Sichere Kommunikation verteilter Applikationen über XML Web Services mit WS-Security

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Inhaltsangabe:Einleitung: Nachdem die Sicherheit rund um Web Services nach wie vor ein Forschungsgebiet ist, das noch keine endgültigen Standards hervorgebracht hat, baut diese Arbeit zum Teil auf State-Of-The-Art Wissen und Erfahrungen aus der Forschung mit Technologien aus diesem Bereich auf. Problemstellung: Web Services stellen eine Möglichkeit der Kommunikation verteilter Systeme über Plattformgrenzen und verschiedene Programmiersprachen hinaus dar. Verglichen mit bisherigen Technologien, die diese Idee verfolgten, ist das Ziel der Web Service Bewegung, die dafür notwendigen Implementierungen so einfach und effizient wie möglich zu machen. Dies wird durch den Einsatz bereits standardisierter und etablierter Techniken und Protokolle wie XML, WSDL und SOAP, sowie die Nutzung der großteils bereits vorhandenen Infrastruktur für Webserver erreicht und soll auf diese Weise eine große Akzeptanz und weite Verbreitung dieser Technologie ermöglichen. Bei der Kommunikation über ungesicherte Protokolle, wie SOAP über HTTP, können Informationen leicht von Dritten abgefangen, gelesen oder verändert werden. Das Senden von öffentlichen Daten, wie aktuelle Weltnachrichten oder eine regionale Wettervorhersage über solche unsicheren Kanäle stellt keine große Gefahr dar. Sensible Informationen, wie Passworte oder Zahlungsinformationen, bergen jedoch die Gefahr des Missbrauches, wenn sie in falsche Hände geraten und sollten deshalb nur über gesicherte Kanäle übertragen werden. Um die Vorteile von Web Services nutzen zu können und Daten dennoch sicher zu übertragen, werden neue Sicherheitsstandards für die Kommunikation mit Web Services entwickelt, wovon die WS-Security Spezifikation in dieser Arbeit theoretisch betrachtet und praktisch angewandt wird. Zusammenfassung: Web Services stellen eine neue Möglichkeit der Kommunikation verteilter Applikationen über Plattformgrenzen hinaus dar und dominieren seit mehr als einem Jahr die einschlägige Presse. Das Interesse an Web Services eilt wie bei anderen Technologien der Fertigstellung der Spezifikationen voraus, da noch nicht alle Aspekte der Kommunikation mit Web Services entwickelt oder standardisiert sind. Einer dieser Aspekte ist die Sicherheit. Marktführende Softwarehersteller wie IBM, BEA und Microsoft haben sich zusammengeschlossen, um die Spezifikation WS-Security zu entwickeln, die Standard-Sicherheitsbedürfnisse, wie Identifikation und Verschlüsselung, im Kontext von Web Services abdecken soll. Im Rahmen [...]
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Additional Information

Publisher
diplom.de
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Published on
Apr 2, 2014
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Pages
116
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ISBN
9783832476229
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Best For
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Language
German
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Genres
Computers / Software Development & Engineering / General
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Inhaltsangabe:Einleitung: Das Internet führt zu zahlreichen Änderungen in unserer Gesellschaft: Es kann auf eine schier unbegrenzte Wissensbasis zugegriffen, weltweit auf eine einfache und günstige Weise kommuniziert oder einfach zu beliebiger Tages - und Nachtzeit eingekauft werden. Noch wesentlich größere Umwälzungen wird es durch den Bereich des Electronic Commerce geben, der ohne die große Verbreitung des Internets nie denkbar gewesen wäre. Durch die direkte Verbindung der IT-Systeme verschiedener Unternehmen werden herkömmliche Handelsbeziehungen und Strukturen neu definiert werden müssen. Besonderer Bedeutung kommen hierbei den B2B Marktplätzen zu, also virtuellen Handelsplattformen, die die Vermittlung von Waren und Dienstleistungen durchführen. Diese Entwicklungen führen aber auf der Seite der Programmerstellung zu einem enormen Aufwand: Anwendungen müssen leicht an die Bedürfnisse des Marktes angepasst werden können, ebenso soll eine Internetanwendung von verschiedenen Nutzern gleichzeitig verwendet werden. Sicherheitsaspekte dürfen dabei nicht außer Acht gelassen werden. Gleichzeitig sollen die Anwendungen einfach auf andere Rechnersysteme portiert werden können. Die Liste der Anforderungen könnte noch um einiges verlängert werden. Mit der J2EE-Plattform ist der Versuch unternommen worden, das Erstellen von Unternehmensanwendungen durch Komponenten, den sogenannten Enterprise Java Beans, zu vereinfachen und den Entwickler durch einen Application-Server von immer wiederkehrenden Routine-Aufgaben zu entlasten. Ziel dieser Arbeit soll unter anderem sein, einen Kooperationsdienst für einen B2B-Marktplatz als Prototyp zu realisieren und damit die Tauglichkeit und die Probleme der Enterprise Java Bean Technologie im Kontext einer Internetanwendung zu überprüfen. Es soll aufgezeigt werden, wie eine solche Anwendung strukturiert sein kann und an welchen Stellen die J2EE-Plattform modifiziert werden müsste. Gang der Untersuchung: Leider kann mit dieser Arbeit nicht das gesamte Spektrum der Anforderungen an eine solche Anwendung abgedeckt werden. Aus diesem Grund werde ich mich weitgehend auf die Architektur der Geschäftslogik und die persistente Datenhaltung beschränken. Im ersten Kapitel dieser Arbeit soll die zu entwickelnde Anwendung vorgestellt werden, um einen ersten Überblick zu geben. Eine Begriffsbestimmung zum Themenkomplex E-Commerce erfolgt im darauffolgenden Kapitel: E-Commerce eine Begriffsbestimmung. Das Kapitel 4 führt [...]
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Krebserkrankungen sind die zweithäufigste Todesursache in den Industrienationen. Daher ist es wichtig, neue Behandlungsmethoden und Medikamente zu entwickeln, die effizienter und schonender wirken als heutige Therapien. Eine wichtige Voraussetzung für jede Behandlung ist die richtige Diagnose. Bei Tumoren gibt es jedoch viele verschiedene Arten und Subtypen, die sich äußerlich kaum unterscheiden, deren Biologie aber sehr unterschiedlich sein kann. Daher ist die Erfassung der inneren Vorgänge in den betroffenen Geweben von großer Bedeutung. Ein wichtiges Hilfsmittel ist dabei die DNA-Chip-Technologie. Mit DNA-Chips lassen sich Schnappschüsse der Abläufe in den Zellen machen, indem die Genexpression der verschiedenen Gene gemessen wird. Mit Hilfe dieser Expressionsdaten lassen sich dann Rückschlüsse auf die Situation ziehen. So kann man Typen von Tumoren klassifizieren und erkennen, welche Gene am bösartigen Zellwachstum beteiligt sind. In der Zukunft kann dies vielleicht einmal die Herstellung neuer, spezifischer Medikamente ermöglichen. Problematisch ist jedoch die Auswertung der Expressionsdaten, da es sich dabei nur um lange Folgen von scheinbar zusammenhangslosen Zahlen handelt. Bisher wurden dafür hauptsächlich statistische Klassifikationsverfahren, wie Nachbarschaftsanalyse, selbstorganisierte Karten oder Support Vector Machines benutzt. Kern dieser Diplomarbeit ist die Untersuchung, wie sich Genetische Programmierung (GP) für die DNA-Chip-Analyse eignet. GP funktioniert im Allgemeinen gut bei der Erkennung von verborgenen Strukturen in großen Datenmengen. Untersucht werden bestimmte binäre und multiple Klassifikationsprobleme aus dem Bereich der Krebsdiagnose, etwa die Frage, ob bestimmtes Gewebe gesund ist oder aus bösartigen Zellen besteht, oder um welche Art von Krebs es sich handelt. Als Datenbasis dienen verschiedene im Internet verfügbare öffentliche Datenmengen, die auch schon mit anderen Klassifikationsverfahren benutzt worden sind. Die Ergebnisse der GP-Versuche sind kleine automatisch generierte Programme, sogenannte Klassifikatoren, die für die Datensätze die jeweils vorher definierte Fragestellung beantworten sollen. Die Arbeit ist folgendermaßen gegliedert: In Kapitel 2 wird der biologische Hintergrund erläutert. Das Kapitel ist in zwei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil wird ein Einblick in die molekulare Genetik gegeben. Dabei werden Geschichte der Genetik, der Aufbau der DNA, der Vorgang [...]
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