Geographie und Fernerkundung: Eine Einführung in die geographische Interpretation von Luftbildern und modernen Fernerkundungsdaten

Springer-Verlag
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Als ich kurz nach meiner Rückkehr aus Australien von dem Mitherausgeber dieser Studienbuchreihe E. Wirth gefragt wurde, ob ich bereit sei, ein kurzes, einführendes Studienbuch zur geographischen Fernerkundung zu schreiben, war meine erste Reaktion negativ. Wozu noch ein neues Buch über Fernerkundung? Es gibt bereits eine Vielzahl ausgezeichneter Handbücher und Einführungen über dieses Gebiet (siehe Literaturverzeichnis), allerdings hauptsächlich in englischer Sprache. Außer dem erschien 1983 das nahezu 2500-seitige Manual of Remote Sensing (COLWELL 1983), das unter der Mitarbeit von über 200 namhaften Wissenschaftlern erstellt wurde und mit Tausenden von Literaturangaben und zahlreichen Illustrationen und Bildbeispielen ausgestattet ist. Auch die als Einführungen gedachten, allerdings oft sehr anspruchsvollen Handbücher von LILLESAND und KIEFER 1979, BARRETI und CURTIS 1982, SCHANDA 1976, TOWNSHEND 1981, SABINS 1978, VERSTAPPEN 1977, SCHNEIDER 1974, LINTZ und SIMONETT 1976, um nur die wichtigsten zu nennen, schienen mir die Notwendigkeit eines weiteren Buches zu erübrigen. Dennoch sagte ich schließlich zu, nicht nur wegen der Überredungskunst meines Kollegen Wirth, sondern weil ich zu der Überzeugung gelangte, daß im deutschspra chigen Raum ein zusammenfassendes, einführendes Buch, welches sich hauptsäch lich an den Studenten wendet und daher weder zu teuer, noch zu technisch, noch zu ausführlich ist und das sich schwerpunktmäßig auf die geographische Anwendung der Fernerkundung konzentriert, immer noch fehlt.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Dec 1, 2013
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Pages
244
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ISBN
9783663141112
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Best For
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Language
German
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Genres
Science / Earth Sciences / Geography
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Gönke Brodersen
Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Didaktik d. Geographie, Note: 1,0, Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg) (Institut für Geographie und ihre Didaktik, Landeskunde und Regionalforschung), 49 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: So lautet das Motto des Multimar Wattforums in Tönning und macht damit deutlich, dass hier die Besucher ihr Wissen selbst konstruieren. Hier sind Jung und Alt auf vielfältige Weise „den Geheimnissen des Watts auf der Spur“ (NATIONALPARK WATTENMEER, 2006). Das Verbum entdecken entstammt einer Grundidee der konstruktivistischen Didaktik, aber den Bogen zum Konstruktivismus schlage ich zu einem späteren Zeitpunkt. Das Thema meiner Examensarbeit „Außerschulisches Lernen als konstruktiver Prozess -Das Beispiel Wattenmeer“ ist in doppelter Hinsicht von großer Aktualität. Zum einen durch die didaktische Diskussion, die zurzeit in Deutschland herrscht. Gerade in den letzten Jahren, in denen besonders durch das „Programme for International Student Assessment“ der OECD, Schule, Unterricht und die Kompetenz der Lehrkräfte in Verruf geraten sind, war die Kritik an der weitgehend praktizierten traditionellen Didaktik groß. Auch aus diesem Grund rückten daraufhin andere didaktische Konzepte in den Vordergrund, die vorher wenig Beachtung gefunden hatten, und ergriffen „die Gunst der Stunde“. Ein besonderes Interesse wurde nun der konstruktivistischen Didaktik entgegengebracht, mit der sich viele Wissenschaftler (u.a. Ernst von Glasersfeld, Paul Watzlawick, Gerhard Roth, Horst Siebert, Heinz Mandl) schon jahrelang eingehend, aber auf unterschiedliche Art und Weise, beschäftigt hatten. Der Konstruktivismus baut sich aus unterschiedlichen Theorien auf. Wichtig sind in diesem Zusammenhang der Radikale Konstruktivismus, die Neurobiologie des Erkennens, die Systemtheorien und die aktuellen kognitionspsychologischen Lernkonzeptionen. Diese vier Theorien bauen zwar aufeinander auf, werden aber je nach Blickwinkel und je nach Betrachter unterschiedlich gedeutet und befinden sich nicht auf der gleichen Ebene. Aus ihnen leiten sich die Basisgedanken der konstruktivistischen Didaktik ab. Zum anderen ist dieses Examensthema aktuell durch die Einbeziehung des außerschulischen Lernens, das sich in meiner Examensarbeit auf das schulische Lernen an außerschulischen Lernorten versteht. [...]
Dominik Müller
Inhaltsangabe:Einleitung: Mitte der siebziger Jahre begann die Entwicklung von Satellitennavigationssystemen. Insbesondere hat sich das NAVSTAR GPS (NAVigation System with Timing and Ranging Global Positioning System) des amerikanischen Department of Defense (DOD) etabliert und findet in vielen Bereichen Anwendung. Auch heute noch öffnet es neue Möglichkeiten der Nutzung, und längst ist das ursprünglich für das Militär gedachte System auch im zivilen Umfeld nicht mehr wegzudenken. GPS hat sich im Laufe der Jahre zu einer Schlüsseltechnologie entwickelt, und in der Geodäsie ist die Navigation als auch die Positionsbestimmung mit Satellitennavigationssystemen fester Bestandteil der praktischen Arbeit. So werden in der Landvermessung über große Entfernungen wirtschaftlich und hoch genau Positionen bestimmt. Zur Navigation wird GPS im Automobil-, Flugzeug- und Schiffsverkehr genutzt. Neben den USA hat die damalige UDSSR das sogenannte GLONASS (GLObal naya Navigatsionannaya Sputnikovaya Sistema) entwickelt. Aufgrund der eingetretenen politischen Veränderungen und bedingt durch finanzielle Schwierigkeiten spielt GLONASS heute nur eine untergeordnete Rolle. Zur Positionsbestimmung werden die Satellitensignale ausgewertet, wobei grundsätzlich zwei Arten von Signalen unterschieden werden [vgl. hierzu Seeber (1989), Abschnitt. 7.1.4], nämlich das Codesignal (1-1a) und das Phasensignal . (1-1b). Vom Prinzip her liefert die Auswertung der Signale die Entfernungen zwischen Satelliten und Empfänger, die so genannte Pseudoentfernungen. Diese Pseudoentfernungen sind kein geradliniger Abstände, da die Signale (1-1) auf ihrem Weg vom Satelliten zum Empfänger verschiedenen Einflüssen unterworfen sind. Nach Wanninger (1994) wird nachstehender Fehlerhaushalt aufgestellt, wobei mit den numerischen Beträgen der Einfluss auf die Pseudodistanz angegeben ist. - Satellitenbahn: 10 100m (1-2a). - Satellitenuhr: 10 100m (1-2b). - Ionosphäre: 2 100m (1-2c). - Troposphäre: 0,1 1m (1-2d). - Mehrwegeeffekte: mehrere Meter (1-2e). - Phasenzentrum der Antenne: = 0,02m (1-2f). - Empfängerrauschen: 1 3m . (1-2g). Durch die genannten Fehler (1-2) wird die Position etwa um den Faktor zwei bis vier verschlechtert. Zur Verringerung bzw. Elimination der Fehler (1-2a-d) werden insbesondere folgende Verfahren angwand: - DGPS (Differenzielles GPS): Es werden Pseudostreckenkorrekturen für eine Referenzstation berechnet und dem Nutzer direkt zur Verfügung gestellt. Die [...]
Marc Schneiders
Inhaltsangabe:Einleitung: Fahrgastinformation und Fahrgastorientierung haben im heutigen Zeitalter einen hohen Stellenwert. Aufgrund der Rationalisierungsmaßnahmen während der 1960er Jahre wurden Busse und Straßenbahnen auf Einmann-Betrieb umgestellt. Der damit verbundene Wegfall des Schaffners als Kundenbegleiter führte zu einer zunehmenden Anonymisierung des öffentlichen Nahverkehrs. Während in Bussen heute noch beim Fahrer der Fahrscheinerwerb (außer in Köln) möglich ist, wurde in Straßenbahnen (heute Stadtbahnen) der Fahrscheinautomat eingeführt. Im heutigen Stadtbahnsystem besteht, trotz transparenter Fahrerkabinen, daher keine Möglichkeit mehr, sich ohne weiteres an den Fahrer zu wenden. Dem Kunden fehlt ein Ansprechpartner vor Ort. Das hierdurch entstandene Kommunikations-Defizit kann nur durch ein gut gestaltetes Informations-Konzept kompensiert werden. Der Kreisverband Köln und Umgebung des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) vertritt die Ansicht, dass es für Ortsfremde äußerst schwierig ist, innerhalb des Kölner Stadtbahnnetzes zurechtzukommen. Fremde müssen den Streckenverlauf von 16 Einzellinien und die Lage von insgesamt 40 Stadtteilen und zentralen Haltestellen lernen. Auf diesen unverzichtbaren Daten baut heute die Fahrgast-Information der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) auf. Zur Lösung dieses Problems hat der VCD ein Konzept entwickelt, von dem ein Teil umgesetzt worden ist. Dieses Konzept wird in Kapitel 4.1 genau erläutert werden. Mit der Entstehung von Verkehrverbünden und der daraus folgenden engen Kooperation von Verkehrsunternehmen und Verkehrsträgern stoßen unterschiedliche, zum großen Teil historisch gewachsene Informations- und Orientierungskonzepte aufeinander. Hierbei sind die Verbünde bestrebt, dem Kunden eine einheitliche Fahrgastinformation- bzw. -orientierung zu liefern. In diesem Zusammenhang soll geprüft werden, inwieweit die im VCD-Konzept genannten Verbesserungsvorschläge sich für ein einheitliches Fahrgastorientierungssystem eignen. Das Marketing im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) setzt sich mit den Bedürfnissen der Kunden auseinander. Anders als in den vergangenen Jahrzehnten werden Fahrgäste als Kunden und nicht mehr als Beförderungsfälle betrachtet. Während man sich anfangs auf die Fahrplan- und Tarifgestaltung konzentrierte, gehören heute auch Produktplanung, Tarifpolitik, Distribution und Kommunikation und Service zum Marketing. Für den Unternehmer ist das Marketing zu einer Daueraufgabe [...]
Lars Wartenberg
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung, Note: 1,5, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 28 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Trockenräume der Erde nehmen insgesamt eine Fläche von 48 Mio. km2 ein. Dies entspricht ungefähr 36 % der Festlandsregionen. Charakteristisch für diese Gebiete sind eine Verdunstung, die höher ist als die jährliche Niederschlagsmenge. Folglich können je nach Temperatur und Windverhältnissen Gebiete mit unterschiedlichen Niederschlagsmengen arid sein. Diese Gebiete der Erde sind einer akuten Gefährdung durch den Desertifikationsprozess ausgesetzt. Insgesamt sind weltweit Gebiete mit über 3,6 Mrd. ha Fläche, das entspricht ungefähr der Fläche Nord- und Südamerikas zusammen, in 110 Staaten mit einer Gesamtbevölkerung von ca. 1 Mrd. Menschen von Trockenheit und Desertifikation bedroht (DICHORÈ, 2002, 20). Dabei gehen jährlich um die 6 Mio. ha Land unwiederbringlich verloren. Weitere 21 Mio. ha werden in solch einem Maße degradiert, dass eine landwirtschaftliche Nutzung unwirtschaftlich geworden ist. Insgesamt gehen pro Jahr ca. 24 Mrd. t Oberboden (entspricht in etwa der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche der USA) irreversibel verloren. Die dadurch entstehenden jährlichen Einkommensverluste werden auf ca. 42. Mrd. US-$. Da Desertifikation durch menschliche Aktivitäten bzw. durch menschliche Passivität hervorgerufen worden ist, sollte durch ein verändertes Verhalten auch ein Aufhalten oder zumindest eine Verlangsamung der Desertifikationsprozesse möglich sein (UNEP 1987, 1). Diese Arbeit beginnt mit der geographischen Verbreitung der Trockenräume auf der Erde. Dabei werden auch die Zusammenhänge zwischen der Verbreitung der Trockenräume mit unterschiedlichen Klimaten herausgestellt. Danach folgt eine Erörterung der Ursachen von Desertifikation. Am Ende werden Gegenmaßnahmen vorgestellt, die der (Fortschreitung der) Desertifikation entgegenwirken sollen. Als Schlussfazit wir die Arbeit mit einem Ausblick in die Zukunft beendet. Ziel der Arbeit ist es, einen allgemeinen, einführenden Überblick über die Probleme und Ursachen der Desertifikation zu geben und die Einflüsse des Klimas darzulegen.
Charles Darwin
Im Jahr 1831 suchte der Kapitän der Beagle Fitzroy einen standesgemäßen und naturwissenschaftlich gebildeten Begleiter für eine geplante Vermessungs- und Entdeckungsfahrt nach Südamerika. Der 22jährige Darwin wurde für diese Position von seinem Lehrer und Freund Henslow empfohlen und konnte nach der erfolgten Zustimmung seines Vaters die Fahrt antreten. 

Die Fahrt führte die Beagle und Darwin zu den Kapverdischen Inseln, Brasilien, Argentinien, Patagonien, den Falklandinseln, Chile und Peru, weiter zu einigen Inseln des Pazifiks und über Australien und Südafrika zurück nach England und dauerte fast fünf Jahre. Während dieser Reise sammelte Darwin unzählige Tier- und Pflanzenproben, unternahm mehrfach Expeditionen in das Innere der besuchten Länder und untersuchte die Geologie der jeweiligen Länder. 

Die Ergebnisse dieser Reise sollten später die Grundlagen für seine Evolutionstheorie legen, auch wenn er selbst auf der Reise den berühmten Finken der Galapagosinseln nicht allzu viel Wert beimaß. Bereits auf der Rückfahrt ordnete Darwin seine Notizen, die zum Schluss 368 Seiten zoologische Notizen umfassten, die über Geologie waren mit 1383 Seiten etwa vier Mal so umfangreich. Zusätzlich hatte er 770 Seiten seines Reisetagebuchs beschrieben. 

Dieses Reisetagebuch erscheint erstmals als E-Book in der deutschen Übersetzung des Naturforschers Ernst Die­ffen­bach. Diese Übersetzung wurde vollständig modernisiert und an die heutige Rechtschreibung angepasst. Außerdem wurden zahlreiche Illustrationen von R. T. Pritchett aus der englischen Ausgabe von 1890 diesem E-Book hinzugefügt.

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