Produktindividualisierung: Ein Ansatz zur innovativen Leistungsgestaltung im Business-to-Business-Bereich

Springer-Verlag
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Frank Jacob zeigt auf, daß Produktindividualisierung als typisch insbesondere für industrielle Anbieter auf Business-to-Business-Märkten angesehen werden kann, und belegt dies empirisch. Anschließend wird das Instrumentarium, das einem betrieblichen Entscheider für die Gestaltung individualisierter Marktleistungen zur Verfügung steht, aufbereitet und systematisiert.

Verzeichnis: Produktindividualisierung kann als typisch insbesondere für industrielle Anbieter auf Business-to-Business-Märkten angesehen werden. Es wird ein Instrumentarium, das einem betrieblichen Entscheider für die Gestaltung individualisierter Marktleistungen zur Verfügung steht, aufbereitet und systematisiert.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Jul 2, 2013
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Pages
257
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ISBN
9783322865588
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / General
Business & Economics / Management
Business & Economics / Management Science
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Die vorliegende Veröffentlichung ist ein Beitrag zur Weiterentwicklung und Verbesse rung der Jahresabschluß-und Unternehmensanalyse. Geht man davon aus, daß der ver öffentlichte Jahresabschluß auf absehbare Zeit das wichtigste gesetzlich vorgeschrie bene Instrument zur Information über Unternehmen ist, wird man diesen nicht nur kri tisieren können, wie dies in der bilanztheoretischen Diskussion des letzten Jahrzehnts überwiegend geschehen ist, sondern man wird ebenso intensiv an der Verbesserung der Erkenntnisgewinnung arbeiten müssen. Derartige Bemühungen sind allerdings nur dann sinnvoll, wenn der Informationsgehalt des Jahresabschlusses durch eine systematische Jahresabschlußanalyse erschlossen wird, weil der veröffentlichte Jahresabschluß, wie Lachnit überzeugend begründet, die ihm gestellte Informationsaufgabe erst in Verbin dung mit systematischen Jahresabschlußanalysen zu erfüllen vermag. Nicht wenige kritische Anmerkungen zum Aussagewert des Jahresabschlusses in der neueren be triebswirtschaftlichen Literatur erklären sich eben aus dieser isolierten Betrachtung des Jahresabschlusses. Um mit Hilfe der Jahresabschlußanalyse in dem vom Gesetzgeber gesteckten Rahmen einen möglichst hohen Informationsstand zu erreichen, hat der Verfasser diese sowohl in konzeptioneller als auch in verfahrenstechnischer Hinsicht weiterent wickelt: in konzeptioneller Hinsicht durch Anwendung des systemtheoretischen An satzes und in verfahrenstechnischer Hinsicht durch den Einsatz mathematisch-sta tistischer Methoden sowie der elektronischen Datenverarbeitung. Mit dem Systeman satz wird der Tatsache Rechnung getragen, daß die meisten bilanzanalytisch interes sierenden Sachverhalte, wie z. B. Erfolgs- oder Finanzlage, komplexer Natur sind und sich angemessen nur mit Hilfe einer mehrdimensionalen Logik erfassen lassen. Hierfür eignen sich in besonderer Weise Kennzahlensysteme.
Das Thema paßt genau in die derzeitige Entwicklung: Wenn es stimmt, daß die Lei stungen öffentlicher Verwaltungen und Betriebe stärker als bisher an den Bedürfnissen der "Kunden" ausgerichtet sein müssen, ist Marketing angezeigt. Dementsprechend gilt es festzustellen, inwieweit Marketingmethoden, die sich bereits in erwerbswirtschaft lichen Unternehmen bewährt haben, auch unter den Bedingungen der öffentlichen Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung eingesetzt werden können. Eine solche Methode ist die mikrogeographische Marktsegmentierung. Hinter der Bezeichnung verbirgt sich der Versuch, in einem regionalen Markt, z. B. einer Stadt, kleinräumige Wohnbezirke mit einer jeweils homogenen Nachfragerschaft auszumachen, um auf dieser Grundlage differenziert und gezielt Marketing zu betreiben. Manche Einrichtungen der öffentlichen Hand, z. B. Sparkassen und Versicherungen, bieten sich für die mikrogeographische Marktsegmentierung geradezu an. In anderen Fällen ist die Anwendbarkeit zweifelhaft. Hier setzt die Verfasseein an. Welche Voraussetzungen müssen in öffentlichen Betrieben und Verwaltungen erfullt sem, damit die mikrogeographische Marktsegmentierung genutzt werden karm? Das wichtigste Untersuchungsergebnis ist ein Katalog von Kriterien, die der Manager eines öffentlichen Betriebes oder der Behördenleiter verwenden karm, um für sein. ! Einrichtung die Chancen einer Anwendung der mikrogeographischen Marktsegmen•ie rung festzustellen. Frau Sandberg betont, die Anwendbarkeit dieses Marketing Instruments sei darm am günstigsten, wenn die angebotene Leistung ein lebensstil spezifisches Bedürfnis anspreche und wenn sich die mit der mikrogeographischen Marktsegmentierung verbundenen hohen Kosten lohnten. Mit der Darstellung von Möglichkeiten und Grenzen mikrogeographischer Marktsegmentierung für Volkshoch schulen liefert sie dazu ein anschauliches Beispiel.
Mit der zunehmenden Öffnung der Betriebswirtschaftslehre in Richtung verhaltens wissenschaftlich orientierte, qualitative Fragestellungen, gewinnen empirische Forschungsmethoden wie die qualitative Inhaltsanalyse und Mind-Mapping zunehmend an Bedeutung. In den letzten Jahren gab es zwar immer wieder "Belebungsversuche" der qualitativen Inhaltsanalyse, allerdings bewegten sich diese Beiträge meist in spezifischen Forschungssegmenten der Psychologie, der Pädagogik und der Soziologie . . . Diese Entwicklung ist von Forschungen der Betriebswirtschaftslehre, trotz immer regeren Zuspruchs zu qualitativen Auswertungsfragen, weitgehend ausgeklammert geblieben. Es besteht ein Manko hinsichtlich einer umfassenden, systematischen "Anleitung"· zur Auswertung komplexen sprachlichen Datenmaterials, aus der man einigermaßen klare Auswertungs-bzw. Interpretationsregeln ableiten könnte. Hier setzt Frau Hugl in ihrer Dissertation an: Sie verbindet theoretisch erarbeitete und reflektierte inhaltsanalytische Techniken mit Mind-Mapping, einer qualitativen Form der Zusammenfassung und Strukturierung von Daten in visualisierter Form, und stellt diesen absolut neuen Zugang zu qualitativer Datenauswertung auf die empirische "Qualitätsprobe". -Dabei kann die Darlegung des Mind-Mapping als "menschennähere" Form der Aufnahme, Wiedergabe und Analyse von sozialen (organisationalen) Phänomenen interpretiert werden und erscheint aufgrund der Defizite traditionell-linearer Aufzeichnungen als ein wichtiger Beitrag zur qualitativen Dimension der Organisationsanalyse. An Struktur und Prozeß der Arbeit fallt auf, daß sie"lebt", d. h. die Verfasserin bietet ein Spiegelbild der Methode ihres eigenen Forschens und theoretischen und praxisbezogenen Denkens und Arbeitens -die Arbeit zeugt insofern von einer hohen Authentizität.
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