Welche Faktoren beeinflussen den Kinderwunsch?: Historische Fertilitätsentwicklung und Forschungsproblematik

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Kinderwunschentscheidung von fertilen und heterogenen Paarbeziehungen. Seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, ist die Geburtenzahl in Deutschland stetig gesunken. Die Frage nach dem Warum ist schnell gestellt, jedoch ist die Erschließung der Ursachen viel komplexer und tiefgründiger. Aufgrund der enormen Untersuchungen, die in dem Bereich bisher getätigt worden sind, blieb aus zeitlichen Gründen folglich nur die Auswahl von wenigen, aber in der Literatur stark verbreiteten Determinanten, übrig. Im ersten Teil der Hausarbeit wird die Problematik eingeleitet und die historische Fertilitätsentwicklung aufgezeigt. Im Hauptteil (zweiter Teil) werden sodann, Faktoren aufgezeigt, die den Kinderwunsch beeinflussen können. Hierzu gehören die Faktoren Alter, Bildung und Arbeit, Kinderwunsch und Machtverhältnisse, Kinderwunsch und Partnerschaft und Erfahrungen in der Vergangenheit. Der Faktor „Partnerschaftskontext“, wird zeitgleich in Bezug auf alle genannten Determinanten untersucht. Im letzten Teil wird die Hausarbeit mit einem Fazit beendet. Die Frage nach einem Kinderwunsch ist eine der rudimentärsten Überlegungen, die in festen Partnerschaften immer wieder als Gesprächsthema aufgegriffen wird. Ob die Zeugung eines Kindes als reines Mittel für die individuelle Fortpflanzung oder der ökonomischen Absicherung angesehen wird (instrumentelle Beweggründe) oder aber auch als Verfestigungstechnik in einer Partnerschaft genutzt wird (immaterielle Beweggründe), also als eine Art Sinngebung verstanden wird, ist differenziert zu betrachten. In den Anfängen der Vorindustrie, wurde die Ausprägung nach einem Institutionalisierungswunsch in der Partnerschaft von ökonomischem Zwecknutzen determiniert. Sowohl in wohlhabenden Paarbeziehungen als auch in ärmlichen Bauernfamilien, war bereits die Intention zur Heirat von instrumentellen Charakterzügen fremdgeleitet. Entweder wurde einem der Partner aufgrund eines bestimmten Status oder finanziellen Mächtigkeit auferlegt, oder eine Partnerin wurde aufgrund eines physischen Nutzens, zum Beispiel als Entlastung der Arbeitskraft auf dem Feld, angesehen und angeheiratet. Diese Zweckrationalität setzte sich in der Kinderzeugung weiter fort.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Nov 28, 2016
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Pages
19
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ISBN
9783668351295
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Best For
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Language
German
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Genres
Social Science / Sociology / Marriage & Family
Social Science / Women's Studies
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Emrah Jasarevic
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,3, , Sprache: Deutsch, Abstract: In Zeiten von Globalisierung und Tertiarisierung hat das Thema Arbeitszufriedenheit stetig an Bedeutung gewonnen. In der Forschung und Wirtschaft gibt es bereits unzählige Fachliteratur, die sich mit der Zufriedenstellung von Arbeitnehmern und Selbständigen am Arbeitsplatz beschäftigt. Es gibt diverse Faktoren, die eine Arbeitszufriedenheit bzw. -unzufriedenheit hervorrufen können. Hierzu gehören ungünstige Arbeitsbedingungen, das Arbeitsumfeld und die gesellschaftliche Anerkennung der verrichteten Arbeit zu den wichtigsten Indikatoren die einen Arbeiter glücklich oder unglücklich machen können. Die Hausarbeit erläutert zunächst die Problematik der Arbeitszufriedenheitsforschung. Es werden Probleme dargestellt, denen sich Wissenschaftler in der Vergangenheit stellen mussten, um die Zufriedenheit am Arbeitsplatz messen zu können. Es wird erklärt, wie Zufriedenheit überhaupt definiert wird und wieso die Erforschung der Arbeitszufriedenheit für die Ökonomie so wichtig ist. Weiterhin werden Hauptindikatoren genannt, die eine Zufriedenheit oder Unzufriedenheit hervorrufen können. Im Hauptteil werden verschiedene Berufsfelder und Qualifikationsniveaus angeführt und deren Differenzierung auf die Arbeitszufriedenheit untersucht. Soziologisch interessante Themengebiete wie zum Beispiel die unterschiedliche Wahrnehmung der Arbeitszufriedenheit in verschiedenen Qualifikationsniveaus, in Ost- und Westdeutschland, im hohen Alter und bei unterschiedlichen Geschlechtern, werden in den folgenden Kapiteln behandelt. Abschließend wird im Fazit die Arbeit in ihren wichtigsten Aspekten zusammengefasst und es werden Möglichkeiten genannt, die eine eventuelle Unzufriedenheit in der Arbeitswelt beheben kann.
Benjamin Wellner
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,0, Fachhochschule Erfurt (Fachbereich Sozialwesen), Veranstaltung: Geschlechterverhältnisse (gender studies) im Kulturenvergleich, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Prostitution wird seit ewigen Zeiten als das „älteste Gewerbe der Zeit“ bezeichnet. Durch jede Form von gesellschaftlichem Zusammenlebens zog sich das Phänomen „käufliche Liebe“. Auch im durchgeplanten System der ehemaligen DDR gab es Bedarf an weiblichen Prostituierten. In der Nachkriegszeit nicht vordergründig moralisch behandelt, änderten sich für sie die Umstände grundlegend mit der Einführung des neuen Strafgesetzbuches 1968 in DDR. Fortan galten die Freudenmädchen strafrechtlich als arbeitsscheu und gingen ihrer eigentlichen Bestimmung - arbeitstätig und Mutter zu sein - nicht nach. Auch das Strafmaß erhöhte sich enorm, womit sich der Staat erhoffte, Prostitution allmählich aus dem Bild der Öffentlichkeit entrücken zu können. Die Erwartung, das Phänomen der »leichten Mädchen« würde in der DDR bald aussterben1, wurde jedoch nicht erfüllt. Zwar reduzierte sich die Medienberichterstattung auf ein Minimum, jedoch gingen die meisten Prostituierten ihrer Tätigkeit in einem heimlicheren Rahmen weiterhin nach. Mit Beginn der 70er Jahre wurden dann zunehmend junge Frauen vom „Ministerium für Staatssicherheit“ (MfS) angeworben. Ihre Aufgabe: Intimbeziehungen zu Personen aus dem „Nichtsozialistischen Ausland“ herzustellen und damit in Kenntnis wichtiger Informationen und intimer Details zu gelangen. Bis zum Ende der DDR entwickelte sich die Prostitution weiter und es etablierten sich „Hochburgen“ wie Leipzig, Rostock oder Ost-Berlin. Die Arbeit beleuchtet die Entwicklung der DDR-Prostitution und den problematischen Umstand, dass sie in der DDR 1968 zwar strafrechtlich verboten, dennoch über die gesamte Existenz der Deutschen Demokratischen Republik hinweg vom „Ministerium für Sicherheit“ als Mittel der Spionage eingesetzt wurde. Auf theoretischer Grundlage August Bebels basierend, soll auch die Stellung der Prostitution in der sozialistischen Gesellschaft zur Antwortfindung einbezogen werden.
Emrah Jasarevic
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,3, , Sprache: Deutsch, Abstract: In Zeiten von Globalisierung und Tertiarisierung hat das Thema Arbeitszufriedenheit stetig an Bedeutung gewonnen. In der Forschung und Wirtschaft gibt es bereits unzählige Fachliteratur, die sich mit der Zufriedenstellung von Arbeitnehmern und Selbständigen am Arbeitsplatz beschäftigt. Es gibt diverse Faktoren, die eine Arbeitszufriedenheit bzw. -unzufriedenheit hervorrufen können. Hierzu gehören ungünstige Arbeitsbedingungen, das Arbeitsumfeld und die gesellschaftliche Anerkennung der verrichteten Arbeit zu den wichtigsten Indikatoren die einen Arbeiter glücklich oder unglücklich machen können. Die Hausarbeit erläutert zunächst die Problematik der Arbeitszufriedenheitsforschung. Es werden Probleme dargestellt, denen sich Wissenschaftler in der Vergangenheit stellen mussten, um die Zufriedenheit am Arbeitsplatz messen zu können. Es wird erklärt, wie Zufriedenheit überhaupt definiert wird und wieso die Erforschung der Arbeitszufriedenheit für die Ökonomie so wichtig ist. Weiterhin werden Hauptindikatoren genannt, die eine Zufriedenheit oder Unzufriedenheit hervorrufen können. Im Hauptteil werden verschiedene Berufsfelder und Qualifikationsniveaus angeführt und deren Differenzierung auf die Arbeitszufriedenheit untersucht. Soziologisch interessante Themengebiete wie zum Beispiel die unterschiedliche Wahrnehmung der Arbeitszufriedenheit in verschiedenen Qualifikationsniveaus, in Ost- und Westdeutschland, im hohen Alter und bei unterschiedlichen Geschlechtern, werden in den folgenden Kapiteln behandelt. Abschließend wird im Fazit die Arbeit in ihren wichtigsten Aspekten zusammengefasst und es werden Möglichkeiten genannt, die eine eventuelle Unzufriedenheit in der Arbeitswelt beheben kann.
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