Max Frisch „Andorra“. Vorurteile und Identitätsfindung

GRIN Verlag
9
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: „Ich kenne kein Stück [...], das größere Wirkung auf mich ausgeübt hätte, eine Wirkung in jedem Stockwerk meines Bewusstseins: Gefühl und Bildung, Erfahrung und Gewissen, Snobismus und Sentimentalität sind gleichermaßen in Mitleidenschaft gezogen. Und stimmen zu und wehren sich zugleich.“ Thema der nun folgenden wissenschaftlichen Arbeit wird sein, auf der Grundlage einer problemfokussierten Werkanalyse herauszustellen, inwieweit man das Drama von Max Frisch als ein zeitloses Stück ansehen kann, dessen Brisanz und Aktualität sich auf verschiedenste Problemfelder und historische Entwicklungsprozesse unserer Gesellschaft anwenden lassen. Dabei soll nicht nur die inhaltliche Konzeption des Dramas untersucht werden, sondern gleichermaßen auch die Frage, weswegen in verschieden Teilen der Welt das Drama und dessen individuelle Realisation auf der Bühne ausgesprochen divergierende und vor allem teils negative Reaktionen hervorrief.
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2.9
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Apr 20, 2010
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Pages
17
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ISBN
9783640597697
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Language
German
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Genres
Foreign Language Study / German
Literary Criticism / European / German
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Florian Fromm
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 2, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: In der modernen Forschung wird heutzutage vielfach die Meinung ver-treten, dass die deutsche Sprachnorm mit großer Wahrscheinlichkeit ihre Geburtsstunde im 16. Jahrhundert gehabt haben könnte. Die noch im Spätmittelalter anzutreffende bunte Variantenvielfalt wird an der Schwelle zur Frühen Neuzeit einer zunehmend beobachtbaren Homogenisierung unterzogen, die den Abbau der durchaus heterogenen und dialektal ge-färbten Sprachlandschaften im Zuge eines Selektionsprozesses zur Fol-ge hatte. Obgleich sich im Zuge dieser Selektion ein Variantenabbau konstatieren lässt, so präsentieren sich gerade diese Jahrhunderte als eine Zeit, in der ebenso, und dies gerade aufgrund einer eingehenden Beschäftigung mit der Schriftsprache, neue Varianten entstehen. Dabei ist an dieser Stelle jedoch zu betonen, dass solche Wandlungs- und Ent-wicklungsprozesse hin zu einer deutschen Norm keineswegs linear ver-laufen sind, sondern dass vielmehr auch Rückschritte, Behinderungen und Stagnation den Weg der deutschen, normierten Schriftsprache mar-kierten und ferner charakterisieren. Dem Erkenntnisinteresse dieser Arbeit folgend, wird versucht, anhand besonders signifikanter Beispiele und anderen nachgewiesenen Entwick-lungstendenzen, die Bedeutsamkeit und die intensive Verdichtung sprachlicher Entwicklungs- und Homogenisierungsprozesse an der Schwelle zur Frühe Neuzeit aufzuzeigen. Dies geschieht sicherlich aus verschiedensten Motivationen, jedoch in seinem Kern hauptsächlich auf-grund der Tatsache, da ein jeder Mensch tagtäglich von der Errungen-schaft des gedruckten Wortes und seiner einheitlichen Normierung profi-tieren kann und deren Wurzeln nachweislich in jene ausgesprochen fa-cettenreiche Epoche fallen. Ähnlich wie schon die lateinische Redensart zu wissen glaubte: „Vox audita perit, litera scriptura manet“
Florian Fromm
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Romanistik - Fächerübergreifendes, Note: 2, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Einführung in die Kognitionslinguistik, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Rätsel vom Ursprung der Sprache bzw. der Sprachfähigkeit eines Menschen ist eine Fragestellung aus Psychologie und Sprachwissenschaft, welche schon seit der Antike hinterfragt und meist kontrovers diskutiert wird. Dabei haben sich im Laufe der Geschichte zwei grundverschiedene Ansichten diesbezüglich herauskristallisiert. Bei der Untersuchung hinsichtlich dieser Divergenz befinden wir uns mitten in der u.a. von Danny Steinberg so charakterisierten nature-nurture Kontroverse, welche sich mit der elementaren Frage auseinandersetzt, ob der Mensch von Geburt an ohne jegliches Vorwissen auf diese Erde kommt oder aber, ob jedem Menschen von Beginn an eine Art „biologische Grundausstattung“ mit in die Wiege gelegt wird. Urvater der nativistischen Lehre ist Noam Chomsky, dessen Forschungsergebnisse, welche zum Teil mit seinem Kollegen Steven Pinker gemeinsam erarbeitet hatten. Diese waren später die Basis für Steven Pinkers Buch „The Language Instinct“, welches als Grundlage meiner Hausarbeit zu sehen ist. Steven Pinker ist ein kanadischer Linguist und Psychologe, der als Professor an der Havard Universität ebenso wie Chomsky auch am MIT, dem Massachusetts Institut of Technology, doziert. In der nun folgenden Arbeit werde ich mich auf eine Spurensuche begeben und untersuchen, in wieweit Steven Pinker mit seinem 1994 veröffentlichte Buch eine, die ganze Menschheit betreffende, Wahrheit ausgesprochen hat, oder ob solcherlei Theorien faktisch in das Reich der Träume und Wunschvorstellungen einiger weniger zu zählen sind.
Florian Fromm
Florian Fromm
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Romanistik - Fächerübergreifendes, Note: 2, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Einführung in die Kognitionslinguistik, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Rätsel vom Ursprung der Sprache bzw. der Sprachfähigkeit eines Menschen ist eine Fragestellung aus Psychologie und Sprachwissenschaft, welche schon seit der Antike hinterfragt und meist kontrovers diskutiert wird. Dabei haben sich im Laufe der Geschichte zwei grundverschiedene Ansichten diesbezüglich herauskristallisiert. Bei der Untersuchung hinsichtlich dieser Divergenz befinden wir uns mitten in der u.a. von Danny Steinberg so charakterisierten nature-nurture Kontroverse, welche sich mit der elementaren Frage auseinandersetzt, ob der Mensch von Geburt an ohne jegliches Vorwissen auf diese Erde kommt oder aber, ob jedem Menschen von Beginn an eine Art „biologische Grundausstattung“ mit in die Wiege gelegt wird. Urvater der nativistischen Lehre ist Noam Chomsky, dessen Forschungsergebnisse, welche zum Teil mit seinem Kollegen Steven Pinker gemeinsam erarbeitet hatten. Diese waren später die Basis für Steven Pinkers Buch „The Language Instinct“, welches als Grundlage meiner Hausarbeit zu sehen ist. Steven Pinker ist ein kanadischer Linguist und Psychologe, der als Professor an der Havard Universität ebenso wie Chomsky auch am MIT, dem Massachusetts Institut of Technology, doziert. In der nun folgenden Arbeit werde ich mich auf eine Spurensuche begeben und untersuchen, in wieweit Steven Pinker mit seinem 1994 veröffentlichte Buch eine, die ganze Menschheit betreffende, Wahrheit ausgesprochen hat, oder ob solcherlei Theorien faktisch in das Reich der Träume und Wunschvorstellungen einiger weniger zu zählen sind.
Florian Fromm
Florian Fromm
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 2, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Sprache: Deutsch, Abstract: In der modernen Forschung wird heutzutage vielfach die Meinung ver-treten, dass die deutsche Sprachnorm mit großer Wahrscheinlichkeit ihre Geburtsstunde im 16. Jahrhundert gehabt haben könnte. Die noch im Spätmittelalter anzutreffende bunte Variantenvielfalt wird an der Schwelle zur Frühen Neuzeit einer zunehmend beobachtbaren Homogenisierung unterzogen, die den Abbau der durchaus heterogenen und dialektal ge-färbten Sprachlandschaften im Zuge eines Selektionsprozesses zur Fol-ge hatte. Obgleich sich im Zuge dieser Selektion ein Variantenabbau konstatieren lässt, so präsentieren sich gerade diese Jahrhunderte als eine Zeit, in der ebenso, und dies gerade aufgrund einer eingehenden Beschäftigung mit der Schriftsprache, neue Varianten entstehen. Dabei ist an dieser Stelle jedoch zu betonen, dass solche Wandlungs- und Ent-wicklungsprozesse hin zu einer deutschen Norm keineswegs linear ver-laufen sind, sondern dass vielmehr auch Rückschritte, Behinderungen und Stagnation den Weg der deutschen, normierten Schriftsprache mar-kierten und ferner charakterisieren. Dem Erkenntnisinteresse dieser Arbeit folgend, wird versucht, anhand besonders signifikanter Beispiele und anderen nachgewiesenen Entwick-lungstendenzen, die Bedeutsamkeit und die intensive Verdichtung sprachlicher Entwicklungs- und Homogenisierungsprozesse an der Schwelle zur Frühe Neuzeit aufzuzeigen. Dies geschieht sicherlich aus verschiedensten Motivationen, jedoch in seinem Kern hauptsächlich auf-grund der Tatsache, da ein jeder Mensch tagtäglich von der Errungen-schaft des gedruckten Wortes und seiner einheitlichen Normierung profi-tieren kann und deren Wurzeln nachweislich in jene ausgesprochen fa-cettenreiche Epoche fallen. Ähnlich wie schon die lateinische Redensart zu wissen glaubte: „Vox audita perit, litera scriptura manet“
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