Lyrik, Versepik. Erzählende Prsosa

G. Müller

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Publisher
G. Müller
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Published on
Dec 31, 1920
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Pages
350
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Language
German
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Frank Wedekind
Frühlings Erwachen (Untertitel: »Eine Kindertragödie«) ist ein im Jahr 1891 erschienenes gesellschaftskritisches und auch satirisches Drama von Frank Wedekind.

Das Stück erzählt die Geschichte mehrerer Jugendlicher, die im Zuge ihrer Pubertät und der damit verbundenen sexuellen Neugier mit ihren Problemen allein gelassen werden. Ihre psychische Instabilität lässt sie an der Intoleranz der Erwachsenen verzweifeln.

Das Stück ist von eigenen Erlebnissen des Autors inspiriert. Als Vorbild für die Figur des Moritz dienten ihm zwei Mitschüler, die 1883 bzw. 1885 Suizid begingen.

Nachdem ein erster Verlag die Publikation des Stücks aus Angst vor rechtlichen Problemen abgelehnt hatte, verlegte es der Autor auf eigene Kosten bei einem Züricher Verlag.

Die Uraufführung fand erst am 20. November 1906 an den Berliner Kammerspielen unter der Regie von Max Reinhardt und Mitarbeit von Hermann Bahr statt.

Das Stück brach mit vielen Tabus seiner Zeit und war vom ersten Augenblick an von Zensur und Gerichtsverfahren bedroht. Die bürgerliche Sexualmoral des Wilhelminischen Kaiserreichs duldete keine offene Beschäftigung mit solchen Themen – erst recht nicht, wenn Jugendliche thematisiert wurden.

Das Stück hat leider nichts von seiner Relevanz eingebüßt.

WENDLA: Würdest du mich nicht einmal damit schlagen?

MELCHIOR: Wen?

WENDLA: Mich.

MELCHIOR: Was fällt dir ein, Wendla!

WENDLA: Was ist denn dabei?

MELCHIOR: O sei ruhig! – Ich schlage dich nicht.

WENDLA: Wenn ich dir’s doch erlaube!

MELCHIOR: Nie, Mädchen!

WENDLA: Aber wenn ich dich darum bitte, Melchior!

MELCHIOR: Bist du nicht bei Verstand?

WENDLA: Ich bin in meinem Leben nie geschlagen worden!

MELCHIOR: Wenn du um so etwas bitten kannst …!

WENDLA: – Bitte – bitte –

MELCHIOR: Ich will dich bitten lehren!

ISBN 978-3-96281-009-2 (Kindle)
ISBN 978-3-96281-008-5 (Epub)
ISBN 978-3-96281-010-8 (PDF)

Null Papier Verlag
www.null-papier.de
Frank Wedekind
Die unvollendete Erzählung Mine-Haha oder Über die körperliche Erziehung der jungen Mädchen von Frank Wedekind erschien im Jahre 1903 im Verlag von Albert Langen in München. "Mine-Haha" weist eine sprachliche Knappheit und parabelhafte Zuspitzung im Thematischen auf. Frank Wedekind erklärt am Ende der Erzählung die Bedeutung von "Mine-Haha": "Mine-Haha" sei indianisch und heiße "Lachendes Wasser". Wahrscheinlich bezieht er sich auf das epische Gedicht The Song of Hiawatha von Henry Wadsworth Longfellow, das vom Leben des Ojibwa-Häuptlings Hiawatha und dabei von dessen Braut Minnehaha berichtet. Frank Wedekind (1864-1918) war ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Schauspieler. Mit seinen gesellschaftskritischen Theaterstücken gehörte er zu den meistgespielten Dramatikern seiner Epoche. Wedekind wirkte als Dichter, Schauspieler, Kabarettist und Journalist. In seinen Theaterstücken übte der Dichter scharfe Gesellschaftskritik. Vor allem als Dramatiker hat sich Wedekind einen Namen gemacht. Er gehörte zu den meistgespielten Dramatikern seiner Epoche. Mit Dramen wie "Frühlings Erwachen" und "Lulu" wandte er sich gegen schulische Dressur, bürgerliche Scheinheiligkeit und Prüderie. Seine Texte wurden oftmals als sittenwidrig angesehen und beschlagnahmt. Ein Grund für die wiederholte Zensur von Wedekinds Werken war der sexuell anstößige Inhalt. So enthält z. B. Frühlings Erwachen sadomasochistische Motive: Ilse wird von verschiedenen Männern gewaltsam unterworfen, Wendla bettelt Melchior um Schläge mit der Rute an, und auch Hänschens Gespräch mit dem Aktbildnis weist deutlich sadomasochistische Aspekte auf.
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