Unterschiede HGB und IFRS

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,0, Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich mit den Unterschieden von HGB und IAS/IFRS. Dabei wird insbesondere auf Anasatz- und Bilanzierungsunterschiede in der Praxis eingegangen, was mit verständlichen Beispielen unterstrichen wird. Des Weiteren ist ein weiterer Punkt die formalen Unterschiede und der Einsatzbereich dieser unterschiedlichen Rechnungslegungssysteme.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jul 18, 2011
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Pages
46
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ISBN
9783640961450
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Accounting / General
Business & Economics / General
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, , Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Einführung des Bilanzrichtlinien-Gesetzes von 1985 gelang mit § 275 HGB a.F. erstmals die Steuerlatenzierung in der handelsrechtlichen Rechnungslegung. Diese Vorschrift spielte allerdings in der Praxis der Abschlussprüfung und Rechnungslegung eine untergeordnete Rolle. Mit dem Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) das zum 29.5.2009 in Kraft getreten ist, wurde das Handelsgesetzbuch (HGB) umfassend reformiert. Erklärtes Ziel dieser Reform war unter anderem die Weiterentwicklung des HGB zu einer den International Financial Reporting Standards (IFRS) vollwertigen, aber kostengünstigeren und einfacheren Alternative. Durch die Reform sollte auch die Informationsfunktion des Jahresabschlusses gestärkt und so die Aussagekraft des handelsrechtlichen Abschlusses verbessert werden. Um dieses Ziel zu erreichen findet nun auch die Steuerlatenzierung im Jahres- und Konzernabschluss praxisrelevante Bedeutung. Bei der Bilanzierung latenter Steuern fand, in Anlehnung an die internationale Rechnungslegung, ein Konzeptionswechsel hin zum Temporary-Konzept statt. Damit hat sich der Gesetzgeber an eines der komplexesten Bilanzierungsthemen gewagt, dessen inhaltliche Ausgestaltung eines der zentralen Diskussionsthemen um die Anwendung des BilMoG darstellt. Hinzu kommt, dass durch das BilMoG weitestgehend die umgekehrte Maßgeblichkeit in § 5 Abs. 1 Satz 2 EStG aufgehoben wurde. Dies hat zur Folge, dass Handels- und Steuerbilanz nun stark voneinander abweichen. Die daraus resultierenden Differenzen sind in Bezug auf die Steuerlatenzierung zu be-trachten. Für die Praxis hat die Bilanzierung von latenten Steuern stark an Be-deutung gewonnen. Die nachfolgende Arbeit befasst sich mit der Konzeption latenter Steuern im Einzel- und Konzernabschluss. Speziell für den Einzelabschluss wird auf die Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisvorschriften sowie auf die daraus folgenden Verpflichtungen eingegangen.
Inhaltsangabe:Einleitung: Immer mehr deutsche Unternehmen neigen dazu, für ihre Mitarbeiter – zumeist dem Führungspersonal – die Vergütungsmodelle auf Aktienbasis einzuführen. Diese Art der Entlohnung ist in den USA seit langem eine Tradition. Besonders die Unternehmen, die einen Zugang zum US-amerikanischen Kapitalmarkt anstreben, müssen den Erwartungen der dortigen institutionellen Anleger stellen, die ihre Investitionsentscheidungen u.a. vom Vorhandensein solcher Entlohnungssysteme abhängig machen. Durch eine an den Aktienkurs gekoppelte Vergütung von Führungskräften soll der bei Kapitalgesellschaften befürchtete Principal-Agent-Konflikt entschärft und den berechtigten Interessen der Anteilseigner an einer Steigerung des Unternehmenswerts Rechnung getragen werden. Mit Erlass des KonTraG haben sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für solche Aktionspläne grundlegend gewandelt, so dass heutzutage Top-Manager dieser Form der Vergütung voraussetzt. Die deutschen Gesellschaften können sich diesem Trend faktisch nicht mehr entziehen. Allerdings ist die wissenschaftliche Diskussion noch im Gange, da es noch vieles ungeklärt ist. Auch in Deutschland bestehen weder verbindliche Rechnungsgrundsätze, noch wurde eine herrschende Meinung etabliert. Zwischenzeitlich verfügen fast alle namhaften großen Unternehmen über Long-Term Incentive Pläne und bei Gründungsunternehmen der New Economy stellen begleitende Beteiligungsmodelle einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar. Insbesondere junge wachstumsstarke, jedoch liquiditätsschwächere Unternehmen des Neuen Marktes setzen Stock-Options-Pläne dazu ein, dringend benötigte Mitarbeiter und ihr Know-how im Unternehmen zu gewinnen, ohne große Gehälter zahlen zu müssen und stattdessen das Geld für Unternehmensinvestitionen verwenden zu können. Aufgrund der damit gestiegenen Bedeutung von Aktienoptionen im allgemeinen und bei Neuen-Markt-Unternehmen im besonderen soll ein Bilanzierungsstandard geschaffen werden, der die Vergleichbarkeit der Abschlüsse herstellt. Außerdem werden die Angemessenheit und Marktüblichkeit sichergestellt, um über die Höhe der Vergütung urteilen zu können. Die hiermit verbundenen Vorschriften nach internationalen Rechnungslegungen wie US-GAAP- und IAS, die 1997 durch die Deutsche Börse AG als Pflichtbilanzierungsrichtlinien für Unternehmen am Neuen Markt festgelegt wurden, gewinnen angesichts der Anforderungen des Regelwerks des Neuen Markts, der Aufstellung befreiender internationaler [...]
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, , Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Einführung des Bilanzrichtlinien-Gesetzes von 1985 gelang mit § 275 HGB a.F. erstmals die Steuerlatenzierung in der handelsrechtlichen Rechnungslegung. Diese Vorschrift spielte allerdings in der Praxis der Abschlussprüfung und Rechnungslegung eine untergeordnete Rolle. Mit dem Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) das zum 29.5.2009 in Kraft getreten ist, wurde das Handelsgesetzbuch (HGB) umfassend reformiert. Erklärtes Ziel dieser Reform war unter anderem die Weiterentwicklung des HGB zu einer den International Financial Reporting Standards (IFRS) vollwertigen, aber kostengünstigeren und einfacheren Alternative. Durch die Reform sollte auch die Informationsfunktion des Jahresabschlusses gestärkt und so die Aussagekraft des handelsrechtlichen Abschlusses verbessert werden. Um dieses Ziel zu erreichen findet nun auch die Steuerlatenzierung im Jahres- und Konzernabschluss praxisrelevante Bedeutung. Bei der Bilanzierung latenter Steuern fand, in Anlehnung an die internationale Rechnungslegung, ein Konzeptionswechsel hin zum Temporary-Konzept statt. Damit hat sich der Gesetzgeber an eines der komplexesten Bilanzierungsthemen gewagt, dessen inhaltliche Ausgestaltung eines der zentralen Diskussionsthemen um die Anwendung des BilMoG darstellt. Hinzu kommt, dass durch das BilMoG weitestgehend die umgekehrte Maßgeblichkeit in § 5 Abs. 1 Satz 2 EStG aufgehoben wurde. Dies hat zur Folge, dass Handels- und Steuerbilanz nun stark voneinander abweichen. Die daraus resultierenden Differenzen sind in Bezug auf die Steuerlatenzierung zu be-trachten. Für die Praxis hat die Bilanzierung von latenten Steuern stark an Be-deutung gewonnen. Die nachfolgende Arbeit befasst sich mit der Konzeption latenter Steuern im Einzel- und Konzernabschluss. Speziell für den Einzelabschluss wird auf die Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisvorschriften sowie auf die daraus folgenden Verpflichtungen eingegangen.
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