Ein Blick genügt. Zur Veränderung der Wahrnehmung am Beispiel der Eisenbahn

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 1,5, Bauhaus-Universität Weimar (Fakultät Medien), Veranstaltung: Basismodul Medienwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit verdeutlicht die Phänomenologie der Eisenbahn vor dem Hintergrund einer sich veränernden Gesellschaft. Sie vertritt die These, dass die Eisenbahn die Soziologie und im Zuge dessen als besonderes Phänomen der Eisenbahnreise auch die Wahrnehmung der Menschen nachhaltig beeinflusste. Diese Veränderung lässt sich als Teil der sich industrialisierenden Gesellschaft verstehen, exemplarisch an der Eisenbahn ablesen und gleichsam in einen mediengeschichtlichen Kontext einordnen. Zudem wirkt die Industrialisierung als mediales Ereignis, das mit der Eisenbahn ein neues (Transport-)Medium hervorbringt. Dieses neue Medium verändert die Wahrnehmung der Menschen in derselben Form wie es die Industrialisierung für die Gesellschaft insgesamt tut. Die Aufmerksamkeit und Konzentration der Zeitgenossen wird während der Reise auf eine neue Art herausgefordert. Daraus entwickeln sich neue Reisegewohnheiten wie Lesen oder Schlafen. Beim Blick aus dem Fenster veränderten sich zudem die Sehgewohnheiten der Menschen und es bildete sich im Anschluss an die breiten Erfolge des Panoramas um die Jahrhundertwende des 18. ins 19. Jahrhundert ein weitsichtiger, panoramatischer Blick aus. In dieser Hinsicht lässt sich die Eisenbahn mediengeschichtlich einordnen und als Vorform des Kinos verstehen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Nov 13, 2017
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Pages
20
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ISBN
9783668568525
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Best For
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Language
German
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Genres
Language Arts & Disciplines / Communication Studies
Social Science / Media Studies
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienethik, Note: 1,1, Bauhaus-Universität Weimar (Fakultät Medien), Veranstaltung: Mediale Anthropologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Markus Rehm ist Weitspringer und Kurzstreckenläufer. Seit einem Unfall in seiner Jugend, als ihm ein Bootmotor im August 2003 den Unterschenkel zerriss, trägt er am rechten Bein eine Unterschenkelprothese. Dennoch war es ihm nicht vergönnt, im Jahr 2014 an den Deutschen Leitathletik-Meisterschaften der nichtbehinderten Sportler teilzunehmen, die er prompt gewann. Spätestens mit diesem Erfolg begann jedoch die Kontroverse um seine Leistung. Zu einer Titelverteidigung im Jahr darauf durfte er zwar teilnehmen, eine Einbeziehung in die offizielle Wertung wurde ihm aber aus Gründen der Unvergleichbarkeit der sportlichen Leistung gegenüber unversehrten Sportlern verweigert. Nicht zuletzt seit dieser Kontroverse befindet sich die internationale Sportwelt in einem Dilemma. Andere Sportarten leben sozusagen von dem technischen Fortschritt, der ein Teil des Wettkampfs ist. Im Radsport, beim Schwimmen oder im Skisport – um nur einige zu nennen – gehört ein perfekt präpariertes Material zum sportlichen Erfolg dazu. Im Rennsport ist die Ingenieursleistung und die technische Verbesserung untrennbar mit dem sportlichen Erfolg des Autorennfahrers verknüpft. Es stellt sich daher die Frage, wo technische Unterstützung im Sport als solche anfängt und wie die Vergleichbarkeit im sportlichen Wettkampf gewährleistet bleibt. Dieser Frage versucht die Hausarbeit aus medienanthropologischer Sicht nachzugehen. Die Analyse des Menschen als mangelhaftes Wesen ist vermutlich so alt wie die Philosophie selbst. Es versucht werden, einige zentrale Theorien insofern anzureißen, wie es der Argumentationsstruktur der Arbeit dienlich erscheint. Diese Arbeit versucht auch keine Antwort auf die sportethische Diskussion um Fairness und Inklusion zu geben – nicht zuletzt, weil ein eindeutiger Vor- oder Nachteil der Prothesen wissenschaftlich nicht erwiesen werden kann. Stattdessen soll der Mensch – am Beispiel von Markus Rehm und Oscar Pistorius der Sportler – in den (historisch gewachsenen) Kontext des technisch durchdrungenen Menschen im Rahmen einer prothetischen Medienanthropologie gestellt werden. Die Fragestellung kreist also darum, wie sehr der Mensch technisch verfasst ist.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,7, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Institut für Medien-und Kulturwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Seminararbeit Imagebildung in der Werbung am Beispiel von EDEKA sollen mehrere Faktoren erörtert werden; der erste Faktor wäre, die Wirkungsweise des Images und damit den Markenerfolg zu bestimmen. Es geht hierbei um Stereotypisierung und die Frage, mit welcher Strategie dem Kunden das Produkt attraktiv gemacht werden kann. Dazu gibt es eine Reihe von Faktoren, wie z.B. die Imagebildung einer Unternehmenskette und die Rückschlüsse auf die Erfolgsgeschichte, die daraus resultiert. Hierzu soll zuerst der Begriff des Images und der Vorurteile erläutert werden, der hinüber geht in die ausführliche Beschreibung des Begriffes der Stereotypisierung bis hin zu Differenzierung und Mediennutzung. Um einen Einblick in die Struktur der Unternehmenskette „EDEKA“ zu bekommen, wird zusammengefasst die Geschichte über die Entstehung und Marktpositionierung des Unternehmens erläutert. An den darauf folgenden verschiedenen Videoclips der Werbung werden die o.g. theoretischen Ansätze an visuellen Beispielen analysiert. Es geht um die Frage nach der Möglichkeit des Zustandekommens eines Markenimages und Differenzierungskriterien. Hier ist jedoch auch die Zielgruppe interessant, da diese auf das Image ansprechen sollen und somit in die Strategie und den Wirkungsprozess mit einbezogen sind.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienethik, Note: 1,1, Bauhaus-Universität Weimar (Fakultät Medien), Veranstaltung: Mediale Anthropologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Markus Rehm ist Weitspringer und Kurzstreckenläufer. Seit einem Unfall in seiner Jugend, als ihm ein Bootmotor im August 2003 den Unterschenkel zerriss, trägt er am rechten Bein eine Unterschenkelprothese. Dennoch war es ihm nicht vergönnt, im Jahr 2014 an den Deutschen Leitathletik-Meisterschaften der nichtbehinderten Sportler teilzunehmen, die er prompt gewann. Spätestens mit diesem Erfolg begann jedoch die Kontroverse um seine Leistung. Zu einer Titelverteidigung im Jahr darauf durfte er zwar teilnehmen, eine Einbeziehung in die offizielle Wertung wurde ihm aber aus Gründen der Unvergleichbarkeit der sportlichen Leistung gegenüber unversehrten Sportlern verweigert. Nicht zuletzt seit dieser Kontroverse befindet sich die internationale Sportwelt in einem Dilemma. Andere Sportarten leben sozusagen von dem technischen Fortschritt, der ein Teil des Wettkampfs ist. Im Radsport, beim Schwimmen oder im Skisport – um nur einige zu nennen – gehört ein perfekt präpariertes Material zum sportlichen Erfolg dazu. Im Rennsport ist die Ingenieursleistung und die technische Verbesserung untrennbar mit dem sportlichen Erfolg des Autorennfahrers verknüpft. Es stellt sich daher die Frage, wo technische Unterstützung im Sport als solche anfängt und wie die Vergleichbarkeit im sportlichen Wettkampf gewährleistet bleibt. Dieser Frage versucht die Hausarbeit aus medienanthropologischer Sicht nachzugehen. Die Analyse des Menschen als mangelhaftes Wesen ist vermutlich so alt wie die Philosophie selbst. Es versucht werden, einige zentrale Theorien insofern anzureißen, wie es der Argumentationsstruktur der Arbeit dienlich erscheint. Diese Arbeit versucht auch keine Antwort auf die sportethische Diskussion um Fairness und Inklusion zu geben – nicht zuletzt, weil ein eindeutiger Vor- oder Nachteil der Prothesen wissenschaftlich nicht erwiesen werden kann. Stattdessen soll der Mensch – am Beispiel von Markus Rehm und Oscar Pistorius der Sportler – in den (historisch gewachsenen) Kontext des technisch durchdrungenen Menschen im Rahmen einer prothetischen Medienanthropologie gestellt werden. Die Fragestellung kreist also darum, wie sehr der Mensch technisch verfasst ist.
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