La Fanfarlo. Baudelaires Novelle

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, Note: 1, Universität Stuttgart, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Charles Baudelaire ist vor allem für sein lyrisches Werk bekannt und hierbei für seinen Gedichtzyklus Les Fleurs du Mal. Durch ihn gilt Baudelaire heute als der erste Dichter der Moderne. Doch vergisst man darüber hinaus oft sein Prosawerk, wie z. B. seine Prosagedichtsammlung Le Spleen de Paris,seine Übersetzungen des amerikanischen Kurzgeschichtenautors Edgar Allen Poe und seine einzige Novelle La Fanfarlo, mit der ich mich in dieser Arbeit auseinandersetzen werde. La Fanfarlo ist ein Frühwerk Baudelaires, das 1847 in der Zeitschrift „Bulletin de la Société des Gens de Lettres“ von ihm veröffentlicht wurde, wahrscheinlich aber schon 1845/46 entstanden ist. Der Plot orientiert sich dabei auffällig stark an Honoré de Balzacs Roman Béatrix,in dem der galante La Palférine von einer edlen Dame gebeten wird, die Dirne Béatrix zu verführen, die ihr den Mann abspenstig macht. Der junge Herzensbrecher ist durch seine ungezwungene Arroganz erfolgreich und die Ehe der beiden Herrschaften ist vorerst gerettet.31993 wurde die Erzählung Une grande Coquette entdeckt, die 1842 in der Zeitschrift „La Patrie“ erschienen war. Autor der zweiteiligen Kurzgeschichte war Privat d’Anglemont, ein Journalist und Schriftsteller, der aber mehr durch seine dandyhafte Erscheinung beeindruckte als durch literarischen Glanz. Baudelaire verband mit d’Anglemont eine alte Freundschaft, vor allem in den Jahren zwischen 1840 und 1847. Die Personenkonstellation und das Handlungsgeschehen (bis auf einige Details) sind mit La Fanfarlo identisch und so kann davon ausgegangen werden, dass Une grande Coquette die direkte Vorlage für Baudelaires Novelle war. Beinahe alle Literaturwissenschaftler, die sich mit La Fanfarlo befasst haben, stellen den Bezug zu Baudelaires Leben in den Vordergrund. Und in der Tat spricht einiges für eine biographische Interpretation des Textes. Doch sollte dabei die literaturwissenschaftliche Binsenweisheit nicht übergangen werden, dass der Autor mit dem Erzähler nicht identisch ist. Gezeigt werden soll also in dieser Arbeit die Ähnlichkeit des Protagonisten Samuel Cramer mit dem jungen 25jährigen Charles Baudelaire und wie sich das Leben und Denken des Poeten in seiner Novelle niederschlägt. Dabei soll nachgewiesen werden, dass Cramer für mehr steht als nur für sich selbst und dass es bei den beiden Frauen ebenso ist.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Nov 4, 2005
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Pages
15
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ISBN
9783638435512
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Language
German
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Genres
Foreign Language Study / Romance Languages (Other)
Literary Criticism / European / French
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1, Universität Stuttgart, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Privilegium Minus wurde im Auftrag Kaiser Friedrichs I. für den ersten österreichischen Herzog Heinrich Jasomirgott am 17. September 1156 erstellt. Es ist die erste schriftliche Belehnungsurkunde eines deutschen Kaisers. Die Bestimmungen, die im Privilegium Minus schriftlich festgehalten sind, schlichten den Streit zwischen dem Welfen Heinrich dem Löwen und seinem babenbergischen Konkurrenten Heinrich Jasomirgott um das Herzogtum Bayern. Damit konnte der frisch gekrönte Kaiser Friedrich I., genannt Barbarossa, den schwierigsten „innerdeutschen“ Machtkonflikt im Reiche lösen und hatte damit den Rücken frei für seine Italienpolitik. Das Privilegium Minus zeichnet aber vor allen Dingen aus, dass es Heinrich Jasomirgott ungewöhnliche Vorrechte als Herzog von Österreich gewährt. Damit trägt es zu einer Weiterentwicklung des Lehenrechtes bei, auf dem die Staatenwelt dieser Zeit fußt. Das Privilegium Minus ist daher auch ein Dokument für den sich wandelnden Umgang mit dem Lehenrecht und zeigt, dass sich unter Friedrich Barbarossa der neue Reichsfürstenstand herauszubilden beginnt. Gerade weil das Privilegium Minus so herausragend und ungewöhnlich erscheint, wurde von Historikern oft vermutet, dass es gefälscht oder interpoliert, also verfälscht,wurde. Heute gilt jedoch beides als widerlegt und die Echtheit wird nicht mehr angezweifelt. Die historische Bedeutung konnte das Privilegium Minus erst erlangen, nachdem das sog. Privilegium Maius definitiv als Fälschung enttarnt wurde. Diese Fälschung, wahrscheinlich entstanden unter Herzog Rudolf IV. von Habsburg in den Jahren 1358/59, verbrieft dem österreichischen Herzog noch umfangreichere Rechte (daher „Maius“). Zur Verifizierung wurde die originale Goldbulle des Minus benutzt und so kommt es, dass sie das einzige ist, das vom Minus noch erhalten ist. Überliefert wurde das Privilegium Minus in verschiedene Abschriften, von denen die wichtigste, weil vollständige, aus der Mitte des 13. Jahrhunderts aus einer Sammelschrift der Bibliothek des Stiftes Klosterneuburg stammt. In dieser Arbeit soll nun auf das Dokument selbst eingegangen und versucht werden, es in den historischen Lauf einzubetten. Kapitel II wird die Entstehung des Konfliktes um das Herzogtum Bayern und deren Auswirkungen auf die Reichspolitik beleuchten. Anschließend, in Kapitel III, wird die Schlichtung durch Friedrich Barbarossa im Zentrum unserer Betrachtungen stehen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Organisation und Verwaltung, Note: 1,0, Universität Konstanz (Department of Politics and Management), Veranstaltung: Politikberatung: Aufgabenfelder im kommunalen Bereich, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Ruf nach einer umfassenden Reform der öffentlichen Verwaltung wurde in den zurückliegenden Jahren immer lauter. Denn diese gilt gemeinhin als langsam, unflexibel und wenig bürgerfreundlich - eben „bürokratisch“. Vor allem die Kommunalverwaltungen stehen unter Druck: Deren Dienstleistungen betreffen die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar, und hier sind ihnen die Entscheidungsträger in der Regel persönlich bekannt. Der Veränderungsdruck kommt jedoch nicht nur von außen. Auch die Zuspitzung der Finanzkrise der kommunalen Haushalte zwingt zur Modernisierung der Verwaltungsstrukturen: Die Einnahmenseite kann vom Gemeinderat nur unwesentlich beeinflusst werden, Entscheidungen hierüber fallen meist auf Landes- oder Bundesebene. Einsparungen bei kommunalen Freiwilligkeitsleistungen sind in der Regel sehr unpopulär und können mitunter auch zu höheren Folgekosten führen. So macht es Sinn, die Finanzsituation durch eine effizientere und billigere Erledigung der kommunalen Aufgaben und Dienstleistungen zu verbessern. Elemente eines solchen „New Public Management“ sind vor allem „Dezentralisierung von Verantwortung und Kompetenzen, Partizipation von Mitarbeitern und Kunden, Markt- und Serviceorientierung der Dienstleistungen, Leistungsmessung und -steuerung“. Insgesamt sollen sich Kommunalverwaltungen stärker an privatwirtschaftlichen Managementstrukturen orientieren. Anhand dieser Elemente versucht die „Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung (KGSt)“ mit ihrem „Neuen Steuerungsmodell“ den Kommunen ein geeignetes Konzept vorzuschlagen. Im Folgenden soll untersucht werden, nach welchen internationalen Vorbildern sich das Neue Steuerungsmodell richtet, wie es im einzelnen aufgebaut ist und wie es sich konkret auf eine Kommunalverwaltung auswirkt. Hierfür wird beispielhaft der Verwaltungsreformprozess der Stadt Konstanz dargestellt. Außerdem soll der Frage nachgegangen werden, ob das Neue Steuerungsmodell den Erwartungen in finanzieller und qualitativer Hinsicht gerecht werden kann und ob diesen Verbesserungen eventuell demokratische Defizite entgegenstehen.
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