Möglichkeiten der Sozialarbeit zur Gesundheitsprävention im Alter

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: sehr gut, Fachhochschule Düsseldorf (Fachbereich Sozialarbeit), Veranstaltung: Altern in der modernen Gesellschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Sehr oft hört man Stimmen in unserer Gesellschaft, die ausdrücken, dass unsere Gesellschaft immer älter werden würde und das Alter der abschreckenste Teil des Menschenlebens sei. In diesem Atemzug werden Krankheiten, wie z.B. Parkinson ́sche oder Alzheimer ́sche Krankheit, Schlaganfälle und Herzinfarkt genannt. Jeder hat verschiedene Bilder von schwerstpflegebedürftigen alten und kranken Menschen im Fernsehen oder auch im Altenheim gesehen. Diese Bilder toben leider als „Leben im Alter“ durch unsere Köpfe. Mit dieser Arbeit möchte ich versuchen, etwas Aufklärung über das Leben im Alter zu betreiben. Ich möchte zeigen, dass dieses Bild von Altsein nicht immer der Wahrheit entspricht und dass es durchaus andere Formen von Altsein und Altwerden gibt. Ferner möchte ich zeigen, welche Möglichkeiten existieren, um das Leben im Alter annehmlicher zu gestalten. Das Alter, welches als problematisch angesehen wird, beginnt nämlich nicht mit 50 oder 60, sondern ab ca. 70 Jahren. Aber nicht jeder und jede 70 jährige befindet sich im Alten- oder Pflegeheim. Dafür gibt es gute Gründe und diese sind als Grundlage für meine Arbeit zu sehen. Um das Wohlbefinden im Alter herstellen zu können, bedarf es zum jetzigen Zeitpunkt vieler Innovationen und Veränderungen. Viele Kleinigkeiten sind bereits umgesetzt worden, was uns aber nicht zum Stillstand verführen soll. Der multidisziplinäre Einsatz verschiedener Fachleute ist erforderlich um ein Wohlbefinden herzustellen, wenn man in der Lage ist, den Mensch als ganzheitliches Wesen zu betrachten und nicht nur die körperlichen Gebrechen oder eine Depression zu therapieren, sondern sich kontinuierlich mit der Ursachenforschung beschäftigt. Ich möchte mich in dieser Arbeit mit den Möglichkeiten der Medizin befassen. Im Mittelpunkt sollen natürlich präventive Maßnahmen wie körperliche und oder sportliche Betätigung stehen sowie auch ernährungsphysiologische Erkenntnisse. Aber in keinem Fall darf auch das soziale Umfeld unbeachtet bleiben. Es stellt sich die Frage, welchen Stellenwert hat Wohnkomfort und Wohngesellschaft im Alter hat. Welche Wohnform kann man empfehlen, damit sich die alten Menschen wohlfühlen? Welchen Einfluss haben Kontakte und soziale Netzwerke für den alten Menschen? Wie kann man diese Faktoren miteinander verknüpfen? Welche Form des Zusammenlebens im Alter kann empfohlen werden? Ich werde diese Erkenntnisse zusammentragen und die Möglichkeiten der Sozialarbeit und Sozialpädagogik aufzeigen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Feb 23, 2003
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Pages
25
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ISBN
9783638173490
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Language
German
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Genres
Education / General
Education / Philosophy, Theory & Social Aspects
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Content Protection
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Inhaltsangabe:Einleitung: Jeden Tag hört man es aufs neue, ein grelles und aufschreckendes Geräusch, welches uns zu verstehen gibt: „Es ist etwas passiert“ oder „jemand braucht Hilfe“. Die Rede ist vom Martinshorn, das von Rettungsdiensten, Polizei und Feuerwehr benutzt wird, um sich schnell freie Bahn zu verschaffen, um Gesundheitsschäden abzuwenden und Menschenleben zu retten. Doch oft wird nicht beachtet, dass sich hinter dem Steuer und auf dem Beifahrersitz eines solchen Fahrzeuges Menschen befinden, die es zwar gewohnt sind mit Not und Leid umzugehen, dennoch nahezu jeder Einsatz verläuft nicht ohne psychische Belastungen für die Helfer. Schwere Verkehrsunfälle – Reanimationen – plötzlicher Kindstod – Wohnungsbrände mit eingeschlossenen Personen – Kindesmisshandlung – Vergewaltigung – Transporte ins Hospiz – Großschadenslagen mit vielen Verletzten und Toten.... All dies sind Notfälle, zu denen die Helfer im Rettungsdienst, Rettungshelfer, Rettungssanitäter, Rettungsassistenten und Notärzte, jederzeit gerufen werden können um lebensrettende Maßnahmen zu ergreifen. Die Helfer sind sehr gut ausgestattet und ausgebildet um diese Situationen in den Griff zu bekommen und den Einsatz „abzuarbeiten“. Oft wird vergessen, dass da nicht das „stumpfe Bauchtrauma“ liegt, sondern ein Mensch, der Gefühle, wie Todesangst, Unsicherheit und Schmerzen hat. Das wird dem Helfer erst dann klar, wenn er sich mitten in diesem Einsatzgeschehen befindet oder wenn der Einsatz abgeschlossen ist. Bei der Leistungsfähigkeit unserer Helfer gibt es natürliche Grenzen, denn die stete Auseinandersetzung mit Tod, Trauer, Leid und schwerer Krankheit geht an keinem Menschen spurlos vorbei. Diese Belastung und die damit verbundenen Probleme der Helfer sind kein Anzeichen dafür, dass die Helfer ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind, sondern vielmehr, dass es sich bei den Helfern auch um Menschen handelt. Um genau diesen Stress, diese Belastungen und die Lösungsansätze, die bereits existieren, geht es in dieser Arbeit. Ich werde die Probleme aufzeigen und bestehende Lösungskonzepte, die in der Psychologie und der Stressbearbeitung angewendet werden, vorstellen. Im Mittelpunkt der Betrachtung soll auch die Fragestellung „Was kann Sozialarbeit in diesem Zusammenhang leisten? Können Sozialarbeiter/-innen mitwirken?“ stehen. An diesem Thema habe ich ein eigenes tiefes Interesse, da ich seit nunmehr sieben Jahren im Rettungsdienst als Rettungsassistent arbeite. Im Zivildienst habe ich [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Ravensburg-Weingarten, Veranstaltung: Suchthilfe, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 1 2 Geschichte, Herkunft 2 3 Begriffsbestimmungen 3 3.1 Sucht 3 3.2 Abhängigkeit 3 3.3 Drogen/ Illegale Drogen 4 3.4 „Designer Drogen“ 4 3.5 Konsummuster 5 4 Substanz 5 4.1 GHB (Gamma-Hydoxybutyrat = Gamma-Hydoxybuttersäure) 5 4.2 GBL (Gamma - Butyrolactan) und BDO (Gamma - Hydroxybutanol) 6 5 Dosierung und Effekte 7 5.1 GHB 7 5.2 GBL 8 5.3 BDO 9 6 Konsumformen 9 7 Risiken und Suchtgefahren 10 8 Rechtliche Würdigung 11 9 Fazit/ Schlusswort 12 10 Literaturverzeichnis 14 11 Abbildungsverzeichnis 15 12 Anlagen 16 1 Einleitung Zwei Jugendliche kollabieren auf einem Fest und sind nicht mehr ansprechbar. Zwei Rettungswagen kommen vor Ort. Es stellt sich heraus, dass beide Jugendliche Atemstillstände haben und intubiert werden müssen. Die zwei gerufenen Notärzte kämpfen um das Leben der Jugendlichen, ihr Zustand ist zunächst sehr kritisch, doch sie überleben. Es stellt sich im nachhinein heraus, dass beiden Jugendlichen „Liquid Ecstasy“ in ihr Getränk gemischt wurde. (eigene Darstellung nach einem Expertengespräch mit einem Polizist der Polizeidirektion Ravensburg, der dieses Geschehen miterlebt hat). In letzter Zeit genoss „Liquid Ecstasy“ in den Medien den Ruf einer Modedroge oder „Vergewaltiger-Droge“, letzteres weil der Konsument dieser Droge sehr kontaktfreudig wird, sowie Müdigkeit und das Bedürfnis nach körperlicher Nähe verspürt. So war in der Biberacher Presse vom 23.05.2006 über GHB folgendes zu lesen: „Experten bezeichnen jeglichen Konsum als Spiel mit dem Leben. Nach einer anfangs stimulierenden Wirkung treten totale Verwirrung und ein Filmriss ein, weswegen auch von K.O-Tropfen die Rede ist. Im überregionalen Bereich sollen mit dieser Droge Frauen ungewollt in Bewusstlosigkeit versetzt und anschließend missbraucht worden sein“ (www.biberach-presse.de/news. Zugriff: 14.04.2007).
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: gut, Fachhochschule Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Diplomarbeit geht es um den medikamentösen Schwangerschaftsabbruch durch Mifegyne in Verbindung mit Prostaglandinen. Dieser medikamentöse Schwangerschaftsabbruch ist in Frankreich bereits seit 1988 möglich. Im Laufe der Jahre erfolgte die Zulassung von Mifegyne, dem Mittel, das einen medikamentösen Schwangerschaftsabbruch ermöglicht, in verschiedenen anderen Ländern. In Deutschland schuf erstmalig der Regierungswechsel 1998 von der Christlich Demokratischen Union auf die Sozialdemokratische Partei Deutschlands die politischen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Zulassungsantrag. Die sich anschließende öffentliche Diskussion um Mifegyne wurde sehr emotional geführt und weckte bei mir erstmalig das Interesse, mich mit dem Thema des medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs näher zu beschäftigen. Vordergründig ging es in der öffentlichen Diskussion um die vermeintlich schonendere und bessere Methode eines Schwangerschaftsabbruchs. Sie wurde aber auch dazu benutzt, das Recht der Frauen auf Abbruch einer ungewollten Schwangerschaft grundsätzlich in Frage zu stellen. Mir wurde schnell klar, dass zu der Diskussion um den medikamentösen Schwangerschaftsabbruch auch die Geschichte des Schwangerschaftsabbruchs generell gehört. Im Folgenden werde ich deshalb zur Einführung die Geschichte des Schwangerschaftsabbruchs kurz darstellen. Die Debatte um den Schwangerschaftsabbruch hat eine über Jahrtausende alte Geschichte. Der Schwangerschaftsabbruch selbst ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit. (Vgl. Jütte 1993, S. 27 und 28) In allen Kulturen und Gesellschaften wurde das Wissen zum Thema der Geburtenkontrolle überliefert. Es waren pflanzliche und mechanische Mittel zur Empfängnisverhütung bekannt und es gab ebenfalls verschiedene Methoden eine Schwangerschaft abzubrechen. (Vgl. Jerouschek 1988, S. 26) Als Beispiel möchte ich hier den Sadebaum nennen. Er steht heute als Immergrünpflanze auf vielen Friedhöfen. Das Gift des Strauches hat eine zweitausend Jahre alte Geschichte als Mittel eine Schwangerschaft abzubrechen. Es wurde aus den frischen Zweigtrieben gewonnen und als Trank eingenommen. In falscher Dosierung getrunken, konnte das Mittel wie viele andere jedoch tödlich sein. In alten Kräuterbüchern wird es, neben anderen Möglichkeiten, mit Anleitung zur Herstellung, als Abortivum (lateinisch = Abtreibungsmittel) genannt. Das Wissen um nahezu alle diese Mittel ist allmählich verlorengegangen. (Vgl. Jerouschek 1993, S. 14 und 17) [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: gut, Fachhochschule Düsseldorf (Fachbereich Sozialarbeit), Veranstaltung: Seminar Planung und Gestaltung von Diplomarbeiten, Sprache: Deutsch, Abstract: Viele Tausende Studentinnen und Studenten teilen zum Abschluss eines jeden Semesters immer wieder das selbe Leid miteinander. Erst werden einem viele Prüfungen während der Studienzeit abverlangt und dann kommt am Ende die wichtigste und alles entscheidende Prüfung: die DIPLOMARBEIT. Zu den Vorbereitungen auf den schriftlichen Teil gehören zweifelsohne viele kleine Vorbereitungsschritte, von denen hier nur einige exemplarisch genannt werden sollen, z.B. Suche eines Themas, Suche und Gespräche mit dem/ den Betreuungsdozenten, Literatursuche etc. Wenn diese kleinen und sehr wichtigen Schritte geschafft sind, folgen die anderen Teile, die als Forschung und wissenschaftliches Arbeiten bezeichnet werden. Mit diesen Schritten, nämlich den formalen Ansprüchen an eine Diplomarbeit, möchte ich mich in diesem Text befassen. Die formalen Richtlinien an eine solche wissenschaftliche Arbeit sind vielfältig und von besonders großer Wichtigkeit. Eine Nichteinhaltung dieser Grundregeln, wie z.B. die Zitierregeln oder aber auch der Rechtschreib- und Komma-Regeln können zu einer Abwertung einer sonst inhaltlich vielleicht sehr guten Arbeit führen. Eine klar strukturierte und ausdrucksvolle Arbeit kann durchaus auch die mittelmäßige Bewertung fördern, und dies mal ganz abgesehen von der Veröffentlichung der eigenen Arbeit als Buch , in Fachzeitschriften oder sogar im Internet. Auch in diesem Fall zeugt eine gut gestaltete Arbeit von Fachkompetenz und Interesse an der eigenen (Forschungs-)Arbeit. Ferner macht es dem Leser einer solchen Arbeit Spaß, diese zu Lesen, wenn sie klar strukturiert ist und alle Formalien, wie z.B. Zitierregeln, eingehalten werden. Dies beweist dem Leser die Fähigkeit des Autors logisch zu denken. Also, dies sollte klar sein, kann ein sehr guter Rahmen einer Arbeit nicht eine unvollständige Vorbereitung und mangelhafte Inhalte kaschieren, doch kann er einem guten Inhalt zu weiterer Klasse und Schönheit verhelfen. Durch das Einhalten einiger ganz einfacher und verständlicher Regeln kann man der oft wochenlangen theoretischen, wissenschaftlichen Arbeit zu weiterem Glanz verhelfen und sich somit um Klassen aufwerten. Nun möchte ich diese Regeln im Folgenden vorstellen und an Beispielen vertiefen. Zur besseren Übersicht und Chronologie beginne ich mit der Struktur der Arbeit, z.B. Schreibtechnik, Papierwahl und Verzeichnisse, und werde dann später auf das Ende der Diplomarbeit weiter eingehen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: sehr gut, Fachhochschule Düsseldorf (Fachbereich Sozialarbeit), Sprache: Deutsch, Abstract: Über die Kriminalität, Gewaltverhalten, Gewaltbereitschaft usw. von Kindern und Jugendlichen kursieren vielfältige zum Teil sehr unterschiedliche Meinungen in der deutschen Bevölkerung. Diese Meinungen beginnen mit der Globalaussage, Kinder und Jugendliche sind zunehmend gewaltbereit und gefährlich, ganz besonders die Ausländer und enden mit der Behauptung, die Eltern, Schule, Lehrer, ja die ganze Gesellschaft hätte bei der Erziehung der Kinder versagt. Diese Ausführung ist nicht der richtige Rahmen, diese Aussagen zu bewerten oder zu widerlegen. Vielmehr soll hier vorgestellt werden, welche Möglichkeiten zur Vorbeugung und Vermeidung von Straftaten von Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden oder auch in Zukunft eingesetzt werden können. Der grundsätzliche Rahmen der Prävention besteht aus der intensiven Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen, namentlich der Pädagogik und der Polizei. Der pädagogische Teil der Präventionsarbeit wird oftmals durch verschiedene Fachleute, wie z.B. Pädagogen, Sozialarbeiter und -pädagogen sowie auch den Erziehern und Lehrern übernommen. Wichtig ist hierbei, dass alle Mitarbeiter über den notwendigen theoretischen und methodischen Hintergrund und das Fachwissen verfügen. Im Praxiseinsatz findet diese Präventionsarbeit im wesentlichen in Lebensmittelpunkten der Jugendlichen, in Schulen oder anderen Jugendeinrichtungen statt. Im Detail werde ich später auf die pädagogische Arbeit in diesem Arbeitsfeld eingehen. Aber auch die grundsätzliche Diskussion, ob die Repression, also die Strafverfolgung und Bestrafung eines jugendlichen Straftäters, sinnvoll ist, oder ob bei Jugendlichen die Ergreifung präventiver Maßnahmen sinnvoller ist sollte an dieser Stelle kurz angeschnitten werden. Das Tätigkeitsfeld der Kriminalprävention ist sehr umfangreich und wird durch viele verschiedene Institutionen und Träger mit unterschiedlichen Zielen angeboten, dass es schon daher sehr interessant zu erkennen werden dürfte, mit welchen Zielen, Methoden und Überzeugungen die verschiedenen "Fachleute" mit ihrem Arbeitsfeld umgehen. Es erscheint schon jetzt einleuchtend, dass ein Polizist andere methodische Ansätze und auch andere Ziele als ein Sozialarbeiter verfolgt. Aber verstehen auch die beiden hier exemplarisch gewählten Institutionen das gleiche unter dem Begriff Jugendkriminalität ? Welche Ansätze und Ziele verfolgen Juristen, wenn sie sich mit Kriminalprävention beschäftigen? [...]
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: gut, Fachhochschule Düsseldorf (Fachbereich Sozialarbeit), Sprache: Deutsch, Abstract: Jeden Tag hört man es aufs neue, ein grelles und aufschreckendes Geräusch, welches uns zu verstehen gibt: „Es ist etwas passiert“ oder „jemand braucht Hilfe“. Die Rede ist vom Martinshorn, das von Rettungsdiensten, Polizei und Feuerwehr benutzt wird, um sich schnell freie Bahn zu verschaffen, um Gesundheitsschäden abzuwenden und Menschenleben zu retten. Doch oft wird nicht beachtet, dass sich hinter dem Steuer und auf dem Beifahrersitz eines solchen Fahrzeuges Menschen befinden, die es zwar gewohnt sind mit Not und Leid umzugehen, dennoch nahezu jeder Einsatz verläuft nicht ohne psychische Belastungen für die Helfer. All dies sind Notfälle, zu denen die Helfer im Rettungsdienst, Rettungshelfer, Rettungssanitäter, Rettungsassistenten und Notärzte, jederzeit gerufen werden können um lebensrettende Maßnahmen zu ergreifen. Bei der Leistungsfähigkeit unserer Helfer gibt es natürliche Grenzen, denn die stete Auseinandersetzung mit Tod, Trauer, Leid und schwerer Krankheit geht an keinem Menschen spurlos vorbei. Diese Belastung und die damit verbundenen Probleme der Helfer sind kein Anzeichen dafür, dass die Helfer ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind, sondern vielmehr, dass es sich bei den Helfern auch um Menschen handelt. Um genau diesen Stress, diese Belastungen und die Lösungsansätze, die bereits existieren, geht es in dieser Arbeit. Ich werde die Probleme aufzeigen und bestehende Lösungskonzepte, die in der Psychologie und der Stressbearbeitung angewendet werden, vorstellen. Im Mittelpunkt der Betrachtung soll auch die Fragestellung „Was kann Sozialarbeit in diesem Zusammenhang leisten? Können Sozialarbeiter/-innen mitwirken?“ stehen. An diesem Thema habe ich ein eigenes tiefes Interesse, da ich seit nunmehr sieben Jahren im Rettungsdienst als Rettungsassistent arbeite. Im Zivildienst habe ich den ersten Kontakt mit dem Rettungsdienst bekommen. Diese Erfahrungen haben mich positiv beeindruckt, sodass ich nun auch die Berufsausbildung zum Rettungsassistenten gemacht habe. Seit einem Jahr bin ich als Ausbilder für das Personal im Rettungsdienst tätig. Mein Interesse an dem Thema der posttraumatischen Belastungen hat sich weiter verstärkt als ich vor vier Jahren begann Sozialarbeit zu studieren. Jedoch soll es sich bei dieser Arbeit in keinem Fall um einen Erfahrungsbericht handeln, sondern um eine wissenschaftliche Arbeit, die mit vorsichtigem partiellem Einsatz eigener Erfahrungen etwas verfeinert werden kann.
Inhaltsangabe:Einleitung: Jeden Tag hört man es aufs neue, ein grelles und aufschreckendes Geräusch, welches uns zu verstehen gibt: „Es ist etwas passiert“ oder „jemand braucht Hilfe“. Die Rede ist vom Martinshorn, das von Rettungsdiensten, Polizei und Feuerwehr benutzt wird, um sich schnell freie Bahn zu verschaffen, um Gesundheitsschäden abzuwenden und Menschenleben zu retten. Doch oft wird nicht beachtet, dass sich hinter dem Steuer und auf dem Beifahrersitz eines solchen Fahrzeuges Menschen befinden, die es zwar gewohnt sind mit Not und Leid umzugehen, dennoch nahezu jeder Einsatz verläuft nicht ohne psychische Belastungen für die Helfer. Schwere Verkehrsunfälle – Reanimationen – plötzlicher Kindstod – Wohnungsbrände mit eingeschlossenen Personen – Kindesmisshandlung – Vergewaltigung – Transporte ins Hospiz – Großschadenslagen mit vielen Verletzten und Toten.... All dies sind Notfälle, zu denen die Helfer im Rettungsdienst, Rettungshelfer, Rettungssanitäter, Rettungsassistenten und Notärzte, jederzeit gerufen werden können um lebensrettende Maßnahmen zu ergreifen. Die Helfer sind sehr gut ausgestattet und ausgebildet um diese Situationen in den Griff zu bekommen und den Einsatz „abzuarbeiten“. Oft wird vergessen, dass da nicht das „stumpfe Bauchtrauma“ liegt, sondern ein Mensch, der Gefühle, wie Todesangst, Unsicherheit und Schmerzen hat. Das wird dem Helfer erst dann klar, wenn er sich mitten in diesem Einsatzgeschehen befindet oder wenn der Einsatz abgeschlossen ist. Bei der Leistungsfähigkeit unserer Helfer gibt es natürliche Grenzen, denn die stete Auseinandersetzung mit Tod, Trauer, Leid und schwerer Krankheit geht an keinem Menschen spurlos vorbei. Diese Belastung und die damit verbundenen Probleme der Helfer sind kein Anzeichen dafür, dass die Helfer ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind, sondern vielmehr, dass es sich bei den Helfern auch um Menschen handelt. Um genau diesen Stress, diese Belastungen und die Lösungsansätze, die bereits existieren, geht es in dieser Arbeit. Ich werde die Probleme aufzeigen und bestehende Lösungskonzepte, die in der Psychologie und der Stressbearbeitung angewendet werden, vorstellen. Im Mittelpunkt der Betrachtung soll auch die Fragestellung „Was kann Sozialarbeit in diesem Zusammenhang leisten? Können Sozialarbeiter/-innen mitwirken?“ stehen. An diesem Thema habe ich ein eigenes tiefes Interesse, da ich seit nunmehr sieben Jahren im Rettungsdienst als Rettungsassistent arbeite. Im Zivildienst habe ich [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: gut, Fachhochschule Düsseldorf (Fachbereich Sozialarbeit), Veranstaltung: Seminar Planung und Gestaltung von Diplomarbeiten, Sprache: Deutsch, Abstract: Viele Tausende Studentinnen und Studenten teilen zum Abschluss eines jeden Semesters immer wieder das selbe Leid miteinander. Erst werden einem viele Prüfungen während der Studienzeit abverlangt und dann kommt am Ende die wichtigste und alles entscheidende Prüfung: die DIPLOMARBEIT. Zu den Vorbereitungen auf den schriftlichen Teil gehören zweifelsohne viele kleine Vorbereitungsschritte, von denen hier nur einige exemplarisch genannt werden sollen, z.B. Suche eines Themas, Suche und Gespräche mit dem/ den Betreuungsdozenten, Literatursuche etc. Wenn diese kleinen und sehr wichtigen Schritte geschafft sind, folgen die anderen Teile, die als Forschung und wissenschaftliches Arbeiten bezeichnet werden. Mit diesen Schritten, nämlich den formalen Ansprüchen an eine Diplomarbeit, möchte ich mich in diesem Text befassen. Die formalen Richtlinien an eine solche wissenschaftliche Arbeit sind vielfältig und von besonders großer Wichtigkeit. Eine Nichteinhaltung dieser Grundregeln, wie z.B. die Zitierregeln oder aber auch der Rechtschreib- und Komma-Regeln können zu einer Abwertung einer sonst inhaltlich vielleicht sehr guten Arbeit führen. Eine klar strukturierte und ausdrucksvolle Arbeit kann durchaus auch die mittelmäßige Bewertung fördern, und dies mal ganz abgesehen von der Veröffentlichung der eigenen Arbeit als Buch , in Fachzeitschriften oder sogar im Internet. Auch in diesem Fall zeugt eine gut gestaltete Arbeit von Fachkompetenz und Interesse an der eigenen (Forschungs-)Arbeit. Ferner macht es dem Leser einer solchen Arbeit Spaß, diese zu Lesen, wenn sie klar strukturiert ist und alle Formalien, wie z.B. Zitierregeln, eingehalten werden. Dies beweist dem Leser die Fähigkeit des Autors logisch zu denken. Also, dies sollte klar sein, kann ein sehr guter Rahmen einer Arbeit nicht eine unvollständige Vorbereitung und mangelhafte Inhalte kaschieren, doch kann er einem guten Inhalt zu weiterer Klasse und Schönheit verhelfen. Durch das Einhalten einiger ganz einfacher und verständlicher Regeln kann man der oft wochenlangen theoretischen, wissenschaftlichen Arbeit zu weiterem Glanz verhelfen und sich somit um Klassen aufwerten. Nun möchte ich diese Regeln im Folgenden vorstellen und an Beispielen vertiefen. Zur besseren Übersicht und Chronologie beginne ich mit der Struktur der Arbeit, z.B. Schreibtechnik, Papierwahl und Verzeichnisse, und werde dann später auf das Ende der Diplomarbeit weiter eingehen.
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