklung wurde bereits 1998 von Ed Michaels in seinen Thesen im [...]
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Additional Information

Publisher
diplom.de
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Published on
Feb 1, 2010
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Pages
86
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ISBN
9783836641784
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / General
Business & Economics / Human Resources & Personnel Management
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Linda Kahlbaum
Inhaltsangabe:Einleitung: »Auf Wandel folgt Wandel«. Mit diesem Satz von Boos et al. lassen sich die Folgen der aktuellen Herausforderungen für Organisationen und somit für Organisationsberatungen auf den Punkt bringen. Das heutige Verständnis von Veränderung ist im Umbruch, so dass Wandel nun nicht mehr als Übergangsstadium auf dem Weg zu einem Gleichgewicht gesehen werden kann, sondern als Dauerzustand begriffen werden muss. Ursachen hierfür sind die allgegenwärtige Globalisierung, die dadurch immer größer werdende Eigendynamik der Märkte, die Politik der Deregulierung und Liberalisierung sowie die steigenden Anforderungen der Finanzmärkte. Diese Entwicklungen sind verbunden mit sich immer schneller ablösenden Einführungen neuer Technologien und Innovationen sowie einem außerordentlichen Forschungspotential. All das führt zu einer »turbulenten Umwelt«, die sich durch große Unsicherheit, hohe Beschleunigung und einen enormen Zuwachs an Dynamik und Komplexität auszeichnet. In diesem Kontext sind Wirtschaftsunternehmen und andere Organisationen mit verschärftem Wettbewerb, kürzeren Produktlebenszyklen, individuelleren Ansprüchen der Abnehmer und neudefinierten Branchengrenzen konfrontiert. Die Auswirkungen der meisten Umweltentwicklungen auf das eigene Unternehmen können vom Management nur schwer oder gar nicht erfasst werden. Typische Reaktionen von Unternehmen, um diese Herausforderungen in den Griff zu bekommen, sind die Konzentration auf Kernkompetenzen, immer häufigere Fusionen und Übernahmen, Outsourcing von strategisch weniger wichtigen Abteilungen und die Reorganisation von Teilbereichen zu autonomen ›Profit Centern‹. Hinzu kommt die wachsende Bedeutung der Finanzmärkte im letzten Jahrzehnt, die in neuer Form Einfluss auf die Entwicklung von Unternehmen genommen haben. Vor allem mit dem Konzept des Shareholder-Value bei börsennotierten Unternehmen ist dieser Einfluss besonders wirksam geworden. Dadurch muss ein Unternehmen heutzutage neben den Anforderungen des Marktes und den Erwartungen der Mitarbeiter auch den Ansprüchen der Aktionäre gerecht werden. All das macht es für Unternehmen immer schwieriger, erfolgreich zu sein und zu bleiben. Insbesondere da die externe und interne Veränderungsgeschwindigkeit zunehmend auseinanderlaufen, kann der ›Fit‹ zwischen einem Unternehmen und seiner Umwelt leicht misslingen. Um mit der gestiegenen Intensität an Veränderungen und der erhöhten Komplexität fertig zu werden, nehmen Organisationen [...]
Karim Ernst Karman
Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 1, Fachhochschule Wien (Fachhochschule Wien für Unternehmensführung und Entrepreneurship), 79 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Magisterarbeit beinhaltet interessante Informationen und Ergebnisse von Interviews von folgenden namhaften und Firmen: - Europäische Reiseversicherung AG - Alcatel Austria AG - AMS Österreich, öff. Unternehmen auf eigener gesetzlicher Grundlage - Andritz AG - Post AG - VAMED-KMB Krankenhausmanagement & BetriebsführungsgmbH - KA Sanatorium Hera, Unternehmen der KFA Versicherung - Raiffeisen Leasing GmbH - Österreichische Nationalbank - Fachhochschule des bfi Wien Gesellschaft m.b.H. - Borealis AG - ARC – Austrian Research Centers GmbH - Hewlett-Packard AG - Österreichischer Genossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch) Weitere Schlagworte sind: - Wissen als strategischer Wettbewerbsfaktor - Wissensorientierte Unternehmensführung - Das Wissensunternehmen - Der Begriff „immaterielle Vermögenswerte“ - Wertetreiber - Humankapital als Wettbewerbsfaktor und Standortentscheidung - Humankapital und Beschäftigung - Human Capital aus Sicht des Unternehmens und Strategie - Einfluss des Humankapitals auf den Shareholder Value - Humankapital und Basel II - Investition in Humankapital und Absicherung erwarteter Erträge - Wissensbilanzierung - Wissensmanagement - Wissensbilanz - Ziele von Wissensbilanzen - Messmethoden des Human Capital
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