Der Umgang mit Teamkonflikten in der Neuen Mittelschule: Empirisch erhobene Präventionsstrategien und Lösungsmethoden

Diplomica Verlag
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Im Zuge der Reformbestrebungen hinsichtlich des Österreichischen Mittelstufenschulsystems wurden im Schuljahr 2009/2010 erstmals Schulen nach dem Modell `Niederösterreichische Mittelschule ́ geführt. Dieses Modell sieht vor, dass Lehrer gemeinsam unterrichten. Die vorliegende Untersuchung zeigt, wie die betroffenen Lehrer im ersten Jahr der Niederösterreichischen Mittelschule, die in dieser für sie meist neuartigen und herausfordernden Teamsituation, entstandene Konflikte austragen. Dazu wurden mit zehn betroffenen Lehrern fokussiert narrative Interviews geführt und im Sinne der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring zusammenfassend analysiert.
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About the author

Gerald Wahrlich, B.Ed. M.A., wurde 1966 in Wien geboren. Nach seinem Lehramtsstudium für die Sekundarstufe 1 unterrichtete er mehr als 20 Jahre in der österreichischen Pflichtschule und machte dabei umfangreiche Erfahrungen im Teamteaching. Nach seiner Ausbildung zum Mediator untersuchte er im damals neu implementierten Schulversuch „Neue Niederösterreichische Mittelschule“ Konflikte und Konfliktlösungsstrategien von Lehrerinnen/Lehrern im Teamteaching. Seit 2012 arbeitet Gerald Wahrlich an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich.
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Additional Information

Publisher
Diplomica Verlag
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Published on
Feb 28, 2014
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Pages
120
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ISBN
9783842891395
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Best For
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Language
German
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Genres
Education / General
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Content Protection
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Carla Olivier
Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Theologie - Religion als Schulfach, Note: 1,7, Studienseminar für Lehrämter an Schulen Arnsberg, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Staatsarbeit soll es um den sachangemessenen Umgang mit der Thematik Islam im katholischen Religionsunterricht der Primarstufe gehen. Der Islam gehört neben dem Christentum und dem Judentum zu den großen monotheistischen Weltreligionen. Durch die zunehmende Migration von Menschen mit muslimischen Glauben z.B. Türkei, Nordafrika, Kleinasien usw. ist es in der Grundschule selbstverständlich geworden, dass christliche Schüler und in immer größerer Zahl muslimische Mitschüler in den Klassen vertreten sind. Gerade in einer Zeit, in der die Geburtenrate deutscher Kinder in Deutschland ständig sinkt und die Geburtenrate muslimischer Kinder steigt, ist das Thema Islam ein wichtiger Teil unseres Lebens. Denn der Islam ist Religion aber gleichwohl auch eine Kultur, die in Deutschland mehr und mehr eine öffentlich Rolle einnimmt. Auch hier in Deutschland leben mehr als 3 Millionen Muslime und besonders durch das schreckliche Ereignis vom 11. September 2001 ist der Islam nun in aller Munde. Fast täglich kann man von Selbstmordattentaten, Ehrenmorden und Übergriffen islamischer Fundamentalisten auf „Ungläubige“ in der Zeitung lesen. Die Menschen haben Angst vor einer Religion und Kultur, die ihnen so fremd, anders und grausam erscheint. Auch die Kinder fragen, ob wirklich alle Muslime so wie die Terroristen sind. Deshalb muss die Schule die Brücke zwischen der Angstmache in den Medien und den sachlichen Informationen über den Islam schlagen. Gerade die Schüler, die täglich mit muslimischen Schülern im Unterricht zusammen sind, sollten doch „Bescheid“ wissen. Nur wer informiert ist, kann dazu beitragen, den Muslimen vorurteilsfrei entgegenzutreten. Für den Lehrer ist es wichtig den Schülern einen Schlüssel zum Verständnis der Kultur und Religion zu geben, der eigenen sowie der fremden Kultur und Religion. Aber was unterscheidet uns Christen denn nun von den Muslimen? Gibt es auch gemeinsame Traditionen? Diese Arbeit wirft einen besonderen Blick auf die gemeinsamen religiösen Wurzeln dieser beiden großen monotheistischen Religionen. Unterschiede sollen nicht verschwiegen und Probleme durchaus kritisch hinterfragt werden.
Michael Gehlhar
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: PS: "Die Macht der Bildung – Das pädagogische Denken Friedrich Nietzsches", Sprache: Deutsch, Abstract: Nietzsche? Der hat doch Zarathustra geschrieben?! Dies ist sicher die häufigste Antwort, wenn man jemanden danach fragt, ob er Friedrich Nietzsche kennt. Oft kennt man ihn auch gar nicht, einen der wohl meist umstrittensten Philosophen deutscher Kulturgeschichte. Zarathustra ist sicher sein bekanntestes Werk, bei weitem aber nicht das Einzige. Im Mittelpunkt folgender Betrachtungen sollen seine Vorträge "Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten" stehen. Diese begann er 1872 mit 28 Jahren als Professor für klassische Philologie an der Universität Basel zu halten. Auf Grundlage dieser Vorträge beschäftigt sich diese Arbeit mit der Kritik von Friedrich Nietzsche an den deutschen Bildungsanstalten und soll seine Vorstellungen von Bildung beleuchten. Am Ende soll einerseits klar sein, wie Nietzsche den zu seiner Zeit aktuellen Bildungsstand sieht, und andererseits soll untersucht werden, welche Position Nietzsche selbst zu dieser Thematik vertritt. Da Nietzsche sehr viele Schriften verfasst hat und die Deutungen dieser einen weitaus größeren Umfang als eine Hausarbeit hat, erhebt diese Arbeit ebensowenig einen Anspruch darauf, Nietzsches Gedanken als richtig gedeutet zu haben, wie auch darauf nicht, Nietzsches Philosophie "verstanden" zu haben. Es besteht hier lediglich ein ernstgemeinter Versuch darin, seine Vorträge über die Bildungsanstalten auf die formulierte Fragestellung hin zu untersuchen. Dazu wird in den Kapiteln zwei bis vier versucht Nietzsches Ansichten darzulegen. Im Kapitel fünf soll eine konkretere Deutung dessen erfolgen. Nietzsche legt in seinen Arbeiten sehr großen Wert auf Sprache und alles, was mit ihr zusammenhängt. Aus diesem Grund soll das nächste Kapitel eine gewisse Grundlage und "Einstimmung" auf das sein, was folgen wird.
Gerald Wahrlich
Masterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: Befriedigend, ARGE Bildungsmanagement Wien, Veranstaltung: Mediation, Sprache: Deutsch, Abstract: Im österreichischen Schulwesen werden weibliche und männliche Kinder und Jugendliche von weiblichen und männlichen Lehrpersonen unterrichtet. Die alleinige Verwendung der maskulinen Grammatik- und Sprachform dient ausschließlich der einfacheren Lesbarkeit und Verständlichkeit des Textes. Im Herbst 2009 begann der Schulversuch Niederösterreichische Mittelschule. Einer seiner bedeutenden Unterschiede zu den meisten anderen Schulen für die 10- bis 14- Jährigen ist das Zweilehrersystem (Teamteaching). Damit ist gemeint, dass in bestimmten Unterrichtsgegenständen mehrere (meist zwei) Lehrer gemeinsam Unterricht organisieren und durchführen. Für viele Lehrer ergibt sich daraus eine neue Arbeitssituation. Der bisher weitgehend autonom entscheidende Einzelkämpfer wird zum Teammitglied, das nun nicht mehr alleine vor der Klasse stehen muss, aber auch nicht mehr alleine entscheiden kann. Neben vielen Vorteilen und Entlastungen für den Lehrer resultiert bringt Teamteaching auch ein neues Konfliktpotential. In der vorliegenden Untersuchung werden betroffene Lehrer darüber interviewt, ob und in welchen Bereichen es in der Teamarbeit Konflikte gab und wie diese ausgetragen und beendet wurden. Im ersten Kapitel der vorliegenden Arbeit wird das Konzept der Niederösterreichischen Mittelschule vorgestellt, ein Blick auf die konkrete Umsetzung geworfen und die bisherige berufliche Situation der betroffenen Lehrer skizziert. Das zur beruflichen Situation der betroffenen Lehrer vorgestellte Datenmaterial stammt mangels weiterer Quellen aus einer einzigen Studie, die allerdings hinsichtlich Thema, Umfang und Aussagekraft keine Wünsche offen lässt. Das zweite Kapitel erläutert den aktuellen Stand wissenschaftlicher Erfahrungen im Bereich des Teamworks allgemein und konkret im Bereich des Teamteachings in der Schule. Dabei wird unter Anderem auf das große positive Potenzial von Teamwork, auf seine Risiken und auf die Besonderheiten von Paarteams eingegangen [...]
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