Einkommen und Anspruchsniveau

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I. Anspruchsniveau und Lebensstandard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 1. Die drei Ebenen des Leistungsniveaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 2. Lebenshaltungsniveau und Lebensstandard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 3. Individuelles und gruppenspezifisches Anspruchsniveau . . . . . . . . . . . . . . . . 9 II. Die Auswirkungen unterschiedlicher Diskrepanzen zwischen Einkommen und Anspruchsniveau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 1. Übereinstimmung von Einkommen und Anspruchsniveau . . . . . . . . . . . . . . 10 a) Das Grundmodell einer statischen Wirtschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 b) Statisches Verhalten in einer dynamischen Gesellschaft. . . . . . . . . . . . . . 12 2. Das Einkommen übersteigt das Anspruchsniveau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 3. Das Anspruchsniveau übersteigt das Einkommen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 a) Das Anspruchsniveau als Anspruch gegen sich selbst . . . . . . . . . . . . . . . 14 b) Das Anspruchsniveau als Forderung für sich selbst . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 c) Die Folgen einer nichtlösbaren Diskrepanz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 III. Die Herausbildung und Veränderung des Anspruchsniveaus . . . . . . . . . . . . . . 19 1. Interne und externe Vergleichs größen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 2. Die Wirkungen von Erfolg und Mißerfolg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 3. Die Bedeutung der Bezugsgruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 IV. Anspruchsniveau und Einkommensverwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 1. Konsumstandard und Sparverhalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 2. Der demonstrative Konsum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 3. Anspruchsniveau und Anschaffungspläne gegenüber langlebigen Gebrauc- gütern. Ein Exkurs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . -. . . 37 V. Anspruchsniveau und Geldwert. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 1. Relative Geldentwertung als Folge steigenden Lebensstandards . . . . . . . . 54 2. Der Maßstab für die relative Geldentwertung: Einkommenszuwachs, Steigerung des allgemeinen Lebensstandards oder Anstieg des individuellen Anspruchsniveaus ? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58 3. Möglichkeiten einer lebensstandard-neutralen Geldwertsicherung . . . . . . . . 59 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Mar 9, 2013
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Pages
78
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ISBN
9783322886941
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Language
German
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Genres
Social Science / Demography
Social Science / General
Social Science / Sociology / General
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Das Interesse an einer Analyse der durch die Kassen der öffentlichen Hand fließenden Finanzströme ergibt sich schon aus der Größenordnung dieser dem volkswirtschaftli chen Kreislauf zunächst entzogenen und an anderer Stelle wieder zugeführten Mittel. So beträgt die volkswirtschaft liche Abgabenquote, d. h. die Summe von Steuern und Sozial beiträgen als Anteil am Bruttosozialprodukt, im Jahre 1975 36,9 %. 1) Daß hierin ein gewaltiges Umverteilungspotential enthalten ist. dürfte unbestritten sein. 2) Dennoch haben die Kenntnisse über den genauen Verlauf und über die Verzweigungen der öffentlichen Finanzströme in der Bundesrepublik mit den im einzelnen damit verbundenen Entzugs- und Zuschwemmungseffekten noch keineswegs einen befriedigenden Stand erreicht. Das gilt in ganz besonderem Maße für die Analyse disaggregierter finanzwirtschaftlicher Größen, etwa für die verschiedenen Gebietskörperschaften oder für regional abgegrenzte Teilräume. Die in den meisten finanzwissenschaftlichen Arbeiten aus Gründen didaktischer oder analytischer Vereinfachung gewähl te Betrachtungsweise, in welcher abstrahierend "der" Staat als der Träger aller finanzpolitischen Aktivitäten ange nommen wird, kann dem differenzierten Bild des vertikalen und horizontalen Übereinander und Nebeneinander der ver schiedenen finanzwirtschaftlichen Ebenen naturgemäß nur in einem begrenzten Maße gerecht werden. Alle regionalen 1) Apel, H. : Dynamik und Strukturwandel des Steuersystems der Bundesrepublik Deutschland. Vortrag, gehalten vor dem Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstitut an der Universität zu Köln, 19. 10. 1977, auszugsweise Inhalts angabe, als Ms. vervielfältigt, Tab. 2 2) Vgl. dazu u. a. Zeppernik, R. : Die Bedeutung der Finanz und Sozialpolitik für die Einkommensverteilung, in: Finanzarchiv, NF, Bd. 32 (1973/74), s. 425 ff.
Der vorliegende Versuch war ursprünglich Teil einer nicht zur Veröffentlichung bestimmten Festschrift aus Anlaß des 65. Ge burtstages meines verehrten Lehrers, des Göttinger Ordinarius für Philosophie Josef König, am 24. Februar 1958. Der Aufsatz er schien dann in zwei Teilen in den Heften 2 und 3 des 10. Jahrgan ges der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Dem Westdeutschen Verlag bin ich für die Bereitschaft zu Dank verpflichtet, einen unveränderten Abdruck dieser Fassung nun mehr gesondert herauszubringen. Thema und Absicht der Überlegungen zur Gestalt des homo sociologicus ist die Suche nach einer Elementarkategorie für die eigenständig soziologische Analyse der Probleme des sozialen HandeIns. Wenn Durkheims »soziale Tatsachen« mehr sind als eine Fiktion, dann muß es möglich sein, diese mit der ganzen Strenge erfahrungswissenschaftlicher Methodik zu beschreiben und in bestimmten Problemzusammenhängen zu erklären. Für solche Beschreibung und Erklärung nun ist nach der These des folgenden Essays die Kategorie der sozialen Rolle zentral. Diese Kategorie ist in jüngerer Zeit insbesondere in der englischen Eth nologie und amerikanischen Soziologie entwickelt worden: inso fern erfullt mein Essay für einen kleinen Bereich den in Deutsch land noch immer dringlichen Auftrag der Rezeption. Der Begriff der Rolle läßt indes in seiner gegenwärtig international akzeptier ten Ausprägung noch manche Frage offen; insofern liegt meine Absicht in seiner Verfeinerung und Weiterführung.
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