Textnormveränderung durch verdeckte Übersetzung angloamerikanischer Aktionärsbriefe ins Spanische

GRIN Verlag
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,3, Universität Hamburg (Insitut für allgemeine und angewandte Sprachwissenschaften), 123 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Angesichts des Wachstums des internationalen Kommunikationsnetzes, welches ebenfalls mit zunehmender Internationalisierung einhergeht, ergibt sich die Notwendigkeit einer erhöhten Produktion von Texten, die sich an Adressaten verschiedener Sprach- und Kulturgemeinschaften gleichzeitig richten. Diese Texte werden entweder sofort in englischer Sprache verfasst oder sie entstehen als Übersetzungen eines Originals, das immer häufiger in englischer Sprache verfasst wird. Die Übersetzungstexte richten sich folglich nach dem englischen Ausgangstext, erheben aber gleichzeitig den Anspruch, selbst als Originale zu erscheinen. Aufgrund der sich durch die weltweite politische, wirtschaftliche und kulturelle Dominanz der englischen Sprache ergebenden Rolle des Englischen als globaler Lingua franca lässt sich die Vermutung äußern, dass Übersetzungen aus dem Englischen von englischen oder amerikanischen Einflüssen geprägt sind. In direkter methodologischer Anknüpfung an das Projekt "Covert Translation", das zurzeit im Sonderforschungsbereich Mehrsprachigkeit der deutschen Forschungsgemeinschaft an der Universität Hamburg unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. hc. House durchgeführt wird, untersucht die vorliegende Arbeit als Desiderat anhand einer qualitativen, diachron-kontrastiv angelegten Analyse von Fallstudien englisch-spanischer Übersetzungen von Aktionärsbriefen exemplarisch, ob – so die Projekthypothese – die ausgangssprachlichen Textkonventionen und typischen Textformen der angloamerikanischen Aktionärsbriefe in den zielsprachlichen spanischen Übersetzungen und spanischen Paralleltexten übernommen werden. Bei der Untersuchung des Genres Wirtschaft lag der Schwerpunkt bisher lediglich auf der diachronen Analyse englischer und deutscher Firmenvisionen und Aktionärsbriefe sowie auf der synchronen englisch-spanischen Übersetzungsanalyse der Textsorte Firmenvisionen. Da jedoch noch keine Untersuchungsergebnisse für diese Textsorte und dieses Sprachenpaar auf diachroner Ebene erzielt wurden, hofft diese Arbeit, die bisherigen Projektergebnisse zum Bereich der mehrsprachigen Wirtschaftskommunikation auf eine breitere Basis zu stellen, indem sie zum einen spanischsprachige Originaltexte erstmalig diachron unter-sucht und zum anderen die bereits erarbeiteten Ergebnisse für das Sprachenpaar Englisch-Deutsch weiterführend differenziert.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Feb 4, 2007
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Pages
297
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ISBN
9783638594097
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Best For
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Language
German
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Genres
Language Arts & Disciplines / Linguistics / General
Language Arts & Disciplines / Linguistics / Historical & Comparative
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Julia Korthus
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Amerikanistik - Literatur, Note: 2,0, Universität Mannheim, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der weltberühmte Roman "The Great Gatsby" wurde von Francis Scott Fitzgerald geschrieben und ist 1925 erschienen. Er wird gemeinhin als Fitzgeralds Meisterwerk bezeichnet, obwohl er sich nach seiner Veröffentlichung zunächst nur mäßig verkaufte. In dem Roman werden die Ereignisse eines Sommers im Leben von Nick Carraway erzählt, einem jungen Mann aus dem amerikanischen Mittleren Westen, der nach seinem Umzug an die Ostküste die Bekanntschaft des schwerreichen Jay Gatsby macht und in dessen glamouröse Welt hineingezogen wird. Es gibt zahlreiche Werke, die sich mit verschiedensten Aspekten dieses Romans beschäftigen. Einige behandeln die Frage, wie stark der Einfluss von Fitzgeralds eigenem Leben auf den Roman war; andere versuchen, die verschiedenen Leitmotive des Romans zu interpretieren und wieder andere beschäftigen sich mit der Frage, inwieweit die Handlung des Romans auch in heutigen Zeiten noch aktuell ist. Ein Aspekt wird in vielen dieser Arbeiten erwähnt – der "American dream". Ich möchte in dieser Hausarbeit zeigen, wie das Phänomen des "American dream" in The Great Gatsby dargestellt wird und was das Besondere am persönlichen "American dream" der Hauptfigur Jay Gatsby ist. Zunächst werde ich einen kurzen Abriss der Biografie des Autors F. S. Fitzgerald geben und mich dann mit der Figur Jay Gatsby befassen. Danach werde ich das Konzept des "American dream" vorstellen und im Anschluss daran die Besonderheit des "Gatsby-schen" Traums erläutern. Ich möchte aufzeigen, dass der Leser des Romans gerade durch Gatsbys unerschütterlichen Glauben an seinen Traum und durch seine Fähigkeit, zu hoffen, dazu gebracht wird, Sympathie mit Gatsby zu empfinden und sein Scheitern (und das seines Traums) zu bedauern.
Mandy Balzer
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Englisch - Literatur, Werke, Note: 2,0, Universität Potsdam (Anglistik & Amerikanistik), Veranstaltung: Shakespeare’s Later Comedies & Problem Plays , Sprache: Deutsch, Abstract: In 1492, Christopher Columbus first landed on the American continent. This event marks the beginning of its conquest by the Europeans. Some people celebrated the sailor as a hero; others assessed him as a power-hungry and dispiteous conqueror. Many indigenous people were oppressed, enslaved and eradicated by the following European settlers (Karras and McNeill 7). By the time William Shakespeare wrote The Tempest in 1611, the English were accustomed to unimaginable stories about voyages abroad. Therefore, colonisation and exploration of the unknown islands continued to be frequent topics of conversation, heated-up by the many returning travellers. One of these stories circulated around the ‘Sea Adventure’, a flagship carrying Admiral George Somers and his crew that disappeared and was presumed lost at sea. Unbelievably, almost a full year later in the end of May, 1610, two pinnaces appeared at Jamestown carrying the staff and passengers from the ‘Sea Adventure’. The ship had – by force of a tempest – crashed on the island of Bermuda, which had – in contrast to its reputation as dangerous ‘Isle of Devils’ – a plenty of food and shelter. The stranded built their new sailing ships and completed their voyage to Jamestown (Müller, 343). Seeing the similarities between this incident and the rough plot of Shakespeare’s The Tempest, one could assume that the author got inspired by these stories to write a play, which broaches the issue of the conquest of the New World. In dealing with the recurrent motif of the master-servant relationship, I will prove that The Tempest can be perceived as a play about colonialism and subjugation. After an elaborate part about the motif, I will detail the traits of the main figures of The Tempest, which allegorize the people of the colonial era. Still, it’s not supposed to be a full characterisation and I will only name some facts due to the restricted number of pages, but it is much-needed to understand the individual relationships.
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