Zerspantechnik: Prozesse, Werkzeuge, Technologien, Ausgabe 12

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Das zentrale Ziel der Fertigungswissenschaft ist die kostengünstige Herstellung verkauffähiger Produkte. Dies zu realisieren, erfordert die kontinuierliche Weiterentwicklung bestehender Fertigungsstrukturen und bewirkt zuweilen den Austausch unrentabler Prozesse. In vielen Fällen ist man von einer spanenden Formgebung zu einer spanlosen Formgebung übergeg- gen. Das besagt aber keineswegs, dass die Bedeutung der spanenden Formgebung geringer - worden ist. Vielmehr hat sich der Schwerpunkt für die spanende Formgebung in der Weise verlagert, dass der Anteil der Grobzerspanung (Schruppen) geringer geworden ist, weil viele Werkstücke spanlos sehr nah an die endgültige Form gebracht werden. Im Gegenzug hat sich der Anteil der Feinzerspanung (Schlichten) deutlich erhöht. In immer größerem Umfang w- den hochwertige Oberflächen mit engen Toleranzen benötigt, die spanlos nicht in der Qualität herstellbar sind, dass sie den auftretenden Beanspruchungen durch Kräfte oder Bewegungen genügen. Darüber hinaus ist die Verarbeitung vieler hochfester Werkstoffe vorerst nur durch Zerspanen wirtschaftlich möglich. Zerspanen bezeichnet das Fertigen durch Abtrennen von Werkstoffteilchen auf mechanischem Weg. Dementsprechend ordnet DIN 8580 die spanabhebenden Bearbeitungsverfahren der Hauptgruppe „Trennen“ zu, und DIN 8589 grenzt die Verfahren mit „geometrisch bestimmten Schneide“ von den Verfahren mit „geometrisch unbestimmter Schneide“ ab. Bild 1–1 zeigt die weitere Unterteilung innerhalb dieser beiden Gruppen. Bild 1–1 Zuordnung der spangebenden Bearbeitungsverfahren nach DIN 8580 und 8589 2 1 Einleitung Beim „Spanen mit geometrisch bestimmten Schneiden“ finden wir Drehen, Bohren, Senken, Reiben, Fräsen, Hobeln, Stoßen, Räumen, Sägen und andere Verfahren.
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About the author

Dr.-Ing. Eberhard Paucksch war Professor für Werkzeugmaschinen und Verfahren der Zerspanung an der Universität GH Kassel und Leiter des Laboratoriums für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik.
Dr.-Ing. Franz Tikal ist Professor für Produktionstechnik, Dr.-Ing. Sven Holsten ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Produktionstechnik und Logistik, beide an der Universität Kassel.
Dr.-Ing. Marco Linß ist Professor für Fertigungstechnik an der Leuphana Universität Lüneburg.
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5.0
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Jun 24, 2008
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Pages
458
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ISBN
9783834894946
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Best For
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Language
German
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Genres
Technology & Engineering / General
Technology & Engineering / Industrial Engineering
Technology & Engineering / Manufacturing
Technology & Engineering / Mechanical
Technology & Engineering / Technical & Manufacturing Industries & Trades
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Inhaltsangabe:Einleitung: Bei bekannten Kraftfahrzeugmotoren wird der Schmierölhaushalt von einer vom Verbrennungsmotor angetriebenen Ölförderpumpe gewährleistet. Da der Schmierölförderdruck von der Drehzahl des Verbrennungsmotors abhängig ist, wirkt sich die Start- und Auslaufphase des Motors ungünstig auf das Schmierverhalten aus und es treten Verschleißerscheinungen auf. Eine elektrisch betriebene Ölförderpumpe hat in dieser Diplomarbeit für Abhilfe geschaffen. Der erforderliche Schmieröldruck wurde vor dem Starten des Motors erzeugt und beim Auslaufen des Triebwerks entsprechend lang erhalten, um den Verschleiß im Motor zu reduzieren. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde ein neu konstruiertes, elektrisch betriebenes Schmierölsystem gefertigt und an einem von Mercedes-Benz gestifteten Ottomotor der Baureihe M111 E23 im Prüfstandsbetrieb erprobt. Hierbei haben sich zudem beachtliche Veränderungen in Bezug auf den Wirkungsgrad, den Kraftstoffverbrauch und den Motorverschleiß ergeben. Untersuchungen wurden bei unterschiedlicher Viskosität/Temperatur des Schmiermediums, sowie unterschiedlichen Lastzuständen des Motors durchgeführt. Ebenso ist untersucht worden, ob der Einbau einer elektrischen Pumpe zu einer Gesamtwirkungsgradverbesserung des Motors führt, da die drehzahlabhängige mechanische Ölpumpe den überschüssigen, direkt in die Ölwanne zurückführenden Ölstrom erwärmt. Gesponsert wurde die elektrische Ölpumpe von der Pumpenfabrik STOZ GmbH Weingarten, welche über umfangreiches Wissen und Erfahrung auf dem Hydrauliksektor verfügt. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Verzeichnisse2 1.1Inhaltsverzeichnis2 1.2Abbildungsverzeichnis6 1.3Verzeichnis der Diagramme8 1.4Verzeichnis der Tabellen8 2.Einleitung und Grundlagen9 2.1Vorwort9 2.2Beschreibung der Diplomarbeit10 2.3Allgemeine Grundlagen10 2.3.1Die Probleme mit der Reibung10 2.3.2Probleme während der Startphase des Verbrennungsmotors10 2.3.3Probleme während der Auslaufphase12 2.3.4Probleme bei Fahrzeugen mit Abgasturboladern15 2.3.5Zeitliche Betrachtung eines Motorkaltstarts16 2.4Derzeitiger Stand derSchmiertechnik17 2.4.1Viertaktverfahren18 2.4.1.1Druckumlaufschmierung18 2.4.1.2Trockensumpfschmierung18 2.4.2Zweitaktverfahren19 2.4.2.1Mischungsschmierung19 2.4.2.2Frischölschmierung19 2.5Unterscheidungen bei der Druckumlaufschmierung19 2.5.1Hydrodynamische Schmierung20 2.5.2Hydrostatische Schmierung21 2.5.3Direkter Vergleich der beiden [...]
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