Geschichte der deutschen Literatur von den ältesten zeiten bis zur Gegenwart: bd. ie nenere zeit. Vom 17. jahrhundert bis zur gegenwart. Von M. Koch

Bibliographisches Institut
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Publisher
Bibliographisches Institut
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Published on
Dec 31, 1907
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Pages
684
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Language
German
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Genres
German literature
Literary Criticism / European / German
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1+, Ludwig-Maximilians-Universität München, Veranstaltung: Probleme der Lautstruktur und der Orthographie der Gegenwartssprache, 91 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das R ist im Deutschen eines der komplexesten Phoneme und verrät in seiner Artikulation mit am leichtesten einen regionalen oder ausländischen Akzent. Es kennt eine Reihe von Allophonen, von denen einige freie (bzw. regional bedingte), andere kontextabhängige Varianten sind; ihre richtige Anwendung ist zwar nicht von bedeutungsunterscheidender Relevanz (vgl. den Begriff „System“ bei Coseriu, s.u.), doch wird eine Abweichung sofort bemerkt („Norm“ bei Coseriu). Seit Ende des 19. Jahrhunderts finden sich in der Literatur immer wieder Anmerkungen und erste Aufsätze über die R-Aussprache im Deutschen, auffälligerweise anfänglich zumeist unter dem Aspekt der Normgerechtheit. Im 20. Jahrhundert folgen weitere Publikationen, längere Aufsätze und Monographien allerdings erst in den 1960er und 1970er Jahren. Das Spektrum der Untersuchungsschwerpunkte erweitert sich und umfasst nun phonetische, auditive, artikulatorische, silbenstrukturbezogene, vergleichende, historische, einzeldialektale und literarische Gesichtspunkte; die Frage der Normgerechtheit rückt in den Hintergrund bzw. wird anhand von statistischen Erhebungen zu beantworten versucht. Die Hauptfragestellung jedoch bleibt bestimmt von zwei für das Deutsche charakteristischen Phänomenen: dem uvularen und dem vokalisierten R (die hier getrennt behandelt werden, mit gutem Recht aber auch unter dem Begriff „Reduktionsformen“ zusammengefasst werden können). Die vorliegende Arbeit versucht, einen Überblick über die Problematik der R-Realisation im Deutschen zu geben. Notgedrungen bleiben dabei einige Aspekte auf der Strecke bzw. werden nur am Rande behandelt , doch sollte das durch die weiterführenden Literaturhinweise wettgemacht werden. Als erstes wird mit einer Beschreibung der verschiedenen Allophone sozusagen das Arbeitswerkzeug gegeben, mit dem zunächst dann das uvulare und das vokalisierte R unter einem eher globalen Gesichtspunkt behandelt werden. Anschließend wird die tatsächliche Gebrauchsnorm im Deutschen mit ihren regionalen und positionsbedingten Realisierungsformen beleuchtet und schließlich mit der präskriptiven Normgebung in den Aussprachewörterbüchern verglichen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Technische Universität Dresden, Veranstaltung: Deutschsprachige Kurzprosa, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es war ein Zitat der Ilse Aichinger, welches mich auf die Schriftstellerin sowie ihre Werke aufmerksam und neugierig machte. Ich wollte erfahren, wie sie ihre Werke gestaltet und strukturiert, wenn sie nur die wichtigsten Zusammenhänge herstellen möchte und wie bzw. ob es ihr gelingt diesen Anspruch an sich selbst und ihre Werke umzusetzen. Mit dem Seminar „deutschsprachige Kurzprosa“ bot sich mir eine gute Gelegenheit, mich intensiv mit einer ihrer Kurzgeschichten zu beschäftigen und eventuell Antworten auf diese Fragen zu finden. In der folgenden Arbeit möchte ich die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung darstellen, ich werde anschließend Ilse Aichinger vorstellen und ihre Kurzgeschichte „Wo ich wohne“ analysieren und interpretieren. Dazu möchte ich kurz auf ihre Biographie eingehen und anschließend die Kurzgeschichte auf sprachlicher Ebene analysieren und den Versuch unternehmen den Inhalt der Kurzgeschichte zu interpretieren. Besonders interessant erschien mir auch der Aspekt, dass diese 1952 entstandene Kurzgeschichte als besonders charakteristisch für die Eigenarten von Ilse Aichingers Werken bezeichnet wird.1 Folgende Literaturquellen gaben mir bei meiner Kurzgeschichteninterpretation Hilfestellung. Zur Vorgehensweise bei einer solchen Arbeit gibt das Buch, „Wie interpretiert man eine Novelle und eine Kurzgeschichte?“ von Hans-Dieter Gelfert, wichtige Hinweise. Informationen zu Ilse Aichingers Leben und Werk enthalten u.a. die Bücher von Samuel Moser und Gisela Lindemann. Eine konkrete Interpretationshilfe zur Kurzgeschichte „Wo ich wohne“ bietet das Buch „Interpretationshilfen deutsche Kurzgeschichten 1945 – 1968“ von Rainer Könecke.
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Germanistisches Seminar (Germanistik II)), Veranstaltung: Grundseminar Epoche: Romantik, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Automatenmotiv bietet bis heute Stoff für zahlreiche Geschichten in Literatur und Film. Modernen Vertretern der Gesellschaftskritik wie Ridley Scott oder George Orwell, die den Menschen im Zuge der andauernd fortschreitenden Technisierung immer weiter zum Automaten verkommen sehen, steht bereits in der Romantik E.T.A. Hoffmanns ,,Der Sandmann" gegenüber, das noch immer für eine große Zahl an Diskussionen in der Literaturwissenschaft sorgt. Die anhaltenden Kontroversen sind vor allem darauf zurückzuführen, dass Hoffmann keine eindeutige Interpretation zulässt: Er erzählt multiperspektivisch und lässt seinen Leser im Unklaren darüber, wo sich in seinem Werk die Grenzen zwischen Traum und Realität befinden und welche Perspektiven als objektiv betrachtet werden dürfen. Schon mit den drei Briefen, die als Einleitung in die Geschichte dienen, werden dem Leser die subjektiven Ansichten der Protagonisten Clara und Nathanael förmlich aufgedrängt, und auch durch den Erzähler bietet sich im weiteren Verlauf der Erzählung kein klareres Bild. Eine Vielzahl der Debatten zum ,,Sandmann" beschäftigt sich mit dem Automatenmotiv, das durch die Figur der Olimpia vertreten wird. Mit den Automaten übt Hoffmann nicht allein eine Kritik an der philiströsen Gesellschaft aus. Vielmehr ist diese Kritik in einen größeren Rahmen einzuordnen, in dem Olimpia als Extrem kleinbürgerlicher Alltäglichkeit Nathanael als Extrem frühromantischer Ideale gegenübersteht. Beide führen zu einem nicht lösbaren Perspektivenkonflikt, den ich in dieser Hausarbeit neben der Frage, worin die Faszination von Automaten allgemein und speziell in der Epoche der Romantik liegt, näher darstellen und teilweise auflösen möchte.
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