Die Vergleichbarkeit von Sprachdiplomen gemäß des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GeR) am Beispiel des französischen DELF scolaire A1

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Didaktik, Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum, Veranstaltung: Angewandte Linguistik für den Fremdsprachenunterricht, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen wurde auf Anregung des Europarats erstellt. Ziel dieses Projektes ist es, dem Fremdsprachenlernen in den verschiedenen europäischen Mitgliedsstaaten mehr Transparenz zu verschaffen und diesbezüglich Gemeinsamkeiten herzustellen. Durch gleiche, festgelegte Standards in der Fremdsprachenausbildung sollen Barrieren zwischen den verschiedenen Bildungseinrichtungen beseitigt und die Kommunikation untereinander erleichtert werden. Der GeR sollte es ermöglichen, verschiedene Sprachdiplome oder Prüfungen miteinander zu vergleichen. Dabei kommt der Beschreibung bestehender Prüfungen mit Hilfe der im GeR festgesetzten Standards eine gewichtige Rolle zu. In der Folge ist es möglich Prüfungen bestimmten Niveaustufen zuzuordnen und sie transparenter zu machen. Nach Erscheinen des GeR haben die meisten Sprachdiplome und Prüfungen seine Standards umgesetzt und werben damit. Das 9. Kapitel - „Beurteilen und Prüfen“ - des GeR gibt Hilfestellungen für das Erstellen solcher Prüfungen und definiert Standards für verschiedene Formen der Beurteilung. Die vorliegende Arbeit behandelt vordergründig das 9. Kapitel: „Beurteilen und Prüfen“. Zu Beginn der Arbeit werden einige Standards des GeR, die für das Verständnis der weiteren Arbeit notwendig sind, definiert und erläutert. In der Folge werden die Inhalte des 9. Kapitels kurz vorgestellt und durchleuchtet. Schließlich wird überprüft, in wie fern die Standards des GeRs, die das Prüfen und Beurteilen betreffen, bei der Erstellung des Französischen Sprachdiploms DELF scolaire (Diplôme d'Etudes en langue française) umgesetzt wurden. Außerdem wird untersucht, ob die Prüfung, die angibt, das Niveau A1 (niedrigste Niveaustufe) zu überprüfen, tatsächlich von Sprachverwendern mit dieser Niveaustufe zu absolvieren ist.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Feb 6, 2009
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Pages
26
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ISBN
9783640262588
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Language
German
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Genres
Foreign Language Study / French
Foreign Language Study / Romance Languages (Other)
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Content Protection
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Elisabeth Kirchhoff
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum, Veranstaltung: Arzt und Krankheit im französischen Roman des 19. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Biologie des 19. Jahrhunderts sah die Natur als Objektwelt mit eigenen Gesetzen. Die sichtbaren, äußeren Merkmale verloren an Bedeutung und das eigentliche Interesse lag auf dem Körper als Funktionszusammenhang von Organen. Für die Interaktion zwischen den Organen wurde eine fundamentale Lebensenergie gedacht. Dieser Ansatz ist vitalistischen Ursprungs. Die Vertreter des Vitalismus waren der Überzeugung, dass jedem Lebewesen eine „vis vitalis“ (Vitalkraft) innewohnt, die am Ursprung des Körpers steht, den Körper am Leben hält, über Wohlbefinden oder Krankheit entscheidet und schließlich schwindendes Potential hat. Weiterhin herrschte die Vorstellung, dass diese Lebensenergie endlich sei. Diese Denkfigur einer fundamentalen Vitalkraft machte das Zentrum des neuen Wissens vom Körper im 19. Jahrhundert aus. Die Lebensenergie sei eine dem Körper selbst innewohnende Energie. Es herrschte die Vorstellung von einer eigengesetzlichen Kraft, welche die Quelle aller Lebensäußerungen sei. Die These der vorliegenden Arbeit lautet, dass Émile Zola diese biologisch-vitalistische Denkfigur einer fundamentalen Lebensenergie in seinem Werk „Le docteur Pascal“ als permanentes Substrat zu Grunde legt und in exzessiven Momenten sowohl auf literarischer als auch textlicher Ebene in den Protagonisten eine transgressive, wilde und unkontrollierbare Vitalkraft verankert. Émile Zola behandelt in seinem Roman „Le docteur Pascal“ als großes Sujet die Möglichkeiten der Medizin als Wissenschaft, sowie die des Arztes. Er wagt weiterhin den Versuch, Ursprünge und Gründe für Krankheiten zu begründen. Zu beiden Themengebieten bedient er sich der Studien von zeitgenössischen Wissenschaftlern. Während die Wissenschaft – wie bereits oben erwähnt – den Funktionszusammenhang der Organe ins Zentrum ihres Interesse stellt, fokussiert Zola das entgrenzende Potential, das Unkontrollierbare der fundamentalen Lebensenergie. Dabei gilt in der vorliegenden Arbeit der Darstellung dieser fundamentalen Lebensenergie ein besonderes Interesse. Wie beschreibt Zola diese Lebensenergie und welches Potential schreibt er ihr zu? Im ersten Teil der Arbeit soll das permanente vitalistische Substrat, welches dem Text zugrunde liegt, herausgearbeitet werden. Der zweite Teil der Arbeit beleuchtet die Szenen im Roman, in denen die Wildheit und Transgressivität der Vitalkraft besonders hervortritt.
Janina Reimann
Elisabeth Kirchhoff
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum, Veranstaltung: Arzt und Krankheit im französischen Roman des 19. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Biologie des 19. Jahrhunderts sah die Natur als Objektwelt mit eigenen Gesetzen. Die sichtbaren, äußeren Merkmale verloren an Bedeutung und das eigentliche Interesse lag auf dem Körper als Funktionszusammenhang von Organen. Für die Interaktion zwischen den Organen wurde eine fundamentale Lebensenergie gedacht. Dieser Ansatz ist vitalistischen Ursprungs. Die Vertreter des Vitalismus waren der Überzeugung, dass jedem Lebewesen eine „vis vitalis“ (Vitalkraft) innewohnt, die am Ursprung des Körpers steht, den Körper am Leben hält, über Wohlbefinden oder Krankheit entscheidet und schließlich schwindendes Potential hat. Weiterhin herrschte die Vorstellung, dass diese Lebensenergie endlich sei. Diese Denkfigur einer fundamentalen Vitalkraft machte das Zentrum des neuen Wissens vom Körper im 19. Jahrhundert aus. Die Lebensenergie sei eine dem Körper selbst innewohnende Energie. Es herrschte die Vorstellung von einer eigengesetzlichen Kraft, welche die Quelle aller Lebensäußerungen sei. Die These der vorliegenden Arbeit lautet, dass Émile Zola diese biologisch-vitalistische Denkfigur einer fundamentalen Lebensenergie in seinem Werk „Le docteur Pascal“ als permanentes Substrat zu Grunde legt und in exzessiven Momenten sowohl auf literarischer als auch textlicher Ebene in den Protagonisten eine transgressive, wilde und unkontrollierbare Vitalkraft verankert. Émile Zola behandelt in seinem Roman „Le docteur Pascal“ als großes Sujet die Möglichkeiten der Medizin als Wissenschaft, sowie die des Arztes. Er wagt weiterhin den Versuch, Ursprünge und Gründe für Krankheiten zu begründen. Zu beiden Themengebieten bedient er sich der Studien von zeitgenössischen Wissenschaftlern. Während die Wissenschaft – wie bereits oben erwähnt – den Funktionszusammenhang der Organe ins Zentrum ihres Interesse stellt, fokussiert Zola das entgrenzende Potential, das Unkontrollierbare der fundamentalen Lebensenergie. Dabei gilt in der vorliegenden Arbeit der Darstellung dieser fundamentalen Lebensenergie ein besonderes Interesse. Wie beschreibt Zola diese Lebensenergie und welches Potential schreibt er ihr zu? Im ersten Teil der Arbeit soll das permanente vitalistische Substrat, welches dem Text zugrunde liegt, herausgearbeitet werden. Der zweite Teil der Arbeit beleuchtet die Szenen im Roman, in denen die Wildheit und Transgressivität der Vitalkraft besonders hervortritt.
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