Rationales Entscheiden: Ausgabe 2

Springer-Verlag
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Dieses Lehrbuch vermittelt die Methoden, die geeignet sind, Entscheidungen in verschiedenen Lebensbereichen, wie Wirtschaft, Politik, Medizin oder Privatsphäre, mit einem höheren Grad an Rationalität zu treffen. Schwerpunkte sind Entscheidungen bei Zielkonflikten, Entscheidungen unter Risiko, Entscheidungen bei unvollständigen Informationen über die eigenen Präferenzen oder Wahrscheinlichkeiten, ferner Berücksichtigung von Zeitpräferenzen und die Entscheidungsfindung in Gremien. Besonderer Wert wird auf die Anwendbarkeit der Verfahren gelegt. Eine Reihe von konkreten Anwendungsbeispielen belegt den Wert der Verfahren für einen weiten Bereich von Entscheidungsproblemen. Durch lebensnahe Übungsaufgaben wird es dem Leser erleichtert, sich die Methoden der Entscheidungstheorie anzueignen.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Apr 17, 2013
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Pages
372
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ISBN
9783662096697
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / General
Business & Economics / Operations Research
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Viele Theoretiker in den Sozialwissenschaften haben wohl die Kybernetik als ganzheitliche und strukturwissenschaftliche Theorie mit einem Mehrwert fr die Wissenschaft schon l„ngst abgeschrieben. Mit dem Ende der Kybernetischen P„dagogik als Disziplin ist sie vollst„ndig sowohl aus den sozialwissenschaftlichen Institutionen als auch aus deren Wissenschaftssprache verschwunden. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt jedoch, dass die Kybernetik implizit immer noch eine Rolle spielt. Vor allem in sozialwissenschaftlichen Modellen ber bestimmte Evaluations-, Planungs-, Coaching- oder Beratungsprozesse sind Strukturen anzutreffen, die stark an Entwrfe von Helmar Frank oder Felix von Cube aus den 70er und 80er Jahren erinnern. Es erweist sich aber ? gerade vor dem Hintergrund aktueller Professionalit„tsdiskussionen ? als Vorteil, einen klaren Reflexionshorizont zu errichten, welcher eine deutlich identifizierbare Theorie vertritt. Dieser Ausgangspunkt fhrt zu der in diesem Buch vertretenen These, dass die Kybernetik, insbesondere die Kybernetische P„dagogik, nach wie vor einen groáen Bereich in den Sozialwissenschaften ausfllt, obgleich sie hier keine nominelle Explikation mehr erf„hrt. Dieses Buch besch„ftigt sich demnach zun„chst mit der Kybernetik als Theorie im sozialwissenschaftlichen Kontext. Daran anschlieáend wird ein Beratungsbegriff im Kontext aktueller Diskussionen in sozialen Disziplinen eingefhrt, anhand welches im dritten Schritt der Versuch unternommen wird, ein Beratungsmodell mithilfe der kybernetischen Theorie zu entwerfen. Dieses Buch versteht sich zum einen als interdisziplin„re bzw. strukturwissenschaftliche Prodiskussion in der Frage nach kybernetischen Modellen in den Sozialwissenschaften und zum anderen als Theorieangebot fr vorherrschende Professionalit„tsdiskussionen im Bereich Beratung.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich BWL - Unternehmensforschung, Operations Research, Note: 1,5, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät), 33 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Auseinandersetzung mit Tabu Search, einem heuristischen Verfahren. Es werden zunächst die heuristischen Verfahren für sich betrachtet, um dem Leser einen kurzen Einblick in die verschiedenen Lösungsverfahren zu ermöglichen. In Kapitel 3 erfolgt eine ausführliche Beschreibung der Grundlagen von TS. Zunächst wird hier die geschichtliche Entwicklung dargestellt, um anschließend kurz das Konzept von Tabu Search zu erklären. In Hinblick auf die weiteren Ausführungen ist eine Erläuterung der wichtigsten Begriffe von TS unentbehrlich. Diese wird in Kap. 3.3 vorgenommen. Daran schließt sich die ausführliche Darstellung der Funktionsweise von TS an, wobei auf die Probleme des Verfahrens und mögliche Lösungswege eingegangen wird. (Kap. 3.4.2 – 3.4.4) Danach werden einige Anwendungsbeispiele vorgestellt, welche die praktische Relevanz von TS erkennen lassen. Jedoch erfolgt eine Beschränkung auf die Grundprobleme, da ein weiteres Vordringen den Rahmen dieser Arbeit überschreiten würde. In Kap. 5 wird ein Überblick über die bislang entwickelten Lösungsmethoden präsentiert, speziell in Hinblick auf die in Kap. 4.3 kurz eingeführte Tourenplanung. Im Weiteren erfolgt die Vorstellung neuerer Verfahren, welche die Mängel des ursprünglichen TSV beseitigen sollen. Den Abschluss der Arbeit bilden die Zusammenfassung der Hauptergebnisse und ein kurzer Ausblick auf mögliche Weiterentwicklungen des vorgestellten Verfahrens. [...]
In der priiskriptiven Entscheidungstheorie ist in den letzten lahren die Individual entscheidung bei mehrdimensionalem Zielsystem ein bevorzugter Gegenstand des Interesses geworden. Diese Entwicklung war fiillig, denn kaum eine bedeutende Entscheidung ist denkbar, deren Ergebnisse sich adiiquat mit nur einem einzigen Kriterium bewerten lassen. Wo der Entscheider sich im Zie1konflikt iiberfordert fiihlt, eine der verfiigbaren Handlungsalternativen eindeutig als die "beste" zu bestimmen, ist es Aufgabe der priiskriptiven Theorie, ihm bei der Kliirung der eigenen Priiferenzen zu helfen. Durch Beantwortung einfacher Fragen soli der Entscheider seine Zielvorstellungen soweit entwickeln, daJ3 der SchluJ3 auf die Lasung des komplexen Entscheidungsproblems maglich wird. Dabei ist es wichtig, die Anforderungen an die Priizision der Antworten nicht zu iiberspannen. Punktgenaue Aussagen, wie sie zur Konstruktion einer Nutzen funktion verlangt werden, kann der Entscheider nicht, oder nicht mit voller Uberzeugung geben. Entsprechend wird seine Bereitschaft sinken, das Resultat der Prozedur als optimale Lasung anzuerkennen. Deshalb erscheint der Gedanke, sich mit unvollstiindiger Information zufriedenzugeben, attraktiv. Unvollkom mene Information - etwa in Form der Angabe von Wertintervallen - fiihrt nicht unter Garantie zu einer eindeutigen Lasung, kann jedoch die Eliminierung weni ger priiferierter Alternativen bewirken und dariiber hinaus Einblicke in das Zielsystem des Entscheiders gewiihren, die dieser zur Revision und Schiirfung seiner Wertaussagen benutzen kann. Indem es dem Entscheider iiberlassen wird, seine Aussagen mit einer hinreichenden "Toleranz" zu versehen, so daJ3 er sie mit voller Uberzeugung vertreten kann, wird er auch Vertrauen zu den Ergebnissen haben. Die Relevanz dieses Konzepts fiir Gremienentscheidungen ist offenbar.
"Aufruf zum Deutschen Unternehmensplanspiel 74" - mit dieser Schlagzeile war ben die Managementzeitschrift ,,Plus" und das "Universitätsseminar der Wirt schaft" in einer ganzseitigen Anzeige des "Handelsblatt" um Teilnehmer am Plan spiel MARGA 7. An diesem größten uns bekannten "play-in" auf dem Gebiet des Management können bis zu 3.072 Personen teilnehmen. In den Jahren 1971 und 1972 haben bereits über 5.300 Personen mitgespielt. Die Aktion "Deutsches Unternehmensplanspiel" und ihr Widerhall zeigen deutlich: Unternehmer-Spielen ist "in". Kaum eine der zahlreichen Managementausbildungs institutionen verzichtet auf den Einsatz von Planspielen, zahlreiche Unternehmun gen veranstalten Spiele in eigener Regie, öffentliche Verwaltungen versuchen, ihre Beamten mit Hilfe von Unternehmungsspielen in die Geheimnisse erfolgreichen Managements einzuweihen, auch für Versicherungen, Krankenhäuser, Kommunen, Banken und landwirtschaftliche Betriebe ist eine kaum noch zu übersehende Zahl von Planspielen entwickelt worden. Diese Entwicklung lebt u. a. von dem Glauben an besondere pädagogische Vorzüge von Unternehmungsspielen gegenüber anderen Lehrmethoden. Dieser Glaube wur de vor allem in der Pionierphase (ca. 1956-62) von den Konstrukteuren und den Anwendern der Spiele sozusagen als Einftihrungswerbung verbreitet. Sortiert man die einzelnen Behauptungen, so kann man zunächst zwei große Gruppen unter scheiden. Zum einen wird immer wieder darauf hingewiesen, daß ein bestimmter Komplex von Lernzielen mit Unternehmungsspielen besonders gut erreicht werden könne, zum anderen sind es lernpsychologische Vorzüge, die Unternehmungsspielen zugeschrieben werden. Die Lernziele kann man wie folgt gruppieren: - Wissen über die simulierte Umwelt erwerben, z. B.: = typische unternehmerische Entscheidungssituationen spezielle betriebliche Funktionsbereiche Interdependenzen zwischen Funktionsbereichen = zeitliche Interdependenzen von Ereignissen und Entscheidungen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Philosophisches Institut), Veranstaltung: Lacans Theorie des Subjekts, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Sprache rückte bei der Erklärung des Unbewußten immer mehr in den Hintergrund. Es wurde über verschiedenste Art und Weisen versucht das Unbewußte zu fassen. Von Nicht-Bewusst über romantische Erklärungen wurde probiert dem „dunklen“ Phänomen näher zu kommen. Dabei manövrierten sich die Denker jedoch immer weiter ins Mystische und Unerklärliche. Wenn das Unbewußte schon kaum fassbar ist, wie soll dann dessen Auftreten erklärt werden? Die Ansätze, die diese Frage zu beantworten versuchten, führten nur noch weiter weg vom Glaubhaften. Das Sprechen wurde entwertet und verworfen, wobei dies doch eine Möglichkeit darstellen könnte das Unbewußte in seiner ganzen Vielfalt zu fassen. Durch was zeichnen sich denn psychoanalytische Methoden wie die von Freud geprägte ‚Freie Assoziation‘ aus? Die Psychoanalyse funktioniert ohne die Sprache nicht, d. h. ohne diese gäbe es auch keinen Weg zum Unbewußten und die ganze Psychoanalyse würde an Bedeutung verlieren. Dabei muss bei einer solchen Analyse schon von der Sprachlichkeit des Unbewußten ausgegangen werden, denn ohne diese Voraussetzung ist eine tiefgründige und wissenschaftliche Psychoanalyse nicht denkbar. Erst der Aspekt der strukturalen Linguistik macht sie zu einer Wissenschaft in Abgrenzung zu einer mystischen Erzählung. Durch die Sprache erfährt das Unbewußte und dessen Phänomene eine klare Struktur und Verbindlichkeit. Freud hat das in den Ansätzen schon erkannt und Lacan hat dem Ganzen noch konkrete Begriffe, Gestalt und Form gegeben. Aufgrund dieser ganz wesentlichen Verbindung dieser beiden Psychoanalytiker und aufgrund Lacans Festhalten an Freud, entgegen vieler Mystiker und Antifreudianer, wird seine Theorie meist auch als ‚Rückkehr zu Freud‘ bezeichnet. Diese Arbeit soll am von Freud in „Zur Psychopathologie des Alltagslebens“ niedergeschriebenen Beispiel ‚Der Fall Signorelli‘ zeigen, dass die Sprache in der Psychoanalyse unabdingbar ist. Zum Schluss sollen im Punkt ‚Folgerungen für den Stellenwert der Sprache in der Psychoanalyse‘ ein Resümee des Dargestellten erfolgen und Implikationen für die Psychoanalyse aufgezeigt werden.
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