Furchtlose Krieger und wilde Zerstörer. Archaische Männlichkeitsbilder im Heavy Metal

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,0, Universität Siegen (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Internet killed the Video Star | Das Musikvideo im Internetzeitalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Pagan Metal Band Ensiferum arbeitet anachronistisch anmutende Bilder in ihre Songs ein, die vor dem inneren Auge entstehen: Männer in voller Kampfmontur, welche waffenschwingend zu Pferde in die Schlacht reiten. Die Furcht vor dem Tod ist ihnen dabei fremd, sie sind getrieben von Gewaltbereitschaft, Tapferkeit und der Lust am Töten. Kämpfen werden sie, bis entweder die Schlacht gewonnen ist oder sie dem Schwert eines Feindes zum Opfer gefallen sind. Das Bild eines tapferen Kriegers, das hier gezeichnet wird, strotzt nur so von einer martialischen Hypermaskulinität, welche durch raue Gitarrenriffs und tiefen Gesang auf der musikalischen Ebene noch verstärkt wird. Dass Männlichkeit auf solch traditionelle Art und Weise dargestellt wird, ist im Genre des Heavy Metal keine Seltenheit und geht weit über die Auseinandersetzung mit kriegerischen Themen im Rahmen der Songtexte hinaus. Diese Hausarbeit dient dazu, die verschiedenen Elemente und Faktoren, welche zur Konstruktion eben dieser archaischen Männlichkeit beitragen, zu erörtern und auf der Basis einer Musikvideoanalyse aufzuzeigen. Zu Beginn soll dazu zunächst ein grober Überblick über das Genre des Heavy Metal und seine Geschichte gegeben werden. Anschließend an die Vorstellung des Untersu-chungsgegenstandes wird erläutert, welche Formen der Männlichkeitskonstruktionen im Heavy Metal existieren. Die theoretische Basis wird komplettiert durch Kapitel 3, in dem das Klassifikationsmodel zur Analyse von Musikvideos von Michael Altrogge vorgestellt wird, welches in seinen Grundzügen auch in dieser Hausarbeit Anwendung findet. Im letzten Schritt wird dann das Musikvideo zu Father of Wolf von Amon Amarth exemplarisch auf diese Methoden hin untersucht.
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Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jul 22, 2015
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Pages
24
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ISBN
9783668019980
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Language
German
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Genres
Music / General
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Content Protection
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Universität Siegen (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Spracherwerb, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Erwerb des Plurals stellt einen essentiellen Teil des kindlichen Spracherwerbs dar, der bereits vielfach untersucht worden ist. Eine einheitliche Antwort darauf, wie Kinder die grammatischen Strukturen ihrer Muttersprache erlernen, hat die Wissenschaft bislang jedoch nicht geben können. So gibt es eine Vielzahl verschiedener Ansätze, welche auf unterschiedliche, teilweise auch kontrastierende Weise den Grammatikerwerb zu erklären suchen. Diese theoretischen Modelle basieren oftmals auf der Analyse und Interpretation von empirischen Daten wie etwa kindliche Sprechdaten. Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Analyse von Pluralfehlern, die aus den spontanen Sprechdaten eines Mädchens namens Simone stammen. Zunächst jedoch erfolgt eine grundlegende Darstellung des Pluralsystems im Deutschen. Diese Erläuterung beinhaltet neben den acht Pluralendungen auch einige Regelhaftigkeiten der deutschen Pluralmarkierung. Weiterhin folgt die Vorstellung zweier Spracherwerbstheorien. Diese liefern unterschiedliche Erklärungen dafür, wie grammatische Strukturen erlernt und verarbeitet werden. Diesem theoretischen Unterbau schließt sich dann die Analyse und Besprechung der inkorrekten Pluralmarkierungen, welche Simone verwendet, an. Nach der Vorstellung der Methodik bezüglich der Datenauswahl und Vorgehensweise folgt der eigentliche Hauptteil. Die Analyse orientiert sich neben Erklärungen, die oben genannte Erwerbsmodelle liefern, auch an den Regelhaftigkeiten des deutschen Pluralsystems. Anschließend werden die Ergebnisse der Analyse nochmals zusammengefasst präsentiert und besprochen. Den Abschluss der Hausarbeit bildet dann das Fazit, in dem die Ergebnisse noch einmal diskutiert werden. Auch soll hier ein Ausblick in die Zukunft der Spracherwerbsforschung gewagt werden. Im Anhang befindet sich eine detaillierte Auflistung aller von Simone verwendeten Pluralformen in den ausgewählten Transkripten. Diese beinhaltet auch die im Rahmen der Fehleranalyse besprochenen inkorrekt markierten Formen. Diese sind den einzelnen Altersstufen chronologisch zugeordnet.
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,0, Universität Siegen (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Niklas Luhmann: Die Realität der Massenmedien, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Film "The Blair Witch Project" avancierte 1999 zum Kassenschlager in den amerikanischen Kinos. Maßgeblich verantwortlich für den Erfolg des Horrorfilms war die Tatsache, dass von Beginn an der Anschein erweckt wurde, es handele sich um Ereignisse, die real stattgefunden hätten. Schon im Vorfeld der Kinopremiere stellten die beiden Regisseure Daniel Myrick und Eduardo Sanchez die Website zum Film ins Netz, die zusätzliche Hintergrundinformationen lieferte und gleichzeitig den Mythos, der sich zu diesem Zeitpunkt bereits um die Entstehung des Films rankte, noch verstärkte. Auch auf weitere Marketinginstrumente, die sich als authentisches Material tarnten, wurde zurückgegriffen. Dazu zählte neben einer TV-Dokumentation auch ein Sachbuch. Ziel dieser Arbeit ist es, das Phänomen "The Blair Witch Project" vor einem systemtheoretischen Hintergrund zu untersuchen. Als Analysegrundlage dient an dieser Stelle Niklas Luhmanns Realität der Massenmedien. Zunächst wird ein Überblick über die Medientheorie Luhmanns erfolgen. Darauf folgt die Darstellung der verschiedenen Authentifizierungsstrategien, die sowohl im Film selber als auch den ergänzenden Unterhaltungsangeboten verwendet wurden. Die Wirkung dieser Maßnahmen auf die Rezipienten wird anhand einer Studie von Margit Schreier erörtert. Den Abschluss der vorliegenden Arbeit bildet die Analyse des Films und der Website auf der Basis der Luhmannschen Medientheorie.
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