Der Nachhaltigkeitsbegriff und die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Energieversorgern: Eine ökonomische Analyse

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Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich VWL - Umweltökonomie, Note: 1,3, Georg-August-Universität Göttingen (Professur für Wirtschaftspolitik und Mittelstandsforschung), Sprache: Deutsch, Abstract: Nachhaltigkeit wird in der Wirtschaft immer wichtiger, da die zunehmende Verknappung von Ressourcen sowie steigende Umweltregulierungen dazu führen, dass Unternehmen immer effizienter wirtschaften müssen. Im Besonderen stehen Energieversorger unter dem ständigen Druck, die Versorgung mit Energie gleichzeitig umweltverträglich und preiswert sicherzustellen, aber dabei zunehmend auf traditionelle Energieträger, wie Kohle und Gas, zu verzichten. Inwieweit sich die Energieversorger bisher mit den Konsequenzen ihres Wirtschaftens und den daraus resultierenden Auswirkungen auf die Umwelt auseinandergesetzt haben und wie sie den Begriff der Nachhaltigkeit im eigenen Unternehmen definieren, wird in dieser Arbeit untersucht. Die folgende Forschungsfrage wird hierbei beantwortet: Welche Anwendung findet der Nachhaltigkeitsbegriff in den Nachhaltigkeitsberichten von Energieversorgern? Zur Beantwortung dieser Frage werden zunächst die zu verwendenden Definitionen des Nachhaltigkeitsbegriffes im 2. Kapitel erläutert. Es wird auf die Definition von PERMAN (vgl. Perman 2003), auf starke und schwache Nachhaltigkeit sowie auf das Drei-Säulen-Modell eingegangen. Zusätzlich werden die Gebrauchskategorien der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung analysiert. Im 3. Kapitel werden zunächst Grundlagen der Berichterstattung erläutert. Dazu gehört die Betrachtung der Motivation der Unternehmen, Nachhaltigkeitsberichte zu veröffentlichen sowie die relevanten Stakeholder, die ein Interesse an der Veröffentlichung der Berichte haben. Des Weiteren erfolgt die Erläuterung des Leitfadens der „Global Reporting Initiative“ (GRI), der einen de facto Standard für die Nachhaltigkeitsberichterstattung darstellt und von allen in dieser Arbeit betrachteten Energieversorgern angewendet wird. In Abschnitt 3.2 wird der Untersuchungsgegenstand genauer abgegrenzt. Die Analyse des Nachhaltigkeitsbegriffes im Abschnitt 3.3 umfasst die Nachhaltigkeitsberichte aus den Jahren 2005 bis 2010 der vier großen Energieversorger E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall. Hierbei werden die Nachhaltigkeitsberichte der Energieversorger auf die Gebrauchskategorien untersucht, die in den Abschnitten 2.2 – 2.5 definiert wurden. Die daraus resultierenden Ergebnisse werden anschließend in die im Abschnitt 2.7 entwickelte Matrix der Gebrauchskategorien abgetragen. Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Oct 30, 2012
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Pages
104
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ISBN
9783656298847
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Economics / General
Business & Economics / Green Business
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich VWL - Außenhandelstheorie, Außenhandelspolitik, Note: 2,0, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Sonderziehungsrechte (SZR) 1969 eingeführt wurden, um das Bretton Woods System mit festen Wechselkursen zu unterstützen, konnten sich viele noch nicht vorstellen, dass diese später einmal eine andere Bedeutung bekommen sollten. Damals waren sie ein Ergebnis langwieriger Diskussionen und Verhandlungen und ein Kompromiss einer Vielzahl von unterschiedlichen Interessen. Dabei stand die Angst im Vordergrund, dass es einmal zu einer weltweiten Rezession kommen würde, da im Verhältnis zur Expansion der Länder viel zu geringe Währungs-reserven zur Verfügung standen. In den letzen Jahren wurden darüber hinaus viele Stimmen des Verlangens laut, dass SZR in Zukunft für die Entwicklungshilfe oder auch für das Erreichen der „Millennium Development Goals“ zur Verfügung gestellt werden sollten. Diese Arbeit soll zum einen die aktuelle Funktionsweise als auch die zukünftige Bedeutung sowie verschiedene Ansätze der zukünftigen Verwendung von Sonderziehungsrechten vorstellen. Dabei soll zunächst geklärt werden, was man unter SZR versteht, wie sie zugeteilt werden und welche Funktionsweise sie besitzen. Danach werden in einem kurzen Überblick die Geschichte und die heutige Bedeutung der SZR beschrieben bevor auf ihre zukünftige Bedeutung eingegangen wird. Dabei sollen verschiedene Vorschläge bezüglich ihrer zukünftigen Einsatzmöglichkeit diskutiert werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich VWL - Wettbewerbstheorie, Wettbewerbspolitik, Note: 1,3, Georg-August-Universität Göttingen (Professur für Wirtschaftspolitik und Mittelstandsforschung), Veranstaltung: Netz- und Verkehrsökonomie, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter dem Motto „Die Post für Deutschland“ wirbt die Deutschen Post AG mit ihrer Vormachtstellung im deutschen Briefmarkt. Diese Vormachtstellung wurde der Post bis vor ca. 15 Jahren auch durch das staatliche Briefmonopol in Deutschland gesichert. Die Bestrebungen der Bundesrepublik und der Europäischen Union (EU) den Wettbewerb zu fördern, führten zu einer sukzessiven Öffnung des Briefmarktes. Ziel ist es seither den Postmarkt in Europa bis 2013 vollständig zu liberalisieren. Aus diesem Grund wurde von der Europäischen Union 1992 das sogenannte „Grünbuch über die Entwicklung des Binnenmarktes für Postdienste“ herausgegeben. Die Übergangsfrist zur Öffnung des Briefmarktes in Deutschland wurde über Gewichtsgrenzen der Briefe festgesetzt. Der Markt wurde 1998 zum ersten Mal, für Sendungsgewichte über 200 Gramm, für den Wettbewerb freigegeben und bis zum Jahr 2008 wurden alle Sendungsgrößen und –gewichte für andere Konkurrenten zugänglich gemacht. Durch die frühe vollständige Öffnung des Briefmarktes in Deutschland, nimmt die Bundesrepublik eine Vorreiterrolle im liberalisierten Briefmarkt Europas ein. Wie hat sich die Marktstellung seit der Öffnung des Briefmarktes in Deutschland entwickelt? Diese Frage soll in der Arbeit beantwortet werden. Ob die Öffnung des Marktes zum gewünschten Wettbewerb geführt hat oder ob weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den Briefmarkt den Wettbewerbern zugänglich zu machen, wird hierbei ebenfalls betrachtet. Um die Leitfrage zu beantworten wird im 2. Kapitel zunächst der relevante Markt, in diesem Fall der Briefmarkt in Deutschland, abgegrenzt und eine allgemeine Definition zur marktbeherrschenden Stellung gegeben. Danach wird, im 3. Kapitel dieser Arbeit, die Entwicklung der Marktstellung der DPAG vor bzw. im Laufe der Liberalisierung dargestellt und es werden Prognosen zur möglichen Entwicklung des Briefmarktes in den nächsten Jahren gegeben. Da auch die DPAG nun ein im Wettbewerbsmarkt agierendes Unternehmen ist, wird im 4. Kapitel dargestellt, welche Möglichkeiten von der DPAG genutzt werden, um ihre Marktstellung zu halten. Als Beispiel wird hierbei der Mindestlohn betrachtet, den die DPAG zum Jahr 2010 durchsetzte, der aber mittlerweile vom Bundesverwaltungsgericht als rechtswidrig erklärt wurde. Im 5. Kapitel werden die Ergebnisse noch einmal kurz zusammengetragen, bevor ein Fazit gezogen wird.
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