Frühlings Erwachen: eine Kindertragödie

A. Langen

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Publisher
A. Langen
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Published on
Dec 31, 1908
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Pages
148
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Language
German
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Frank Wedekind
Dieses eBook: "Fesselnde Erzählungen eines Skandalautors (Vollständige Ausgabe)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korekturgelesen. Frank Wedekind (1864-1918) war ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Schauspieler. Mit seinen gesellschaftskritischen Theaterstücken gehörte er zu den meistgespielten Dramatikern seiner Epoche. Wedekind wirkte als Dichter, Schauspieler, Kabarettist und Journalist. In seinen Theaterstücken übte der Dichter scharfe Gesellschaftskritik. Vor allem als Dramatiker hat sich Wedekind einen Namen gemacht. Er gehörte zu den meistgespielten Dramatikern seiner Epoche. Mit Dramen wie „Frühlings Erwachen“ und „Lulu“ wandte er sich gegen schulische Dressur, bürgerliche Scheinheiligkeit und Prüderie. Seine Texte wurden oftmals als sittenwidrig angesehen und beschlagnahmt.Ein Grund für die wiederholte Zensur von Wedekinds Werken war der sexuell anstößige Inhalt. So enthält z. B. Frühlings Erwachen sadomasochistische Motive: Ilse wird von verschiedenen Männern gewaltsam unterworfen, Wendla bettelt Melchior um Schläge mit der Rute an, und auch Hänschens Gespräch mit dem Aktbildnis weist deutlich sadomasochistische Aspekte auf. Aus dem Buch: "Pamela ging fein, ohne Ernst und Größe in ihrer Bewegung. Ihre Knie machten sich sehr geltend; man sah sie die Knie heben. Dabei hatte sie einen Mund, dessen Winkel leicht emporgezogen waren, dessen Unterlippe ein klein wenig vorstand, wie man es sieht, wenn jemand an einer Blume riecht. Die Schultern bildeten eine gerade Linie, und von Hüften war wenig zu sehen. Dazu ein Stumpnäschen und große helle Augen mit feinen geraden Brauen darüber. Alles an ihr war schlank, vornehm, dezidiert und diskret. Wir verlebten ein glückliches Jahr unter ihrer Führung und sprachen oft über Blanka, die sie ebenso zurücksehnte wie wir anderen." Inhalt: Der Verführer Mine-Haha oder Über die körperliche Erziehung der jungen Mädchen Rabbi Esra Die Schutzimpfung
Frank Wedekind
Die unvollendete Erzählung Mine-Haha oder Über die körperliche Erziehung der jungen Mädchen von Frank Wedekind erschien im Jahre 1903 im Verlag von Albert Langen in München. "Mine-Haha" weist eine sprachliche Knappheit und parabelhafte Zuspitzung im Thematischen auf. Frank Wedekind erklärt am Ende der Erzählung die Bedeutung von "Mine-Haha": "Mine-Haha" sei indianisch und heiße "Lachendes Wasser". Wahrscheinlich bezieht er sich auf das epische Gedicht The Song of Hiawatha von Henry Wadsworth Longfellow, das vom Leben des Ojibwa-Häuptlings Hiawatha und dabei von dessen Braut Minnehaha berichtet. Frank Wedekind (1864-1918) war ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Schauspieler. Mit seinen gesellschaftskritischen Theaterstücken gehörte er zu den meistgespielten Dramatikern seiner Epoche. Wedekind wirkte als Dichter, Schauspieler, Kabarettist und Journalist. In seinen Theaterstücken übte der Dichter scharfe Gesellschaftskritik. Vor allem als Dramatiker hat sich Wedekind einen Namen gemacht. Er gehörte zu den meistgespielten Dramatikern seiner Epoche. Mit Dramen wie "Frühlings Erwachen" und "Lulu" wandte er sich gegen schulische Dressur, bürgerliche Scheinheiligkeit und Prüderie. Seine Texte wurden oftmals als sittenwidrig angesehen und beschlagnahmt. Ein Grund für die wiederholte Zensur von Wedekinds Werken war der sexuell anstößige Inhalt. So enthält z. B. Frühlings Erwachen sadomasochistische Motive: Ilse wird von verschiedenen Männern gewaltsam unterworfen, Wendla bettelt Melchior um Schläge mit der Rute an, und auch Hänschens Gespräch mit dem Aktbildnis weist deutlich sadomasochistische Aspekte auf.
Frank Wedekind
Frühlings Erwachen (Untertitel: »Eine Kindertragödie«) ist ein im Jahr 1891 erschienenes gesellschaftskritisches und auch satirisches Drama von Frank Wedekind.

Das Stück erzählt die Geschichte mehrerer Jugendlicher, die im Zuge ihrer Pubertät und der damit verbundenen sexuellen Neugier mit ihren Problemen allein gelassen werden. Ihre psychische Instabilität lässt sie an der Intoleranz der Erwachsenen verzweifeln.

Das Stück ist von eigenen Erlebnissen des Autors inspiriert. Als Vorbild für die Figur des Moritz dienten ihm zwei Mitschüler, die 1883 bzw. 1885 Suizid begingen.

Nachdem ein erster Verlag die Publikation des Stücks aus Angst vor rechtlichen Problemen abgelehnt hatte, verlegte es der Autor auf eigene Kosten bei einem Züricher Verlag.

Die Uraufführung fand erst am 20. November 1906 an den Berliner Kammerspielen unter der Regie von Max Reinhardt und Mitarbeit von Hermann Bahr statt.

Das Stück brach mit vielen Tabus seiner Zeit und war vom ersten Augenblick an von Zensur und Gerichtsverfahren bedroht. Die bürgerliche Sexualmoral des Wilhelminischen Kaiserreichs duldete keine offene Beschäftigung mit solchen Themen – erst recht nicht, wenn Jugendliche thematisiert wurden.

Das Stück hat leider nichts von seiner Relevanz eingebüßt.

WENDLA: Würdest du mich nicht einmal damit schlagen?

MELCHIOR: Wen?

WENDLA: Mich.

MELCHIOR: Was fällt dir ein, Wendla!

WENDLA: Was ist denn dabei?

MELCHIOR: O sei ruhig! – Ich schlage dich nicht.

WENDLA: Wenn ich dir’s doch erlaube!

MELCHIOR: Nie, Mädchen!

WENDLA: Aber wenn ich dich darum bitte, Melchior!

MELCHIOR: Bist du nicht bei Verstand?

WENDLA: Ich bin in meinem Leben nie geschlagen worden!

MELCHIOR: Wenn du um so etwas bitten kannst …!

WENDLA: – Bitte – bitte –

MELCHIOR: Ich will dich bitten lehren!

ISBN 978-3-96281-009-2 (Kindle)
ISBN 978-3-96281-008-5 (Epub)
ISBN 978-3-96281-010-8 (PDF)

Null Papier Verlag
www.null-papier.de
Frank Wedekind
Diese Ausgabe der Werke von Frank Wedekind wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert. Frank Wedekind (1864-1918) war ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Schauspieler. Mit seinen gesellschaftskritischen Theaterstücken gehörte er zu den meistgespielten Dramatikern seiner Epoche. Wedekind wirkte als Dichter, Schauspieler, Kabarettist und Journalist. In seinen Theaterstücken übte der Dichter scharfe Gesellschaftskritik. Vor allem als Dramatiker hat sich Wedekind einen Namen gemacht. Er gehörte zu den meistgespielten Dramatikern seiner Epoche. Mit Dramen wie "Frühlings Erwachen" und "Lulu" wandte er sich gegen schulische Dressur, bürgerliche Scheinheiligkeit und Prüderie. Seine Texte wurden oftmals als sittenwidrig angesehen und beschlagnahmt.Ein Grund für die wiederholte Zensur von Wedekinds Werken war der sexuell anstößige Inhalt. So enthält z. B. Frühlings Erwachen sadomasochistische Motive: Ilse wird von verschiedenen Männern gewaltsam unterworfen, Wendla bettelt Melchior um Schläge mit der Rute an, und auch Hänschens Gespräch mit dem Aktbildnis weist deutlich sadomasochistische Aspekte auf. Aus dem Buch: "Pamela ging fein, ohne Ernst und Größe in ihrer Bewegung. Ihre Knie machten sich sehr geltend; man sah sie die Knie heben. Dabei hatte sie einen Mund, dessen Winkel leicht emporgezogen waren, dessen Unterlippe ein klein wenig vorstand, wie man es sieht, wenn jemand an einer Blume riecht. Die Schultern bildeten eine gerade Linie, und von Hüften war wenig zu sehen. Dazu ein Stumpnäschen und große helle Augen mit feinen geraden Brauen darüber. Alles an ihr war schlank, vornehm, dezidiert und diskret. Wir verlebten ein glückliches Jahr unter ihrer Führung und sprachen oft über Blanka, die sie ebenso zurücksehnte wie wir anderen." Inhalt: Der Verführer Mine-Haha oder Über die körperliche Erziehung der jungen Mädchen Rabbi Esra Die Schutzimpfung
Frank Wedekind
Die Büchse der Pandora ist eine Tragödie in drei Aufzügen von Frank Wedekind. Sie ist die Fortsetzung von Wedekinds Tragödie Erdgeist. Der Titel Die Büchse der Pandora stellt, und dies gilt insbesondere für die moritatenhafte Urfassung Die Büchse der Pandora. Eine Monstretragödie, eine Anspielung auf das Gefäß aus der griechischen Mythologie dar, auf die sagenhafte Büchse der Pandora. Zugleich trägt der Titel einen erotischen Subtext in sich, und dies in doppelter Hinsicht. Die Büchse, die Pandora selbst angeblich aus Neugier öffnete, und aus der das Böse der Welt hervortritt, ist durchaus als ihre Gebärmutter zu interpretieren, als Ort erster Kinder- und Mutterliebe. Das Drama ist eine psychologische Deutung von menschlichen Beziehungen. Wedekinds offene Darstellung der Triebgebundenheit des Menschen zielte auf eine Enttabuisierung der Sexualität und auf eine Öffnung der verfestigten Moralvorstellungen des Wilhelminischen Zeitalters und seiner gesellschaftlichen Konventionen, die die menschliche Natur in dieser Hinsicht völlig verleugneten. Der obszöne Beiklang des Titels verweist auch auf die Vagina, das "Zentrum von Begierde und sexueller Lust", also auf den Körperteil der Frau, den die Figur Schigolch im 2. Aufzug als "Lulus Hönigtöpfchen" beschreibt und der am Ende Gegenstand der bestialischen Schändung Lulus durch den Frauenmörder Jack the Ripper ist. Frank Wedekind (1864-1918) war ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Schauspieler. Mit seinen gesellschaftskritischen Theaterstücken gehörte er zu den meistgespielten Dramatikern seiner Epoche.
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