Corporate Governance - Zur Theorie der Corporate Governance

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Note: 1,0, Fachhochschule Hof, Veranstaltung: Unternehmensbewertung, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Die Akte Siemens – Innenansicht eines korrupten Konzerns“. So titelte „Der Spiegel“ in seiner Ausgabe vom 14. April 2008 und setzte sich damit mit den jüngsten Anschuldigungen gegen die Siemens AG auseinander. Diese Form von Missmanagement und Unternehmensschieflage, wie sie in dem Artikel beschrieben wird, ist jedoch weder ein Einzelfall noch eine Entwicklung der letzten Monate. So sind die Qualität der Unternehmensführung und deren wirksame Überwachung bereits seit einigen Jahren in der Diskussion. Besonders in den USA und in Europa entbrannte die Debatte auf Grund zahlreicher öffentlichkeitswirksamer Fälle von Unternehmenszusammenbrüchen wie beispielsweise die von Flowtex, Holzmann, Enron oder Worldcom und erlangte somit einen bislang noch nicht dagewesenen Stellenwert. Neben den beschriebenen Fällen von Missmanagement tragen aber auch die Globalisierung der Wirtschaft und die Liberalisierung der Kapitalmärkte, und der dadurch verbundene Zugang zu einem größeren Kreis von Kapitalgebern, zu der Forderung nach transparenten und effizienten Formen der Unternehmensführung bei. Es ist davon auszugehen, dass die Kosten der Refinanzierung zunehmend an die Corporate Governance Struktur eines Unternehmens gekoppelt sind, da besonders Banken und institutionelle Investoren ein besonderes Augenmerk auf diese legen. Die Skandale sowie die Internationalisierung sorgten maßgeblich dafür, dass Corporate Governance nicht, ein der „Scientific Community“ vorbehaltenes, Spezialthema blieb, sondern vielmehr seit nunmehr über einem Jahrzehnt aus der Diskussion über gesellschaftsrechtliche und betriebswirtschaftliche Fragestellungen kaum mehr wegzudenken ist. Darüber hinaus zählt es zu einem der meistbesprochenen Managementthemen. Auf Grund der Brisanz des Themas werden im Rahmen dieser Arbeit die Grundlagen der Corporate Governance zusammengefasst und erläutert. Darüber hinaus soll ein Einblick in die deutsche Entwicklung gewährt und auf die Fragestellung, welche Auswirkung eine gute Corporate Governance auf den Wert eines Unternehmens hat, eingegangen werden. [...]
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Oct 21, 2008
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Pages
34
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ISBN
9783640192809
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Business Ethics
Business & Economics / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Fachhochschule Hof, Veranstaltung: Bilanzsteuerrecht, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Siemens zahlt für den Verkauf“. Mit dieser Schlagzeile wird es erstmals der breiten Öffentlichkeit bewusst, dass Unternehmenstransaktionen nicht immer nur Milliarden an Einnahmen für den Verkäufer bedeuten müssen, sondern unter Umständen auch hohe Millionenbeträge an Ausgaben. Im Fall des Verkaufes der Siemens Handysparte an den taiwanesischen Elektronikkonzern BenQ kostete dies den Verkäufer 350 Mio. Euro. Neben diesem, durch seine besonderen Umstände in der Öffentlichkeit aufsehenerregenden Verkauf, werden Beteiligungsveräußerungen unter Zuzahlung des Verkäufers kaum wahrgenommen. Jedoch sind negative Kaufpreise im Zuge von Merger & Acquisition – Transaktionen für den Erwerb von Unternehmensanteilen an der Tagesordnung. Begründet werden kann eine solche Vereinbarung in der Praxis zumeist damit, dass die Gesellschaft, deren Anteile erworben werden, überschuldet ist, oder, dass zur Herstellung der Rentabilität zu einem späteren Zeitpunkt Aufwendungen getätigt werden müssen, die sich zum Erwerbszeitpunkt noch nicht als Verbindlichkeiten niederschlagen. Die steuerliche Behandlung eines „Badwills“ bei einem Erwerber von Kapitalgesellschaftsanteilen war lange Zeit ungewiss. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellte, war: „Ist die Zuzahlung des Anteilsveräußerers beim Erwerber erfolgsneutral oder erfolgswirksam zu erfassen?“ Diese Rechtsunsicherheit trug in der Praxis zu Alternativgestaltungen bei, bei denen eine direkte Zuzahlung vermieden werden sollte. Durch die beschriebene enorme Relevanz des negativen Kaufpreises in der Praxis führte die fehlende Regulierung zu großen Schwierigkeiten und erhöhtem Aufwand. Der I. Senat des BFH hat nun mit seinem Urteil vom 26.04.2006 eine grundlegende Entscheidung zur Behandlung einer solchen unmittelbaren Zuzahlung an den Erwerber von Kapitalgesellschaftsanteilen getroffen. Die nachfolgende Arbeit setzt sich mit den Ausführungen des BFH auseinander und soll gegebenenfalls offen gelassene Fragestellungen diskutieren. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Fachhochschule Hof, Veranstaltung: Handelsrechtliche Rechnungslegung und spezielle Anwendungen, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im bilanziellen Sinn wird unter einer langfristigen Auftragsfertigung grundsätzlich die Herstellung eines komplexen Produktes über einen längeren Zeitraum, verstanden welches im Kundenauftrag gefertigt wird. Die hergestellten Produkte bestehen in der Regel aus mehreren, in sich wieder zusammengesetzten Aggregaten oder Teilen, woraus die Komplexität des Herstellungsprozesses resultiert. Von einem längeren Zeitraum kann gesprochen werden, wenn die Fertigung nicht weniger als zwei Rechnungsperioden tangiert und somit zwischen Herstellungsbeginn und Abnahme, durch den Kunden, mindestens ein Bilanzstichtag liegt. In Anbetracht der Bearbeitungsdauer, sowie des relativ großen Umfangs der einzelnen Fertigungsobjekte, begründet sich vielfach eine besondere ökonomische Relevanz für das fertigende Unternehmen. Es kann dabei regelmäßig von Einzelfertigung ausgegangen werden, wobei hier auf den individuellen Charakter des Auftrags als Ganzes, und nicht auf die teilweise verwendeten standardisierten Teilaggregaten, abzustellen ist. Für den Produzenten besteht im Allgemeinen kein Absatzrisiko, da der Herstellungsprozess in der Regel erst mit dem Fertigungsauftrag des Kunden begonnen wird. Stattdessen tragen die Unternehmen ein höheres Angebotsrisiko, da für die Erstellung und die Abgabe eines verbindlichen Angebotes sowohl erhebliche kaufmännische als auch technische Ressourcen in Anspruch genommen werden, wobei im Ergebnis nur wenige der abgegebenen Angebote zu einem Vertragsschluss führen. Ferner sind mit langfristiger Fertigung hohe Kalkulationsrisiken verbunden, die aus der Einmaligkeit der Leistung, den extrem individuellen Kundenanforderungen und der nicht vorhersehbaren konjunkturellen Entwicklung resultieren. Da regelmäßig keine vergleichbaren Marktpreise vorhanden sind und auch Kostenschätzungen, die auf Erfahrungswerten basieren, nur eingeschränkt nutzbar sind, bereitet die Preisfindung mitunter große Schwierigkeiten.
Das Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements ist am 6. Juli 2007 im B- destag abschließend beraten und in der Fassung des Finanzausschusses (BT-Drucksache 16/5926) verabschiedet worden. Der Bundesrat hat seine Zustimmung am 21. September 2007 erteilt. Da das Gesetz rückwirkend zum 1. Januar des Jahres in Kraft treten soll, stellt es gemeinnützigen - ganisationen in knapper Zeit vor die Aufgabe, die steuerlichen Verbesserungen tatsächlich noch für das laufende Jahr zu nutzen. Deshalb ist der Unterscheidung zur bisherigen Gesetzesfassung ein weiter Raum im Buch eingeräumt worden, um nach aktuellem und bereits zum neuen Recht beraten zu können. Hinzu kommt, dass eine weiter steigende Zahl an Stiftungen und Vereinen, die dem Gemeinwohl dienen wollen, zu verzeichnen ist. Diese müssen sich ebenso, wie seit vielen Jahren bestehende steuerbegünstigte Organisationen, in ihrer täglichen Arbeit immer mehr mit den steuerlichen Rahmenbedingungen beschäftigen. Neben den Besteuerungsfolgen stehen aber auch immer mehr die gemeinnützigkeitsrechtlichen Rahmenbedingungen im Vordergrund, da Fehlverhalten in diesen Bereichen (Mittelverw- dungsgebot, Selbstlosigkeit etc.) oft nicht nur den Verlust der Steuerbegünstigung zur Folge - ben kann. Auch bei Gestaltungen und Umstellungen nimmt die richtige Verwendung der Mittel einen - mer größeren Raum ein und bedarf der fundierten Beratung. Dem Wunsch folgend, die Rahmenbedingungen für gemeinnützige Körperschaften umfassend dargestellt zu haben, bin ich für Anregungen jederzeit dankbar.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Fachhochschule Hof, Veranstaltung: Handelsrechtliche Rechnungslegung und spezielle Anwendungen, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im bilanziellen Sinn wird unter einer langfristigen Auftragsfertigung grundsätzlich die Herstellung eines komplexen Produktes über einen längeren Zeitraum, verstanden welches im Kundenauftrag gefertigt wird. Die hergestellten Produkte bestehen in der Regel aus mehreren, in sich wieder zusammengesetzten Aggregaten oder Teilen, woraus die Komplexität des Herstellungsprozesses resultiert. Von einem längeren Zeitraum kann gesprochen werden, wenn die Fertigung nicht weniger als zwei Rechnungsperioden tangiert und somit zwischen Herstellungsbeginn und Abnahme, durch den Kunden, mindestens ein Bilanzstichtag liegt. In Anbetracht der Bearbeitungsdauer, sowie des relativ großen Umfangs der einzelnen Fertigungsobjekte, begründet sich vielfach eine besondere ökonomische Relevanz für das fertigende Unternehmen. Es kann dabei regelmäßig von Einzelfertigung ausgegangen werden, wobei hier auf den individuellen Charakter des Auftrags als Ganzes, und nicht auf die teilweise verwendeten standardisierten Teilaggregaten, abzustellen ist. Für den Produzenten besteht im Allgemeinen kein Absatzrisiko, da der Herstellungsprozess in der Regel erst mit dem Fertigungsauftrag des Kunden begonnen wird. Stattdessen tragen die Unternehmen ein höheres Angebotsrisiko, da für die Erstellung und die Abgabe eines verbindlichen Angebotes sowohl erhebliche kaufmännische als auch technische Ressourcen in Anspruch genommen werden, wobei im Ergebnis nur wenige der abgegebenen Angebote zu einem Vertragsschluss führen. Ferner sind mit langfristiger Fertigung hohe Kalkulationsrisiken verbunden, die aus der Einmaligkeit der Leistung, den extrem individuellen Kundenanforderungen und der nicht vorhersehbaren konjunkturellen Entwicklung resultieren. Da regelmäßig keine vergleichbaren Marktpreise vorhanden sind und auch Kostenschätzungen, die auf Erfahrungswerten basieren, nur eingeschränkt nutzbar sind, bereitet die Preisfindung mitunter große Schwierigkeiten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Fachhochschule Hof, Veranstaltung: Bilanzsteuerrecht, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Siemens zahlt für den Verkauf“. Mit dieser Schlagzeile wird es erstmals der breiten Öffentlichkeit bewusst, dass Unternehmenstransaktionen nicht immer nur Milliarden an Einnahmen für den Verkäufer bedeuten müssen, sondern unter Umständen auch hohe Millionenbeträge an Ausgaben. Im Fall des Verkaufes der Siemens Handysparte an den taiwanesischen Elektronikkonzern BenQ kostete dies den Verkäufer 350 Mio. Euro. Neben diesem, durch seine besonderen Umstände in der Öffentlichkeit aufsehenerregenden Verkauf, werden Beteiligungsveräußerungen unter Zuzahlung des Verkäufers kaum wahrgenommen. Jedoch sind negative Kaufpreise im Zuge von Merger & Acquisition – Transaktionen für den Erwerb von Unternehmensanteilen an der Tagesordnung. Begründet werden kann eine solche Vereinbarung in der Praxis zumeist damit, dass die Gesellschaft, deren Anteile erworben werden, überschuldet ist, oder, dass zur Herstellung der Rentabilität zu einem späteren Zeitpunkt Aufwendungen getätigt werden müssen, die sich zum Erwerbszeitpunkt noch nicht als Verbindlichkeiten niederschlagen. Die steuerliche Behandlung eines „Badwills“ bei einem Erwerber von Kapitalgesellschaftsanteilen war lange Zeit ungewiss. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellte, war: „Ist die Zuzahlung des Anteilsveräußerers beim Erwerber erfolgsneutral oder erfolgswirksam zu erfassen?“ Diese Rechtsunsicherheit trug in der Praxis zu Alternativgestaltungen bei, bei denen eine direkte Zuzahlung vermieden werden sollte. Durch die beschriebene enorme Relevanz des negativen Kaufpreises in der Praxis führte die fehlende Regulierung zu großen Schwierigkeiten und erhöhtem Aufwand. Der I. Senat des BFH hat nun mit seinem Urteil vom 26.04.2006 eine grundlegende Entscheidung zur Behandlung einer solchen unmittelbaren Zuzahlung an den Erwerber von Kapitalgesellschaftsanteilen getroffen. Die nachfolgende Arbeit setzt sich mit den Ausführungen des BFH auseinander und soll gegebenenfalls offen gelassene Fragestellungen diskutieren. [...]
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