Auswärtiges Amt: Diplomatie als Beruf, Ausgabe 4

Springer-Verlag
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Wie entsteht Außenpolitik? Wie arbeitet das Auswärtige Amt? Was genau ist die Aufgabe von Diplomaten, wer sind sie und was müssen sie in ihrem Beruf können? Diese Fragen werden von hochrangigen deutschen Diplomaten anhand praktischer Beispiele beantwortet. Die deskriptive Darstellung einzelner Aufgaben und die analytische Betrachtung von Struktur und Prozess der Außenpolitik wechseln einander ab. Dabei geht es nicht um den Inhalt der Politik, sondern vielmehr um das Berufsbild des diplomatischen Dienstes sowie um Aufbau und Arbeitsweise eines großen Bundesministeriums mit über 200 Auslandsvertretungen. Für beide Themen bietet die Insider-Perspektive eine anders nicht zu erreichende Authentizität, ohne dabei auf kritische Reflexion und Distanz zu verzichten. Das Buch richtet sich an InteressentInnen und BewerberInnen für den Auswärtigen Dienst sowie an Journalisten, Diplomaten, Studenten, Lehrer und das außenpolitisch interessierte Publikum. Da sich die Außenpolitik und das Berufsbild des Diplomaten ständig verändern, ist diese neue, aktualisierte Auflage entstanden.
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About the author

Enrico Brandt ist seit 2004 Westeuropa-Referent im Bundespräsidialamt in Berlin.
Christian F. Buck ist seit 2005 Leiter der Außenstelle Kundus der Botschaft Kabul.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Sep 14, 2005
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Pages
411
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ISBN
9783531900506
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Best For
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Language
German
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Genres
Political Science / General
Political Science / History & Theory
Political Science / International Relations / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Allgemeines und Theorien, Note: 1,7, Universität Konstanz, Veranstaltung: Internationale Politik und Verwaltung, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Wichtigkeit und den Bedarf dieser Arbeit wurde mit den Terrorakten des 11. Septembers unterstrichen. Auswärtige Kulturpolitik kann dabei eine auf Friedenserhaltung, Konfliktprävention und Verwirklichung der Menschenrechte ausgerichtete Außenpolitik bestärken. Die Fähigkeiten, in anderen Kulturen zu denken und zu fühlen, ist für die Fragen der Sicherheitspolitik unverzichtbar. Die Annäherung durch Dialog kann eine Basis für gemeinsame Verständigung schaffen und sich so als Konfliktpotentiale vermindernde Kommunikation verstehen. Daher wird in Deutschland die Auswärtige Kulturpolitik als „dritte Säule der Außenpolitik“ bezeichnet. Bei so viel positiver Leistung ist es geradezu verwunderlich, wenn in der Zeitschrift für Kulturaustausch 4/01 festgestellt wird, „dass ausgerechnet die Auswärtige Kulturpolitik einen hohen Nachholbedarf an wissenschaftlicher Begleitung hat". Dabei kann gerade die Wissenschaft dabei helfen, Komplexität durchschaubar zu machen, Entwicklungslinien zu zeichnen und womöglich auch Handlungsoptionen zu benennen. Zur theoretischen Analyse der Auswärtigen Kulturpolitik lassen sich dabei die Theorien der Außenpolitik fast problemlos verwenden. So können sowohl der Realismus, Liberalismus als auch der Konstruktivismus als die drei Hauptparadigmen der allgemeinen Außenpolitik in gewissen Bereichen der Kulturpolitik Erklärungshilfen leisten, wenn Kulturpolitik als ein spezielles Gebiet der Außenpolitik gesehen wird. Neben diesen „klassischen“ Paradigmen bildete sich mit dem „Zivilmachtansatz“ ein neuer Forschungsstrang in den Internationalen Beziehungen heraus. Universelle Werte wurden dabei als Bestandteil nationaler Interessen gesehen. Aus einem kollektiven Identitätsbewusstsein ergibt sich das Bekenntnis zu einer explizit wertorientierte Außenpolitik. Anfang der 1990er wurde dieses Konzept von Hanns W. Maull auch auf Deutschland angewandt. Ziel dieser Arbeit soll es nun sein zu zeigen, ob und in wieweit die Auswärtige Kulturpolitik der Bundesrepublik Deutschland diesem Konzept gerecht wird. Untersuchungsgegenstand wird dabei die „Konzeption 2000“ sein, die vom Auswärtigen Amt nach ausführlicher Erörterung mit dem Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages, den Ländern und den Bundesressorts als Leitlinie der Auswärtigen Kulturpolitik entwickelt wurde. Die theoretische Hauptfragestellung dieser Arbeit wird dabei lauten, ob und inwieweit die Ziele und Grundsätze der Konzeption 2000 dem Zivilmachtkonzept entsprechen.
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