Paradigmen der Angstforschung. Lerntheoretische Ansätze

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 1,4, Universität des Saarlandes, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Phänomen, dessen Messung und Erforschung die Wissenschaft schon lange beschäftigt, ist die Angst. Besonders im pädagogischen Bereich der Erziehung kommt es immer wieder zu der bedeutsamen Frage, wie Angst entsteht, was sie auslöst und besonders, wie sie wieder zu beseitigen ist bzw. wie sie gar nicht erst entsteht. Gerade im schulischen Kontext stellt sich diese Frage häufig, da die Schule ein Ort ist, an dem viele Kinder und Jugendliche ihre ersten intensiven Angsterfahrungen machen. Die Folgen dieser Erfahrungen sind sowohl in ihrer Entstehung als auch in ihren Auswirkungen auf den betroffenen Schüler vielseitig und unterschiedlich. Somit gilt, besonders von Seiten der Lehrer und der Eltern, den möglichen Antworten, die die Wissenschaft erbringen kann, großes Interesse. Denn nur, wenn der erziehenden Person bewusst ist, wodurch ein Schüler Angst entwickelt, kann er ihr entgegenwirken und Rahmenbedingungen schaffen, in denen Angst entweder gar nicht erst entsteht oder die zu diesem Zustand führenden Elemente so abändern, dass sie nicht mehr bedrohlich oder angstauslösend wirken und sich das negativ geprägte Verhalten des Schülers wieder ändert. Im nun folgenden Text wird zunächst definiert, was Angst eigentlich ist und ob sie erlernbar ist. Ist dies der Fall, führt das zu der Frage, ob sie dann auch wieder verlernt werden kann, wenn die entsprechenden äußeren Parameter, die sie hervorriefen, geändert werden. Im Hauptteil werden repräsentativ vier klassische Lerntheorien vorgestellt, welche einem angehenden Pädagogen bekannt sein sollten, um die Entstehungsmöglichkeiten von Angst zu verstehen. Zunächst wird die jeweilige Theorie näher erläutert und in einem jeweils dazugehörenden Experiment veranschaulicht. Danach folgt ein zu dem Experiment passendes, frei erfundenes Fallbeispiel inklusiven eines Lösungsvorschlages aus dem schulischen Alltag, um die Relevanz der vorgestellten Theorie praktisch zu veranschaulichen. Die vier Lerntheorien, die vorgestellt werden, sind das klassische sowie das operante Konditionieren nach Iwan P. Pawlow bzw. Burrhus F. Skinner, die Zwei-Faktoren-Theorie nach Orval H. Mowrer und das Lernen am Modell nach Albert Banduras. Abschließend wird geklärt, ob Angst nach Erläuterung dieser Theorien als erlernbar angesehen werden kann und, wenn ja, wie man als Lehrperson einem solchen fragwürdigen „Lernerfolg“ entgegenwirken kann, um dem Schüler angstfreies Lernen zu ermöglichen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jul 21, 2015
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Pages
19
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ISBN
9783668018556
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Best For
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Language
German
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Genres
Education / Educational Psychology
Education / General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik, Note: 2,0, Universität des Saarlandes, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Analyse fragmentarischer Satzstrukturen oder nicht-satzwertiger Strukturen lag der Fokus lange Zeit auf der Betrachtung der grammatischen Ebene. Die Rückbildung der fragmentarischen Äußerung sei dem Sprecher lediglich durch das Wissen bzw. die Anwendung grammatischer Gegebenheiten möglich. Der somit rückgebaute vollwertige Satz muss demnach auch grammatisch sein, um als korrekt anerkannt werden zu können. Diese Theorie weißt allerdings Lücken auf, bei denen fragmentarische Satzstrukturen, welche von Muttersprachlern ohne Probleme verstanden werden, nicht grammatisch korrekt wiederhergestellt werden können. Diesen Missstand zu beheben ist das Anliegen von Ellen L. Barton in ihrem 1990 veröffentlichten Aufsatz „Nonsentential Constituents – A Theory of Grammatical Structure and Pragmatic Interpretation“. Da eine gewisse Rangfolge oder Präferenz der Domänen bei einer ersten Überlegung logisch erscheint, soll im hier Folgenden überprüft werden, ob sich erste Annahmen dazu bestätigen, widerlegen oder gar ergebnislos bleiben. Dazu werden fragmentarische Satzstrukturen aus Dialogsequenzen nach Barton analysiert und ausgewertet, welche Domänen verstärkt, weniger häufig oder nur in bestimmten Situationen auftauchen. Als Sammlung von Dialogsequenzen dienen drei zufällig ausgewählte englischsprachige Transkripte vollständiger Episoden der Fernsehserie "Die Simpsons".
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