Felicitas: A Tale of the German Migrations, A.D. 476

Macmillan and Company
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Publisher
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Published on
Dec 31, 1883
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Pages
223
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Language
English
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Diese Ausgabe von "Weltuntergang" wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert. Felix Dahn (1834-1912) war ein deutscher Professor für Rechtswissenschaften, Schriftsteller und Historiker. Dahns Popularität gründete vor allem auf einem historischen Roman. Mit einem insgesamt ca. 30.000 Druckseiten umfassenden Œuvre zählt Felix Dahn zu den produktivsten Autoren seiner Zeit. Aus dem Buch: "Gar wunderhold, wie sonst kaum irgendwo auf deutscher Erde, zieht der Frühling ein zu Würzburg an dem Main. Frühzeitiger als anderwärts kehrt er zu: im Hornung schon flötet die Amsel ihr melodisch Lied hoch vom Ulmenwipfel, wann die Sonne zu Rüste geht über dem Guttenberger Wald, Thal und Rebgelände tauchend in eitel Gold und Segen. Frühe sprießen an sonniger Halde die Veilchen hervor und wie leuchten, wie duften sie in den Weingärten der sanften Hügel, die wilden, gelben Tulpen! Dankbar gedenkt, wer je sein genoß, des Würzburger Lenzes. – Und ganz besonders schön, herrlicher denn je zuvor, meinten die frohen Menschen, war der liebe Lenz in das Mainthal eingefahren im Jahre des Herrn Eintausend. Das Land weithin stand in eitel Maienblust. Das Wildgedörn, das die Rebgärten rings an den sanft aufsteigenden Hängen umhegte – Weißdorn und Rotdorn und zahllose Hagerosen – blühte so reich, daß der süße Duft, vom Südwind getragen, berauschend flußabwärts zog. In den dichten Hecken vor der Stadtmauer, aber auch in den häufigen Gärten innerhalb der Umwallung sang die Mönchsgrasmücke, sang die Nachtigall ihr feurig Lied..."
Diese Ausgabe von "Odhin's Trost" wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert. Aus dem Buch: "Viele Winter, ja unvordenklich viele, hatten sich Asen und Riesen bekämpft. Schaden konnten sie sich thun, manchfaltigen, aber ganz hinzwingen nicht. Denn weder konnten die von Asgardh die Riesen alle erschlagen, noch konnten die Riesen einbrechen in Walhall's Burgthor. Da hatten die Riesen den Göttern Botschaft gesandt, friedliche Zwiesprach zu halten, ob nicht der alte Streit beizulegen sei für immer und alle Tage. Herausgeben wollten die Riesen, falls ein Vergleich vertragen würde, werthvollste Waffe und wonnigstes Weib, die sie beide den Göttern abgewonnen durch List eines Menschenmannes: – der hieß Argr. Und die Asen mißten Waffe und Weib wie Arm und Auge. Denn die Waffe war Miölnir, Thors Hammer, und das Weib war Freia. Argr hatte Thor in Rausch getrunken mit sehr, sehr vielen Hörnern Ael: nicht so gut, als Mancher meint, ist Ael den Erdensöhnen. Aber auch Asen, scheint es, ist es oft von Uebel. Argr hatte mit Thor in die Wette getrunken; jeder wettete ein Trinkhorn. Nach sehr vielen Hörnern sagte Argr, er könne nicht mehr. Thor konnte auch nicht mehr: aber er trank fort und gewann so großes Horn, aber größeren Rausch..." Felix Dahn (1834 - 1912) war ein deutscher Professor für Rechtswissenschaften, Schriftsteller und Historiker. Dahns Popularität gründete vor allem auf einem historischen Roman. Mit einem insgesamt ca. 30.000 Druckseiten umfassenden Œuvre zählt Felix Dahn zu den produktivsten Autoren seiner Zeit.
*** Neue Deutsche Rechtschreibung mit kommentierten Latein-Passagen ***

Felix Dahns fesselnder, dreibändiger geschichtlicher Roman über den umstrittenen römischen Kaiser Julian, erstmalig vollständig, kommentiert und in Neuer Deutscher Rechtschreibung.

Flavius Claudius Iulianus war von 360 bis 363 römischer Kaiser. In christlich geprägten Quellen wird er häufig als Julian der Abtrünnige bezeichnet, da er den christlichen Glauben aufgegeben hatte. Selten bezeichnet man ihn als Julian II.

Sein Vetter ernannte Julian 355 zum Caesar und beauftragte ihn, Gallien gegen die Germanen zu verteidigen. Diese Aufgabe erfüllte er sehr erfolgreich.

Julians kurze Regierungszeit als Alleinherrscher war innenpolitisch durch seinen vergeblichen Versuch geprägt, das durch Konstantin den Großen im Reich privilegierte Christentum zurückzudrängen.

Gleich darauf krachten die Haustüren gar mancher Paläste zu Nikomedia von außen nach innen: Waffenklirren – roter Schein von Pechfackeln – Lärm – Widerspruch, hier und da Widerstand der Haussklaven – gleich darauf Wehgeschrei von Sterbenden.

In das Haus des Patricius Julius, des einen Bruders des eben Verstorbenen, drang ein Centurio mit einer Schar von blonden barbarischen Söldnern. Der Hausherr selbst trat ihnen im Atrium rasch mit teilnahmsvoller Sorge entgegen.

»Wie steht’s mit unserem Herrscher, meinem Bruder?« – »Das frag ihn selbst im Hades! Oder vielleicht im Himmel der Christen!« schrie der Centurio. »Mich sendet der neue Herr: dein Neffe Constantius, der schickt dir – durch mich – dies!« Er stieß ihn nieder; das kurze Römerschwert durchdrang die linken Rippen und fuhr im Rücken heraus. »Wo ist die Frau?« schrie der Wilde. »Wo das Mädchen?«

»Hier, Mörder!« rief eine ausnehmend schöne Frau von etwa vierzig Jahren, die ein kleines Mädchen an der Hand führte. »Lass uns mit ihm sterben!«

Der Legionär zückte das breite Schwert gegen sie; dabei sah er ihr in das Antlitz: so wunderbar schön waren diese Augen – er senkte erschüttert für eine kurze Weile die Waffe, die vom Blute des Mannes troff.

ISBN 978-3-96281-048-1 (Kindle)
ISBN 978-3-96281-047-4 (Epub)
ISBN 978-3-96281-049-8 (PDF)

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