Die Philosophie des Buddhismus: Mit einem Vorwort von Eli Franco und Karin Preisendanz, Ausgabe 5

Walter de Gruyter GmbH & Co KG
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Erich Frauwallners Buch "Die Philosophie des Buddhismus" ist längst zu einem ‚Klassiker’ geworden. Die Form der Darstellung ist glücklich gewählt; sie verknüpft allgemeine Überblicke, Einführungen in das Denken individueller buddhistischer Philosophen und lange Exzerpte aus philosophischen Werken des südasiatischen Buddhismus in wörtlicher Übersetzung. Das Buch bewegt sich also zwischen einem Einführungswerk und einer Anthologie. Die knappen Einleitungen zu den repräsentativen Texten sind informativ und klar und rücken die philosophischen Inhalte in das Licht ihrer historischen Entwicklung; die Übersetzungen aus den relevanten Sprachen (Pali, Sanskrit, Tibetisch, Chinesisch) wiederum sind außerordentlich verlässlich. Der Neuauflage des Bandes wurde ein Vorwort von Eli Franco und Karin Preisendanz zu Frauwallners Leben und Schaffen beigefügt, ergänzt durch eine Bibliographie seiner Schriften und eine kommentierte Liste weiterführender Literatur zum südasiatischen Buddhismus.
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Additional Information

Publisher
Walter de Gruyter GmbH & Co KG
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Published on
Jun 4, 2014
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Pages
335
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ISBN
9783050088099
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Best For
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Language
German
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Genres
Philosophy / General
Philosophy / History & Surveys / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: keine, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Richard Rorty – Politik und Pragmatismus, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinem autobiografischen Essay „Wilde Orchideen und Trotzki“ aus dem Jahre 2000 skizziert der amerikanische Philosoph Richard Rorty den Weg seiner denkerischen Entwicklung vom infantilen Trotzkisten über die Platonliebe des Pubertierenden hin zum unorthodoxen Pragmatismus, in dessen Rahmen er heute für ein praxisorientiertes und säkulares Denken eintritt, welches in philosophischer Hinsicht den Objektivismus oder einen Glauben an nicht-weltliche Autoritäten rundweg ablehnt, und sich politisch der, mit dem deutschen Begriff der Sozialdemokratie zu charakterisierenden, Tradition Deweys verpflichtet sieht. Als vorrangigen Grund für die essayistische Retrospektive seines intellektuellen Werdegangs, welche en Gros an die eigenhändig gezogene Lebens- und Werksbilanz Friedrich Nietzsches im „Ecce Homo“ erinnert, gibt Rorty eingangs die Notwendigkeit einer politisch-philosophischen Rechtfertigung und einer damit einhergehenden Erklärung seiner Position an, die, vom intellektuellen Standpunkt her, „von der Rechten und Linken gleich weit entfernt“ sei. Während die konservative Kritik in bezug auf Rortys philosophische Argumente mit Ismen wie „Relativismus“, „Irrationalismus“ und „Dekonstruktivismus“ operiert, seiner „zynischen und nihilistischen Anschauung“ eine Untauglichkeit für die öffentliche demokratische Sprache attestiert und diese im Kampf gegen die Feinde der Demokratie für undienlich hält, so ist auch die Linke vom „Vokabular des Ironikers“ abgestoßen. Rorty, der sich zur solidarischen Initiative und zur Aktionsgebundenheit einer (von ihm) so genannten, bis in die 1960er Jahre existenten, „politischen Linken“ in der Nachfolge Whitmans und Deweys bekennt, subsumiert seine postmodernen sowie –marxistischen Kritiker unter dem Oberbegriff der „kulturellen Linken“ und etikettiert sie vorwurfsvoll mit den Siegeln „kontemplativ“ und „untätig“. Linke Gegner, wie Richard Bernstein, ordnen Rorty – entgegen seinem Selbstverständnis - dem Postmodernismus ironischerweise zu, werfen ihm den „Liberalismus eines kalten Kriegers“ vor, wohingegen Rorty selbst eben jenen vagen Terminus verwendet, um unter anderen den Politdenker und Linguisten Noam Chomsky zu brandmarken, der Amerika von einer faschistischen und korrupten Elite regiert sieht.
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