Theorien über die Wirkung von Medienkonsum

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Jura - Strafprozessrecht, Kriminologie, Strafvollzug, Note: 14 Punkte (gut), Universität Regensburg (Lehrstuhl für Strafrecht und Kriminologie Prof. Dr. Henning Ernst Müller), Veranstaltung: Kriminologisches Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Forschung ist sehr umstritten, welche Auswirkungen Medienkonsum haben kann. Die Wissenschaftler haben daher versucht, Theorien über die verschiedenen Wirkungsvermutungen aufzustellen, wobei das Hauptaugenmerk auf mögliche Einflussmechanismen von Gewaltdarstellungen gelegt wird. Im besonderen Blickfeld der Wissenschaft befindet sich hierbei nach wie vor das Fernsehen als Medium Nummer eins. Fast sämtliche Haushalte in Deutschland verfügen über ein Farbfernsehgerät. Vor allem der negative Einfluss auf Kinder und Jugendliche wird diskutiert, da diese Gruppe in der heutigen Zeit mit dem Fernsehgerät aufwächst. Manche Autoren sehen das Fernsehen bereits als dritten Elternteil an und glauben, dass es große Wirkung auf die Erziehung von Heranwachsenden hat, da die Entwicklung der Persönlichkeit auch hinsichtlich der Aggressivität im überwiegenden Maße bereits im Kindheitsalter festgelegt wird. Der kritische Blick richtet sich aber auch auf andere audiovisuelle Kommunikationsmittel, die häufig von Kindern und Jugendlichen benutzt werden wie z. B. Gewalt- und Pornovideos, gewaltverherrlichende Computerspiele und in neuerer Zeit das Internet. Die vorliegende Studie stellt nun die einzelnen Theorien anhand ihrer jeweiligen wissenschaftlichen Grundlagen vor und überprüft sie auf ihre Tauglichkeit. Dabei zeigt sich, dass die Beziehung zwischen Medieninhalten und Zuschauern so kompliziert ist und von so vielen Variablen beeinflusst wird, dass sich dieser Zusammenhang nicht einfach in einer Theorie niederlegen lässt.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Mar 29, 2003
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Pages
40
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ISBN
9783638179607
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Best For
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Language
German
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Genres
Law / Criminal Procedure
Social Science / Criminology
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: 14 Punkte (gut), Universität Regensburg (Lehrstuhl für BGB und Rechtsgeschichte), Veranstaltung: Rechtsgeschichteseminar über die Republik Venedig, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter der Terraferma versteht man die Festlandsbesitzungen Venedigs in Oberitalien, die seit Ende des 14. Jahrhunderts zu einem geschlossenen Territorium zwischen Adria, Alpen und den Flüssen Po und Adda ausgebaut wurden. Ursprünglich versuchten die Venezianer auf ihr Hinterland politischen Einfluss auszuüben, ohne es militärisch erobern zu müssen. Das gelang durch den Aufbau eines Handelsmonopols. Der Transport lebenswichtiger Güter erfolgte zu jener Zeit hauptsächlich über das Meer und dann über das Flusssystem der Poebene, das im venezianischen Doganatsgebiet in die Adria mündete. Der Serenissima gelang es diese oberitalienischen Flüsse unter ihre Kontrolle zu bringen. Die freie Schifffahrt wurde nur noch denen gestattet, die ihre Waren aus Venedig bezogen. Die Belieferung der oberitalienischen Kommunen mit Gütern erfolgte fortan weitgehend über die Lagunenstadt, was zwangsläufig zu einem Abhängigkeitsverhältnis führte und die wirtschaftspolitische Herrschaft der Serenissima über die Terraferma lange vor den venezianischen Eroberungszügen sicherte. Im Gegensatz zu dieser Politik des „Herrschens ohne zu herrschen“ setzte sich im 14. Jahrhundert, stark begünstigt durch den zunehmenden Reichtum der Stadt, die Idee durch, die Terraferma mit kriegerischen Mitteln zu unterwerfen. Die vorliegende Studie stellt nun im einzelnen die Gründe für diesen Sinneswandel in der venezianischen Außenpolitik dar. Das Hauptaugenmerk der Arbeit liegt aber auf der Verwaltung der Terraferma durch die venezianische Obrigkeit und auf den Folgen der Eroberung, also insbesondere auf den Vor- und Nachteilen, für die Stadt Venedig. Daneben wird auch darauf eingegangen, wie sich der Lebensstil der patrizischen Oberschicht durch das neu hinzugewonnene Land verändert hat.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Note: 13, Universität zu Köln, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist, es Möglichkeiten aufzuzeigen, nach denen das Opfer einer Straftat Wiedergutmachungsansprüche im Strafverfahren geltend machen kann. Für dieses Vorhaben soll zunächst der Blick auf das geltende Recht, im Speziellen auf das Adhäsionsverfahren, gerichtet werden. Dazu werden dessen Zielsetzungen und Regelungen zunächst vorgestellt, um anschließend die Anwendungshäufigkeit zu untersuchen und zu einer Analyse der Gründe für die mangelnde Praxisrelevanz zu gelangen. Die Erkenntnisse dieser Analyse sollen sodann dazu genutzt werden eine Neukonzeption des Wiedergutmachungs- und Sanktionensystems zu diskutieren. Im Rahmen der Suche nach einer Neukonzeption wird dafür zunächst der Wiedergutmachungsgedanke von einer historischen Warte betrachtet; sodann werden verschiedene Modelle der Integration des Wiedergutmachungsgedankens in das Strafrecht vorgestellt. Wenn sich die Frage nach der Bestrafung des Täters wie selbstverständlich um die Antwort des Staates auf dessen Schuld dreht, wird eines deutlich: Der moderne Strafprozess dient spätestens seit dem Sieg des Inquisitionsgedankens über den Fehdegedanken nicht dem Interesse des Opfers am Ersatz des materiellen oder immateriellen Schadens, sondern dem Gemeinschaftsinteresse an der Sanktionierung des Täters. Das Interesse des Opfers wird dagegen ins Zivilrecht verbannt und in der juristischen Praxis und Lehre (zumeist) fein säuberlich von der strafrechtlichen Verantwortlichkeit getrennt. Das Adhäsionsverfahren stellt eine ungeliebte Verbindung dieser dogmatisch getrennten Rechtsgebiete dar, welche einer Vielzahl von Jurastudenten in der juristischen Ausbildung unbekannt bleibt und bisweilen auch von einem Großteil der Strafrichter gerne gemieden wird. So unverständlich dem Juristen die Verbindung von Straf- und Zivilrecht erscheint, so einleuchtend erscheint die gemeinsame Abhandlung dem Laien, für den sich die Verpflichtung des Täters zum Schadensersatz als natürliche Folge seiner strafrechtlichen Schuld darstellt. Diese Diskrepanz zwischen der rechtlichen Trennung von Strafe und Schadensersatz und dem praktischen Verständnis des Laien ist Hintergrund und Anlass der folgenden Ausführungen.
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: gut, Universität Regensburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die unmittelbar nach dem Beginn der NS-Herrschaft einsetzende nationalsozialistische „Rassenpolitik” beruhte auf folgendem Gedankengang Hitlers: „Die Blutsmischung und das dadurch bedingte Senken des Rassenniveaus ist die alleinige Ursache des Absterbens alter Kulturen; denn die Menschen gehen nicht an verlorenen Kriegen zugrunde, sondern am Verlust jener Widerstandskraft, die nur dem reinen Blute zu eigen ist.“ Um die Qualität des deutschen Erbgutes zu verbessern, sollte deshalb das für “schädlich befundene fremdrassige Blut” aus der Volkgemeinschaft ausgeschieden werden. Den Auftakt hierfür bildete im April 1933 § 3 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums (sog. “Arierparagraph”), der die Entlassung aller jüdischen Beamten, Angestellten und Arbeiter aus dem Staatsdienst anordnete. Mit diesem Gesetz, dem rund 3.000 antijüdische Gesetze und Verordnungen während der NS-Zeit folgten, wurde die nationalsozialistische Rassenlehre erstmals gesetzestechnisch wirksam. Neben dem Ausschluss von „unreinem Blut” war eine Steigerung der eigenen Rassenqualität durch eine „Aufzüchtung” (bzw. „Aufnordung”) geplant. Für diese Aufgabe schien den Nationalsozialisten der geburtenstarke Bauernstand prädestiniert. Denn „die Bevölkerung auf dem Land ist...durchweg gesünder, kräftiger und noch kaum durch artfremdes Blut verdorben.“ Zur Umsetzung der Wiederaufzucht sollten die germanischen Bauern auf sog. Erbhöfen „erbgesunden” Nachwuchs aus ihrem „noch unbefleckten Erbgut“ hervorbringen, um ihn an die übrige Bevölkerung abzugeben und so der angestrebten „Aufnordung” Schritt für Schritt näher zu kommen. Seine rechtliche Grundlage fand dieses Vorhaben in dem bereits Ende September 1933 verabschiedeten Reichserbhofgesetz. Wegen seiner Ausrichtung verwundert es nicht, dass es unter allen agrarpolitischen Maßnahmen des NS-Staates als das am stärksten ideologisch geprägte Gesetz gilt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: 14 Punkte (gut), Universität Regensburg (Lehrstuhl für BGB und Rechtsgeschichte), Veranstaltung: Rechtsgeschichteseminar über die Republik Venedig, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter der Terraferma versteht man die Festlandsbesitzungen Venedigs in Oberitalien, die seit Ende des 14. Jahrhunderts zu einem geschlossenen Territorium zwischen Adria, Alpen und den Flüssen Po und Adda ausgebaut wurden. Ursprünglich versuchten die Venezianer auf ihr Hinterland politischen Einfluss auszuüben, ohne es militärisch erobern zu müssen. Das gelang durch den Aufbau eines Handelsmonopols. Der Transport lebenswichtiger Güter erfolgte zu jener Zeit hauptsächlich über das Meer und dann über das Flusssystem der Poebene, das im venezianischen Doganatsgebiet in die Adria mündete. Der Serenissima gelang es diese oberitalienischen Flüsse unter ihre Kontrolle zu bringen. Die freie Schifffahrt wurde nur noch denen gestattet, die ihre Waren aus Venedig bezogen. Die Belieferung der oberitalienischen Kommunen mit Gütern erfolgte fortan weitgehend über die Lagunenstadt, was zwangsläufig zu einem Abhängigkeitsverhältnis führte und die wirtschaftspolitische Herrschaft der Serenissima über die Terraferma lange vor den venezianischen Eroberungszügen sicherte. Im Gegensatz zu dieser Politik des „Herrschens ohne zu herrschen“ setzte sich im 14. Jahrhundert, stark begünstigt durch den zunehmenden Reichtum der Stadt, die Idee durch, die Terraferma mit kriegerischen Mitteln zu unterwerfen. Die vorliegende Studie stellt nun im einzelnen die Gründe für diesen Sinneswandel in der venezianischen Außenpolitik dar. Das Hauptaugenmerk der Arbeit liegt aber auf der Verwaltung der Terraferma durch die venezianische Obrigkeit und auf den Folgen der Eroberung, also insbesondere auf den Vor- und Nachteilen, für die Stadt Venedig. Daneben wird auch darauf eingegangen, wie sich der Lebensstil der patrizischen Oberschicht durch das neu hinzugewonnene Land verändert hat.
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: gut, Universität Regensburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die unmittelbar nach dem Beginn der NS-Herrschaft einsetzende nationalsozialistische „Rassenpolitik” beruhte auf folgendem Gedankengang Hitlers: „Die Blutsmischung und das dadurch bedingte Senken des Rassenniveaus ist die alleinige Ursache des Absterbens alter Kulturen; denn die Menschen gehen nicht an verlorenen Kriegen zugrunde, sondern am Verlust jener Widerstandskraft, die nur dem reinen Blute zu eigen ist.“ Um die Qualität des deutschen Erbgutes zu verbessern, sollte deshalb das für “schädlich befundene fremdrassige Blut” aus der Volkgemeinschaft ausgeschieden werden. Den Auftakt hierfür bildete im April 1933 § 3 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums (sog. “Arierparagraph”), der die Entlassung aller jüdischen Beamten, Angestellten und Arbeiter aus dem Staatsdienst anordnete. Mit diesem Gesetz, dem rund 3.000 antijüdische Gesetze und Verordnungen während der NS-Zeit folgten, wurde die nationalsozialistische Rassenlehre erstmals gesetzestechnisch wirksam. Neben dem Ausschluss von „unreinem Blut” war eine Steigerung der eigenen Rassenqualität durch eine „Aufzüchtung” (bzw. „Aufnordung”) geplant. Für diese Aufgabe schien den Nationalsozialisten der geburtenstarke Bauernstand prädestiniert. Denn „die Bevölkerung auf dem Land ist...durchweg gesünder, kräftiger und noch kaum durch artfremdes Blut verdorben.“ Zur Umsetzung der Wiederaufzucht sollten die germanischen Bauern auf sog. Erbhöfen „erbgesunden” Nachwuchs aus ihrem „noch unbefleckten Erbgut“ hervorbringen, um ihn an die übrige Bevölkerung abzugeben und so der angestrebten „Aufnordung” Schritt für Schritt näher zu kommen. Seine rechtliche Grundlage fand dieses Vorhaben in dem bereits Ende September 1933 verabschiedeten Reichserbhofgesetz. Wegen seiner Ausrichtung verwundert es nicht, dass es unter allen agrarpolitischen Maßnahmen des NS-Staates als das am stärksten ideologisch geprägte Gesetz gilt.
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